Unter Gunnar Solskjaer befindet sich Manchester United in bestechender Verfassung. Wird Newcastle United zum nächsten Opfer des Trainereffekts?

Zum Jahresauftakt direkt ein Kracher: Newcastle United empfängt im erste Heimspiel 2019 Manchester United – und steht damit vor einer schwierigen Aufgabe. Seit bei den Red Devils Ole Gunnar Solkjaer das Zepter schwingt, befindet sich die Mannschaft in Top-Verfassung, wohingegen die Magpies erst kürzlich, im letzten Spiel gegen einen vergleichbaren Gegner, den Hintern versohlt bekamen. Wer siegt im Duell „United gegen United“?

Interessante Quoten & Tipp

Für die Buchmacher ist die Lage klar am Mittwochabend: Manchester United ist auf dem Wettmarkt souveräner Favorit, zumeist liegen die Siegquoten des Teams bei knapp über 1,50, während Gastgeber Newcastle bei rund 5,50 liegt.

Mit dieser Verteilung sind die zu erwartenden Kräfteverhältnisse treffend beschrieben. Durchaus kann man nämlich davon ausgehen, dass die Red Devils ihren Siegeszug unter Solskjaer fortsetzen. Nach drei Erfolgen in Serie und 12:3 Toren dürfte das formschwache Newcastle den Favoriten aus Manchester vor keine größeren Probleme stellen; schlicht, weil United aktuell sämtliche Gewinnfaktoren auf sich vereint: Das Team stellt den deutlich besseren Kader, befindet sich in wesentlich stärkerer Form, hat in Folge des Trainerwechsels psychologische Vorteile und obendrein von den letzten 30 direkten Duellen ganze drei (!) verloren.

Insofern dürfte klar sein: ManUnited wird in Newcastle das Geschehen dominieren und seinen aktuellen Lauf voraussichtlich fortsetzen. Wer dem Team zutraut, erneut torreich zu gewinnen, der kann die Quoten per Toroption weiter aufstocken, doch da schon der Siegtipp selbst sichere Rendite verspricht, besteht hierzu keine zwingende Notwendigkeit.

Daher die Prognose: Sieg für Manchester United – Quote 1,62 bei Betway

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Newcastle United

Die letzten drei Ergebnisse: 1:1 vs. FC Watford, 0:4 vs. FC Liverpool, 0:0 vs. FC Fulham

Newcastle United ist in dieser Saison ein wunderliches Team: eines, das stellenweise das Zeug zum Favoritenschreck hat – genauso oft aber wie ein sicherer Absteiger auftritt. So kommt es, dass man – auf die gesamte Spielzeit gesehen – kaum trefflich einschätzen kann, welch ein Team man da eigentlich vor sich hat.

Auf die aktuelle Phase beschränkt lässt sich jedenfalls sagen: Die Magpies befinden sich in einer schwierigen Zeit und schafften es zuletzt kaum einmal, überzeugenden Fußball zu bieten – obgleich man es immer wieder mit schlagbaren Gegnern zu tun bekam.

Vor einem Monat etwa ging die Mannschaft gegen West Ham United, damals noch klarer Abstiegskandidat, 0:3 baden und agierte in sämtlichen Belangen unterlegen. Diese Niederlage bildete den Auftakt der aktuellen Schwächeperiode, in deren Laufe Newcastle lediglich eines von sieben Ligaspielen gewinnen konnte. Mit nur vier Treffern aus besagten sieben Partien sind die Ladehemmungen im Angriff die Hauptursache für die aktuell schwache Bilanz; außerordentlich bezeichnend hierfür steht die Nullnummer gegen den FC Fulham, womit Newcastle zum ersten Team dieser Saison wurde, dass gegen die Cottagers kein Tor erzielen konnte.

Defensiv hingegen präsentierte sich das Team meist solide – solange der Gegner einigermaßen der eigenen Kragenweite entsprach. Als Newcastle vor einer Woche jedoch auf Spitzenreiter Liverpool traf, fiel das Team komplett auseinander und musste sich letztlich 0:4 geschlagen geben. Eine herbe Pleite, die vor dem Aufeinandertreffen mit den formstarken Red Devils nicht gerade Mut macht.

Mögliche Aufstellung Newcastle United

Newcastles Coach Rafa Benitez vertraute trotz der Schwächeleien zuletzt größtenteils denselben Akteuren. Auch wenn wir nunmehr ein neues Jahr schreiben, dürfte sich an der Personalpolitik des Coaches nicht allzu viel ändern. Folgende Formation scheint somit denkbar:

Dubravka – Yedlin, F. Fernandez, Lascelles, Dummett, Ritchie – Ayoze Perez, Hayden, Diamé, Atsu – Rondon

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Manchester United

Die letzten drei Ergebnisse: 4:1 vs. AFC Bournemouth, 3:1 vs. Huddersfield Town, 5:1 vs. Cardiff City

Was für ein Turnarround: Nachdem Manchester United unter José Mourinho noch auf die schwächste Saison seit Jahrzehnten zusteuerte, fand das Team unter Neu-Coach Solskjaer im Handumdrehen zurück in die Spur – und befindet sich nun bereits auf den Spuren des fünftplatzierten FC Arsenal.

Dass United in dieser Saison noch einmal in die Nähe der Top 5 rücken würde, noch vor zwei Wochen schien das undenkbar, doch hier bestätigt sich wieder einmal die immense Kraft dessen, was im Fußballjargon als „Trainereffekt“ bezeichnet wird. Zweifellos ist das aktuelle Formhoch Uniteds auf den Wechsel an der Seitenlinie zurückzuführen.

Als Solskjaer vor knapp zwei Wochen seinen Dienst antrat, fand er ein am Boden liegendes Team vor; eine zerrissene Mannschaft, dahingerafft von den Querelen mit Ex-Coach Mourinho. Schon die Entlassung des Exzentrikers an sich dürfte befreiende Wirkung im Team verübt haben, doch Solskjaer ist es, der die Aufbruchsstimmung in produktive Bahnen gelenkt hat – innerhalb weniger Tage. So gelang dem Coach ein furioses Debüt in Cardiff, wo man mit 5:1 die beste Saisonleistung und den höchsten Saisonsieg zugleich feierte, ehe auch die Heimpremiere glückte: 3:1 gegen Huddersfield.

Am vergangenen Spieltag schließlich schien für viele ungewiss, ob die beiden Gala-Siege nur der Ausdruck erster Euphorie waren, oder ob das Team sein neues (altes) Niveau auch weiter würde halten können. Die vorläufige Antwort hat die Mannschaft gegen Bournemouth gegeben: Beim dem 4:1-Erfolg gegen AFC lieferten die Red Devils den nächsten Top-Auftritt und machten in der Tabelle weiter Boden gut. Und erneut konnten sich Mannschaft und Trainer auf das Gesicht des Aufschwungs verlassen: Paul Pogba, der mit Mourinho beinah wöchentlich überkreuz lag – und gegen Bournemouth den zweiten Doppelpack in Folge lieferte.

So kommt es, dass die gebeutelten United-Fans nach einer Halbserie voller Spott und Häme doch noch einen versöhnlichen Jahresabschluss feiern konnten. Nun gilt es, in Newcastle erfolgreich ins Jahr 2019 zu starten – eine Aufgabe, die das Team in seiner aktuellen Verfassung meistern dürfte.

Mögliche Aufstellung Manchester United

Solskjaer befindet sich noch in der Experimentierphase und gab in seinen ersten drei Partien an der Seitenlinie über 15 Spielern eine Chance von Beginn an. Welche Formation er gegen Newcastle ins Rennen schickt, scheint daher schwer zu prognostizieren, wobei klar ist, dass der rotgesperrte Bailly fehlen wird. Seine Startelf-Comeback könnte derweil der lange verletzte Romelu Lukaku feiern.

De Gea – A. Young, Jones, Lindelöf, Shaw – Ander Herrera, Matic – Lingard, Pogba, Martial, Lukaku

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Newcastle United – Manchester United im TV oder Livestream

Wer sich den Schlagabtausch zwischen Newcastle United und Manchester United live zu Gemüte führen möchte, der benötigt ein Abo beim kostenpflichtigen Streaming-Dienst DAZN. Der Lizenzinhaber der Premier League streamt die Partie auf dazn.de – los geht`s am 2. Januar um 21.00 Uhr.

 

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