Am Sonntag kommt es zur Neuauflage des Finales der diesjährigen Australian Open. In Melbourne behielt der Joker die Oberhand, kann Murray diesmal den Spieß umdrehen? Es wird auf alle Fälle einen ganz neuen French Open Sieger geben, da beide hier noch nie gewinnen konnten.

Djokovic strebt nach dem Goldenslam, denn bis auf die French Open hat er bereits alle anderen Slams in der Tasche. Murray dagegen will der erste Brite nach Fred Perry sein, der in Paris gewinnt. Beide Spieler kennen sich in und auswendig. Sie standen sich in ihrer Karriere bisher 33 Mal gegenüber, 23 Mal behielt Djokovic die Oberhand.

Nach vier Niederlagen in Folge konnte Murray aber das letzte Duell der beiden klar gewinnen. Beim Masters in Rom setzte sich der Schotte klar mit 6:3 und 6:3 durch. Durch diesen Sieg hat er wohl nun auch das Selbstvertrauen um es dem Favoriten hier zumindest so schwer wie möglich zu machen.

Novak Djokovic – endlich auf Sand?

Neben den olympischen Spielen sind die French Open das letzte große Ziel in der Karriere von Novak Djokovic. Vor einigen Jahren sprach man noch von den Großen vier bestehend aus Federer, Nadal, Murray und eben Djokovic, doch der Serbe ist den anderen mittlerweile klar enteilt. Seitdem dort Boris Becker an der Seitenlinie aushilft hat sich der Joker sogar noch einmal verbessert.

Am Anfang wurde die Verpflichtung von Becker noch müde belächelt, doch das Lachen ist den sogenannten Experten mittlerweile vergangen. In die Herzen der Fans konnte er sich aber nie so wirklich spielen. Es ist ein bisschen wie mit Guardiola bei den Bayern. Für seine großartigen Erfolge wird er zwar überall auf der Welt respektiert, doch er wird nie die Beliebtheit eines Federers erreichen.

Im Halbfinale traf der Joker auf den Jungstar Dominic Thiem aus Österreich. Djokovic erteilte ihm eine echte Lehrstunde und fegte in drei Sätzen über seinen Gegner hinweg. Falls er diese Form auch gegen Murray bestätigen kann, wird es für den Schotten sehr schwer zu gewinnen.

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Andy Murray – stark verbessert

Murray selbst hat erst vor einigen Tagen zugegeben, dass er noch vor eins, zwei Jahren nicht daran geglaubt hat, sich auf Sand so verbessern zu können, doch nun steht er hier zum ersten Mal überhaupt im Endspiel bei den French Open. Murray fühlt sich normalerweise auf den schnelleren Belegen zuhause, doch er hat sich zu einem Allrounder entwickelt.

Alles fing wohl mit dem Sieg beim Davis Cup gegen Belgien an. Dort holte er auf eben jenen Sandbelag fast im Alleingang den Titel für Team GB. Für Murray begann das Jahr relativ gut, denn bei den Australian Open kam er immerhin bis ins Finale. Danach war aber etwas der Wurm drin, denn bei den amerikanischen Hartplatz Turnieren in Indian Wells oder Miami konnte er nicht überzeugen.

Erst mit der Sandplatz Saison in Europa ging es wieder aufwärts. In Madrid scheiterte er noch im Finale an Djokovic doch in Rom blieb er am Ende der verdiente Sieger. Murray hat sich hier im Turnierverlauf enorm gesteigert. Nach dem Sieg gegen Lokalmatador Gasquet bekam er es im Halbfinale mit Titelverteidiger Wawrinka zu tun. Dort knüpfte Murray einfach an seine letzten Leistungen an und behielt am Ende klar die Oberhand.

Gegen einen total motivierten Djokovic muss er aber an seine Leistungsgrenze gehen um sich seinen dritten Grandslam zu holen.

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Tipp

Ich rechne hier durchaus damit, dass Murray die Partie gewinnen kann, zumindest wird er in der Lage sein, den Fans ein langes und hochklassiges Match zu bieten. Da es Djokovic in diesem Jahr aber unbedingt wissen will und wirklich alles in die Waagschale werfen wird, kann ich mich mit meinem Tipp nicht zu einem Sieg für Murray durchringen. Echte Tennisfans werden aber voll auf ihre Kosten kommen.

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