Am Ende sind mit Novak Djokovic und Andy Murray doch zwei der großen Vier im Finale des Turniers. Man wird das Gefühl nicht los, dass es am Ende Federer und Djokovic gewesen wären, wenn die Ansetzung nicht schon im Halbfinale stattgefunden hätte. Wie kann der Schotte Djokovic daran hindern sich erneut diesen Titel zu sichern?

Novak Djokovic – nur kleine Schwächen

Djokovic zeigte in genau zwei Matches Schwächen und in einem davon wäre er fast ausgeschieden. Als es jedoch darauf ankam gegen Federer sein bestes Tennis zu zeigen, war der Serbe zur Stelle. Ein Sieg in diesem Finale wäre sein sechster Australian Open Titel womit er mit Roy Emerson gleichziehen würde. In den letzten Jahren war er vor allem bei diesem Turnier nicht zu stoppen. Allgemein gilt: Djokovic stand in sechs der letzten sieben Grand Slam Finals.

Wie schon erwähnt, gab es da das Match gegen Gilles Simon, bei dem er sich zu 100 unfordec errors verleiten ließ. Das hätte ihn fast das Weiterkommen gekostet und auch wir machten den Fehlen ihn ein wenig danach zu bewerten. Vor allem die ersten zwei Sätzen gegen Federer waren dann absolut beeindruckend mit fast perfektem Tennis und die Djokovic schon selbst sagte: vielleicht seine zwei besten Sätze gegen den Schweizer.

Für den Serben gilt es die Leistungen der ersten zwei Sätze gegen Federer abzurufen. Das dürfte das beste Tennis sein, dass man theoretisch sehen kann. Genau so muss er unbedingt Blackouts wie gegen Simon vermeiden.

Andy Murray

Der Schotte hatte im Halbfinale seine erste echte Herausforderung, aber die hatte es auch in sich mit einem stark spielenden Raonic. Der Kanadier ging sogar mit 2-1 in Sätzen in Führung, doch am Ende schien Murrays Körper einfach im besseren Zustand zu sein, so dass er den Kanadier bezwingen konnte. Bei vielen anderen wäre so ein 5-Satz Match Anlass zur Sorge für das nächste Match, aber Murray ist bekannt als extrem fit und ausgezeichnet vorbereitet. Alle Runden davor bewältigte er mit Leichtigkeit.

Murray muss versuchen seinen zweiten Aufschlag besser zu bringen bzw. ihn nicht so oft zu brauchen. Während Djokovic auch beim Zweiten noch eine sehr hohe Gewinnerquote hat, ist diese bei Murray eher mittelmäßig. Schaut man sich jedoch an gegen wen Djokovic die größten Probleme hatte in den letzten großen Turnieren (Wawrinka), dann wird schnell klar wie wichtig der Zweite ist um ihn zu besiegen.

Der Vergleich

Djokovic dominiert den Schotten bisher und zwar recht eindeutig. Auch wenn der Schotte in den letzten zwei Jahren besser wurde, so ist Djokovic fast immer stärker. Der direkte Vergleich liegt bei 21-9 und der letzte Sieg von Murray war beim Rogers Cup 2015. Das war der erste Sieg nach acht Niederlage und er fand kurz nach der sehr schmerzhaften French Open Niederlage von Djokovic statt. Im letzten Jahr blieben die Krämpfe (für manche die „angeblichen“ Krämpfe) Djokovics in Erinnerung. Im dritten Satz ging der Serbe zu Boden, doch nach der Behandlung gab es einen Punkt ab dem er nicht mehr aufzuhalten war. Das erwähnt auch Murray immer wieder.

Tipp

Es tut mir leid, Murray-Fans, aber hier gibt es nicht viel nachzudenken. Murray ist fantastisch beim Kontern und mit dem ersten Aufschlag, aber Djokovic hat ein Arsenal, das Welten davon entfernt ist und somit kann sich der Serbe hier nur selbst schlagen.

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Novak Djokovic - Andy Murray 31.01.2016 Australian Open Finale Tipp