Die Premier League ist zurück! Für den FC Arsenal beginnt die neue Saison bei Newcastle United. Nicht unbedingt ein leichtes Pflaster für die Gunners, die sich in der Vergangenheit den Ruf erarbeiteten, bei Underdogs zu schwächeln. Setzt sich die Tradition am kommenden Sonntag fort?

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Interessante Quoten & Tipps

Arsenal startet als Favorit in den ersten Premier-League-Spieltag. Gegen Newcastle United erachten die Buchmacher die individuellen Unterschiede offenbar als dermaßen eklatant, dass sie großzügig über die zahlreichen Aspekte hinwegsehen, die einen Sieg der Gunners weit weniger wahrscheinlich machen.

Da wäre etwa die Auswärtsschwäche: Seit Jahren schon tut sich Arsenal in der Fremde immens schwer, in der vergangenen Saison verlor man außerhalb des heimischen Emirates mehr Spiele (8) als man gewinnen konnte (7). Gegen die soliden Magpies muss sich das Team daher erst einmal beweisen – zumal bekannt ist, dass Arsenal seiner Favoritenrolle längst nicht immer gerecht wird. Zieht man nun noch hinzu, dass die Gunners in den vergangenen Jahren als „slow starter“ bekannt waren, die sich erst in eine Saison reingrooven müssen – so eröffnen sich doch einige Zweifel an der Leistungsfähigkeit des Teams. Wie also damit umgehen als Sportwettenfan?

Wir sehen zwei Möglichkeiten: Entweder wählt man die pessimistische Variante, hier empfiehlt sich die doppelte Chance zu Gunsten Newcastles (Quote 1,97 bei Interwetten.com), oder aber man hält es dennoch mit den Gunners, die vier der letzten fünf Duelle gegen Newcastle in der Premier League gewinnen konnten.

Da Arsenal in der Vorbereitung einigermaßen ansprechende Form zeigte und mit Coach Unai Emery in dessen zweiten Jahr keine allzu neuen Mechanismen zu etablieren hatte, trauen wir den Gunners den Sieg letztlich zu – trotz der genannten Faktoren.

Daher die Prognose: Sieg für den FC Arsenal – Quote 1,83 bei Interwetten.com

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Newcastle United – FC Arsenal

Newcastle United

Die bisherigen Saisonergebnisse: –

Wer die Marktmacht der Premier League anschaulich erfassen will, dem reicht schon ein Blick auf die Mittelklasseteams des englischen Oberhauses. Auf Teams wie Newcastle United.

Die Magpies sind eine Mannschaft mit Historie, doch sportlichen Erfolg verzeichnet der Verein schon seit Jahrzehnten nicht mehr. Angesichts der gewaltigen TV-Gelder braucht es den aber auch nicht – auch als Team aus dem unteren Tabellenmittelfeld kann Newcastle international die Konkurrenz ausstechen. So kommt es, dass der Club alleine in diesem Transfersommer rund 50 Millionen Transfergeld ausgab – zuzüglich hoher Gehaltssummen. Der aktuelle Marktwert des Teams beläuft sich auf nunmehr 252 Millionen Euro.

Den Löwenanteil der aktuellen Transferausgaben vereinte Hoffenheims Joelinton auf sich: Der Mittelstürmer der TSG heuerte für 44 Millionen Euro Ablöse auf der Insel an, wo den Konkurrenzkampf im Angriff erhöhen soll. Neben dem Brasilianer dürfen sich auch der Ex-Mainzer Yoshinori Muto, Dwight Gayle und en weiterer prominenter Neuzugang, Andy Caroll von West Ham United, Hoffnungen auf Startelfminuten machen.

Im Mittelfeld konnte sich die Mannschaft mit Henri Saivet ebenfalls verstärken, der Senegalese wechselt als gestandener Profi zu den Magpies – ebenso wie Jetro Willems von Eintracht Frankfurt.

In der Summe kann jedoch auch der umtriebige Sommer nichts an der Rolle Newcastles verändern: Im Vergleich zur nationalen Konkurrenz, zu Teams wie dem FC Arsenal, reicht die Klasse Uniteds nicht, um den eigenen Status mittelfristig zu verbessern. Daher dürfte den Magpies weiterhin die Rolle des gelegentlichen Favoritenschrecks vorbehalten bleiben, der sich zwar früh seiner Abstiegssorgen entledigt, aber auch kaum ernsthaft am Rennen um das internationale Geschäft teilnehmen wird.

Mögliche Aufstellung

Newcastles neuer Coach Steve Bruce dürfte aktuell noch damit beschäftigt sein, dem Team seine Philosophie zu vermitteln, die sich deutlich von seinem Vorgänger Rafael Benitez unterscheidet. Folgende Formation könnte der Trainer für den ersten Spieltag wählen:

Dubravka – Krafth, Schär, Lascelles, Dummett – Saint-Maximin, Ritchie, Shelvey, Diamé, Atsu – Joelinton

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FC Arsenal

Die bisherigen Saisonergebnisse: –

Die größten Schlagzeilen des Sommers schrieb der FC Arsenal nicht mit einem Transfer – sondern mit einer unschönen Klatschgeschichte. Mesut Özil und Sejad Kolasinac wurden von bewaffneten Räubern überfallen, doch vor allem dank der Gegenwehr des Serben konnten diese in die Flucht geschlagen werden. Wochenlang war dies das dominante Thema rund um die Gunners – was schon viel über die sonstigen Aktivitäten des Vereins verrät.

Wieder einmal öffneten die Londoner die Geldschatulle eher sparsam. Viele Sportwettenfans erwarteten freudvoll eine Transferoffensive – schließlich war in der vergangenen Saison einmal mehr offensichtlich gewesen, dass die Klasse des Teams einfach nicht genügt, um die Top 3 ernsthaft zu gefährden. Doch die Verantwortlichen hielten sich zurück, trotz einer wieder einmal durchwachsenen Saison (Platz 5).

Einen großen Transfer landete der Verein aber doch: Nicolas Pépé wechselte aus der Ligue 1 für satte 80 Millionen an die Themse. Manch einer glaubt, die Gunners hätten für den 24-Jährigen überbezahlt – doch dass der Rechtsaußen noch immer reichlich Potential hat, ist unbestritten. Noch dazu findet der Franzose mit Alexandre Lacazette und Pierre-Emerick Aubameyang zwei landsmännische Offensivkumpanen vor, die ihm die Eingewöhnung erleichtern dürften.

Davon abgesehen kehrte mit Reiss Nelson eine vielversprechende Offensivkraft aus Hoffenheim zurück, zudem holte man mit Gabriel Martinelli einen weiteren hochveranlagten Youngster aus Italien. Die beiden Teenager werden jedoch eher mittel- bis langfristig helfen können.

Direkte Unterstützung verspricht dagegen die Leihe von Dani Ceballos: Der 23-Jährige Spanier kommt von Real Madrid und bewies bei diversen U-Nationalturnieren, dass er einer der talentiertesten Akteure seiner Generation ist. Bislang mangelte es dem Mittelfeldmann vor allem an Spielzeit – diese dürfte er in London nun ebenso erhalten wie der alternde David Luiz, der vor der Ersatzbank beim FC Chelsea floh.

Alles in allem konnte sich Arsenal somit punktuell verstärken, ohne jedoch eine echten Sprung nach vorne zu machen. Klar ist dabei in jedem Fall: Auch wenn es nicht für einen Angriff auf die Spitzenplätze reichen sollte – Gegner wie Newcastle United müsste man mit dieser Qualität definitiv schlagen. Die Sportwettenabieter sind sich da zimelich einig.

Mögliche Aufstellung

Emery hat mit Alex Iwobi einen seiner am häufigsten eingesetzten Spieler an den FC Everton verloren. Noch dazu fehlen mit Bernd Leno und Hector Bellerin zwei verletzte Stammkräfte. Folgendermaßen könnte Emery diese Kräfte ersetzen:

Martinez – David Luiz, Sokratis, Monreal – Maitland-Niles, Ceballos, Xhaka, Kolasinac – Özil – Lacazette, Aubameyang

 

Newcastle United – FC Arsenal im TV oder Livestream

Sky überträgt das Duell zwischen Newcastle United und dem FC Arsenal live im TV und ebenso per Stream (SkyGo). Anpfiff ist am 11. August um 15.30 Uhr.