In der vergangenen Saison hatten weder die New Orleans Pelicans, noch die Phoenix Suns etwas mit den Playoffs zu tun. Zusammen mit den Lakers und Wolves gehörten sie zu den schlechtesten Teams der Western Conference und selbst im ligaweiten Vergleich kamen sie nicht besser weg. In dieser Saison soll alles anders werden, doch die Ergebnisse lassen derzeit wenig Hoffnung aufkommen.

New Orleans mit Fehlstart

New Orleans erwischte es dabei besonders heftig, denn die Mannschaft von Anthony Davis verlor bisher alle fünf Spiele. Das Verletzungspech scheint den Pelicans zudem erneut treu zu bleiben, denn mit Evans und Pondexter fehlen zwei wichtige Spieler. Auch Dante Cunningham war zuletzt angeschlagen und da sich Jrue Holiday eine Auszeit nahm, da seine Frau an Krebs erkrankt ist, fehlen Coach Gentry einfach zu viele gute Spieler.

Vor allem offensiv geht bei den Pelicans so gut wie nichts, außer natürlich Anthony Davis. Mit 97,3 Punkten pro Spiel haben sie derzeit die schlechteste Offensive der Liga. Dies ist eigentlich überraschend, bedenkt man, dass Anthony Davis mit 31,6 Punkten pro Spiel Topscorer ist. Vor allem die ersten Spiele in dieser Saison waren eine Erinnerung daran, was Davis leisten kann. Nachdem er im letzten Jahr mit vielen Verletzungen zu kämpfen hatte, ist er wieder fit und die 95 Punkte die er in den ersten beiden Spielen erzielte, waren sogar besser als Michael Jordans 91 Punkten in den ersten beiden Spielen im Jahr 1986.

Doch Davis realisierte schnell, dass er alleine nicht viel ausrichten kann und obwohl er sich in den folgenden Spielen etwas zurücknahm, half dies der Mannschaft nicht. Zwar konnten sie das Spiel gegen die Bucks ebenso knapp gestalten (113-117), wie das letzte gegen die Grizzlies (83-89), doch am Ende standen auch hier Niederlagen, was den Start umso bitterer werden lässt.

Phoenix ebenfalls sehr schwach

Phoenix machte es allerdings nur bedingt besser und verlor die ersten vier Spiele ebenfalls. Ein toughes Programm sorgte für Niederlagen gegen die Kings (94-113), die Thunder (100-106), Warriors (100-106) und Clippers (98-116). Auch wenn hier einige Spiele einen knappen Ausgang hatten, sah man den Suns an, dass ihnen noch etwas fehlt.

Erfreulicherweise konnten sie im letzten Spiel trotzdem den ersten Sieg einfahren. Mit 118-115 besiegten sie die Portland Trail Blazers mit einem Game-Winner. Eric Bledsoe übernahm Verantwortung und traf einen Step-Back-Dreier auf der rechten Flügelposition und wurde so zum gefeierten Helden.

Statistisch ist er allerdings nicht der beste Spieler in Phoenix. Mit 17,2 Punkten liegt Bledsoe nur auf Rang 2. Topscorer und bisher die vielleicht größte Überraschung ist der 23jährige TJ Warren, der mit 22,4 Punkten pro Spiel überrascht. Nicht zu vergessen sind allerdings auch Devin Booker und Brandon Knight, durch die die Suns vier starke Spieler auf den Positionen 1-3 haben.

Im direkten Duell werden also die Augen vor allem auf diese vier Suns-Spieler und natürlich auf Anthony Davis gehen. Da Davis merkte, dass wenig ging, wenn er sich zurücknahm, darf man wieder mehr Aggressivität erwarten und so könnten die individuellen Leistungen, das insgesamt schwache Teamspieler beider Mannschaften auffangen und das Spiel trotzdem interessant machen.

Tipp

Für beide Mannschaften ist das heutige Spiel das vermeintlich einfachste der noch jungen Saison. Die Vorzeichen sprechen für die Suns, die gerade erst einen Sieg einfahren konnten und sich vor allem offensiv stärker präsentierten als die Pelicans. Die Pelicans spielen jedoch zu Hause und Anthony Davis wird alles dafür tun, dass die Pelicans endlich den ersten Sieg einfahren. Da die Suns außer Chandler (der zu langsam ist), niemanden haben, der Davis das Wasser reichen kann, führt „The Brow“ seine Pelicans zum Sieg.

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Player to watch: Anthony Davis

Sowohl seine Minuten, als auch seine Wurfanzahl verringerte sich in den letzten Spielen deutlich im Vergleich zum Saisonstart. Zwar verloren er und sein Team die Spiele trotzdem, doch es wurde knapper. Davis muss also einen Mittelweg finden, zwischen seiner Ego-Show wie zu Saisonbeginn (50 und 45 Punkte) und den Spielen wie gegen Memphis oder die Spurs, in denen er nur 10 bzw. 18 Zähler markierte. Mit einem Double Double schafft er dies und führt sein Team so zum ersten Sieg.

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