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Deutschland gegen die Niederlande – ein Fußballklassiker. Allerdings kämpfen beide Nationen mit Problemen. Wer setzt sich durch?

Alle Jahre wieder kommt es zum fußballerischen Aufeinandertreffen zwischen Deutschland und den Niederlanden – so auch diesen Samstag. Die Ausgangslage ist allerdings weniger rosig als aus der Vergangenheit gewohnt: Während der DFB-Elf noch immer das WM-Trauma nachhängt, befindet sich Oranje in der schwersten Phase seit Jahrzehnten. Können die Niederländer den Deutschen dennoch gefährlich werden?

Interessante Quoten & Tipp

Deutschland ist im Duell mit den Niederländern am Wochenende Favorit. Die Einschätzung der Buchmacher ist nachvollziehbar: Zwar befindet sich die DFB-Elf nicht in Bestform, doch verglichen mit den Holländern wirkt das Team mehr als schlagkräftig.

Im Jahr 2018 hat das Team von Bondscoach Ronaldo Koeman lediglich zwei von sechs Spielen gewinnen können. Sobald Oranje gegen ein Team höheren Kalibers antrat, war Schicht im Schacht – wie zuletzt gegen Frankreich (1:2).

Mit der deutschen Nationalelf erwartet die Niederländer nun ein Dauerkontrahent, lediglich gegen Belgien hat die Mannschaft mehr Länderspiele bestritten als gegen den DFB. Von den 40 Begegnungen verlor der kleine Nachbar der Bundesrepublik mehr (15) als er gewinnen konnte (10) – selbst zu besseren Zeiten lief es gegen Deutschland also nicht allzu gut.

Insofern sollte sich die Elftal nicht allzu hohe Chancen ausrechnen. Solange Jogi Löw das bevorstehende Wochenende mit schlagkräftigem Personal bestreiten wird, sollte sich die DFB-Elf durchsetzen und in der Nations League zu den erstplatzierten Franzosen aufschließen.

Daher die Prognose: Sieg für Deutschland – Quote 2,10 bei Betway

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2,10
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Niederlande

Die letzten drei Ergebnisse: 1:2 vs. Frankreich, 2:1 vs. Peru, 1:1 vs. Italien

Es bleibt dabei: Die Niederlande sind im Weltfußball nur noch Schatten ihrer selbst. Im Reigen der großen Fußballnationen spielt die einst so stolze Elftal nur noch die zweite Geige, was in erster Linie dem Generationenwechsel geschuldet ist. Die heranwachsende Kickerzunft kann es schlicht nicht mit ihren Vorgängerteams aufnehmen.

Und nun steht sie alleine da. Mit Wesley Sneijder verließ während der vergangenen Länderspielpause der letzte große Niederländer seiner Generation die Nationalmannschaft. Wie der Kapitän das sinkende Schiff. Beim knappen 2:1-Erfolg gegen Peru stand der Spielmacher, auch er nur noch ein Schatten alter Tage, letztmals in orange auf dem Rasen. Fortan heißt es: Kein Robben, kein van Persie, kein van der Sar. Kein Sneijder.

Schon gegen Frankreich wurde die Klasse dieser goldenen Generation vermisst. Im Duell mit der Equipe Tricolore ließ Koeman die Mannschaft in Bestbesetzung antreten – und heraus kam eine Startelf mit Spielern wie Frenkie de Jong, Quincy Promes oder Matthijs de Ligt.

Gegen einen Weltmeister reicht das nicht. Ohne dass die Franzosen ans Limit gehen mussten, fuhren sie einen verdienten und souveränen Sieg ein, dessen Ergebnis einen knapperen Spielverlauf vermuten lässt als es tatsächlich der Fall war. Für die Niederlande war die Pleite in Frankreich eine weitere schmerzhafte Erinnerung daran, dass man momentan meilenweit von den Topnationen der Welt entfernt ist. Und zu diesen Nationen gehört auch der kommende Gegner: Deutschland.

Mögliche Aufstellung Niederlande

Koeman hat eine bei seiner Kadernominierung auf größere Überraschungen verzichtet – auch, weil dies kein Anlass gerechtfertigt hätte. Für das Duell mit der DFB-Elf dürfte er ähnlich sicherheitsorientiert aufstellen wie zuletzt gegen Frankreich, auch wenn die Nations League natürlich Platz für Experimente lässt.

Cillessen – de Light, van Dijk, Tete, Blind – de Jong, Wijnaldum – Pröpper, Babel, Promes – Depay

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3,40
€100
18+, AGBs gelten

 

Deutschland

Die letzten drei Ergebnisse: 2:1 vs. Peru, 0:0 vs. Frankreich, 0:2 vs. Südkorea

Der DFB befindet sich derzeit noch in der Traumabewältigungsphase. Seit dem ersten deutschen Vorrundenaus der WM-Geschichte hat die Nationalelf zwei Länderspielspiele bestritten. Fußballfeste feierte sie keine, doch im Vergleich zum Turnier in Russland zeigt die Formkurve klar nach oben. Auch weil die Mannschaft vermeintlich unwichtige wieder ernstzunehmen scheint. Es ist die vielleicht einzige positive Folge des WM-Ausscheidens: Die DFB-Elf wirkt geerdet und zielstrebig wie lange nicht mehr.

Der Auftakt der Post-WM-Phase hatte es direkt in sich gehabt. Mit Weltmeister Frankreich traf die Mannschaft direkt auf einen Topgegner, nachdem sie sich nur wenige Wochen zuvor gegen Südkorea bis auf die Knochen blamiert hatte. Vor heimischer Kulisse empfing das Team nun also die Equipe Tricolore – und gab dabei eine überraschend gute Figur ab. Den ersten Schreck hatten sich Spieler und Trainer offenbar bereits aus den Gliedern geschüttelt, und so zeigte die Mannschaft, was bei der WM unter Umständen möglich gewesen wäre: ein offensiv wie defensiv hochklassiges Auftreten gegen einen Weltklasse-Kontrahenten.

Die Mannschaft verpasste es lediglich, sich zu belohnen, daher lässt sich die Nullnummer gegen die Franzosen nicht wirklich als Ausrufezeichen verwerten. Dennoch: Spielerisch war der erste Schritt zur Wiederauferstehung gemacht.

Wenige Tage später trat die Mannschaft gegen die offensivstarken Peruaner an. Wie erwartet boten sich der DFB-Elf gegen die Südamerikaner größere Lücken als gegen die sichere Defensive Frankreichs, was die deutschen Kicker für eine beherzte Offensivvorstellung nutzten – vor allem in Durchgang eins. Völlig zurecht dreht die Mannschaft daher den frühen Rückstand in einen verdienten 2:1-Erfolg.

In Spiel drei nach dem Russland-Debakel geht es nun vor allem um Nations-League-Punkte und Prestige. Der Klassiker gegen die Niederlande hat nach wie vor hohe Signalwirkung, ein Sieg brächte in der Außenwirkung neues Standing, innerhalb des Teams neues Selbstvertrauen. Grund genug für Bundestrainer Löw, die bevorstehende Aufgabe ernst zu nehmen.

Mögliche Aufstellung Deutschland

Löw hat in der bevorstehenden Länderspielpause nur begrenzte Möglichkeiten, etliche Akteure fehlen verletzt oder angeschlagen. Zuletzt sah sich der Bundestrainer gar genötigt, Serge Gnabry und Bernd Leno nachzunominieren, um eine spielfähige Kadergröße zu garantieren. Folgende Formation könnte er auf den Rasen schicken:

Neuer – Kimmich, Boateng, Hummels, Schulz – Kroos, Rudy – Sané, Müller, Draxler – Werner

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Niederlande – Deutschland im TV oder Livestream

Wer den Klassiker zwischen den Niederlanden und Deutschland live verfolgen möchte, wird bei den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten fündig. Das ZDF überträgt die Partie live im TV sowie per Stream auf zdf.de. Anpfiff ist am 13. Oktober um 20.45 Uhr.

 

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