Die Nachrichten die es in den vergangenen Tagen über die New York Knicks und die Cleveland Cavaliers zu lesen gab, sind kaum in dieser kleinen Vorschau wieder zu geben. Trotzdem versuchen wir es und wollen dabei nicht vergessen, dass die Cavs als klarer Favorit ins Spiel gehen, da sie der amtierende Meister und Tabellenführer der Eastern Conference sind und bereits die ersten beiden Spiele gegen die Knicks mit 117-88 und 126-94 gewinnen konnten.

New York Knicks

Wie die ersten Ergebnisse schon erahnen lassen, haben es die Knicks heute nicht leicht, zumal es bei ihnen in den letzten Wochen sowieso drunter und drüber ging. Rose, Porzingis und Noah gehörten zu den Spielern, die Spiele verletzt verpassten, Melo plagt sich seit Wochen mit Schulterprobleme rum und die Ergebnisse waren schlecht. Überhaupt kam eigentlich zu kaum einem Zeitpunkt Harmonie in New York auf, sodass Melo und Co. das vorhandene Potenzial in Siege hätten umwandeln können.

Das Gegenteil passierte sogar und die Stimmung wurde ein wenig hitzig. Daran waren aber auch die Medien nicht ganz unschuldig, die immer wieder Gerüchte darüber streuten, ob die Knicks auf dem Rebuild um Porzingis setzen sollten und wohin Melo daher eventuell wechseln würde. Melo selbst bekam keine 100%ige Rückendeckung und äußerte gegenüber den Medien, dass er vielleicht sogar zu einem Trade bereit wäre, wenn das richtige Team ein Angebot macht.

So chaotisch wie jedoch die Medienmeldungen zu einem möglichen Trade waren, so chaotisch präsentierten sich auch die Knicks auf dem Feld, die trotz ihres vermeintlichen Super-Teams erfolglos spielten. Nur sechs der letzten 22 Spiele wurden gewonnen und selbst beim jüngsten Erfolg über die Nets tat man sich mit 95-90 erstaunlich schwer. Zu Gute halten muss man den Knicks zwar die angesprochenen Ausfälle und auch, dass sie eine Menge Spiele sehr knapp verloren, doch gemessen an ihren Ansprüchen enttäuschen sie mal wieder sehr.

Cleveland Cavaliers

Enttäuschend waren jedoch auch die Januar-Auftritte der Cleveland Cavaliers. So konnten sie nur sieben ihrer 15 Spiele gewinnen und dabei selbst gegen Mannschaften wie die Pelicans, Blazers oder Kings nicht gewinnen. Dazu kam, dass sie auch die Top-Spiele gegen die Warriors und Spurs verloren und die Frustration anstieg. LeBron forderte während dessen immer wieder Verstärkung, was in Anbetracht seines bereits überragenden Teams, der höchsten Payroll der Liga und der Tatsache, dass sie Meister wurden ein wenig vermessen klingt.

Genau deswegen geriet LeBron auch mit den Medien aneinander und es entwickelte sich ein kleines Drama. Während dessen kam das Cavs-Management aber LeBrons Wunsch nach und veranstaltete ein offenes Try-Out für die Position des Back-Up Guards. Mit Kirk Hinrich, Mario Chalmers oder auch Lance Stephenson waren sogar namhafte und erfahrene Spieler dabei, doch bisher gab es noch keine Meldung, für wen sich die Cavs entscheiden. Natürlich gab es auch wieder Trade-Gerüchte, wie z.B. jenes, dass Kevin Love gegen New Yorks Carmelo Anthony getradet werden sollte. Doch auch hier, war bisher nur alles heiße Luft.

Immerhin konnten LeBron und Co. im letzten Spiel aber wieder einen Sieg einfahren und die Minnesota Timberwolves mit 125-97 besiegen. LeBron überzeugte mit 27 Punkten, 8 Rebounds und 12 Assists, doch auch Kyrie Irving verteilte 14 Vorlagen – Karriere-Bestwert. Neben dem Langzeitverletzten Smith mussten die Cavs auch auf Kevin Love verzichten, der für heute noch fraglich ist, doch immerhin kommen sie mit einem Sieg im Rücken in dieses Spiel.

Tipp

Natürlich haben die Knicks den Heimvorteil, doch ein Spiel im Madison Square Guard kann auch schnell mal zu einem Heimspiel von LeBron werden, wenn er den Fans eine große Show liefert. Dies ist zwar derzeit nicht zu erwarten, doch trotzdem bleiben die Cavs der Favorit. Die Knicks müssen nämlich aller Voraussicht nach auf Derrick Rose verzichten und insgesamt sahen Melos Teams nie besonders gut aus, wenn es gegen LeBron ging. Daher denke ich, dass die Cavs erneut klar gewinnen und damit einen Schritt in die richtige Richtung machen können.

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Player to watch: LeBron James

25,7 Punkte, 8 Rebounds, 8,6 Assists und die beste Bilanz der Eastern Conference. LeBrons Arbeitsnachweise können sich sehen lassen und seine Nominierung zum All-Star war trotz seiner 32 Jahre überhaupt keine Frage. Auch seine Leistungen werden zu Recht nur selten in Frage gestellt, doch die Forderungen nach neuen Spielern, stieß vielen Fans negativ auf. LeBron fürchtet jedoch die stärker gewordene Konkurrenz und weiß, dass vor allem auch die zweite Fünf gehörigen Anteil am Playoff-Erfolg hat. Er machte sich Luft nach der (ungerechtfertigten?) Kritik, überzeugte dabei aber weiter mit guten Leistungen. In New York ist er zudem immer doppelt motiviert und so sollte er problemlos seinen Schnitt mit 26 Punkten erreichen können.

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