NBA Tipps und Wetten 2019

Die Regular Season der NBA Spielzeit 2018/19 begann am 16. Oktober mit dem Sieg der Boston Celtics gegen die Philadelphia 76ers. Seitdem ist schon einiges passiert und wir wollen daher einen Blick auf die aktuellen Rankings werfen und euch ein paar Prognosen für die weitere NBA-Saison präsentieren. Hierzu werft einfach einen Blick auf unsere aktuellen Power Rankings unter den Wetttipps.

Unsere immer topaktuellen Wetttipps inklusive Spielvorberichten findet ihr wie immer genau hier:

Oklahoma City Thunder (42-29) – Toronto Raptors (50-21), 21.03.2019

Oklahoma City Thunder

Toronto Raptors

2019-03-21
02:30
Sieg Toronto Raptors
2.80

Auch Conference-übergreifend gibt es kurz vor dem Ende der regulären Saison noch einige interessante Spiele. Das zwischen den Oklahoma City Thunder und den Toronto Raptors ist Eines davon, empfängt der aktuell Tabellensechste der Wester Conference, den Tabellenzweiten der Eastern Conference. Hier unser Tipp!

Philadelphia 76ers (45-25) – Boston Celtics (43-28), 21.03.2019

Philadelphia 76ers

Boston Celtics

2019-03-21
00:00
Sieg Philadelphia 76ers
1.70

Die Playoffs rücken immer näher und die Dichte an Top Teams in der Eastern Conference beschert den Fans der Liga in den letzten Wochen noch einige Topspiele. So auch in der heutigen Nacht, wenn die Philadelphia 76ers auf die Boston Celtics treffen. Hier unser Tipp!

Sacramento Kings (34-35) – Brooklyn Nets (36-36), 20.03.2019

Sacramento Kings

Brooklyn Nets

2019-03-20
03:00
Sieg Sacramento Kings
1.57

Wenn man sich vor dem heutigen Spiel zwischen den Sacramento Kings und den Brooklyn Nets die Ausgangssituationen anschaut, wird mal wieder klar, dass die Unterteilung zwischen Eastern und Western Conference, vor allem in Hinblick auf die Playoff-Qualifikation unfair zu sein scheint. Hier unser Tipp!

Los Angeles Clippers (41-30) – Indiana Pacers (44-26), 20.03.2019

Los Angeles Clippers

Indiana Pacers

2019-03-20
03:30
Sieg Los Angeles Clippers
1.50

Die Los Angeles Clippers und die Indiana Pacers gehören sicher zu den Überraschungsteams in den letzten Wochen. Hier unser Tipp!

San Antonio Spurs (41-29) – Golden State Warriors (47-21), 19.03.2019

San Antonio Spurs

Golden State Warriors

2019-03-19
01:00
Sieg Golden State Warriors
1.74

Dank der guten Form der San Antonio Spurs und der Golden State Warriors dürfen sich die Fans der NBA in der heutigen Nacht auf ein weiteres Topspiel freuen. Hier unser Tipp!

Boston Celtics (43-27) – Denver Nuggets (46-22), 19.03.2019

Boston Celtics

Denver Nuggets

2019-03-19
00:30
Sieg Denver Nuggets
2.40

Auch wenn es im März in Amerika eigentlich eher um die Basketball-College-Meisterschaft geht, als um die NBA, gibt es noch eine Menge Spiele, die jede Menge Spaß und Spannung versprechen. Hier unser Tipp!

Milwaukee Bucks (52-17) – Philadelphia 76ers (44-25), 17.03.2019

Milwaukee Bucks

Philadelphia 76ers

2019-03-17
20:30
Sieg Milwaukee Bucks
1.37

Auch die Milwaukee Bucks und Philadelphia 76ers gehören zu den Teams, die es bis zum Ende der Saison nicht ganz so einfach haben und noch das eine andere Topspiel vor der Brust haben. Hier unser Tipp!

Miami Heat (32-36) – Charlotte Hornets (31-37), 17.03.2019

Miami Heat

Charlotte Hornets

2019-03-17
18:00
Sieg Charlotte Hornets
2.45

Auch wenn das Duell zwischen den Miami Heat und den Charlotte Hornets auf den ersten Blick nicht den Charakter eines Top-Spiels hat, lohnt sich der Blick auf diese Begegnung, da zwei Teams aufeinander treffen, die im direkten Kampf um die Playoffs stehen. Hier unser Tipp!

Vorschau – NBA Saison 2018-19

Der Start der NBA-Saison 2018-19 rückt näher. Nochmal etwas eher als im letzten Jahr, am 16.10., startet die neue Spielzeit, vor der sich eine ganze Menge veränderte. Viele Trades und Free-Agent Signings waren so nicht zu erwarten und die Tatsache, dass einige Top-Stars ein neues Zuhause fanden, lässt die Vorfreude auf diese Spielzeit steigen. Sowieso geht es der NBA im Moment gut und die Liga ist im Vergleich zu ihren Konkurrenz-Ligen (MLB, NHL und NFL) weiter auf dem Vormarsch. Die große Menge an TV-Geldern ließ die Gehälter der Spieler weiter steigen und die Top-Verdiener freuen sich über bis zu 40 Millionen Dollar pro Jahr. Gleichzeitig bildeten sich so aber auch Super-Teams oder Spieler wurden absolut überbezahlt. In den kommenden Wochen werden wir mit Power-Rankings und Division-Vorschauen einen genaueren Blick auf die Teams werfen und schauen, wer sich als Super-Team auszeichnet, wer wen verpflichten konnte und welche Teams die besten Chancen haben, den Champion, die Golden State Warriors, zu entthronen. Doch bevor wir uns die Teams genauer anschauen, wollen wir eine kurze Einführung geben und die vielleicht wichtigsten Veränderungen aufzeigen, über verletzte Spieler und Comebacks berichten und einige Rookies vorstellen. Dazu schauen wir auf mögliche MVP-Favoriten und geben Tipps über die vermeintlich größten Überraschungen und Enttäuschungen in der kommenden Saison ab. Abschließend wollen wir dann noch über die Favoriten dieser Saison sprechen und damit die Vorschau abschließen.

Trades und Free-Agent-Signings

Bereits im letzten Jahr suchten sich jede Menge All-Stars ein neues Zuhause und die Liste der Namen klang wie die Auflistung eines All-Star Games. Doch auch in diesem Jahr ist die Liste nicht weniger namhaft und einige Teams zogen mit ihren Verpflichtungen das große Los. LeBron James, Kawhi Leonard, DeMarcus Cousins, DeMar DeRozan, DeAndre Jordan, Tony Parker, Isaiah Thomas, Rajon Rondo, Carmelo Anthony und Dwight Howard sind dabei sicher die namhaftesten Neuzugänge und werden ihren jeweiligen Teams sicher eine Stütze werden. Doch ähnlich wie im vergangenen Jahr, geht die Liste namhaft weiter und mit Spielern wie Dennis Schröder, Jabari Parker, Trevor Ariza, Wilson Chandler, Danny Green, Michael Carter-Williams, Lance Stephenson, JaVale McGee, Tyreke Evans, Julius Randle oder auch Jeff Green fanden eine Menge weiterer gestandener Spieler und Champions eine neue Heimat. Dieses Jahr konnte also durchaus mit der vergangenen Saison mithalten in der sich eine Menge Super-Teams zusammen fanden. Vor allem der Wechsel von LeBron James zu den Los Angeles Lakers und die Unterschrift von DeMarcus Cousins bei Golden State Warriors waren die Aufreger dieser Off-Season. Dazu kam der Trade zwischen den San Antonios Spurs und den Toronto Raptors sein, die Kawhi Leonard und Danny Green gegen DeMar DeRozan, Jakob Poeltl und einen Pick tauschten. Doch natürlich war das erst der Anfang und während der Division-Vorschauen werden wir die Trades noch einmal genauer betrachten. Eine kurze Übersicht soll aber die Vorfreude darauf steigern und bereits an dieser Stelle schonmal in Erinnerung rufen, was in der spielfreien Zeit alles passierte und was die vielleicht wichtigsten Trades waren. Los Angeles Lakers – verpflichteten den Free-Agent LeBron James und eine Menge Veteranen wie Rajon Rondo, JaVale McGee und Lance Stephenson Toronto Raptors – feuerten ihren Coach und tradeten völlig überraschend DeMar DeRozan. Kawhi Leonard und Danny Green machen das Team dafür stärker San Antonio Spurs – trennten sich (erwartungsgemäß) von Kawhi Leonard und verpflichteten im Gegenzug DeMar DeRozan Houston Rockets – verloren mit Mbah a Moute und Ariza wichtige Verteidiger, wurden zudem den Monster-Vertrag von Ryan Anderson los und sicherten sich mit Carmelo Anthony einen erfahrenen All-Star, der sich nach schwachen Jahren beweisen will Oklahoma City Thunder – verlängerten mit Paul George, wurden Anthonys Monster-Deal los und verpflichteten Dennis Schröder Minnesota Timberwolves – Coach Thibodeau verlängerte mit Derrick Rose und holte Luol Deng. Angeblich sind die Wolves auch am alternden Joakim Noah interessiert, mit dem die Wolves das alte Bulls-Team wieder zusammen hätten. Mit Wiggins und Towns eine interessante Kombination Denver Nuggets – Isaiah Thomas soll den Nuggets weitere Star-Power geben und seine Karriere soll nach dem enttäuschenden Jahr in Los Angeles wieder Schwung aufnehmen Boston Celtics – die Celtics blieben zusammen, freuen sich aber auf die wieder genesenen Top-Stars Gordon Hayward und Kyrie Irving Golden State Warriors – trennten sich zwar von JaVale McGee, konnten allerdings DeMarcus Cousins verpflichten. Er wird allerdings erst im Januar zurückerwartet. Diese neun Teams geben allerdings nur einen kleinen Einblick in die Neuverpflichtungen und Trades, was erahnen lässt, dass sich eine Menge veränderte. Interessant sicher, dass außer den Cavs kein einziges Playoff-Team deutlich schwächer wurde, was den Kampf um die begehrten Plätze zum Ende der Saison umso spannender werden lassen sollte. Doch wie immer gibt es neben den vielen Wechseln auch andere Dinge, über die es nach der Off-Season zu berichten gilt.

Verletzungen und Comebacks

Bei den Themen Verletzungen und Comebacks lässt sich auch eine Parallele zum letzten Jahr ziehen. Die Anzahl an verletzten, lange ausfallenden Spielern hält sich nämlich in Grenzen und bis auf Kristaps Porzingis, bei dem unklar ist, ob er in dieser Saison überhaupt spielen wird, scheint bisher kein Spieler das gesamte Jahr zu fehlen. Porzingis (Kreuzbandriss) ist auch einer der Top-Spieler unter den Verletzten, zu denen sich auch DeMarcus Cousins (Achillessehne) oder Devin Booker (Hand) zählen lassen. Bei allen ist der Saisonstart fraglich. Andre Roberson (Kniescheibe) wird den Thunder zu Beginn ebenfalls fehlen. Erfreulicherweise lässt sich die Liste der verletzten Spieler allerdings nicht viel weiterführen und so kann der Blick schnell auf die zurückkehrenden Spieler gehen. Die Celtics erhalten durch die Genesungen von Hayward und Irving sicher den größten Schub, nachdem sie im letzten Jahr ohne die Beiden All-Stars in die Eastern Conference Finals einziehen konnten. Doch es gibt eine Menge weiterer namhafter Spieler, auf die Fans und Teams zum Ende der letzten Saison verzichten mussten und die nun wieder bereit sind. Ähnlich wie Boston freuen sich auch die Memphis Grizzlies auf das Comeback ihres Duos, Marc Gasol und Mike Conley. Kawhi Leonard scheint zudem auch wieder fit und geht für die Toronto Raptors auf Korbjagd. Chris Paul ist nach seiner Verletzung in den Western Conference Finals auch wieder fit. Phillys Top-Pick Markelle Fultz ist Berichten zu Folge auch wieder voll da und natürlich sollten auch die kleineren Verletzungen, mit denen sich viele Stars rumärgerten überstanden sein. Es bleiben trotzdem Fragezeichen, wie fit alle Spieler tatsächlich sind, doch die insgesamt geringe Anzahl an Verletzungen ist ein weiterer Grund, sich auf die kommende Saison zu freuen.

Rookies

Ein weiterer Grund zur Vorfreude sind die Rookies dieses Jahrgangs. Vor allem aus deutscher Sicht gab es gute Nachrichten, denn mit Moritz Wagner (25. Pick – Los Angeles Lakers) und Isaac Bonga (39. Pick – Los Angeles Lakers) fanden gleich zwei Deutsche ihren Weg in die NBA zu den Lakers. Während Wagner bereits am College überzeugte und bis ins NCAA-Finale kam, ist der erst 18-jährige Bonga ein unbeschriebenes Blatt und spielte bisher in der BBL. Zu den Top-Spielern bzw. Picks gehörten Beide allerdings nicht. DeAndre Ayton war der erste Pick des diesjährigen Drafts und die Phoenix Suns sicherten sich die Dienste des vielseitigen Centers. Marvin Bagley (Sacramento Kings) und Luka Doncic (Dallas Mavericks) runden die Top 3 ab und bringen jede Menge Qualität mit. Doncic ist erst 19 Jahre alt, wurde aber bereits Euro-League Sieger und MVP des Euro-League Finals und gilt damit als erfahrenster Spieler unter den Rookies. Trae Young (5. Pick – Atlanta Hawks) ist vermutlich der beste Shooter und überzeugte im College mit unglaublichen Statistiken und Dreipunktewürfen. Jaren Jackson Jr. (4. Pick – Memphis Grizzlies) und Mo Bamba (6. Pick – Orlando Magic) waren weitere Top-Picks im Draft und bringen ebenfalls eine Menge Hoffnung für ihre Teams mit. Die ganze Top Ten kann sich sehen lassen und alle wussten in ihrer bisherigen Laufbahn zu überzeugen. Zu den Top-Performern in der Summer League gehörten Wendell Carter Jr. (7. Pick – Chicago Bulls), Jaren Jackson Jr., DeAndre Ayton oder auch Collin Sexton (8. Pick – Cleveland Cavaliers). Interessant ist sicher auch ein starkes New York Knicks-Rookie-Duo um Kevin Knox (9. Pick) und Mitchell Robinson (36. Pick). Dazu kommen Spieler wie Swjatoslaw Mychajljuk (47. Pick – Los Angeles Lakers), Moritz Wagner und Shai Gilgeous-Alexander (11. Pick – Los Angeles Clippers), die allesamt mit guten Leistungen auf sich aufmerksam machten. Luka Doncic spielte in der Summer League gar nicht und Trae Young hatte große Probleme mit seinem Wurf. Was die starken Summer-League Auftritte der anderen rookinicht und Trae Young hatte große Probleme mit re Teams. tewürfen. eler unter den RoRookies Wert sind, wird erst die Pre-Season und die Saison zeigen, doch die Auftritte bereiteten große Freude und der Draft-Jahrgang 2018 scheint im Vorfeld jede Menge Qualität mit zu bringen.

MVP

Qualität ist auch der wichtigste Punkt, wenn es um den wertvollsten Spieler der Saison geht. Der MVP- Titel ist für viele der interessanteste Punkt der Vorschau und hat in dieser Saison wieder einmal eine Menge Anwärter. Im letzten Jahr sicherte sich James Harden den Award, nach einem absolut überragenden Jahr. Er gehört somit natürlich auch zu den MVP-Kandidaten dieses Jahres. Auch der Vorjahressieger Russell Westbrook wird wieder zu den Favoriten gehören und LeBron James wird in seinem ersten Jahr in Los Angeles noch mehr Verantwortung tragen und somit wie jedes Jahr einer der Top-Favoriten sein. Kawhi Leonards Rolle bei den Raptors könnte sich zudem etwas anders als im team-orientierten Spiel der Spurs gestalten und sollte er zu der Form vor seiner Verletzung wiederfinden, gehört er nicht nur zu einem der MVP-Favoriten, sondern auch zu den Top-Spielern der Liga. Mit Harden, Westbrook, James und Leonard ist die Liste aber noch nicht komplett. Giannis Antetokounmpo überragte bereits in der letzten Saison und wird mit einem weiteren Jahr Erfahrung sicher erneut zu den besten Spielern der Liga gehören. Außerdem wird Anthony Davis wieder überzeugen und sicher eine Rolle bei der Vergabe des MVP-Awards spielen. Dazu sind die Ex-MVPs Steph Curry und Kevin Durant natürlich auch in ihrer Prime, doch die Situation in Golden State scheint individuelle Auszeichnungen eher unwahrscheinlich werden zu lassen. Zu guter Letzt sind Spieler wie Damian Lillard oder Joel Embiid zu nennen, sodass das MVP-Rennen in dieser Saison eine Menge Spannung verspricht. Und wer weiß, vielleicht gibt es auch eine Überraschung und ein Spieler, an den man derzeit noch nicht denkt, überrascht und macht den großen Namen Konkurrenz.

Überraschungen – Enttäuschungen

Ähnlich spannend wie die Frage nach dem wertvollsten Spieler der Liga, wird wie immer auch die Frage, welche Teams sich nach den Veränderungen am besten oder auch am schlechtesten schlagen werden. An dieser Stelle wollen wir daher eine kleine Prognose über die Teams abgeben, die für Überraschungen sorgen könnten. Außerdem werfen wir einen Blick auf ein paar Teams, für die die Saison schlechter laufen könnte, als sie es selbst vielleicht erwarten. Beginnen wir mit drei Teams, die überraschen könnten: Los Angeles Lakers: Bereits im letzten Jahr traute man den Lakers eine Überraschung zu, da sich das Team neu zusammensetzte und mit jeder Menge jungen Spielern eine verheißungsvolle Zukunft zu haben schien. Die Playoffs wurden es aufgrund der starken Konkurrenz zwar nicht, doch Ball, Kuzma und Co. überzeugten trotzdem. Im Laufe der Saison und in der Off-Season trennten sich die Lakers dann aber von einigen Jungstars und füllten die frei gewordenen Slots mit einer Menge Veteranen auf. Einer davon: LeBron James, durch dessen Verpflichtung die Playoffs fast zur Pflicht werden. Trotzdem ist ungewiss, wo es für das bunt gemischte Team der Lakers hingeht, doch aufgrund des letzten Jahres und der Verpflichtung von James, scheint eine positive Verbesserung sehr realistisch. New Orleans Pelicans: Die New Orleans Pelicans überraschten in der vergangenen Saison, als sie die Portland Trail Blazers in der ersten Playoff-Runde sweepten. In Runde 2 war dann zwar Schluss gegen die Warriors (1-4), doch obwohl DeMarcus Cousins verletzt fehlte, überragte Anthony Davis und bildete mit Jrue Holiday ein gefährliches Duo. Sie verloren in der Off-Season nun zwar auch noch Rajon Rondo, doch Julius Randle wird Davis unter dem Korb unterstützen, wobei Davis‘ Rolle als Go To Guy klarer ist, als noch mit Cousins. Nach den überzeugenden Auftritten zum Ende der letzten Saison, kann man in dieser Saison also durchaus eine Menge von den Pelicans erwarten, die im starken Westen ein wenig unter dem Radar flogen. Cleveland Cavaliers: Nach dem Abgang von James wurden die Cavaliers sofort von allen Medien abgeschrieben. Ob dies berechtigt ist, darf allerdings angezweifelt werden, denn mit Kevin Love konnte man einen All-Star halten und mit Spielern wie Larry Nance Jr., Cedi Osman, Jordan Clarkson und Rookie Collin Sexton hat man eine Menge Potenzial. Zudem blieben einige Meisterschafts-erfahrene Veteranen, die sich in der schwachen Eastern Conference behaupten sollten. Die Cavaliers haben also die Chance einen totalen Einbruch nach James Abgang zu verhindern und damit viele Kritiker verstummen zu lassen. Doch neben den hochgelobten Teams, wird es auch Enttäuschungen geben. Hier eine kleine Auswahl an Teams, die es schwer haben könnten. Washington Wizards: Seit Jahren hoffen die Washington Wizards die Spitze der Eastern Conference zu erklimmen, doch bisher reichte es nicht. Verletzungen, immer wieder Berichte über schlechte Team-Chemie und vielleicht auch etwas Pech standen den Wizards im Weg. In diesem Jahr wollen sie erneut angreifen und verpflichteten mit Dwight Howard und Austin Rivers zwei auf dem Papier gute Spieler. Doch beide sind dafür bekannt, nicht den besten Ruf zu haben. Daher könnten weitere Probleme in der Kabine anstehen und die Saison könnte für Washington zur Vollkatastrophe werden, auch wenn man mit Wall, Beal und Howard drei All-Stars mitbringt. Chicago Bulls: Die Chicago Bulls erhoffen sich für die kommende Saison eine ganze Menge. Mit Kris Dunn, Zach LaVine, Lauri Markkannen und Jabari Parker haben sie vier sehr junge und talentierte Spieler in der Starting Five. Dazu wartet auch auf der Bank mit Denzel Valentine, Bobby Portis und Wendell Carter Jr. eine Menge Talent. Doch die Defensive wird für Chicago ein großes Problem. Parker ließ verlauten, dass er die Verteidigung nicht wichtig findet und bis auf Kris Dunn war kein anderer junger Spieler für besonders gute Verteidigung bekannt. LaVine und Parker haben zudem schwere Verletzungen hinter sich und so könnte sich die Vorfreude schnell zu einer großen Enttäuschung entwickeln. Detroit Pistons: Die Stan van Gundy Zeit ist vorbei und die Detroit Pistons sicherten sich mit Dwane Casey den Trainer des Jahres der letzten Saison. Die Vorfreude steigt also einmal mehr in Detroit und dem Team wird eine Menge zugetraut. Doch Reggie Jackson, Blake Griffin und Andre Drummond konnten die Erwartungen bisher nur bedingt erfüllen und lieferten außer guten Statistiken nicht unbedingt viel. Auch der Rest des Kaders lässt an einigen Stellen Qualität vermissen und so könnte die Saison für Detroit erneut zu einer großen Enttäuschung werden. Nachdem sich vor der vergangenen Saison mehrere Super-Teams formten und die Teams aus Boson, Minnesota und OKC nur teilweise die Vorschusslorbeeren bestätigten, gibt es in dieser Saison einige Teams die total unter dem Radar fliegen, aber gefährlicher sind, als man es vielleicht erwarten würde. Memphis Grizzlies: Die Memphis Grizzlies waren in der letzten Saison eins der schlechtesten Teams, mussten jedoch auch lange Zeit auf Mike Conley verzichten, einen der unterschätztesten Spielern der Liga. Auch Gasol hatte mit Verletzungen zu kämpfen, sodass nichts von der Stärke der Vorjahre zu spüren war. In diesem Jahr sind die Grizzlies fit, haben den 4. Pick des Drafts und sich an der einen oder anderen Stelle verstärkt. Somit haben sie die Chance besser da zu stehen, als es Viele glauben. San Antonio Spurs: Die Spurs kamen in der regulären Saison nur auf Platz 7 und verloren im vergangen Jahr in der ersten Playoff-Runde. Im Jahr zuvor schafften sie es noch bis in die Western Conference Finals und die letzte Saison wurde zum Teil als Fehlschlag abgestempeltn nur ar.an es vielleicht erwarten w. Ein Trugschluss bedenkt man, dass Kawhi Leonard die gesamte Saison verpasste. Nun verließ er auch noch das Team und mit Danny Green und Tony Parker musste Popovich zwei weitere wichtige Abgänge verkraften. Doch mit DeMar DeRozan kam ein All-Star nach San Antonio und wird das Team damit stärker machen als noch in der letzten Saison. Dazu kamen mit Belinelli und Cunningham zwei Shooter nach San Antonio, sodass die Spurs einmal mehr ihre Underdog-Rolle nutzen können sollten. Dallas Mavericks: In den letzten Jahren zeigten die Mavs nie das was man von ihnen erwartet hatte und enttäuschten häufig. Auch letztes Jahr gehörten sie zu den drei schlechtesten Teams und blieben blass. Die Folge? Der 3. Pick im Draft und die Verpflichtung von Luka Doncic, von dem sich die Mavs sofortige Hilfe versprechen. Dazu verpflichteten sie DeAndre Jordan, der die Defensive stabilisieren soll und ein guter Pick and Roll Partner für Doncic sein kann. Dennis Smith Jr. ist dazu ein Jahr reicher an Erfahrung und auch Nowitzki hofft dem Team noch ein Jahr helfen zu können. Dallas bleibt vorerst meistens der Underdog, doch unterschätzen darf man sie mit Sicherheit nicht.

Favoriten

Dieser kurze Blick auf einzelne Teams zeigt bereits, dass viele Mannschaften in diesem Jahr interessante Geschichten mitbringen. Die Saison wird zeigen wo es für die Teams hingeht und letzten Endes bleibt natürlich die Frage, für wen der Weg bis an die Spitze führt. Im letzten Jahr waren sich viele Teams sicher, den Code der Warriors geknackt zu haben, doch letzten Endes standen sie doch wieder an der Spitze. Somit sind sie der Favorit und der Kreis derer, die ihnen tatsächlich gefährlich werden können, scheint etwas kleiner als im letzten Jahr. Hier also zunächst die größten Mitstreiter und Favoriten auf den Titel. Golden State Warriors – der amtierende Meister, der drei der letzten vier Titel gewann! Houston Rockets – Eine Chris Paul Verletzung vom Titel entfernt? Schwer zu sagen, doch trotz einiger Abgänge gelten die Houston Rockets auch in der Saison 2018-19 als eines der stärksten Teams neben den Warriors. Boston Celtics – scheiterten ohne Hayward und Irving erst im Finale der Eastern Conference. Mit den beiden All-Stars und nachdem Abgang von James Richtung LA, scheint für die Boston Celtics im Osten der Weg frei. Toronto Raptors – den Toronto Raptors fehlte in den letzten Jahren der Killer-Instinkt und sowohl Coach Casey als auch DeRozan fanden kein Mittel gegen LeBron. Nun sind Beide nicht mehr in Toronto, LeBron in LA und Kawhi Leonard scheint, wenn er fit ist, ein Upgrade gegenüber DeRozan zu sein. Im Osten gehören die Raptors also zu den Top-Teams und wollen sich gegen die Celtics behaupten. Es folgen einige Teams, die in den letzten Jahren überzeugten oder durch ihre Entwicklung oder Trades Außenseiter-Chancen haben: Philadelphia 76ers – Embiid und Simmons bewiesen bereits im letzten Jahr, was sie leisten können. In diesem Jahr werden sie durch Fultz und einige Veteranen unterstützt und sollten somit noch etwas besser als in der vergangenen Saison sein. San Antonio Spurs – die Spurs als Titel-Favorit? Ohne Duncan, Parker, Ginobili oder Leonard? Eher unwahrscheinlich, doch im letzten Jahr reichte es für die Playoffs, obwohl das Leonard-Drama kein Ende nahm. Mit seinem Abgang kehrte Ruhe und mit DeRozan kam ein All-Star hinzu. Wer die letzten 20 Jahre der NBA verfolgt hat, der weiß, dass Popovich immer das Beste aus seinen Teams herausgeholt hat. Los Angeles Lakers – auch bei den Lakers stellt sich die Frage ob bzw. warum sie ein Titel-Kandidat sein sollten. Nun, die Antwort ist einfach: LeBron James. James stand in den letzten acht Jahren immer in den Finals, obwohl vor der Saison häufig gesagt wurde, dass sein Team zu schwach ist. Nun spielt er im Westen mit einem jungen Team, doch James zu unterschätzen erwies sich schon zu häufig als großer Fehler.

Ausblick

Sicher könnten im erweiterten Favoriten-Kreis auch Teams wie Milwaukee, Indiana oder OKC genannt werden, da sie auf den ersten Blick deutlich besser als die Lakers scheinen, doch letztlich sind wohl die Warriors, Rockets, Celtics und Raptors die Favoriten, wenn es darum geht, wer den Titel unter sich ausmachen wird. Die Saison wird dadurch aber nicht weniger spannend, hatte auch die letzte reguläre Saison jede Menge Highlights und Stories zu bieten. Interessant wird zudem die Frage wer sich als All-Star behaupten kann. Während der Osten „schwach“ besetzt ist, hat der Westen mit Curry, Westbrook, Paul, Lillard, DeRozan, Thompson, Harden, James, Durant, George, Butler, Green, Davis und Cousins jede Menge Top-Stars. Dazu kommen Spieler wie Mitchell, Anthony, Millsap, Towns, Wiggins, McCollum, Holiday, Gobert oder Aldridge, die auch auf das All-Star Game hoffen, sodass es eine Menge enttäuschter Gesichter geben wir. Das All-Star Game wird aber nur eines der Highlights der anstehenden Saison sein. Wie machen sich die Neuzugänge wie James, Leonard, DeRozan oder Cousins? Was machen die Rookies? Und wer wird im Jahr 1 nach James den Osten regieren? Die Saison wird uns diese Fragen beantworten und dabei für großen Unterhaltungswert sorgen. In den bald kommenden Power Rankings und Vorschauen werden wir genauer auf die Teams eingehen und uns dabei weiter dem Start der Saison nähern. Bis dahin werden noch einige Wochen vergehen und natürlich werden wir alle Veränderungen, Trades oder Verletzungen berücksichtigen, damit die Vorfreude weiter steigen kann.

Das All-Star Game ist bereits einen Monat her und langsam aber sicher steigt die Anspannung in Hinblick auf die Playoffs. Einen Monat bleibt den Teams der Liga noch um die Playoffs zu erreichen, ihren Platz zu festigen oder vielleicht sogar nochmal einen Angriff auf die vor ihnen liegenden Teams zu wagen. Spannung ist in den kommenden fünf Wochen also vor programmiert.

Neben der Frage, wer überhaupt in die Playoffs einzieht, bleibt natürlich auch interessant zu beobachten, wer sich den Heimvorteil sichern kann und welche Spieler sich nochmal besonders hervortun und ihre Mannschaften anführen. Auch ist klar, dass zum Ende der Saison die Awards anstehen und sicher werden auch die möglichen MVPs oder anderen Award-Anwärter nochmal ein paar Statements setzen wollen.

Neben den vielen positiven Dingen, die zum Ende der Saison anstehen, sind aber bereits jetzt einige Verlierer dieser Saison zu erkennen. Ob es Missmanagement bei der Kaderzusammenstellung war, Verletzungspech oder einfach ausbleibende Leistung – nicht alle Mannschaften wurden ihren Ansprüchen gerecht und mussten sich bereits aus dem Kampf um die Playoffs verabschieden.

Doch es bleibt noch mehr als genug Spannung, sodass die aktuellen Rankings noch einmal einen Überblick darüber geben können, wie es um die jeweiligen Mannschaften steht. Vor allem der Positionskampf spitzt sich zu und in der Eastern Conference haben noch fünf oder vielleicht sogar sechs Teams die Chance auf die verbleibenden drei Playoff-Plätze. Gut 15 Spiele vor dem Ende steht also noch eine Menge auf dem Spiel.

Bevor wir die Rankings – wie immer – mit den größten Auf- und Absteigern beginnen, wollen wir jedoch nochmal auf die spannende Situation hinweisen. Von den 16 Teams, die die Playoffs erreichen werden, scheinen zehn ihr Ticket bereits sicher zu haben. Um die verbleiben sechs Plätze scheinen aktuell aber noch ca. acht bis (mit gutem Willen) zwölf Teams zu kämpfen. Dementsprechend knapp geht es auch in unseren Rankings zu und bis zum Ende der Saison kann sich auch hier noch einiges ändern.

Größte Aufsteiger: Houston Rockets und Miami Heat (ja +4), drei weitere Teams +3

Größte Absteiger: Oklahoma City Thunder und Dallas Mavericks (-6), drei weitere Teams -4

 

NBA-Start – POWER RANKINGS #07

Platz 30 (vorheriges Ranking 29): New York 13-55 (vorherige Bilanz: 11-47)

Nur die Dallas Mavericks zeigten sich seit dem All-Star Wochenende noch schlechter als die New York Knicks. Daher rutschten die Knicks natürlich auf den letzten Platz, da sie mittlerweile drei Siege weniger als das zweitschlechteste Team der Liga haben. Der Draft ist das große Ziel und mit der schlechten Bilanz wollen sie kein Risiko eingehen und ihre Chancen auf den Nummer 1 Pick so groß wie möglich halten. Den Fans stehen aber noch 14 schwierige und sicher enttäuschende Spiele bevor.

Platz 29 (29): Phoenix Suns 16-53 (vorherige Bilanz 11-48)

Die Suns konnten fünf ihrer letzten zehn Spiele gewinnen und dabei für die eine oder andere positive Überraschung sorgen. So besiegten sie mit den Bucks und Warriors zwei absolute Top-Teams und verschärften auch mit einem Erfolg über die Lakers die Krise bei dem Team aus Los Angeles. Devin Booker und Deandre Ayton spielten groß auf und auch Kelly Oubre Jr. konnte immer wieder überzeugen. Natürlich kommt der Leistungsaufschwung zu spät, doch immerhin gab es hier und da Grund zur Freude für die Fans.

Platz 28 (28): Cleveland Cavaliers 17-52 (12-46)

Was ein Top-Spieler in einem unfassbar schlechtem Team bewirken kann, ist derzeit in Cleveland zu beobachten. Seitdem Kevin Love wieder da ist, gewannen die Cavs sechs der zehn Spiele in denen Love aktiv war. Klar, auch mit ihm wäre es eine schwere Saison für die Cavs geworden, doch Love zeigt mit 18,1 Punkten und 11,1 Rebounds pro Spiel, dass er noch immer sehr stark ist und vorerst zurecht die zentrale Figur in Cleveland bleiben wird.

Platz 27 (27): Chicago Bulls 19-50 (14-44)

Es ist schon auffällig, dass neben den Suns und Cavs auch die Bulls zuletzt einen Aufschwung erlebten. Ähnlich wie die Suns, konnten auch die Bulls mit den Sixers und Celtics zwei Top-Teams bezwingen und insgesamt fünf Siege einfahren. Zwar fehlt ergebnistechnisch weiterhin die Konstanz, doch LaVine, Markkanen, Porter Jr. und Co. machen weiterhin einen ordentlichen Job und so, nach und nach, den furchtbar chaotischen Saisonstart in Chicago vergessen. Die Aussicht scheint sich langfristig also wieder etwas besser darzustellen.

Platz 26 (26): Atlanta Hawks 24-45 (19-39)

Trae Young und John Collins spielen eine sehr starke zweite Saisonhälfte und beweisen immer mehr, warum viele Experten schon vor der Saison sagten, dass diese Beiden das Duo der Zukunft in Atlanta werden können. Defensiv bleibt das Team zwar anfällig und insgesamt ist das Niveau im Kader noch immer nicht besonders groß, doch die jungen Spieler brauchen Zeit und so werden die Hawks natürlich weiter alles dafür tun, die Saison vernünftig zu Ende zu spielen.

Platz 25 (19): Dallas Mavericks 27-41 (26-31)

Nachdem die Saison zunächst einigermaßen zufriedenstellend begann, Luka Doncic wie gewünscht einschlug und die Playoffs lange ein Thema waren, wurde der Kader durch den Porzingis-Trade gesprengt. Genau dies bekommen die Mavs nun zu spüren, da das Team insgesamt zu schwach ist. Die Mavs gewannen nur eines ihrer letzten zehn Spiele und sind das schlechteste Team seit dem All-Star Wochenende. Langfristig wird man es verkraften können und vielleicht macht man sich noch Hoffnungen auf den Draft. Für die Fans wird die Saison jedoch noch mit einigen Enttäuschungen zu Ende gehen.

Platz 24 (24): Memphis Grizzlies 28-41 (23-36)

Die Grizzlies konnten den freien Fall ein wenig stoppen und immerhin fünf der letzten zehn Spiele gewinnen. Ein Grund dafür ist, dass mit Joakim Noah ein ehemaliger Top-Spieler wieder Fuß gefasst hat. Obwohl er nur von der Bank kommt, zeigte er in den letzten zehn Spielen, dass er mit 11,6 Punkten, 8,2 Rebounds, 4 Assists und 1,3 Blocks pro Spiel auch mit 34 Jahren noch einen gewissen Wert hat. Letztlich ist dies aber nur eine nette Geschichte aus Memphis, da er den Grizzlies langfristig nicht helfen wird und selbst anzuzweifeln bleibt, ob er die Saison so stark zu Ende spielen kann.

Platz 23 (25): New Orleans Pelicans 30-40 (26-33)

Mit vier Siegen aus den letzten zehn Spielen stoppten auch sie den freien Fall und konnten zumindest noch in Ansätzen überzeugen. Anthony Davis Minuten sind aber weiterhin reguliert und natürlich bringt dies auch die Mannschaft durcheinander. Jrue Holiday, Julius Randle und Co. versuchen alles, doch der Blick ist natürlich schon auf die Off-Season gerichtet, darf man in diesem Jahr nicht mehr viel von den Pelicans erwarten.

Platz 22 (18): Washington Wizards 29-39 (24-34)

In der wieder mal etwas schwächeren Eastern Conference (zumindest beim Kampf um die letzten Playoff-Plätze) haben die Wizards nur noch Außenseiterchancen auf die Playoffs. Dreieinhalb Spiele Rückstand auf Platz 8 sind rechnerisch natürlich noch aufholbar, doch Washington zeigte sich nicht so konstant, als das man nochmal einen Playoff-Push erwarten darf. Wie immer stirbt die Hoffnung bekanntermaßen zuletzt, aber es sieht nach einem enttäuschendem Saisonende für die Wizards aus.

Platz 21 (17): Los Angeles Lakers 31-37 (28-29)

Voller Hoffnung kamen die Lakers aus dem All-Star Wochenende und wollten natürlich noch einmal die Playoffs angreifen. Doch Luke Waltons Team konnte zu keiner Zeit überzeugen, verlor auch gegen klar schwächere Teams und das ganze Trade-Drama um Davis schien Spuren im Team hinterlassen zu haben. Dazu kamen weitere Verletzungen und ein James, der zwar gute Stats lieferte, aber auch nicht ganz an die Dominanz der letzten Jahren herankam. Es reihte sich Niederlage an Niederlage, so dass die Playoffs mittlerweile kein Thema mehr sind und die Saison als Misserfolg abgestempelt werden muss.

Platz 20 (16): Charlotte Hornets 30-37 (27-30)

Dem schweren Programm nach dem All-Star Break mussten die Charlotte Hornets Tribut zollen. So spielten sie mit Ausnahme des Spiels gegen die Wizards, ausschließlich gegen Playoff-Kandidaten und mit den Warriors, Rockets (2x) und Bucks auch gegen einige Top-Teams. Damit rutschten sie zunächst auf Platz 10. Immerhin sind es nur zwei Spiele Rückstand bis auf Platz 8 und das Programm wird ein bisschen einfacher, so dass in Charlotte zumindest noch ein wenig Hoffnung auf die Playoffs bestehen bleibt.

Platz 19 (22): Minnesota Timberwolves 32-37 (27-30)

Vor allem dank der überragenden Leistungen von Karl-Anthony Towns konnten die Minnesota Timberwolves in den letzten Wochen nochmal ein paar Siege einfahren. In den letzten zehn Spielen legte er im Schnitt 34 Punkte und 13,4 Rebounds auf und führte die Wolves damit zu fünf Siegen. Für den Kampf um die Playoffs kommen seine Leistungen ein bisschen zu spät, doch seine Leistungsexplosion sollte den Wolves die Augen öffnen, um wen die Zukunft aufgebaut werden sollte.

Platz 18 (21): Orlando Magic 32-38 (27-32)

Mit 1,5 Spielen Rückstand auf Platz 8 ist für die Magic in Richtung Playoffs natürlich noch alles möglich. Zuversichtlich sollte sie vor allem ihr Restprogramm stimmen. Es stehen nur noch vier Duelle gegen Top-Teams an, ansonsten haben sie die Chance sich gegen die direkte Konkurrenz zu behaupten oder sie gehen sogar als klarer Favorit ins Spiel. Die Playoff-Chancen sind also relativ groß und die Magic haben es selbst in der Hand, ihre Vorteile in Bezug auf das Restprogramm auszunutzen.

Platz 17 (13): Sacramento Kings 33-34 (30-27)

Die Kings haben mittlerweile fünf Spiele Rückstand auf den achten Platz und haben damit auch als Tabellenneunter nur noch rechnerische Chancen auf die Playoffs. Leider haben sie sich dies selbst zuzuschreiben, war die Ausgangssituation nach der All-Star Pause gar nicht schlecht. Doch sie gewannen nur drei ihrer letzten zehn Spiele und ließen vor allem die nötige Abgezocktheit zum Ende von vielen Spielen vermissen. Nichtsdestotrotz wird die Saison wohl positiv bewertet werden, machten Mannschaft und Spieler einen großen Schritt in die richtige Richtung.

Platz 16 (20): Miami Heat 32-35 (26-30)

Aktuell ist die Stimmung bei den Miami Heat noch relativ gut. Platz 8, mit ein wenig Vorsprung auf die Verfolger, scheint im Kampf um die Playoffs eine gute Ausgangslage zu sein. Im Vergleich zum direkten Verfolger aus Orlando hat es das Restprogramm der Heat allerdings in sich. Es warten noch einige Top-Teams und Wade und Co. werden sich anstrengen müssen um die Playoffs zu erreichen. Immerhin waren sie zuletzt gut drauf und konnten sich ein wenig Selbstvertrauen holen. Einfacher wird es deshalb aber nur bedingt.

Platz 15 (18): Detroit Pistons 34-33 (26-30)

Über die Detroit Pistons lässt sich fast das Gleiche wie über die Miami Heat sagen. Im Fünfkampf um die letzten drei Playoff-Plätze im Osten haben auch die Pistons ein sehr schweres Restprogramm, in das sie mit einer guten Form hätten gehen können. Doch unverständlicherweise brachen sie in den letzten beiden Spielen komplett ein und erzielten gegen die direkte Konkurrenz aus Brooklyn und Miami nur 74 und 75 Punkte. Zuvor gewannen sie noch acht von neun Spielen und so darf man gespannt darauf schauen, wie sich die Pistons in den verbleibenden 15 Spielen zeigen werden und ob sie das Zeug haben, sich die Playoffs zu erkämpfen.

Platz 14 (15): Brooklyn Nets 36-34 (30-29)

Auf Platz 6 scheinen die Brooklyn Nets derzeit gute Chancen auf die Playoffs zu haben, doch tatsächlich haben sie nur 4,5 Spiele Vorsprung vor Platz 10 und ein Restprogramm vor der Brust, dass es ebenfalls in sich hat. Brooklyn wird also wie Miami, Detroit und Charlotte jeden Sieg brauchen, da es alle vier deutlich schwerer haben als die Magic. Doch die Nets wollen sich für ihre gute Saison, in der sie auch den Verletzungen trotzen konnte, belohnen und unbedingt in die Playoffs.

Platz 13 (14): Los Angeles Clippers 39-30 (32-27)

Mittlerweile haben die Clippers ihren Playoff-Platz vermutlich sicher, ist der Vorsprung auf den engsten Verfolger aus Sacramento bereits groß genug (5 Spiele). Zudem sind sie selbst derzeit so gut in Form, dass sie kaum mehr genug Spiele verlieren sollten, um die Playoff-Qualifikation noch aus der Hand zu geben. Somit lässt sich resümieren, dass der Harris-Trade fast ausschließlich positiv zu bewerten ist und wer weiß, vielleicht können die Clippers ja auch in den Playoffs für eine Überraschung sorgen. Keine Mannschaft wird gerne gegen das erfahrene Team von Coach Doc Rivers antreten.

Platz 12 (11): Utah Jazz 39-29 (32-25)

Für Utah bleibt die Frage auf welchem Playoff-Platz sie die Saison beenden werden. Auch sie haben genug Vorsprung und werden ihre Qualifikation nicht mehr her geben. Möglich ist derzeit noch viel, ist der Rückstand auf Platz 3 mit drei Spielen aufholbar. Gleichzeitig sind die Spurs und Clippers quasi gleichauf, sodass es auch nochmal nach unten gehen könnte. Utah ist allerdings gut drauf, selbstbewusst und wird voller Zuversicht in die verbleibenden 14 Spiele gehen.

Platz 11 (12): San Antonio Spurs 39-29 (33-26)

Obwohl die Spurs mit den Utah gleichauf stehen und den direkten Vergleich verloren, stehen sie aufgrund ihrer äußerst guten Form, in unseren Rankings, vor der Mannschaft aus Utah. So gewannen die Spurs zuletzt sechs Partien in Serie und konnten dabei die Thunder, Nuggets und Bucks besiegen. Coach Popovich holt mal wieder alles aus seinen Team raus, das zuletzt auch wieder gut zu verteidigen begann. Wie immer muss man auf die Spurs also aufpassen, die natürlich in Hinblick auf die Playoffs auch gerne den Blick nach oben richten.

Platz 10 (4): Oklahoma City Thunder 42-27 (37-20)

Die Thunder sind der große Absteiger seit den letzten Rankings und halten sich grad noch so am letzten Top Ten Platz fest. Nach ihren überragenden Auftritten vor dem All-Star Break brachen die Leistungen anschließend ein, Paul George war kurzzeitig verletzt und Westbrook gelang es nicht, seine Mannschaft zu Siegen zu führen. Immerhin kam George zuletzt wieder besser klar, doch bis zu den Playoffs müssen sie sich nun nochmal eine gute Form erarbeiten. Sie bleiben gefährlich, können jedoch von Platz 3-8 am Ende überall landen.

Platz 9 (7): Boston Celtics 42-27 (37-21)

Nur zu Beginn der Saison hatten die Celtics ergebnistechnisch eine kurze Phase, in der sie dank eines einfachen Programms, ihre Stellung als Top-Team beweisen konnten. Seitdem schlagen sie sich aber mit spielerischen Problemen durch die Saison und finden auch als Team nur selten zusammen. Immer wieder weisen die Spieler darauf hin, dass man mehr leisten kann, doch die Leistungen konnte nur selten aufs Parkett gebracht werden. Zuletzt schien es sich ein bisschen verbessern und so hoffen Mannschaft und Club natürlich bis zu den Playoffs in Top-Form zu kommen.

Platz 8 (10): Portland Trail Blazers 41-26 (34-23)

Portland präsentierte sich zuletzt weiterhin stark und konnte sich auch das Eine oder andere Mal gegen Top-Teams behaupten. Genau in diesen Spiele fehlt allerdings insgesamt noch ein wenig die Konstanz, so dass weiterhin in Frage gestellt werden muss, wie stark die Blazers in die Playoffs gehen. Der Heimvorteil ist allerdings möglich, wenn sie ihr nicht besonders anspruchsvolles Restprogramm erwartungsgemäß ausnutzen werden.

Platz 7 (8): Philadelphia 76ers 43-25 (37-21)

Nachdem Embiid nach der All-Star Pause verletzt ausfiel, taten sich die Sixers schwer. Doch er kehrte glücklicherweise bereits wieder zurück und spielte sehr stark. Mit ihm werden die Sixers in den Playoffs ein sehr unangenehmer Gegner sein, da die Mannschaft zudem mit Simmons, Butler und Harris sehr stark besetzt ist. Platz 3 ist noch möglich im Kampf mit den Celtics und Pacers, doch die Sixers müssen sich in den verbleibenden 14 Spielen konzentriert zeigen.

Platz 6 (5): Indiana Pacers 44-25 (38-20)

Weiterhin kämpfen die Pacers um Platz 3, den sie aktuell sogar inne haben. Ohne Oladipo funktioniert das Team von Coach Nate McNillan hervorragend und durch ihre Ausgeglichenheit sind sie für viele Teams weiterhin sehr schwer einzuschätzen. Zwar erlaubten sie sich zuletzt auch mal den einen oder anderen Aussetzer, doch dann behaupteten sie sich auch wieder gegen Teams wie OKC . Die Pacers sind also mehr als eine Wundertüte und werden in den Playoffs, trotz des Fehlen ihres Top-Stars, ein sehr unangenehmer Gegner werden.

Platz 5 (9): Houston Rockets 42-26 (33-24)

Nachdem während Hardens überragenden Lauf Chris Paul und Clint Capela wiederkehrten, ließ Harden nur bedingt nach und führte seine Rockets weiterhin unfassbar stark an. So gewannen die Rockets neun Spiele in Serie und mussten sich erst im bisher letzten Spiel gegen die Warriors geschlagen geben. Houston knüpfte zuletzt aber an die Dominanz der Vorsaison an und avancierte damit wieder zu einem der Top-Favoriten. Die Liga sollte also gewarnt sein, wird Houston den nächsten Angriff auf den Titel wagen.

Platz 4 (4): Denver Nuggets 45-22 (39-18)

Die Nuggets verschenkten die Chance sich auf den 1. Platz der Western Conference zu kämpfen. Sie verloren vier der letzten zehn Spielen und konnten damit nicht einmal die Schwächephase der Warriors ausnutzen, die die Hälfte der letzten zehn Spiele verloren. Auch das direkte Duell verloren sie, doch trotzdem werden sie selbst eine Menge in Hinblick auf die Playoffs erwarten. Wie ernst es ihnen ist, stellte Coach Malone unter Beweis. Er strich Isaiah Thomas aus der Rotation, da er andere Spieler für seine Mannschaft als passender einschätzte.

Platz 3 (2): Golden State Warriors 46-24 (41-16)

Nach einer kurzen überragenden Phase der Warriors gerieten sie zuletzt wieder ins Straucheln und verloren fünf von zehn Spielen. Trotzdem blieben sie das beste Team der Western Conference, auch weil sie die entscheidenden Spiele während dieser Schwächephase gewinnen konnten. Zum einen besiegten sie die Denver Nuggets, zum anderen stoppten sie die Siegesserie der Rockets, obwohl Kevin Durant verletzt fehlte. Die Playoffs könnten für Golden State aber nicht früh genug anfangen, zeigt auch die Bilanz, dass der regulären Saison wenig Beachtung geschenkt wird.

Platz 2 (3): Toronto Raptors 49-20 (43-16)

Neuzugang Marc Gasol hat sich mittlerweile eingefunden, doch natürlich ist das Zusammenspiel noch nicht perfekt. Leider handelte sich zuletzt Serge Ibaka eine Sperre von einigen Spielen ein, was das Erlenen des Zusammenspiels weiter erschwert. Die Raptors sind aber stark genug, Ausfälle zu verkraften, wie die bisherige Saison bewies. Zudem haben sie mit Leonard einen unfassbar starken Leader, so dass sie als einer der Favoriten in die Eastern Conference Playoffs gehen werden.

Platz 1 (1): Milwaukee Bucks 51-17 (43-14)

Die Milwaukee Bucks waren das erste und sind bisher auch das einzige Team, welches die 50-Sieges Marke überschreiten konnte. Dabei verloren sie zuletzt sogar drei von zehn Spielen und erlaubten sich vor allem gegen die Suns einen Aussetzer. Doch die Mannschaft von Coach Budenholzer spielt insgesamt weiterhin überragend stark und bringt hinter Antetokounmpo eine unfassbare Ausgeglichenheit mit. Mit Lopez, Bledsoe, Brogdon, Middleton, Ilyasova, Mirotic, Snell und Hill sind sie zudem hervorragend für die Playoffs besetzt und hoffen, angeführt von Giannis Antetokounmpo, die Finals erreichen zu können.

 

Ranking und Vorschau #01 – Die Atlantic Division

Die alljährliche Saison-Vorschau beginnt in diesem Jahr mit der vielleicht stärksten Division der Eastern Conference – der Atlantic Division. So waren die Toronto Raptors, die Boston Celtics und die Philadelphia 76ers die drei stärksten Teams des Ostens in der vergangenen, regulären Saison und zogen allesamt bis in die zweite Runde der Playoffs ein. Die Celtics schafften es sogar bis in die Conference Finals, verpassten aber auch auf Grund einiger Verletzungen den Sprung in die Finals. Nachdem LeBron James bekanntermaßen die Eastern Conference Richtung Westen verließ, wird nun nach acht Jahren LeBron- (bzw. Miami- und Cavs-) Herrschaft ein neuer Champ im Osten gesucht und die Raptors, Celtics und Sixers haben die besten Karten, den Thron zu besteigen. Es scheint also ein heißer Kampf um die Spitze der Atlantic Division zu geben, haben alle drei Teams ihre Hausaufgaben in der Off-Season gemacht und die Grundlage für eine starke Saison gelegt. Vergessen darf man an dieser Stelle aber natürlich nicht die New York Knicks und die Brooklyn Nets, die die Division komplettieren. Zwar gehörten sie im letzten Jahr nicht zu den Playoff-Teams, doch natürlich spielen die Mannschaften aus dem Big Apple auch immer eine wichtige Rolle auf der NBA-Landkarte. Wir werden in den kommenden Tagen und Wochen eine Vorschau jeder einzelnen Division geben und zum Ende jeder Vorschau eine Prognose abgeben, wie die Division positionstechnisch ausgehen wird. Außerdem werden wir am Ende eine Einschätzung darüber geben, ob die Teams mehr oder weniger Siege einfahren, als es die einschlägigen Wettanbieter voraussagen. Teams (Bilanz letzte Saison): Toronto Raptors (59-23) Boston Celtics (55-27) Philadelphia 76ers (52-30) New York Knicks (29-53) Brooklyn Nets (28-54)

Brooklyn Nets

Los geht’s mit den Brooklyn Nets, die in den letzten Jahren kaum eine Rolle in der NBA spielten. Auch in der vergangenen Saison zeigten sie sich nicht besonders stark, mussten viele Verletzungen verkraften und verpassten die Playoffs klar. Allerdings muss man den Nets zugestehen, dass so etwas wie ein Aufschwung zu erkennen ist. Coach Kenny Atkinson versuchte das Beste aus dem verletzungsgebeutelten Kader herauszuholen und auch GM Sean Marks scheint das Team nach und nach zu verstärken und schlechte Verträge loszuwerden. In dieser Off-Season merkte man dies. So tradeten die Nets Timofey Mozgov und kauften den für Mozgov gekommenen Dwight Howard schnell aus seinem Vertrag heraus. Mit Jeremy Lin konnte man einen weiteren Top-Verdiener loswerden, der zudem verletzungsgeplagt war und nur ein Spiel bestreiten konnte. Des Weiteren trennte man sich von Isaiah Whitehead und Jahlil Okafor, die Beide nicht überzeugen konnten und auch Dante Cunningham und Nik Stauskas verließen das Team. Die Qualität der Spieler, die die Nets verließen war also nicht besonders groß, sodass die Neuzugänge, bei denen der ganz große Name fehlte, zumindest für eine kleine Verbesserung sorgen sollten. Kenneth Faried ist dabei der wohl bekannteste Name, doch der ehemalige Denver-Spieler wurde in der Off-Season mit Marihuana erwischt und es ist noch unklar, ob er eine Sperre erhalten wird. Shabazz Napier, Jared Dudley und Ed Davis sind weitere wichtige Neuzugänge, die dem insgesamt jungen Team der Nets helfen sollen. Als Top-Spieler wird sich wohl D’Angelo Russell beweisen, der es mit der Unterstützung seiner Kollegen aber sehr schwer haben wird, in die Playoffs einzuziehen. Doch die Nets sollten nicht ungeduldig werden, denn für die kommende Free-Agent Phase haben sie jede Menge Geld zur Verfügung und auch im Draft können die Nets mal wieder zuschlagen. In dieser Saison wird Atkinson daher vermutlich viel Wert auf die Entwicklung der jungen Spieler legen, wie Dinwiddie, Hollis-Jefferson, Russell, Levert oder Allen. Die Platzierung ist dabei zweitrangig, wobei in der schwachen Eastern Conference mit ein wenig Glück vielleicht sogar mehr drin ist, als man zurzeit glauben mag. Mögliche Starting Five: 1 D’Angelo Russell 2 Allen Crabbe 3 DeMarre Carroll 4 Rondae Hollis-Jefferson 5 Jarrett Allen Die Reserve: Kenneth Faried, Jared Dudley, Joe Harris, Ed Davis, Shabazz Napier, Caris Levert, Spencer Dinwiddie, Treveon Graham, Dzanan Musa, Rodions Kurucs Coach: Kenny Atkinson

New York Knicks

Auch die New York Knicks spielten in den letzten Jahren kaum eine Rolle in der Liga, obwohl sie mit Kristaps Porzingis einen der vielversprechendsten, jungen Spieler im Kader haben. Doch es gab auch in seiner Zeit nur wenige Lichtblicke und als er sich im letzten Jahr das Kreuzband riss, mussten die Knicks einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Von den verbleibenden 37 Spielen ohne Porzingis gewannen sie nur sechs, die Playoffs waren schnell kein Thema mehr und Headcoach Jeff Hornacek musste sich schnell eingestehen, dass mit diesem Knicks-Team nichts mehr zu holen war. Die Knicks beendeten die Saison im Niemandsland der Tabelle (Rang 11) und verpassten damit eine gute Draftposition. Es sah also alles danach aus, als würde die Saison 2018-19 eine weitere Enttäuschung werden, doch das Management machte einige Moves in der Off-Season, die die Zukunft der Knicks zumindest etwas besser aussehen lassen. So hatten sie im Draft ein scheinbar gutes Händchen, beeindruckten ihre Picks Kevin Knox (9. Pick) und Mitchell Robinson (36. Pick) in der Summer League. Knox wird sogar als Kandidat für den Rookie des Jahres aufgeführt und Robinson präsentierte sich besser als ein Großteil der First-Round-Picks. Ein weiteres gutes Händchen hatten die Knicks bei der Trainerwahl. Hornacek wurde nach enttäuschenden Jahren entlassen und mit David Fizdale sicherte man sich die Dienste eines motivierten Coaches, der einen guten Ruf in der NBA genießt. Spielertechnisch werfen die Offseason-Moves der Knicks allerdings noch Fragen auf und das allerletzte Wort scheint noch nicht gesprochen. Sie trennten sich von Michael Beasley, Jarrett Jack, Kyle O’Quinn und Doug McDermott und sind noch in Verhandlungen mit Joakim Noah, dessen fetten Vertrag (18,5 Mio. $ in 2018/19 und 19,3 Mio $ in 2019/20) sie bisher nicht losgeworden sind. Da außerdem mit Mario Hezonja und Noah Vonleh zwei junge Spieler nach New York kamen, die bisher nicht ihr Potenzial entfalten konnten, wird man abwarten müssen, wie sich die Personal-Situation in New York entwickelt. Gemeinsam mit den Rookies und einigen weiteren jungen Spielern wie Mudiay oder Ntilikina haben Hezonja und Vonley aber erneut die Chance sich zu beweisen. Zu den jungen Talenten kommen bereits erfahrene Spieler wie Enes Kanter, Tim Hardaway Jr, Courtney Lee, Lance Thomas, Trey Burke oder Ron Baker – und natürlich Kristaps Porzingis. Vor allem auf lange Sicht scheinen die Knicks also durchaus Potenzial im Kader zu haben, welches es nun von Neu-Coach Fizdale auszuschöpfen gilt. Die Verletzung von Porzingis bleibt dabei natürlich die große Unbekannte. Eine Rückkehr zu Beginn des Kalenderjahres 2019 wäre möglich, genauso sprachen die Verantwortlichen der Knicks aber bereits davon, dass er eventuell die gesamte Saison aussetzen wird. Letztlich bleibt also abzuwarten, was mit dem All-Star der Knicks passiert und wie sich der Rest des Teams entwickeln wird. Geht man nach den Summer-League Auftritten können sich die Knicks-Fans zumindest auf starke Rookies freuen, sodass dies zumindest kurzfristig über die Verletzung von Porzingis hinwegtrösten kann. Auch der Rest des Teams lässt auf gute Leistungen hoffen, allerdings muss man ganz klar sagen, dass das Team die Vorschusslorbeeren erst bestätigen muss. Ob das im Spotlight des Madison Square Gardens gelingt ist jedoch eine andere Sache und so könnte sich die Saison auch schnell zu einem weiteren, enttäuschenden Jahr entwickeln. Mögliche Starting Five: 1 Frank Ntilikina 2 Tim Hardaway Jr 3 Kevin Knox 4 Kristaps Porzingis 5 Enes Kanter Die Bank: Trey Burke, Emanuel Mudiay, Courtney Lee, Mario Hezonja, Lance Thomas, Ron Baker, Noah Vonleh, Mitchell Robinson Coach: David Fizdale

Philadelphia 76ers

Mit folgenden Worten schlossen wir unsere Vorschau für die Sixers im letzten Jahr ab: „„Trust the Process“ heißt es also auch in diesem Jahr, doch die Aussichten sind deutlich besser als in den vergangenen Spielzeiten. Embiid könnte bereits in diesem Jahr All-Star werden, Simmons und Fultz werden um die Rookie of the Year-Trophäe spielen und es scheint als hätten die Sixers eins der Besten, wenn nicht sogar das Beste junge Team der Liga.“ Rückwirkend lassen sich einige dieser Vorhersagen bestätigen, kamen die Sixers zum Ende der Saison auf 52 Siege und waren das drittbeste Team der Eastern Conference. Zudem wurde Joel Embiid zum All-Star, Ben Simmons der Rookie des Jahres und die Sixers entwickelten sich tatsächlich zu einem der besten jungen Teams der Liga. Einzig Markelle Fultz wurde zum Sorgenkind. Er kämpfte mit einer Verletzung, hatte scheinbar vergessen, wie man einen Basketball wirft und konnte die großen Erwartungen, die an ihn als Nummer 1 Pick gestellt wurden nicht erfüllen. Trotzdem war die Saison natürlich großer Erfolg für die Sixers, die bis in die zweite Runde der Playoffs vorrückten. Anschließend konnten sie den jungen Kern zusammenhalten und sollten damit auch in dieser Saison eines der Teams werden, welches die meiste Aufmerksamkeit auf sich ziehen wird. Joel Embiid und Ben Simmons sind dafür die Hauptgründe, haben Beide unfassbare Ansprüche, zeigten Beide aber auch unfassbar gute Leistungen in der vergangenen Saison, die ihre Ansprüche rechtfertigen. Gemeinsam mit Dario Saric, JJ Redick und einem der besten Verteidiger der Liga, Robert Covington, sind die Sixers herausragend aufgestellt. Dazu wird Markelle Fultz in dieser Saison fit sein und das Team verstärken. Coach Brett Brown, der sich über die guten Leistungen seiner Mannschaft freute, hatte in der Off-Season weiteren Grund zur Freude. Zwar trennten sich die Sixers in der Sommerpause von Ersan Ilyasova und Marco Belinelli, zwei wichtigen Puzzle-Teilen im ausgeglichenen Sixers-Team, doch mit Wilson Chandler und Mike Muscala wurden wichtige Veteranen dazu geholt, auf die Coach Brown bauen kann. Weitere Abgänge waren Luwawu-Cabarrot, Justin Anderson und Richaun Holmes, die durch junge Akteure wie die Rookies Zhaire Smith (16. Pick), Landry Shamet (26. Pick) oder Shake Milton (54. Pick) ersetzt wurden. Dazu soll Fultz endlich einschlagen und für die Mannschaft zu einer weiteren Option heranreifen. Einziger Wehrmutstropfen in einer ansonsten wirklich positiven Sommerpause, war der Skandal um General Manager Bryan Colangelo, der auf Grund einer Twitter-Affäre zurückgetreten war (es wurden kritische Tweets über aktuelle Spieler mit Fake-Accounts über das Handy seiner Frau verfasst). Sein Nachfolger wurde erst Mitte September ernannt und es wurde Ex-Spieler Elton Brand. Diese Zeit wollen die Sixers aber schnell hinter sich lassen und angeführt von Embiid und Simmons starten sie erneut in eine hoffnungsvolle Saison. Der Titel ist das Ziel und „Trust the Process“ bleibt dabei das Motto für die Philadelphia 76ers. Eine mögliche Starting Five: 1 Ben Simmons 2 JJ Redick 3 Robert Covington 4 Dario Saric 5 Joel Embiid Die Reserve sieht wie folgt aus: Markelle Fultz, TJ McConnell, Jerryd Bayless, Wilson Chandler, Furkan Korkmaz, Amir Johnson, Mike Muscala, Zhaire Smith, Jonah Bolden, Shake Milton Coach: Brett Brown

Boston Celtics

Die Erwartungen an die Boston Celtics waren vor der vergangenen Saison riesig. Mit Kyrie Irving und Gordon Hayward wurden zwei All-Stars verpflichtet, die dem Eastern Conference Finalisten der Saison 2016-17 die nötige Unterstützung geben sollten, um die Cavaliers zu entthronen. Doch bereits im ersten Saisonspiel wurden die Erwartungen mehr als nur gedämpft, da sich Gordon Hayward eine Horror-Verletzung zuzog und die gesamte Saison verpassen sollte. Die Celtics waren allerdings noch immer gut besetzt und schafften es sich auch ohne Hayward in einen Rausch zu spielen. Sie erzielten 55 Siege und sicherten sich den zweiten Platz der Eastern Conference. Neben Kyrie Irving wusste dabei vor allem Rookie Jayson Tatum zu überzeugen und eine tolle Entwicklung durchzumachen. Leider mussten die Celtics Mitte März einen weiteren Rückschlag hinnehmen, als sich Kyrie Irving am Knie verletze. Auch er fiel von nun an aus und ohne ihre beiden Top-Stars schienen die Celtics plötzlich nicht mehr so stark. Weitere Spieler wie Theis, Morris, Brown oder Horford verpassten ebenfalls mehr als zehn Spiele über die Saison verteilt und es war unklar, was die Playoffs bringen würden. Das Team von Coach Brad Stevens wuchs jedoch über sich hinaus, kämpfte sich bis in die Eastern Conference Finals und scheiterte nur knapp mit 3-4 an den Cleveland Cavaliers. Spieler und Trainer hatten also eine Menge Gründe Stolz auf die gezeigten Leistungen zu sein und es schien fast klar, dass sich in der Off-Season wenig verändern würde. Tatsächlich war Greg Monroe der Einzige, der Team verließ und mit Rookie Robert Williams (27. Pick) und Brad Wanamaker wurden die Mannschaft nur quantitativ ergänzt. Das Management hatte aber bekanntermaßen keine Not viel zu machen, spielte Hayward nur ein paar Minuten für die Celtics und fehlten auch Irving und Theis zur wichtigsten Zeit der Saison. So waren andere Spieler in der Verantwortung und neben Tatum spielten sich außerdem Jaylen Brown und Terry Rozier in den Vordergrund. Spielerisch brauchen sich die Celtics also keine Sorgen zu machen und durch die Rückkehr von Hayward werden sie für jedes Team ein schwer zu spielender Gegner sein. Irving gab sich daher auch selbstbewusst und meinte, dass die Celtics in einer Playoff-Serie gegen den Champion aus Golden State gewinnen könnten und der Titel das klare Ziel sei. Boston wird also weiterhin eines der Top-Teams sein und hat in dieser Saison nicht nur gute Chancen zum dritten mal in Folge in die Eastern Conference Finals einzuziehen, sondern endlich wieder in die NBA Finals einzuziehen. Die Tatsache, dass mit Jabari Bird, einer ihrer Spieler Probleme abseits des Feldes hat, da er seine Frau gequält und gewürgt haben soll und unter Panikattacken litt, ist ein Nebenkriegsschauplatz, den die Celtics nicht außer Acht lassen, der allerdings die Leistungen auf dem Platz nicht beeinträchtigen sollte. Dementsprechend geht Boston als einer der Topfavoriten in diese Saison. Mögliche Starting Five: 1 Kyrie Irving 2 Jaylen Brown 3 Gordon Hayward 4 Jayson Tatum 5 Al Horford Die vielleicht stärkste Bank der Liga: Terry Rozier, Marcus Smart, Semi Ojeleye, Marcus Morris, Aron Baynes, Daniel Theis, Guerschon Yabusele, Robert Willams, Brad Wanamaker, Jabari Bird Coach: Brad Stevens

Toronto Raptors

Mit 59 Siegen und 23 Niederlagen erspielten sich die Toronto Raptors im letzten Jahr den Heimvorteil in den Playoffs und wurden zum besten Team der Eastern Conference. Einmal mehr hatte es das Team um Coach Dwane Casey und seine beiden All-Stars DeMar DeRozan und Kyle Lowry geschafft, die Konkurrenz hinter sich zu lassen und zu belegen, wie stark sie sind. Doch einmal mehr scheiterten die Raptors in Runde 2 der Playoffs, an den Cleveland Cavaliers und LeBron James. Nachdem sie sich in Runde 1 gegen die Wizards schon schwertaten, hatten sie im ersten Spiel der zweiten Runde, die große Chance gegen die Cavs zu gewinnen. Doch sie verloren das Spiel in der Overtime, hatten nur in Spiel 3 nochmal eine Chance auf einen Erfolg und mussten sich am Ende dann sogar mit 0-4 geschlagen geben. Somit stand ein weiterer Fehlschlag für die Raptors, die anschließend zu drastischen Maßnahmen griffen. Obwohl mit LeBron James Wechsel nach LA, der größte Widersacher und häufigste Grund für Playoff-Misserfolge, die Conference verließ, entschied sich GM Masai Ujiri das Team komplett umzubauen. Erstes Opfer wurde Coach Dwane Casey, der entlassen wurde, obwohl er später im Sommer noch die Trophäe als Coach des Jahres erhalten sollte. Außerdem wagte Ujiri einen weiteren großen Schritt und tradete den Top-Star und Franchise-Player DeMar DeRozan nach San Antonio. Mit ihm verließ auch Jakob Poeltl das Team, was natürlich für großen Unmut bei den Fans sorgte. Ujiri holte im Gegenzug allerdings einen noch etwas besseren Spieler, der schon Champion und Finals-MVP wurde – Kawhi Leonard. Mit ihm kam zudem Danny Green aus San Antonio, der den Raptors auch sofort helfen kann. Außerdem konnte Ujiri Greg Monroe verpflichten und das Team somit weiter vertiefen. Während Spieler mit großem Bekanntheitsgrad geholt wurden, ist der neue Coach ein eher unbeschriebenes Blatt. Nick Nurse heißt der neue Mann an der Seitenlinie, der allerdings auch an der Leonard-Verpflichtung beteiligt war und den All-Star überzeugen konnte. Die Raptors gehen also mit neuem Kader in die Saison und scheinen auf dem Papier noch etwas besser zu sein, als im letzten Jahr. Dabei hängt natürlich viel vom Fitnesszustand von Kawhi Leonard ab, doch sollte er fit sein, hat der neue Coach eine starke Mannschaft, auf die er setzen kann. Das Ziel sind die Finals und so dürfen sich die Fans in Toronto, nach einem turbulenten Sommer auf eine tolle Saison freuen. Sollte der Versuch mit Leonard jedoch fehlschlagen, hat der Manager jede Menge Möglichkeiten das Team für die kommenden Jahre neu aufzubauen. Mögliche Starting Five: 1 Kyle Lowry 2 Danny Green 3 Kawhi Leonard 4 Serge Ibaka 5 Jonas Valanciunas Die Bank: Fred Van Fleet, Kay Felder, Norman Powell, OG Anunoby, Lorenzo Brown, Malachi Richardson, CJ Miles, Delon Wright, Pascal Siakam, Greg Monroe Coach: Nick Nurse

Prognose:

Die Toronto Raptors befanden sich am Ende der letzten Saison wieder an der Spitze der Atlantic Division, nachdem die Boston Celtics ihre zuvor drei Jahre andauernde Serie für ein Jahr unterbrechen konnten. Vor dieser Saison haben die Celtics erneut gute Chancen die Raptors von der Spitze zu stoßen, da der Playoff-Auftritt, die Rückkehr der Verletzten und die Eingespieltheit in dieser Saison für die Mannen aus Boston spricht. Zudem wurde das Raptors-Team umgebaut und die kritischen Stimmen aus den Medien waren nicht zu überhören. Sollte Kawhi Leonard jedoch fit sein, der Coach eine Einheit formen können auch der Rest der Raptors mitziehen, könnte das Team aus Kanada allerdings noch besser als in der vergangenen Saison sein und die 60-Siege-Marke anpeilen. Damit wäre natürlich auch die Konkurrenz zu den Celtics groß und es könnte sich ein spannender Fight entwickelt. In diesen Fight möchten auch die Philadelphia 76ers einsteigen. Zwar verloren sie in den Playoffs letztes Jahr gegen die Celtics, doch Embiid und Simmons sind ein Jahr reicher an Erfahrung und Fultz brennt darauf zu zeigen was er kann. Letztlich bleibt aber der Eindruck, dass die Celtics das stärkste Team in dieser Division werden und dass sich sowohl die neu formierten Raptors, als auch die jungen Sixers hinten anstellen müssen. Boston gewinnt also diese Division, gefolgt von den Raptors und den Sixers. Die New York Knicks und die Brooklyn Nets kämpfen dahinter nicht nur um die Plätze 4 und 5, sondern auch um die Krone von New York. Die Knicks hätten dabei eigentlich die besseren Karten, dank Kristaps Porzingis. Doch es ist unklar, wie lange der Forward ausfallen wird und da die Nets zudem einige gute Ansätze zeigten, werden sie in dieser Saison an den Knicks vorbeiziehen können. Daher wird sich die Division am Ende wie folgt darstellen:  

  1. Boston Celtics (59 – OVER)
  2. Toronto Raptors (55,5 – OVER)
  3. Philadelphia 76ers (54,5 – OVER)
  4. Brooklyn Nets (32 – UNDER)
  5. New York Knicks (28,5 – UNDER)

  In Klammern befindet sich die prophezeite Anzahl an Siegen. OVER bzw. UNDER ist an dieser Stelle ein Tipp darauf, ob die Teams mehr (OVER) oder weniger (UNDER) Siege als die genannte Zahl erreichen werden.

Ranking und Vorschau #02 – Die South East Division

Ähnlich wie im letzten Jahr, behalten wir dem Eastern Conference-Champion der vergangenen Saison, den Cleveland Cavaliers, den letzten Platz in unserer Saisonvorschau des Ostens frei. Das bedeutet, dass der Blick im zweiten Teil unserer Vorschau-Reihe auf die South East Division geht, die mit zwei Teams besetzt ist, die es in der vergangenen Saison in die Playoffs schafften. Zum einen sind dies die Miami Heat, zum anderen sind es die Washington Wizards. Beide verpassten jedoch die zweite Runde der Playoffs und hoffen in diesem Jahr natürlich etwas weiter zu kommen. Weiterkommen wollen auch die verbliebenen Teams der Division, doch dafür müssen sie erst einmal in die Playoffs. In der vergangenen Saison verpassten die Charlotte Hornets, die Orlando Magic und die Atlanta Hawks diese nämlich. Sieben Spiele Rückstand hatten die Hornets auf die Playoffs, womit sie noch das Beste der verbliebenen Teams waren. Was für sie in dieser Saison möglich ist, wird die folgende Vorschau zeigen: Teams (Bilanz letzte Saison): Miami Heat (44-38) Washington Wizards (43-39) Charlotte Hornets (36-46) Orlando Magic (25-57) Atlanta Hawks (24-58)

Atlanta Hawks

Nach vielen Jahren, in denen die Hawks zur Spitze der Eastern Conference gehörten und immer ein sicheres Playoff-Team waren, standen die Vorzeichen vor der vergangenen Saison nicht gut. Viele Abgänge von Leistungsträgern ließen ein Rumpfteam übrig, bei dem der junge Dennis Schröder der beste Spieler war. Obwohl Schröder seinen Job ordentlich machte, Kent Bazemore bis zu seiner Verletzung gut spielte und auch Taurean Prince gute Ansätze zeigte, ereilten die Hawks die erwarteten Ergebnisse und mit nur 24 Siegen wurden sie zum schwächsten Team der Eastern Conference. Die Mannschaft ließ die nötige Klasse vermissen und hatte immerhin das Glück im Draft auf dem dritten Platz zu landen. Sie entschieden sich zwar zunächst für Luka Doncic, doch sofort wurde er in Absprache mit den Mavs gegen einen anderen Point Guard getradet, Trae Young. Da mit ihm ein Scharfschütze und äußert talentierter Guard nach Atlanta kam, entwickelte sich auch die Situation um Dennis Schröder neu und letztlich tradeten die Hawks ihn zu den Oklahoma City Thunder für Carmelo Anthony. Dieser wurde allerdings schnell aus seinem Vertrag herausgekauft, womit klar war, dass die Zeichen auf Rebuild stehen. Auch Coach Mike Budenholzer verließ das Team Richtung Milwaukee und mit Lloyd Pierce wurde ein eher unbekannter Coach angeheuert. Die Veränderung in Atlanta schritt also weiter voran, doch die Aussichten bleiben zugegebenermaßen schlecht. Im letzten Jahr hatten sie im Schnitt die wenigsten Zuschauer und die Leistungen des Teams sind dafür sicher als Grund zu sehen. Neben Schröder, Bazemore und Prince ließ auch John Collins, der ins 2nd Rookie Team gewählt wurde, hin und wieder seine Klasse aufblitzen, doch viel mehr Positives gab es kaum zu berichten. Mit Trae Young soll nun eine positive Veränderung her und auch Kevin Huerter (19. Pick) und Omari Spellman (30. Pick) sind junge Spieler, von denen sich die Hawks eine Menge erhoffen. Dazu konnten sie sich die Dienste von Vince Carter sichern, der in seiner vermutlich letzten Saison, den Spielern noch einmal mitgeben soll, was es heißt, ein Star in der NBA zu werden. Mit Jeremy Lin wurde zudem ein erfahrener Guard geholt, bei dem jedoch unklar ist, wie stark er spielen kann, nachdem er die letzte Saison verletzungsbedingt verpasste. Alex Len ist ein weiterer Neuzugang, der bisher aber nicht in der NBA überzeugen konnte. Da sich ansonsten kaum erwähnenswertes im Kader veränderte, werden Young, Prince, Collins, Bazemore und ggf. Lin wohl die wichtigsten Spieler für Atlanta werden und schnell scheint klar, dass mit diesem Kader – selbst in der Eastern Conference – kaum etwas zu holen ist. Außer Carter (41), Lin (30) und Plumlee (30) sind immerhin alle Spieler unter 30, sodass man zumindest langfristig auf einem guten Weg zu sein scheint. Als Atlanta-Fan wird man sich aber erneut auf eine enttäuschende Saison einstellen müssen, bei der vielleicht Young und Collins für Highlights sorgen können. Viele Siege darf man allerdings nicht erwarten. Mögliche Starting Five: 1 Trae Young 2 Kent Bazemore 3 Taurean Prince 4 John Collins 5 Dewayne Dedmon Die Bank: Jeremy Lin, DeAndrea’ Bembry, Justin Anderson, Omari Spellmann, Alex Len, Kevin Huerter, Miles Plumlee, Vince Carter, Cole Aldrich Coach: Lloyd Pierce

Orlando Magic

Die erwartet enttäuschende Saison durchlebten im vergangenen Jahr die Orlando Magic. Nur ein einziger Spieler, Bismack Biyombo, spielte in allen 82 Spielen und die Entwicklung der jungen Spieler ging nicht in die Richtung, die man sich in Orlando erhofft hatte. Hoffnungsträger Aaron Gordon hatte mit Verletzungen zu kämpfen und musste sich auf verschiedenen Positionen probieren, so dass er letzten Endes mit 17,6 Punkten pro Spiel nur phasenweise seine Klasse aufs Parkett bringen konnte. Auch Jonathan Isaac konnte nicht ganz die Erwartungen erfüllen und machte nur selten auf sich aufmerksam. Insgesamt zeigte sich die Mannschaft von Frank Vogel auch nur in Ansätzen konkurrenzfähig, sodass im Sommer ein wenig umgebaut wurde. Coach Vogel verließ das Team und mit Steve Clifford wurde ein erfahrener Mann nach Orlando geholt, der nun ein wenig Ordnung in das Chaos der Magic bringen soll. Im Draft entschied sich Orlando an 6. Stelle für Mo Bamba, dazu kam in Runde 2 Melvin Frazier (35. Pick). Ansonsten kamen kaum neue Spieler nach Orlando, sodass Timofey Mozgov und Jerian Grant die wohl bekanntesten Neuzugänge sind. Andererseits verließen einige Spieler die Mannschaft. Elfrid Payton, Bismack Biyombo, Mario Hezonja, Shelvin Mack und Mo Speights sind weg und auch Arron Afflalo wird sich als Free Agent einem neuen Team anschließen. So ergeben sich vor allem für die jüngeren Spieler wie Bamba und Gordon neue Möglichkeiten, doch es wird auch deutlich, dass das Team nicht besonders stark besetzt ist. Ein interessanter Ansatz für Coach Clifford könnte allerdings eine eventuell starke Verteidigung werden. Mit Bamba, Gordon, Issac, Simmons, Vucevic oder auch Grant und Ross, haben die Magic ein insgesamt recht langes Team, was für viele Gegner unangenehm zu spielen werden könnte. Doch die Mannschaft ist natürlich gefordert, ihr Potenzial zu nutzen und hart für die erhofften Erfolge zu arbeiten. Wirklich viel Zuversicht sollte man aber auch als Magic-Fan nicht haben, lassen Qualität und Tiefe des Kaders insgesamt zu wünschen übrig und so gilt auch für sie, dass ihnen eine enttäuschende Saison bevorstehen könnte, die nur durch Spieler wie Gordon oder Bamba zumindest in Ansätzen interessant und sehenswert werden könnte. Ergebnistechnisch sollte man allerdings nicht zu viel erwarten. Die Starting Five wird aller Voraussicht wie folgt aussehen: 1 DJ Augustin 2 Evan Fournier 3 Jonathan Simmons 4 Aaron Gordon 5 Nikola Vucevic Ein Auszug der Bank: Jerian Grant, Terrence Ross, Jonathan Isaac, Jarell Martin, Isaiah Briscoe, Wesley Iwundu, Melvin Frazier, Mo Bamba, Timofey Mozgov Coach: Steve Clifford

Charlotte Hornets

Mit nur 36 Siegen erzielten die Charlotte Hornets in der letzten Saison das gleiche Ergebnis wie im Jahr zuvor und mussten damit einmal mehr eine enttäuschende Saison hinnehmen. Dabei war man zuversichtlich in die Spielzeit gestartet und hatte gehofft mit dem Duo um Kemba Walker und Dwight Howard die Playoffs erreichen zu können. Obwohl Howard statistisch sogar eine der besten Saisons der Karriere hatte, seit er von den Magic wegging, schafften es die Hornets um Coach Steve Clifford nicht das Maximum aus ihrem durchaus ordentlich besetzten Kader herauszuholen. Wie bei vielen anderen Teams in dieser Off-Season, bedeutete dies auch für Charlotte, dass einiges passierte. So veränderte sich die Personalsituation, angefangen mit dem Trainer Steve Clifford. Er verließ das Team und wurde durch einen Assistant-Coach der San Antonio Spurs, James Borrego ersetzt. Doch dies war natürlich erst der Anfang. Auch Dwight Howard, Michael Carter-Williams und Treveon Graham verließen das Team und hinterließen einige Lücken. Diese sollen in der kommenden Saison von Bismack Biyombo und Tony Parker gefüllt werden, die jedoch Beide von der Bank kommen werden. Dazu wurden im Draft Miles Bridges (12. Pick) über einen Trade mit den Clippers und Devonte‘ Graham (34. Pick) über einen Trade mit den Hawks an Land gezogen. Cody Zeller, Nicolas Batum und Malik Monk gehörten bereits in der letzten Saison zum Kader, doch Verletzungssorgen kosteten allen drei Spieler mindestens 19 Partien. So stellt sich natürlich die Frage, ob die Hornets in dieser Saison stärker sind als in der vergangenen Saison. Auf dem Papier sieht dies nach dem Abgang von Howard nicht so aus. Es fehlt ein Top-Star neben Walker und in Anbetracht der Ergebnisse der letzten Jahre, kommen Zweifel auf, ob die Rollenspieler gut genug sind um Walker entscheidend zu unterstützen. Fakt ist aber auch, dass die Hornets selten komplett fit waren und sofern dies in diesem Jahr der Fall sein sollte, Borrego positiven Einfluss hat und dazu Biyombo und Parker einschlagen, ergibt sich im schwachen Osten vielleicht doch die Chance auf die Playoffs. Das Team von Michael Jordan wird sicherlich darum bemüht sein, die Playoffs zu erreichen, auch weil davon die Zukunft von Kemba Walker abhängen könnte. Er wird nach der anstehenden Saison Free-Agent und es drängt sich die Frage auf, ob er das Team in die Playoffs führen kann und somit zu einem Maximal-Vertrag-Spieler wird, oder ob er das Team eventuell sogar verlässt, wenn sie die Playoffs erneut verpassen. Es bleiben also viele Fragezeichen im Vorfeld dieser Saison. Besser als die Hawks und Magic sollten sich die Hornets sicher präsentieren können, doch wie weit der Weg nach oben führt, ist nach den letzten Jahren schwer einzuschätzen. Mögliche Starting Five: 1 Kemba Walker 2 Nicolas Batum 3 Michael Kidd-Gilchrist 4 Marvin Williams 5 Cody Zeller Die Bank: Tony Parker, Malik Monk, Dwayne Bacon, Miles Bridges, Willy Hernangomez, Jeremy Lamb, Frank Kaminsky, Devonte’ Graham Coach: James Borrego

Washington Wizards

Mit Müh und Not und einem unzufriedenstellenden 8. Platz kämpften sich die Washington Wizards in der vergangenen Saison in die Playoffs. Auch hier konnten sie den hohen, eigenen Erwartungen nicht Stand halten und verloren mit 2-4 gegen die Toronto Raptors. Einmal mehr endete für das Team von John Wall und Bradley Beal eine enttäuschende Saison, vor der sie sich mehr erhofft hatten. Dabei stand vor allem die fragwürdige Teamchemie immer wieder im Vordergrund und bot den Medien immer wieder Möglichkeiten, die Mannschaft zu kritisieren und auch die Leader-Fähigkeiten von Wall und Beal zu hinterfragen. Fairerweise muss man zwar sagen, dass Wall die Hälfte der Saison verpasste, doch während seiner Verletzung schien es phasenweise sogar besser für die Wizards zu laufen und so kehrte nie wirklich Ruhe ein. In der Off-Season wurde das Thema dann angegangen und mit Marcin Gortat wurde der Spieler abgeben, der Wall öffentlich kritisierte. Außerdem trennte man sich von Ramon Sessions, Tim Frazier, Mike Scott und Ty Lawson und versuchte so das Team ein wenig umzubauen. Dazu wurden im Draft an 15. Stelle Troy Brown Jr. und an 44. Stelle Issuf Sanon ausgewählt, die allerdings nicht sofort helfen können. Interessanter ist sicher die Frage, wie die größeren Namen, die die Wizards in der kommenden Saison verstärken werden, in das Team der Wizards passen. Mit Dwight Howard und Austin Rivers wurden nämlich zwei Spieler geholt, die der Mannschaft leistungsmäßig helfen können, bei denen jedoch fraglich ist, ob sie die Teamchemie tatsächlich verbessern werden. John Wall sagte bereits, dass er Howard entsprechend einbinden will und auch Rivers zeigte seine Bereitschaft sich unterzuordnen, es bleiben jedoch trotzdem einige Fragezeichen. Mit Jeff Green wechselte ein weiterer Veteran nach Washington, doch bisher blieb ihm der ganz große Erfolg verwehrt. Während Experten und Medien die Leistungsfähigkeit der Wizards, auch aufgrund der Ergebnisse der letzten Jahre, in Frage stellen, bleib die Mannschaft aus Washington selbstbewusst. Markieff Morris sagte zum Beispiel, dass Boston niemals besser war als die Wizards. So müssten die Celtics auch in diesem Jahr erst einmal Irving und Hayward einbinden, ohne dass Tatum und Co. an Effektivität verlieren. Zudem könnten es die Wizards mit jedem aufnehmen, wenn sie selbst einmal das liefern, was sie zu leisten im Stande sind. Doch genau der letzte Teil seiner Aussage ist eben die große Frage bei den Wizards. Der Kader ist stark und tief besetzt und sollten die Neulinge einschlagen und das Teamgefüge stimmen, könnte Washington zu einer Überraschung werden. Doch vor allem im letzten Jahr konnten sie die positiven Einschätzungen auf dem Feld nicht bestätigen. In dieser Saison starten sie den nächsten Versuch, laufen jedoch auch Gefahr, bei einem weiteren Fehlschlag wieder als großer Verlierer da zu stehen. Mögliche Starting Five: 1 John Wall 2 Bradley Beal 3 Otto Porter 4 Markieff Morris 5 Dwight Howard Die Reserve: Austin Rivers, Tomas Satoransky, Jodie Meeks, Kelly Oubre Jr., Jeff Green, Jason Smith, Ian Mahinmi, Troy Brown Jr., Thomas Bryant Coach: Scott Brooks

Miami Heat

Die vermutliche ruhigste Off-Season aller Teams in der Liga hatten die Miami Heat, zumindest bis vor Kurzem. So blieben sie im Draft ohne Pick, gaben keinen ihrer Spieler ab, holten sich keine neuen Spieler und mussten für die spannendste Entscheidung bis September warten, als sich der während der letzten Saison zurückgeholte Dwyane Wade dazu entschied, noch ein Jahr dran zu hängen. Die einzigen wirklichen Veränderungen für das Team, welches in den Playoffs letztes Jahr in der ersten Runde an den Philadelphia 76ers scheiterte, ist, dass Dion Waiters nach seiner Verletzung zurückerwartet wird. Leider machte er beim Media Day aber nicht den fittesten Eindruck. Zudem wird auch Center Hassan Whiteside, der die Wehwehchen der letzten Saison überwunden haben sollte, der Mannschaft wieder zur Verfügung stehen. Es bleibt jedoch offen, was Coach Eric Spoelstra mit seinem Center vorhat. Im letzten Jahr verzichtete er häufiger auf seinen Big-Man, experimentierte mit Small-Ball-Line-Ups und landete schlussendlich auf dem 6. Platz der Tabelle. So war die Saison durchaus als Erfolg zu sehen, auch wenn man sich sicher sein kann, dass sich GM Pat Riley mehr von seiner Mannschaft erhofft bzw. erhofft hatte. Dementsprechend wird man in Miami auch in diesem Jahr versuchen weiter oben zu stehen und das Maximum herauszuholen. Wade wird dabei natürlich nicht mehr die zentrale Rolle spielen, die er vor einigen Jahren in Miami hatte. Auch die Starting Five scheint ihm nicht sicher und es bleibt abzuwarten, welche Rolle er im Kader der Heat spielen kann. Seine Erfahrung und Clutchness wird dem Team aber sicherlich helfen, welches sich neben ihm, Waiters und Whiteside, ebenfalls wieder auf Point Guard Goran Dragic verlassen wird, der im letzten Jahr sogar All-Star wurde und der beste Spieler für die Heat war. Auch der vielseitige Kelly Olynyk und der treffsichere Wayne Ellington, werden tragende Rollen spielen und sollten Spieler wie James Johnson und Tyler Johnson ähnlich gut performen wie in der vergangenen Saison, sind die Heat wieder sehr gefährlich. Entscheidend wird das kommende Jahr auch für Justise Winslow, der Free-Agent wird und beweisen will, dass er einen großen Vertrag verdient hat. Spieler wie Josh Richardson und Bam Adebayo hatten auch ihre Momente und könnten in dieser Saison einen weiteren Schritt in ihrer Entwicklung gehen. Zu guter Letzt bleibt Veteran Udonis Haslem, der genauso wie Wade in sein letztes Jahr geht. Miami zeichnet sich in diesem Jahr also durch Kontinuität aus. Spielt die Gesundheit im Kader von Spoelstra wieder mit, sollten die Playoffs kein Problem sein und sogar die zweite Runde könnte mit ein wenig Glück, in den Playoffs möglich sein. Mögliche Starting Five: 1 Goran Dragic 2 Dion Waiters 3 Josh Richardson 4 Kelly Olynyk 5 Hassan Whiteside Die Bank: Tyler Johnson, Wayne Ellington, Dwyane Wade, Justise Winslow, James Johnson, Udonis Haslem, Bam Adebayo, Derrick Jones Jr. Coach: Eric Spoelstra

Prognose:

Die Ergebnisse der letzten Saison belegen, dass die Miami Heat und die Washington Wizards die Favoriten in dieser Division sind. Dabei waren die Wizards in der vergangenen Saison der noch klarere Favorit und da Beide nur wenig oder gar nichts im Kern der Mannschaft veränderten, sind es eben die Leistungen der letzten Saison, die die Heat etwas besser dastehen ließen. Miami überzeugte nämlich durch Kontinuität, während die Wizards neben Verletzungsproblemen, auch mit teaminternen Schwierigkeiten zu kämpfen hatten. Vom Potenzial haben die Wizards aber sicher noch etwas mehr Luft nach oben als die Heat, doch es bleiben sehr viele Fragezeichen und Unklarheiten. Trotzdem kann man mit ein wenig Risiko, die Wizards als Favorit in dieser Division bezeichnen. Die Miami Heat liegen aber knapp dahinter und sollten nicht nur Chancen auf Platz 1 dieser Division, sondern auch auf die Playoffs haben. Die Charlotte Hornets scheinen dann auf dem dritten Platz zu folgen, machen sie nicht den Eindruck stärker als Washington oder Miami zu sein. Gleichzeitig sind die Hornets jedoch deutlich besser als Orlando und Atlanta einzuschätzen, die auf den Plätzen 4 und 5 folgen. Orlando scheint dabei etwas stärker als Atlanta, bei denen alle Zeichen auf Rebuild stehen.  

  1. Washington Wizards (44,5 – OVER)
  2. Miami Heat (41,5 – OVER)
  3. Charlotte Hornets (35,5 – UNDER)
  4. Orlando Magic (31 – UNDER)
  5. Atlanta Hawks (24 – UNDER)

  In Klammern befindet sich die prophezeite Anzahl an Siegen der einschlägigen Wettanbieter. OVER bzw. UNDER ist an dieser Stelle ein Tipp darauf, ob die Teams mehr (OVER) oder weniger (UNDER) Siege als die genannte Zahl erreichen werden.

Ranking und Vorschau #03 – Die Central Division

Im dritten Teil unserer Vorschau wollen wir mit der Eastern Conference abschließen und natürlich schauen, wie die Division des Vizemeisters im Vergleich zu den anderen Divisions dasteht. Zum vierten mal in Folge standen die Cleveland Cavaliers in den Finals und gingen somit einmal mehr als Top-Team des Ostens hervor, obwohl sie in der regulären Saison nicht wirklich überzeugen konnten. In diesem Jahr, soviel sei an dieser Stelle vorweggenommen, wird es deutlich schwerer, da sie durch den Abgang von LeBron James klar geschwächt sind. Doch die Cavs sind nicht das einzige Team, auf das man in der Central Division einen Blick werfen sollte. Die Indiana Pacers überzeugten in der vergangenen Saison und machten den Cavs den ersten Platz der Central Division streitig. Die Milwaukee Bucks spielten auch eine tolle Saison und versuchten die Cavs zu ärgern. Beide mussten aber bereits in Runde 1 der Playoffs die Segel streichen und wollen in dieser Saison den nächsten Schritt machen. Die Detroit Pistons und Chicago Bulls hatten nicht die nötige Form für die Playoffs, nahmen aber in der Off-Season einige Änderungen vor, die sie in diesem Jahr besser machen sollen. Teams (Bilanz letzte Saison): Cleveland Cavaliers (50-32) Indiana Pacers (48-34) Milwaukee Bucks (44-38) Detroit Pistons (39-43) Chicago Bulls (27-55)  

Chicago Bulls

Nach den vielen erfolgreichen Jahren unter Tom Thibodeau und mit Spielern wie Derrick Rose oder Jimmy Butler, ging es in den letzten Jahren bergab für die Chicago Bulls. Einige Top-Spieler verletzten sich, verließen den Verein, der Trainer wurde ausgetauscht und das Team rutschte immer mehr ab. Jimmy Butler war dann der Letzte der den Verein verließ, nachdem das Experiment mit ihm, Wade und Rondo nicht den gewünschten Erfolg brachte. So wurden die Bulls im letzten Jahr zu einem der schwächsten Teams der Liga, doch auf Grund einer guten Phase im Dezember und Januar, in der sie 14 von 22 Spielen gewinnen konnten, waren ihre Chancen im Draft letztlich nicht so gut, da sich einige Teams deutlich schwächer zeigten. Am Ende blieben ihnen immerhin zwei Erstrundenpicks, durch die sie an siebter Stelle Wendell Carter Jr. und an 22. Stelle Chandler Hutchison verpflichten konnten. Doch natürlich waren die Rookies nicht die einzigen Neuzugänge bzw. Veränderungen im Team der Bulls. Mit Jabari Parker konnten sie einen vielversprechenden, jungen Spieler aus Milwaukee verpflichten, der zwar schon zwei schwere Verletzungen hinter sich hat, aber motiviert ist, für sein Heimteam aus Chicago auf Korbjagd zu gehen. Auch weil Parker und die Rookies dazu kamen, mussten andere Spieler ihren Platz im Kader räumen. So verließen neben dem Deutschen Paul Zipser, auch David Nwaba, Jerian Grant und Noah Vonleh das Team. So könnte man meinen, dass sich die Bulls durch Parker verbessert haben sollten, doch der genauere Blick auf den Kader lässt große Schwächen erkennen. Vor allem defensiv ist von den Bulls in dieser Saison kaum etwas zu erwarten. Parkers Aussage, dass Spieler für Offense und nicht für Defense bezahlt werden, sagt zwar nicht alles über ihn aus, lässt allerdings tief blicken, da Parker nie als guter Verteidiger bekannt war. Auch einiger seiner Teamkollegen haben auf dieser Seite des Feldes große Defizite, sodass es für Chicago sehr schwer werden könnte. Immerhin lässt die Mannschaft von Coach Fred Hoiberg, der selbst auch häufig in der Kritik stand, darauf hoffen, dass sie gute Offensivleistungen bringen. Allerdings wird man auch hier abwarten müssen, wie sich das Zusammenspiel eines der jüngsten Teams der Liga entwickeln wird. Da die vermeintlichen Top-Spieler LaVine und Parker zudem beide schwere Knieverletzungen hinter sich haben und Nachwuchs-Star Lauri Markkanen derzeit am Ellbogen verletzt ist, steht auch hinter der Gesundheit und Belastbarkeit der Mannschaft in großes Fragezeichen. So ist von Chicago nicht wirklich viel zu erwarten und da sie dringend weiteres Talent brauchen, ist sogar in Frage zu stellen ob eine bilanzielle bzw. tabellarische Verbesserung wirklich hilfreich wäre. So könnte ein Platz am Ende der Tabelle letztlich vielleicht sogar Positives mitbringen, da die Chancen im Draft besser wären. Eine mögliche Starting Five: 1 Kris Dunn 2 Zach LaVine 3 Jabari Parker 4 Lauri Markkanen 5 Robin Lopez Die Bank: Cameron Payne, Denzel Valentine, Justin Holiday, Bobby Portis, Wendell Carter Jr., Christiana Felicio, Chandler Hutchison, Antonius Cleveland Coach: Fred Hoiberg

Detroit Pistons

Zum zweiten mal in Folge, fehlten den Detroit Pistons in der letzten Saison vier Siege um sich für die Playoffs zu qualifizieren. Aufgrund einiger Trades hatte sie zudem nur zwei Picks in der zweiten Runde des diesjährigen Drafts und zogen Khyri Thomas (38. Pick über einen Trade) und Bruce Brown Jr. (42- Pick) an Land. Doch die Rookies spielten kaum eine Rolle in der Off-Season war es die Trainer-Position, die sich veränderte und einen Umschwung in Detroit einläuten soll. So trennte man sich von Trainer und Manager Stan van Gundy, nachdem er dem Team nicht sein Spiel vermitteln konnte und Erfolge vermissen ließ. Neu an der Seitenlinie ist der von den Raptors entlassene Coach of the Year, Dwane Casey. Nachdem dieser über viele Jahre in Toronto ein tolles Team formte, wird er Gleiches nun in Detroit angehen. Dabei hat er mit Blake Griffin und Andre Drummond ein starkes Duo unter dem Korb, welches außerdem von Reggie Jackson, als dritter Leistungsträger, unterstützt werden soll. Doch die Verletzungsprobleme von den Top-Spielern sind bekannt und so wird vor allem die Gesundheit ein nicht unwichtiges Thema für die Pistons. Immerhin könnte die Teamchemie stimmen, da es kaum Veränderungen gab. Nur James Ennis III und Anthony Tolliver verließen die Mannschaft. Durch Glenn Robinson III und Zaza Pachulia, scheinen die Ausfälle aber gut kompensiert worden zu sein. Obwohl sich kader-technisch als nichts Großes veränderte, wird Jacksons Genesung und natürlich die neue Philosophie von Coach Casey eine Menge in der Mannschaft verändern. Wichtig wird im Hinblick auf eine Verbesserung der Mannschaft aber auch die Entwicklung der jungen Spieler. Stanley Johnson konnte die Erwartungen bisher nicht erfüllen, doch bedenkt man, dass er erst 22 Jahre jung ist, scheint noch eine Menge Potenzial vorhanden zu sein. Auch Drummond ist erst 25 und selbst Reggie Jackson hat mit 27 wohl noch seine beste Zeit vor sich. Trotzdem gehören die Pistons insgesamt zu erfahreneren Teams. Blake Griffin (29) ist im besten Basketballalter, Pachulia (34) ergänzt als Meister-Center die Bank der Pistons. Dazu kommen Spieler wie Calderon (37) oder Ish Smith (30), die jede Menge Erfahrung mitbringen. Nachdem die Pistons in den letzten Jahren immer einige Vorschusslorbeeren bekamen, gilt es für sie in dieser Saison zunächst einmal zu beweisen, dass sie ein ernst zu nehmender Playoff-Kandidat sind. Sicher, ein Kader um Griffin und Drummond scheint genug Star-Power mitzubringen, doch auch die beiden Big-Men müssen erst einmal beweisen, dass sie unter Casey harmonieren und ein insgesamt allenfalls durchwachsenes Team in die Playoffs führen können. Die Ansätze, die sie nach Griffins Verpflichtung während der letzten Saison zeigten, ließen nur bedingt Zuversicht aufkommen, sodass Coach Casey umso mehr gefordert ist. Mögliche Starting Five: 1 Reggie Jackson 2 Reggie Bullock 3 Stanley Johnson 4 Blake Griffin 5 Andre Drummond Die Reserve: Ish Smith, Luke Kennard, Langston Galloway, Herny Ellenson, Bruce Brown Jr, Khyri Thomas, Glenn Robinson III, Jon Leuer, Zaza Pachulia Coach: Dwane Casey

Milwaukee Bucks

Wenig überraschend war der Grieche, Giannis Antetokounmpo auch im letzten Jahr der beste Spieler und Fokus der Milwaukee Bucks. Einmal mehr wusste er dabei zu überzeugen und überragte vor allem zu Beginn der Saison. Die Folge war für die Bucks der Einzug in die Playoffs und für Antetokounmpo der 6. Platz im MVP-Voting. Leider war aber bereits in Runde 1 Schluss, als die Bucks den Boston Celtics zwar einen großen Kampf lieferten, aber trotzdem in sieben Spielen verloren. Doch die Saison war trotzdem als Fortschritt zu verstehen, da Malcolm Brogdon und Jabari Parker einige Spiele verletzt verpassten, Trainer Jason Kidd im Laufe der Saison entlassen wurde und auch der Kader inmitten der Saison verändert wurde. In der Off-Season wurde dann weiter an der Zukunft der Bucks gearbeitet und ein neuer Mann für die Seitenlinie geholt. Mit Mike Budenholzer kommt ein sehr erfahrener Mann nach Milwaukee, der Antetokounmpo bei seinem Aufstieg helfen soll. Doch Budenholzer ist nicht die einzige Veränderung der Bucks. Mit Brook Lopez und Ersan Ilyasova wurden zwei erfahrene und spielstarke Veteranen geholt, die sich Giannis unterordnen werden, aber auch wichtige Stützen werden können. Zudem verließ Jabari Parker das Team, der nie wirklich den Eindruck machte, gut mit dem Top-Star der Bucks (Antetokounmpo) harmonieren zu können. Dazu kam im Draft Donte DiVincenzo (17. Pick), der das Team als Shooting Guard ebenfalls unterstützen soll. Doch die neuen Spieler allein reichen nicht, um den nächsten Schritt zu machen. Die Bucks reboundeten als Team schlecht und waren von der Dreierlinie viel zu ungefährlich. Coach Budenholzer hat also klare Schwachstellen, die er beheben muss, doch gerade die neuen „Großen“ (Lopez und Ilyasova) haben ein gutes Händchen von außen und könnten für etwas mehr Variabilität in Milwaukees Spiel sorgen. Letztlich wird die Verantwortung aber natürlich bei Antetokounmpo hängen bleiben, der in der Off-Season mit seinem Idol, Kobe Bryant, trainierte und so auch zum sechsten mal in Folge sein Scoring verbessern möchte. Doch wie so oft, wird es vor allem auf seine Teamkameraden ankommen, die ihm die nötige Unterstützung geben müssen. Vor allem Khris Middleton ist hier zu nennen, avancierte er zum zweitbesten Mann neben dem Griechen. Auch Spieler wie Eric Bledsoe, Malcolm Brogdon oder Neuzugang Brook Lopez müssen Leistung bringen und Tony Snell, Matthew Dellavedova oder auch Thon Maker sind gefordert. Insgesamt scheint das Team der Bucks ordentlich besetzt, doch vor allem in der Tiefe fehlt ein wenig Erfahrung und Qualität. Budenholzer weiß allerdings wie man Spieler formt und sie durch gute Ergebnisse zu All-Stars macht, wodurch er umso mehr zu einer zentralen Figur für das Team aus Milwaukee wird. Die Starting Five könnte wie folgt aussehen: 1 Eric Bledsoe 2 Tony Snell 3 Khris Middleton 4 Giannis Antetokounmpo 5 Brook Lopez Die Bank wird wie folgt zusammengesetzt sein: Malcolm Brogdon, Matthew Dellavedova, Shabazz Muhammad, Pat Connaughton, Donte DeVincenzo, DJ Wilson, Ersan Ilyasova, John Henson, Thon Maker, Tyler Zeller Coach: Mike Budenholzer

Indiana Pacers

Für die Indiana Pacers waren die Aussichten vor der letzten Saison denkbar schlecht. Die Stimmung war im Keller, der Erfolg blieb aus, Paul George verließ das Team und selbst Larry Bird kehrte den Pacers als GM den Rücken. Doch die Mannschaft aus Indiana ließ sich von der schlechten Ausgangssituation nicht beeinflussen und wurde zu dem Überraschungsteam der Eastern Conference. So schafften sie es nicht nur in die Playoffs, sondern lieferten den Cleveland Cavaliers sogar einen heißen Fight. Über sieben Spiele dauerte die Erstrundenserie, die die Cavs letztlich aber doch, dank einer Topspiele und eines Masterpieces von LeBron James (45 Punkte in Spiel 7) für sich entscheiden konnten. Hauptgrund für die letzten Endes erfolgreiche Saison war eine neu gefundene Teamchemie und eine überaus starke Saison von Victor Oladipo. Dazu überzeugte auch der zweite Neuzugang, Domantas Sabonis, doch es war vor allem Oladipo, der ungeahnte Stärken zeigte, zum All-Star avancierte und mit 23 Punkten pro Spiel der unangefochtene Leader wurde. Der Rest des Teams zeigte sich ebenfalls stark und ausgeglichen und gleich sechs weitere Spieler erzielte mindestens 9 Punkte pro Spiel. Trotz der guten Saison mussten mit Lance Stephenson, Al Jefferson und Glenn Robinson III drei Spieler den Kader verlassen. Da man jedoch im Gegenzug Tyreke Evans, Doug McDermott und Kyle O’Quinn verpflichten konnte, wurde die Mannschaft an den entscheidenden Stellen vertieft und sogar verbessert. Dazu kommen die Rookies Aaron Holiday (23. Pick) und Alize Johnson (50. Pick). Coach Nate McNillan bekam nach der tollen Saison eine Vertragsverlängerung und bedenkt man, dass vor allem jemand wie Myles Turner noch jede Menge Potenzial hat, ist gut möglich, dass sich die Pacers in diesem Jahr weiter verbessern. Neben Turner und Oladipo wird auch Neuzugang Tyreke Evans jemand sein, auf den man ein Auge haben sollte. Mit 19,4 Punkten zeigte er vergangenes Jahr in Memphis die beste Saison seit seinem Rookie-Jahr (2009-10) und verdoppelte seinen Punkteschnitt im Vergleich zur Vorsaison. In Indiana wird man also mit größerer Zuversicht und höheren Erwartungen als vergangenes Jahr in die Saison gehen. Zu Recht, ruft man sich das gute Abschneiden im letzten Jahr ins Gedächtnis. Nun gilt es für Oladipo und Co. die guten Leistungen zu bestätigen und so das vermeintliche Top-Trio um Boston, Toronto und Philly anzugreifen. Mögliche Starting Five: 1 Darren Collison 2 Victor Oladipo 3 Bojan Bogdanovic 4 Thaddeus Young 5 Myles Turner Die Bank: Cory Joseph, Aaron Holiday, Tyreke Evans, CJ Wilcox, Doug McDermott, Alize Johnson, Domantas Sabonis, TJ Leaf, Kyle O’Quinn, Ike Anigbogu Coach: Nate McNillan

Cleveland Cavaliers

Groß war bei den Cleveland Cavaliers das Entsetzen vor der letzten Saison, als Kyrie Irving bekanntermaßen das Weite suchte. Doch mit Isaiah Thomas, Dwyane Wade, Jae Crowder, Derrick Rose und Jeff Green, schien das Team von LeBron James mehr als nur gleichwertigen Ersatz gefunden zu haben. Die Saison startete zunächst etwas holprig, doch als im November und Dezember 18 von 19 Spielen gewonnen wurden, sah es so aus, als würden sich die Cavs als eines der Top-Teams etablieren können. Als anschließend allerdings 14 von 21 Spielen verloren gingen, wurden die kritischen Stimmen lauter und letztendlich löste man das Team auf. Wade, Crowder, Thomas und Rose wurden getradet und mitten in der Saison wurden junge Spieler wie Nance Jr., Hood oder Clarkson geholt. Auch auf der 1 wurde mit George Hill noch einmal nachgebessert. Vor allem zum Ende der regulären Saison fing sich das Team von LeBron James dann aber und wusste sich mit Platz 4 für die Playoffs zu qualifizieren. Diese wurden dann zur Show von LeBron James, der sieben mal über 40 Punkte, einmal über 50 Punkte erzielte, mehrere Game-Winner warf und mit 34 Punkten, 9 Rebounds und 9 Assists unfassbare Werte auflegte. Es reichte jedoch nicht zum Titel und in den vierten Finals in Folge, musste man eine 0-4 Niederlage gegen die Golden State Warriors einstecken. Für die Cavs-Fans war die Finals-Niederlage eine Hiobsbotschaft, die weitere schlechte Nachrichten nach sich zog. LeBron James entschied sich als Free Agent, seine Cavs Richtung Los Angeles, zu den Lakers zu verlassen und damit eine kaum zu füllende Lücke zu hinterlassen. Immerhin war James der einzige Abgang der Cavs, doch da mit David Nwaba, Sam Dekker und Rookie Collins Sexton (8. Pick) niemand namhaftes verpflichtet wurde, bleibt die große Frage, wie ein alterndes Team, mit vielen überbezahlten Veteranen, James Verlust auffangen soll. Neuer Mittelpunkt der Cavs-Offensive wird aller Voraussicht nach Kevin Love werden, von dem sich viele erhoffen, dass er wieder zu seiner Minnesota-Form zurückkehren kann. Doch es bleibt offen, wer Love unterstützen soll. Rookie Sexton wird sofort Verantwortung tragen, doch es sind Veteranen wie George Hill, JR Smith, Tristan Thompson oder auch jüngere Spieler wie Nance Jr, Clarkson, Osman oder Hood, die einen Schritt in der Entwicklung machen müssen, wenn die Cavs oben mitspielen wollen. Fakt ist, dass die Cavs von vielen bereits im Vorfeld der Saison abgeschrieben werden. Doch unterschätzen sollte man die Mannschaft von Coach Tyronn Lue nicht. Eingespielt ist sein Team nämlich und wenn sich schnell eine neue Rollenverteilung findet und vor allem Love die Erwartungen erfüllen kann, sind die Playoffs locker drin. Tristan Thompson betonte sogar, dass die Cavs der viermalige Eastern Conference-Champ sind und die Celtics und Co. erst einmal an ihnen vorbeimüssen. Sicher ist diese Aussage in Anbetracht der Kaderzusammenstellung vielleicht etwas zu selbstbewusst, doch sie beweist, dass sich die Cavs nicht kampflos geschlagen geben werden. Als Favorit gehen sie sicherlich nicht in die Saison, doch das Sprichwort „totgesagte leben länger“ könnte sich an dieser Stelle bewahrheiten, denn die Cavs haben noch eine Menge Qualität im Kader. Mögliche Starting Five: 1 George Hill 2 Rodney Hood 3 Cedi Osman 4 Kevin Love 5 Tristan Thompson Ein Auszug der Bank: Collin Sexton, JR Smith, Jordan Clarkson, David Nwaba, Sam Dekker, Kyle Korver, Larry Nance Jr, Channing Frye, Ante Zizic Coach: Tyronn Lue

Prognose:

Nach LeBron James Abgang und dem Aufstieg der Indiana Pacers und Milwaukee Bucks werden die Karten in der Central Division neu gemischt. Vielleicht können sogar die Detroit Pistons gemeinsam mit Coach Dwane Casey für eine Überraschung sorgen. Einzig bei den Chicago Bulls scheint klar zu sein, dass sie ein wenig abfallen und das schlechteste Team der Conference werden. An der Spitze wird sich aber aller Vorrausicht nach, ein Zweikampf zwischen den Indiana Pacers und den Milwaukee Bucks entwickeln. Oladipo und Antetokounmpo sind zudem wohl die stärken Einzelspieler der Conference, dicht gefolgt von All-Stars wie Blake Griffin, Kevin Love oder Andre Drummond. Letztlich scheint aber das Team der Pacers am tiefsten und stärksten zu sein und einen weiteren Schritt in der Entwicklung machen zu können. Die Bucks folgen direkt dahinter und auch die Cavaliers werden versuchen oben mitzuspielen. Detroit hat zwar auch das Potenzial, muss sich aber nach den vielen Enttäuschungen in den letzten Jahren erst einmal beweisen. Die Bulls folgen auf Platz 5 und befinden sich noch am Anfang ihrer Entwicklung.  

  1. Indiana Pacers (48 – OVER)
  2. Milwaukee Bucks (47,5 – OVER)
  3. Cleveland Cavaliers (30,5 – OVER)
  4. Detroit Pistons (38 – UNDER)
  5. Chicago Bulls (30 – UNDER)

  In Klammern befindet sich die prophezeite Anzahl an Siegen der einschlägigen Wettanbieter. OVER bzw. UNDER ist an dieser Stelle ein Tipp darauf, ob die Teams mehr (OVER) oder weniger (UNDER) Siege als die genannte Zahl erreichen werden.

Ranking und Vorschau #04 – Die Northwest Division

Unsere Vorschau für die Western Conference beginnen wir wie im vergangenen Jahr, mit der Northwest Division, die zu einer der stärksten Divisions der Liga gehört. So qualifizierten sich gleich vier Teams für die Playoffs und den Denver Nuggets fehlten nicht nur ein Sieg um die Playoffs zu erreichen, sondern nur zwei Siege für Platz 2 der Division. Es war also eng in der Northwest Division, mit dem besseren Ende für die Blazers, Thunder, Jazz und Wolves. Selbst in der starken Western Conference haben auch in diesem Jahr alle Teams wieder den Anspruch auf die Playoffs und es wird interessant zu beobachten sein, wer sich in diesem Jahr durchsetzen kann. In der Off-Season tat sich auch wieder einiges und das jüngste Drama in Minnesota (um Jimmy Butler) scheint die Saisonvorschau für die Wolves weniger gut aussehen zu lassen, als man es vor einigen Wochen noch erwartet hatte. Fakt ist, dass alle Mannschaften hohe Ansprüche haben und sich der genaue Blick auf die jeweiligen Kader lohnt, um einschätzen zu können, ob die Playoffs tatsächlich realistisch sind. Beginnen wir daher unsere Vorschau, wie immer mit den Bilanzen der vergangenen Saison. Teams (Bilanz letzte Saison): Portland Trail Blazers (49-33) Oklahoma City Thunder (48-34) Utah Jazz (48-34) Minnesota Timberwolves (47-35) Denver Nuggets (46-36)

Denver Nuggets

Der tatsächliche Saisonverlauf der Denver Nuggets entscheid sich im vergangenen Jahr erst im letzten Spiel der Saison. Bei gleicher Bilanz trafen sie auf die Minnesota Timberwolves und der Sieger sollte sich für die Playoffs qualifizieren. Die Nuggets verloren das Spiel in der Verlängerung und mussten damit auf die Playoffs verzichten. Dabei überzeugten die Nuggets aber insgesamt und verbesserten sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich. Dabei mussten sie sogar lange Zeit auf Paul Millsap verzichten, der 44 Spiele verpasste, doch das junge Trio um Jokic (23), Harris (24) und Murray (21) wusste zu überzeugen und den Fans zu verstehen zu geben, dass den Nuggets eine tolle Zukunft bevorsteht. Natürlich musste sich in der Off-Season aber etwas verändern und so verließen mit Kenneth Faried und Wilson Chandler zwei nicht unwichtige Rollenspieler das Team. Im Gegenzug wurde mit Isaiah Thomas allerdings ein Top-Mann geholt, der vor zwei Jahren sogar Chancen auf die MVP-Titel hatte und nach einem verletzungsgebeutelten Jahr in Los Angeles hofft, seine Karriere in Denver wieder voranzutreiben. Dazu hatte man im Draft Glück und konnte sich mit Michael Porter Jr. (14. Pick) einen Top-Mann holen, der nur so spät gezogen wurde, da er in seiner einzigen College-Saison mit Rückenproblemen fast komplett ausfiel. So bringen die beiden Neuzugänge Thomas und Porter Jr. eine Verletzungsgeschichte und damit ein gewisses Risiko mit. Sie sind für den Saisonstart fraglich, genauso wie Gary Harris (Oberschenkel) und Jamal Murray (Knöchel). Bedenkt man außerdem, dass Millsap in der vergangenen Saison viel Zeit verpasste, wird die Gesundheit und Fitness ein wichtiges Thema in der neuen Saison. Sollten die Nuggets allerdings fit sein, haben sie ein junges, talentiertes und mit Veteranen gespicktes Team, das sogar All-Star Erfahrung mitbringt (Thomas und Millsap). Dazu entwickelte sich Jokic zu einem der besten Big-Man der Liga und Harris, Barton, Murray, Lyles und Porter gehören zu den talentiertesten Jungspunden der Liga. Coach Michael Malone hat daher die schwierige Aufgabe die Minuten clever zu verteilen, so dass sich junge Spieler weiter entwickeln können und die Spielzeit nicht zu Unzufriedenheiten und Diskussionen führt. Das Ziel sollte sein, sich im Vergleich zum Vorjahr zu verbessern und natürlich die Playoffs zu erreichen. Das Potenzial ist vorhanden und so könnte dieses Jahr das Erste, von vielen Playoff-Jahren werden. Mögliche Starting Five: 1 Jamal Murray 2 Gary Harris 3 Will Barton 4 Paul Millsap 5 Nikola Jokic Die Bank wird wie folgt aussehen: Isaiah Thomas, Monte Morris, Malik Beasley, Torrey Craig, Michael Porter Jr., Juan Hernangomez, Trey Lyles, Tyler Lydon, Mason Plumlee Coach: Michael Malone

Minnesota Timberwolves

Fünf Siege in den letzten sieben Spielen und der 112-106 Overtime Erfolg über die Denver Nuggets, bescherten den Minnesota Timberwolves in der letzten Saison den Einzug in die Playoffs. Vor allem die 31 Punkte von Jimmy Butler waren dabei im letzten Spiel wegweisend und Hauptgrund für den Wolves-Erfolg. Sowieso war die Verpflichtung von Jimmy Butler ein guter Schachzug für Minnesota, wurde er zum Leader des Teams und der entscheidenden Stütze. Dass die Wolves 14 der 23 Spiele, die Butler verletzungsbedingt verpasste verloren, zeigt umso mehr seinen Wert für die Mannschaft. Nachdem fraglich war, wie die Jungspunde der Wolves, Karl-Anthony Towns und Andrew Wiggins, mit Butlers Verpflichtung zurechtkommen würden, schien der Erfolg den Wolves recht zu geben. Doch bereits während der Saison kamen immer wieder Gerüchte darüber auf, dass Butler mit der Arbeitsmoral der Beiden nicht klar kam und unzufrieden war. In der Off-Season tat sich allerdings zunächst wenig und außer den Abgängen Jamal Crawford und Nemanja Bjelica hatte Minnesota keine Verluste zu verkraften. Mit Anthony Tolliver wurde ein erfahrener Schütze verpflichtet, der dem Team noch mehr Gefahr von außen geben sollte. Auch Luol Deng wurde nach seinem Buyout bei den Lakers verpflichtet, sodass sich mit Rose, Butler, Deng und Gibson plötzlich vier ehemalige Bulls-Thibodeau-Schützlinge im Kader der Wolves wiederfanden. In der Woche vor dem Media-Day kam es dann allerdings zu einem großen Knall. Es wurde bekannt, dass sich Butler mit Coach bzw. GM Tom Thibodeau zusammen setzen wollte um über die Zukunft zu sprechen. Kurze Zeit später ließ Butler verlauten, dass er die Wolves verlassen will. Er entschied sich den Media-Day nicht zu besuchen und auch am Training Camp nicht teilzunehmen. Seitdem sind die Wolves auf der Suche nach einem passenden Trade-Partner. Brisant an dieser Stelle, dass Andrew Wiggins Bruder die Nachricht über Butlers Wechselwunsch wohlwollend kommentierte und kurz darauf der Vertrag von Karl-Anthony Towns verlängert wurde. Ein Wechsel von Butler schein also unumgänglich, doch es bleibt die Frage, welchen Gegenwert die Wolves bekommen. Bedenkt man, dass Butlers Vertrag im nächsten Jahr ausläuft und er bereits seine Wunsch-Teams benannte, scheinen die Optionen für Minnesota schlecht. Ruft man sich außerdem in Erinnerung, dass sich Minnesota für Butler von LaVine, Markkanen und Dunn trennte, könnten sich der Trade als Fehler herausstellen. Denn das Playoff-Aus im vergangenen Jahr, ereilte Butler und Co. bereits in Runde 1, sodass man vielleicht besser langfristig hätte planen sollen. Da Wiggins und Towns aber langfristige Verträge haben, scheint die Zukunft der Wolves gesichert. Ob Wiggins und Towns gut genug werden, die Wolves auf lange Sicht in die Playoffs zu führen, muss an dieser Stelle angezweifelt werden, konnten sie diese Erwartungen bisher nicht erfüllen. In Minnesota herrscht also Chaos, niemand weiß derzeit wie es mit Butler weitergeht und selbst wenn er getradet wird, läuft das Training Camp bereits und es wird nicht einfach neue Spieler ins Team einzugliedern. Die Saison startet also denkbar schlecht und die Playoff-Hoffnungen sinken in der starken Western Conference, auch weil die Bank der Wolves noch ein wenig Qualität vermissen lässt. Mögliche Starting Five: 1 Jeff Teague 2 Derrick Rose 3 Andrew Wiggins 4 Taj Gibson 5 Karl-Anthony Towns Ein Auszug der Bank: Tyus Jones, Luol Deng, Justin Patton, KJ McDaniels, Keita Bates-Diop, Anthony Tolliver, Gorgui Dieng, Josh Okogie, CJ Williams Coach: Tom Thibodeau

Utah Jazz

Der Ausblick für die Utah Jazz war nach der vergangenen Off-Season nicht besonders gut, da mit Gordon Hayward, George Hill und Boris Diaw drei wichtige Stützen die Mannschaft verließen. Dementsprechend war die Zukunft ungewiss, doch die Mannschaft von Coach Quin Snyder entwickelte sich zu einer der Überraschungen der vergangenen Saison. Auf Platz 5 erreichten sie die Playoffs und mit einem Sieg mehr, hätte man sogar Platz 3 erreichen können. Bedenkt man zudem, dass Rudy Gobert 26 Spiele verpasste, Thabo Sefolosha 44 mal fehlte, Rodney Hood getradet wurde und außer Joe Ingles kein anderer Spieler alle 82 Spiele bestreiten konnte, kommt die Frage auf, was Utah so erfolgreich machte. Die Antworten sind dabei vielschichtig, überzeugten sie einerseits mit überragender Defense, tollem Teamspiel, aber auch mit überragender individueller Klasse. Dies bezieht sich nicht nur auf die Defensivkünste von Gobert, sondern auch auf Rookie Donovan Mitchell der mit 20,5 Punkten ein überragendes Rookie-Jahr hinlegte und Gordon Hayward quasi Eins zu Eins ersetzen konnte. Die Jazz zogen so sogar bis in die zweite Runde der Playoffs ein und scheiterten hier erst mit 1-4 an den Houston Rockets. Utah übertraf also fast alle Erwartungen und konnte sehr zufrieden mit dem Ausgang der Saison sein. Natürlich stellte sich im Anschluss die Frage, was in der Off-Season passieren würde und ob Utah den Kern des Teams zusammenhalten konnte. Da nur Jonas Jerebko das Team verließ, kann diese Frage mit „ja“ beantwortet werden. Geholt wurden im Draft, der etwas umstrittene Scharfschütze Grayson Allen (21. Pick), der im College auch mit einigen Unsportlichkeiten auf sich aufmerksam machte und Vincent Edwards (52. Pick). Allen zeigte sich im ersten Pre-Season Spiel von seiner guten Seite und bestätigte mit fünf getroffenen Dreiern seinen Ruf als starker Schütze. So blieb der Kern des Teams also zusammen und die Aussichten sind nach dem starken Abschneiden im letzten Jahr absolut positiv. Neben Mitchell und Gobert überzeugte nämlich auch Ricky Rubio, der die vielleicht beste Saison seiner Karriere spielte. Joe Ingles erwies sich als ebenfalls guter Schütze und das gesamte Team schien mit Spielern wie Favors, Exum, Burks, O’Neale, Crowder oder Udoh insgesamt sehr ausgeglichen. Die starke Defensive gibt den Jazz dabei Halt, vor allem wenn es offensiv mal nicht so gut läuft. Es ist zu erwarten, dass Utah an die starke Saison anknüpfen kann. Dazu ist den Jazz zu wünschen, dass sie gesundheitlich etwas mehr Glück haben und weniger Ausfälle zu verkraften haben. Nachdem es im letzten Jahr bereits Platz 5 war, scheinen sie gute Chancen zu haben, in dieser Saison noch etwas stärker zu sein. Die Warriors und Rockets sind wohl noch etwas weit weg, doch Platz 3 ist möglich. Angeführt vom Trio um Mitchell, Rubio und Gobert hat Utah alle Möglichkeiten, sich zu einem der Top-Teams der Western Conference zu entwickeln. Die Starting Five setzt sich wohl wie folgt zusammen: 1 Ricky Rubio 2 Donovan Mitchell 3 Joe Ingles 4 Derrick Favors 5 Rudy Gobert Auf der Bank befinden sich folgende Spieler: Dante Exum, Raul Neto, Alec Burks, Grayson Allen, Thabo Sefolosha, Royce O’Neale, Jae Crowder, Geroge Niang, Tyler Cavanaugh, Epke Udoh, Tony Bradley, Vincent Edwards Coach: Quin Snyder

Oklahoma City Thunder

Die Erwartungen an die vergangene Saison waren riesig und der Division-Sieg schien den Oklahoma City Thunder kaum zu nehmen. Das Trio um MVP Russell Westbrook und den Neuzugängen Paul George und Carmelo Anthony schien sogar alles mitzubringen um die Top-Teams aus Golden State und Houston anzugreifen. Die Saison entwickelte sich aber nicht wie erhofft und vor allem die Leistungen von Carmelo Anthony ließen zu wünschen übrig. Dann verletzte sich auch noch Andre Roberson und verpasste 44 Spiele der regulären Saison. Am Ende konnte man die Northwest Division nicht gewinnen und konnte sich als Tabellenvierter, dank des besseren direkten Vergleichs mit den Jazz, den Heimvorteil sichern. Dieser half allerdings nicht, da Utah die erste Runde gewinnen konnte und so eine enttäuschende Saison für die Thunder früher als erwartet endete. Die Sorgen waren groß, da Paul George Free-Agent wurde und niemand wusste, wie es weiter gehen wird. Doch George sorgte schnell für klare Verhältnisse, verlängerte in Oklahoma und sprach Westbrook und Co. damit sein Vertrauen aus. Fraglich war, wie es mit Anthony weitergehen sollte, der eine enttäuschende Saison spielte und seine garantierten 28 Millionen Dollar nicht wert war. Das Management schaffte es aber irgendwie einen 3-Team-Trade mit den Atlanta Hawks und Philadelphia 76ers einzufädeln und Melo gegen Dennis Schröder und Timothé Luwawu-Cabarrot zu traden. Außerdem sicherten sie sich die Dienste von Nerlens Noel und Hamidou Diallo und zogen im Draft Devon Hall (53. Pick) und Kevin Hervey (57. Pick). Da als Abgang tatsächlich nur Melo zu beklagen war, mit Schröder ein fähiger Back-Up geholt wurde und mit Paul George verlängert wurde, kann man auf eine erfolgreiche Off-Season zurückblicken. Das Team von Coach Billy Donovan wird in der nächsten Saison mehr Würfe für Westbrook und George bereithalten, nachdem diese beiden unter Rücksicht auf Melo ein wenig zurücksteckten. So könnte man meinen, dass bei den Thunder alles gut ist, doch leider spielt die Gesundheit zu Saisonbeginn noch nicht mit. Andre Roberson wird den Saisonstart nach seiner Knieverletzung sicher verpassen und völlig überraschend gab OKC bekannt, dass sich auch Westbrook kurz vor Saisonbeginn einer Knie-OP unterziehen musste. Ob er zum Saisonstart fit sein wird, ist also offen, genauso wie bei Alex Abrines (Rücken) und Terrance Ferguson (Schulter). Glücklicherweise sollte Dennis Schröder das Loch auf der 1 aber vorerst stopfen können, erwies er sich als fähiger Starter in Atlanta. Gemeinsam mit George und Adams wird er ein starkes Trio bilden, welche auf lange Sicht durch Westbrook und Roberson gänzt werden wird. Defensiv könnten sich die Thunder zu einem starken Team entwickeln, nachdem mit Melo ein Schwachpunkt entfernt wurde und mit Schröder und Noel ordentliche Verteidiger dazu geholt wurden. Auch die Rollenverteilung sollte etwas klarer sein, sodass einer guten Saison eigentlich nur die gesundheitlichen Schwierigkeiten im Weg stehen. Doch auch hier ist Besserung in Sicht, bestehen gute Chancen, dass die Thunder ab Dezember wieder im Vollbesitz ihrer Kräfte sind. Die Playoffs sind das Minimal-Ziel, wobei alle sicher mehr als nur die erste Runde der Playoffs wollen. Mögliche Starting Five: 1 Russell Westbrook 2 Andre Roberson 3 Paul George 4 Jerami Grant 5 Steven Adams Die Bank: Dennis Schröder, Raymond Felton, Alex Abrines, Timothé Luwawu-Cabarrot, Hamidou Diallo, Terrance Ferguson, Abdel Nader, Patrick Patterson, Tyler Davis, Nerlens Noel Coach: Billy Donovan

Portland Trail Blazers

Bereits in der vergangen Off-Season war Kontinuität das große Stichwort für die Portland Trail Blazers. Es wurde wenig verändert, obwohl in den Playoffs der nächste Schritt ausblieb. Trotzdem spielten die Blazers eine gute reguläre Saison und wussten als Tabellendritter vorerst die Kritiker Lügen zu strafen. Damian Lillard spielte zudem eine überragende Saison, wurde endlich All-Star und wurde sogar in All-NBA 1st Team berufen. Bereits zum Ende der regulären Saison gerieten sie aber ins Straucheln und machten nicht den Eindruck, in den Playoffs überzeugen zu können. Obwohl sie dann „nur“ gegen die New Orleans Pelicans (ohne DeMarcus Cousins) antreten mussten und sogar Heimvorteil hatten, wurden sie gesweept und vor allem Lillard hatte gegen die variable Defensive große Probleme. So endete die Saison einmal mehr enttäuschend, da man den nächsten Schritt in der Entwicklung erneut vermissen ließ. Anstatt sich in der Off-Season nun entscheiden zu verstärken, verlief die spielfreie Zeit aber erneut erstaunlich ruhig. Ed Davis und Shabazz Napier verließen das Team. Geholt wurden Seth Curry und Nik Stauskas. Im Draft konnte auch nur Anfernee Simmons (24. Pick) gezogen werden, sodass sich fast nichts im Kader veränderte. Immerhin konnte man sich Shooter in den Kader holen und auch Maurice Harkless ist hoffentlich wieder komplett fit. Trotzdem wirft die Off-Season der Blazers einige Fragen auf, da die Mannschaft sich nicht entscheiden verbessern konnte. Bedenkt man allerdings, dass Evan Turner mit 29 Jahren der älteste Spieler bei Portland ist und sie insgesamt eines der jüngsten Teams der Liga stellen, kann man vielleicht doch etwas zuversichtlicher sein, da viele junge Spieler die Chance haben, sich weiter zu entwickeln. Selbst Lillard (28), McCollum (27), Nurkic (24) oder Harkless (25) kommen gerade oder bald erst ins beste Basketballalter, sodass sich das Vertrauen des Managements und die Kontinuität im Kader langfristig vielleicht auszahlen könnte. Lillard und Co. stehen aber ähnlich wie in der vergangenen Saison unter Druck und müssen beweisen, dass das Vertrauen des Managements gerechtfertigt ist. Das Potenzial ist da, doch vor allem die Spieler hinter Lillard und McCollum sind nun gefordert, das Team aufs nächste Level zu heben. Mögliche Starting Five: 1 Damian Lillard 2 CJ McCollum 3 Maurice Harkless 4 Al- Farouq Aminu 5 Jusuf Nurkic Ein Auszug der Bank: Seth Curry, Nik Stauskas, Evan Turner, Jake Layman, Wade Baldwin, Meyers Leonard, Zach Collins, Anfernee Simmons, Caleb Swanigan Coach: Terry Stotts

Prognose:

Mit 49 Siegen waren die Portland Trail Blazers in der vergangenen Saison das Top-Team der Northwest Division und landeten im Westen auf Rang 3. Mit 46 Siegen hatten die Denver Nuggets nur drei Spiele Rückstand und verpassten die Playoffs denkbar knapp. Die Situation war also sehr eng. In dieser Saison scheint sich eine ähnliche spannende Situation zu entwickeln, da alle Teams auf ihre Stärken vertrauen und sich nicht so grundlegend veränderten wie vor der vergangenen Saison. Die besten Karten haben vermutlich die Utah Jazz. Sie sollten in ihrer Entwicklung einen weiteren Schritt gehen können und mit weniger Verletzungspech mehr Kontinuität an den Tag legen können. Dahinter werden sich die Portland Trail Blazers und Oklahoma City Thunder um die Plätze 2 und 3 streiten. Da OKC mit Verletzungen zu kämpfen hat, könnten bereits wenige Pleiten zu Beginn der Saison den Ausschlag geben. Portland erwies sich als starkes Team für die reguläre Saison und hat als Division-Champ natürlich gute Karten. Bei Denver bleibt die große Frage, wie es gesundheitlich weitergeht und ob ein Spieler wie Isaiah Thomas dem Team wirklich helfen kann, oder den jungen Spieler Würfe wegnimmt. Minnesota bringt zwar auch die spielerische Klasse mit, doch das Chaos um Butler ist keine Ausgangslage und es bleibt fraglich ob Wiggins und Towns zu Spielern reifen, die ein Team in die Playoffs tragen können.

  1. Utah Jazz (49,5 – OVER)
  2. Portland Trail Blazers (42 – OVER)
  3. Oklahoma City Thunder (48,5 – UNDER)
  4. Denver Nuggets (47,5 – UNDER)
  5. Minnesota Timberwolves (45 – UNDER)

  In Klammern befindet sich die prophezeite Anzahl an Siegen der einschlägigen Wettanbieter. OVER bzw. UNDER ist an dieser Stelle ein Tipp darauf, ob die Teams mehr (OVER) oder weniger (UNDER) Siege als die genannte Zahl erreichen werden.

Ranking und Vorschau #05 – Die Southwest Division

Der 5. Teil unserer Division-Vorschau setzt sich mit der Southwest Division auseinander, in der in dieser Saison einige Teams spielen, bei denen sich eine Menge veränderte. Leistungstechnisch will diese Division in diesem Jahr auch besser dastehen als vergangene Saison, auch weil sich vor allem die schwächeren Teams in der Off-Season verstärken konnten. Den Ton werden aber, wie im letzten Jahr, die Houston Rockets angeben, die ihren Kader nach der Western-Conference-Finals-Pleite ein wenig umbauten und erneut den Anspruch haben, die Warriors als Spitzen-Team abzulösen. Die San Antonio Spurs mussten den Abgang von Kawhi Leonard verkraften, doch da dieser nur neun Spiele in der letzten Saison absolvierte, sollten sich auch die Spurs durch DeMar DeRozan verbessert haben können. Die New Orleans Pelicans haben mit Anthony Davis einen der besten Spieler der Liga in ihren Reihen, der seine Pelicans in der vergangenen Saison bis in die zweite Runde der Playoffs führte. Memphis freut sich über die Rückkehr des verletzten Mike Conley, weshalb man eine kleine Verbesserung erwarten darf. Zu guter Letzt bleiben noch die Mavs, die auch ihre Hausaufgaben machten, einen Top-Rookie verpflichteten und mit DeAndre Jordan endlich den Wunsch-Center erhielten. Was jedoch genau von den Mannschaften erwartet werden darf, verrät der genauere Blick auf die 5 Teams. Teams (Bilanz letzte Saison): Houston Rockets (65-17) New Orleans Pelicans (48-34) San Antonio Spurs (47-35) Dallas Mavericks (24-58)  Memphis Grizzlies (22-60)   

Memphis Grizzlies

Zum ersten mal seit der Saison 2009-10 verpassten die Memphis Grizzlies im vergangenen Jahr die Playoffs. In Anbetracht der schwachen Kader-Zusammenstellung und der großen Verletzungssorgen war das Abschneiden aber nur bedingt überraschend. Mike Conley verpasste 70 Spiele der vergangenen Saison und viele weitere Spieler mussten den Verletzungen Tribut zollen. Chandler Parsons erlebte ein weiteres Seuchenjahr und verpasste 46 Spiele und außer Dillon Brooks, der alle 82 Spiele machte, stand kein anderer Akteur in mehr als 73 Spielen zur Verfügung. Insgesamt boten die Grizzlies 24 Spieler auf, was als weiterer Beleg für das schwache Abschneiden zu sehen ist. Coach David Fizdale wurde zudem früh entlassen, nachdem er nur sieben der ersten 19 Spiele gewinnen konnte. So endete die Saison für Memphis auf dem vorletzten Platz der Western Conference und auch die Bilanz verriet, dass sie das zweitschwächste Team der gesamten Liga waren. Leider hatten sie in der Draft-Lottery Pech und bekamen nur den vierten Pick zugesprochen. Ihre Wahl fiel auf Jaren Jackson Jr., der die Grizzlies voranbringen soll. Einen weiteren Pick hatten sie in Runde 2 an Stelle 31., wo sie sich für Jevon Carter entschieden. Neben den Rookies verpflichteten die Grizzlies zudem Shelvin Mack, Kyle Anderson, Omri Casspi und Garrett Temple, wodurch sie vor allem auf der Forward-Position an Tiefe dazu gewinnen konnten. Trennen mussten sie sich von ihrem besten Spieler der der letzten Saison, Tyreke Evans. Es fehlt also der große Name bei den Neuzugängen, doch in Anbetracht der vielen Verletzungen im letzten Jahr, hoffen die Grizzlies durch die Comebacks von Mike Conley, Chandler Parsons oder auch MarShon Brooks wieder ein wenig Qualität hinzugewinnen zu können. Auch Rookie Jaren Jackson Jr wird direkt Verantwortung tragen, sodass eine Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr erwartet werden darf. Allerdings bleibt die Situation angespannt. Bereits in der vergangenen Saison hielten sich Gerüchte, dass Gasol getradet werden soll und sollte in dieser Saison erkennbar werden, dass sich der erhoffte Erfolg nicht einstellt, könnten Trades und ein damit verbundener Rebuild angestoßen werden. Wirklich viel darf man von den Grizzlies also nicht erwarten und selbst Platz 8 scheint im starken Westen kaum erreichbar zu sein. Conley, Gasol und Co. wollen die Rolle des Underdogs allerdings ausnutzen und die Kritiker eines Besseren belehren. Mögliche Starting Five: 1 Mike Conley 2 Dillon Brooks 3 Kyle Anderson 4 Jamychal Green 5 Marc Gasol Ein Auszug der Bank: Andrew Harrison, Shelvin Mack, MarShon Brooks, Garrett Temple, Wayne Selden, Chandler Parsons, Omri Casspi, Ivan Rabb, Jaren Jackson Jr, Jevon Carter Coach: JB Bickerstaff

Dallas Mavericks

Die Dallas Mavericks gehörten sicherlich zu den Gewinnern dieser Off-Season, wussten sie nicht nur das schlechte Abschneiden in der letzten Saison, in einen guten Draft-Pick umzumünzen. Sie schafften es außerdem mit DeAndre Jordan einen All-Star zu verpflichten und dem Kader allein mit diesen Verpflichtungen ein komplett neues Gesicht zu verpassen. In der vergangenen Saison lief bei den Mavs nämlich kaum etwas zusammen. Mit nur 24 Siegen waren sie eines der drei schlechtesten Teams der Liga und schafften es nicht Kontinuität in die Leistungen zu bringen. Erwähnenswert ist sicher, dass kein Team mehr knappe Spiele als Dallas verlor, doch auch das tröstet kaum über das enttäuschende Abschneiden hinweg. Einmal mehr konnte Harrison Barnes, die Rolle als Leader nur bedingt erfüllen. 18,9 Punkte pro Spiel waren zu wenig und die Unterstützung die er von Smith Jr, Matthews und Nowitzki bekam war ebenfalls etwas zu schwach. Dazu zeigten sich die Mavs auch defensiv anfällig und enttäuschten so insgesamt. Dirk Nowitzki zeigte auch, dass seine besten Tage vorbei sind und er längst nicht mehr die Rolle als Leader erfüllen konnte. Das schwache Abschneiden bescherte den Mavs allerdings den fünften Pick im Draft und in einem Trade mit den Hawks konnten sie sich so die Dienste von Euro-League MVP und Euro-League Finals MVP Luka Doncic sichern. In Runde 2 zogen sie zudem Jalen Brunson (33. Pick). Doch damit waren die Mavs noch nicht fertig, verpflichteten sie außerdem DeAndre Jordan, der sich vor einigen Jahren eigentlich schon mit den Mavs einig war. Da sie auf der anderen Seite nur Doug McDermott abgeben mussten, wurde also auf Kontinuität gesetzt und der Mannschaft wird in dieser Saison eine weitere Chance gegeben. Aufgebaut wird das Spiel sicher um das Guard-Duo Smith Jr und Doncic sowie DeAndre Jordan. Dazu werden Barnes und Matthews tragende Rollen bekommen und Maximilian Kleber oder Dwight Powell die Forward-Position bekleiden. Mit Spielern wie Nowitzki, der sich auf eine Bank-Rolle einlassen will, Barea, Harris, Mejri oder auch Finney-Smith scheint die Bank insgesamt gut besetzt, so dass eine Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr erwartet werden darf. Wo genau die Reise für die Mavs hingeht, bleibt jedoch abzuwarten. Sollte Rookie Doncic seine Europa-Erfahrung direkt in die NBA einbringen können, Jordan einschlagen und Dennis Smith Jr. den nächsten Schritt machen können, haben die Mavs vielleicht sogar Außenseiterchancen auf die Playoffs. Doch man sollte auf die Euphorie-Bremse treten und erst einmal abwarten, wie sich die Saison entwickelt. Nowitzki und Barnes könnten nämlich den Saisonstart verpassen, so dass gleich zu Beginn wichtige Pfeiler im Kader der Mavs fehlen könnten. Trotzdem darf man sich darauf freuen, dass die Mavs in dieser Saison sicher besser sein werden und mit Doncic, Smith Jr. und Jordan ein aufregendes Trio zu bieten haben. Mögliche Starting Five: 1 Dennis Smith Jr 2 Wesley Matthews 3 Luka Doncic 4 Harrison Barnes 5 DeAndre Jordan Ein Auszug der Bank: Devin Harris, JJ Barea, Dorian Finley-Smith, Dirk Nowitzki, Dwight Powell, Maxi Kleber, Salah Mejri, Jalen Brunson Coach: Rick Carlisle

San Antonio Spurs

Die San Antonio Spurs befinden sich derzeit in einem Veränderungsprozess, der sich vor allem im Kader bemerkbar macht. Trotz allem schaffte es das Management erneut, die Spurs zu einem Contender zu machen und ihnen vielleicht sogar mehr Chancen, als noch in der vergangenen Saison einzuräumen. Die letzte Saison endete für die Spurs in der ersten Runde der Playoffs. Dabei hatten sie sogar Glück, dass sie die Playoffs überhaupt erreichten, trennte sie als Tabellensiebter nur ein Sieg von Platz 9. Diese Leistung war so allerdings nur bedingt zu erwarten, bedenkt man, dass mit Kawhi Leonard, der beste Spieler der Spurs fast die gesamte Saison verpasste und auch in den Playoffs nicht zur Verfügung stand. Doch genau die Leonard-Personalie, die sich, untypischer Weise für Spurs-Verhältnisse, zu einem nie endenden Thema entwickelte, war auch in der Off-Season das große Thema. Schlussendlich fand sie aber ein Ende, als die Spurs ihn gemeinsam mit Danny Green Richtung Toronto tradeten und damit endlich für Ruhe sorgten. Doch Leonard und Green waren nicht die einzigen Abgänge, musste San Antonio außerdem das Karriereende von Manu Ginobili und Tonys Parkers Wechsel nach Charlotte verkraften und sich außerdem von Kyle Anderson trennen. Coach Popovich musste also mit ansehen, wie auch die letzten Teile seines 2014er Meister-Teams den Verein verließen und spätestens jetzt klar war, dass in San Antonio eine neue Zeitrechnung beginnt. Dem Management muss man allerdings zu Gute halten, dass sie für fähigen Ersatz sorgten und mit DeMar DeRozan einen All-Star nach San Antonio holen konnten. Mit ihm kam außerdem Jakob Poeltl aus Toronto und mit Dante Cunningham und Marco Belinelli konnte das Team durch zwei weitere Veteranen gestärkt werden. Im Draft entschied sich San Antonio dann für Lonnie Walker (18. Pick) und Chimezie Metu (49. Pick), so dass man trotz der großen Veränderungen, ein sehr starkes Team für die kommende Saison beisammenhat. Die tragenden Rollen werden natürlich DeRozan und LaMarcus Aldridge haben und gemeinsam mit dem aufstrebenden Guard Dejounte Murray sowie Rudy Gay und Pau Gasol hat meine eine erfahrene und starke Starting Five zusammen. Die Bank kann sich mit Spielern mit Patty Mills, Belinelli, Bertans, Poeltl, Pondexter und Cunningham auch sehen lassen und bringt außerdem die nötige Treffsicherheit von jenseits der Dreierlinie mit. Als Titelfavorit gelten die Spurs damit zwar nicht mehr, doch da mit DeRozan ein zweiter All-Star wieder regelmäßig spielen wird, darf man von den Spurs durchaus eine 50-Siege-Saison und den Einzug in die Playoffs erwarten. Mögliche Starting Five: 1 Dejounte Murray 2 DeMar DeRozan 3 Rudy Gay 4 LaMarcus Aldridge 5 Pau Gasol Ein Auszug der Bank: Patty Mills, Derrick White, Bryn Forbes, Lonnie Walker, Marco Belinelli, Quincy Pondexter, Davis Bertans, Dante Cunningham, Jakob Poeltl, Chimezie Metu Coach: Gregg Popovich

New Orleans Pelicans

Mit dem Einzug in die zweite Runde der Playoffs konnten die New Orleans Pelicans ihren Erwartungen vor der letzten Saison gerecht werden, doch der genaue Blick auf die vergangene Saison verrät, dass die Pelicans letztlich vielleicht doch mehr erreichten, als man ihnen zwischenzeitlich zugetraut hatte. Denn nachdem die Saison gut startete und das Duo um Anthony Davis und DeMarcus Cousins immer besser zusammenfand, verletzte sich Cousins (Achillessehnenriss). Die Pelicans waren stark geschwächt, doch Anthony Davis stellte sich der Herausforderung, führte sein Team in die Playoffs und sorgte hier mit einem Sweep der Blazers für eine so nicht zu erwartende Überraschung. Dabei wurde er hervorragend von Jrue Holiday unterstützt, der gemeinsam mit Davis in 1st Team All Defense gewählt wurde. Rajon Rondo und die Rollenspieler überzeugten ebenfalls und so konnten die Pelicans auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. Leider verloren sie dann aber in der Off-Season mit Rajon Rondo und DeMarcus Cousins zwei wichtige Spieler der vergangenen Saison, die sie durch die Verpflichtungen von Julius Randle, Jahlil Okafor und Elfrid Payton aufzufangen versuchen. Im Draft durften sie nur in Runde 2 ran und konnten hier an 51. Stelle Tony Carr verpflichten. So ist die Euphorie um das Top-Big-Man Duo Davis und Cousins genauso plötzlich verflogen, wie sie damals aufkam, doch diese Entwicklung muss nicht unbedingt negativ sein. Mit Davis als klarem Go-to-Guy und Jrue Holiday als erste Option von den Flügeln, werden sich die Rollen klarer verteilen und Spieler, wie die Neuzugänge Randle und Payton sollten sich schnell zurechtfinden können. Ob der Erfolg aus dem letzten Jahr allerdings wiederholt werden kann, ist ungewiss, da sich das Team zunächst finden muss. Trotzdem stellen die Pelicans einen starken Kader, allein wegen ihres besten Mannes, Anthony Davis. Der erst 25-jährige geht in seine siebte Saison und konnte in den letzten beiden Jahren mit 28 Punkten und 11 Rebounds überragen. Dabei spielte der den Großteil der letzten Saison gemeinsam mit Cousins, sodass davon auszugehen ist, dass er seine Werte nochmal ein wenig steigern kann. Davis selbst sagte über sich, dass er der beste Spieler der Liga sei und erhöhte damit auch den Druck auf sich selbst. Leider gibt es derzeit einige angeschlagene Spieler, wie Okafor, Randle, Jackson, Mirotic, Miller und Ajinca. Sollte Coach Gentry jedoch aus dem Vollen schöpfen können, sollte Davis und seinem Team die nächste Playoff-Qualifikation bevorstehen. Die mögliche Starting Five: 1 Elfrid Payton 2 Jrue Holiday 3 E’Twaun Moore 4 Nikola Mirotic 5 Anthony Davis Die Bank könnte wie folgt aussehen: Ian Clark, Jarrett Jack, Darius Morris, Frank Jackson, Solomon Hill, Darius Miller, Julius Randle, Jahlil Okafor, Alexis Ajinca, Cheick Diallo Coach: Alvin Gentry

Houston Rockets

Das mit Sicherheit beste Team der Southwest Division sollten auch in diesem Jahr wieder die Houston Rockets sein. Ein Grund dafür ist sicherlich James Harden, der dank einer überragenden Saison zum MVP ernannt wurde und sich verdientermaßen über die Auszeichnung freute. Doch nicht nur Harden überragte im vergangenen Jahr, es war das gesamte, neu zusammen gestellte Team um Harden und Chris Paul, das auf ganzer Linie überzeugte und so zum besten Team der regulären Saison wurde. Zudem waren die Rockets vielleicht nur eine Chris Paul Verletzung von den Finals oder sogar dem Titel entfernt. Der Guard der Rockets verletzte sich nämlich in Spiel 5 der Western Conference Finals gegen die Golden State Warriors und stand den Rockets in Spiel 6 und 7 nicht zu Verfügung. Houston verlor beide Spiele und damit auch die Chance auf die Finals. Trotzdem war die Saison für Houston ein großer Erfolg, da sie nicht nur offensiv, sondern auch defensiv zu überzeugen wussten. Mit Trevor Ariza, Luc Mbah a Moute und PJ Tucker hatten sie drei variable Forwards, die ein einfaches Switchen in der Verteidigung ermöglichten und so vielen Gegner das Handwerk legten. In der Off-Season gab es dann allerdings einige Überraschungen, trennten sich die Rockets von Ariza und Mbah Moute. Des Weiteren wurde auch Ryan Anderson abgegeben, der vor allem in der regulären Saison einen guten Job machte. Andererseits wurde Chris Paul für vier Jahre verpflichtet, Clint Capelas Vertrag verlängert und auch Gerald Green konnte gebunden werden. Trotzdem stand die Frage im Raum, wie Houston die Abgänge der beiden Defensiv-Asse Ariza und Mbah a Moute auffangen wollte. Die Antwort darauf lautete Carmelo Anthony, der sich von den Hawks freikaufen ließ und zum Minimum Salary nach Houston wechselte. Nach Melos schwacher Saison in OKC und seiner Historie mit Coach D’Antoni wurde die Verpflichtung aber kritisiert, doch Fakt ist, dass, sollte er gut einges6etzt werden, er ein erfahrenes All-Star Trio mit Paul und Harden bildet. Neben Anthony wurde außerdem Michael Carter-Williams verpflichtet, eine weitere vermeintliche Verstärkung, die vielen Houston-Fans nicht gefiel. Zum Ende der Off-Season tradete Houston dann Ryan Anderson nach Phoenix und im Gegenzug kamen Brandon Knight und Marquese Chriss nach Houston. Dieser Trade wurde auch nur in Teilen positiv gesehen, da man zwar den fetten Vertrag von Anderson loswurde und zwei junge hungrige Spieler verpflichtete, allerdings auch in diesem Trade die Defensiv-Verstärkung ausblieb. So bleiben einige Fragen offen, denn es scheint unwahrscheinlich, dass Melo, Knight, Chriss und Carter-Williams die defensiven Aufgaben von Ariza und Mbah a Moute übernehmen können. Gleichzeitig verbesserte sich Houston aber offensiv weiter und konnte die Tiefe des Kaders beibehalten. Trotzdem scheinen sie im Vergleich zur vergangenen Saison ein wenig eingebüßt zu haben und es bleibt abzuwarten, ob die Rockets die überragende letzte Saison toppen können. Immerhin scheint Melo eine eventuelle Rolle von der Bank anzunehmen, sodass D’Antoni zumindest ein wenig experimentieren könnte und Melo in der zweiten Fünf etwas mehr Freiraum geben könnte. So geht Houston zwar auf den ersten Blick ein wenig geschwächt aus dem Sommer hervor, geht jedoch immer noch als einer der Top-Favoriten in die Saison und hat offensiv in diesem Jahr scheinbar noch etwas mehr Firepower als letzte Saison. Mögliche Starting Five: 1 Chris Paul 2 James Harden 3 PJ Tucker 4 Carmelo Anthony 5 Clint Capela Die Bank: Brandon Knight, Michael Carter-Williams, Eric Gordon, Gerald Green, James Ennis III, Marquese Chriss, Bruno Caboclo, Isaiah Hartenstein, Nene, Zhou Qi Coach: Mike D’Antoni

Prognose:

Mit drei Playoff-Teams stand auch die Southwest Division in der vergangen SAison gar nicht schlecht dar. Es scheint zwar unwahrscheinlich, dass die Mavs oder Grizzlies in dieser Saison in den Playoff-Kampf eingreifen können, trotzdem verspricht diese Division erneut viel Qualität und Spannung. Die Houston Rockets gehen natürlich als klarer Favorit in die Saison und machen sogar den Warriors den Platz an der Spitze der Conference streitig. Dahinter haben die San Antonio Spurs die besten Karten, da sie wieder mit zwei All-Stars in die Saison gehen. Die New Orleans Pelicans folgen dahinter, haben aber nach ihren Veränderungen in der Off-Season ein wenig mehr aufzufangen. Trotzdem könnten sie den Spurs gefährlich werden, da Davis sicher auch ein Wort um den MVP-Titel mitreden möchte. Die Dallas Mavericks und Memphis Grizzlies kämpfen dahinter um die Plätze 4 und 5, wobei die Mavs dabei die besseren Karten haben. Besitzer Mark Cuban verstärkte das Team an den richtigen Stellen und bei Memphis könnte ein Umbruch anstehen, nachdem Conley und Gasol scheinbar nicht die nötige Unterstützung bekamen. Die letzte Saison zeigte, dass die Gesundheit wie immer einen entscheidenden Faktor spielen kann (siehe Houston oder Memphis), gleichzeitig legte sich jedoch auch offen, dass Ausfälle zum Teil kompensiert werden könnten (siehe Spurs und Pelicans). Bleiben alle fit, könnten die Platzierungen wie folgt aussehen.

  1. Houston Rockets (56 – OVER)
  2. San Antonio Spurs (45 – OVER)
  3. New Orleans Pelicans (46 – OVER)
  4. Dallas Mavericks (34,5 – OVER)
  5. Memphis Grizzlies (33 – UNDER)

  In Klammern befindet sich die prophezeite Anzahl an Siegen der einschlägigen Wettanbieter. OVER bzw. UNDER ist an dieser Stelle ein Tipp darauf, ob die Teams mehr (OVER) oder weniger (UNDER) Siege als die genannte Zahl erreichen werden.

Ranking und Vorschau #06 – Die Pacific Division

Mit einem Ausblick auf die Saison des Meisters, den Golden State Warriors, und den Mitkonkurrenten in der Pacific Division beenden wir unsere Division-Vorschauen. Besonders wird diese Vorschau nicht nur, weil wir uns den back-to-back Champion genauer anschauen, sondern auch, weil der vielleicht beste Spieler der Liga, in die Pacific Division wechselte und sowohl der Nummer 1 Pick des Draft als auch der zweite Pick in dieser Division zu Hause sind. So verpflichteten die Los Angeles Lakers, LeBron James und sorgten so dafür, dass sich die Kräfteverhältnisse schlagartig veränderten. Außerdem wählten die Phoenix Suns im Draft als Erster aus und entschieden sich für DeAndre Ayton, die Kings wählten als Zweiter Marvin Bagley. Für die Pacific Division bedeutet dies zwar nicht unbedingt mehr Spannung, doch James muss nun vier mal gegen die Konkurrenz und seinen vielleicht Größten Widersacher, die Warriors, ran. Zudem schritt die Entwicklung der Lakers, Suns und Kings mit den Neuverpflichtungen weiter voran. Die Lakers haben die wohl größten Chancen zum zweiten Playoff-Team dieser Division zu werden, da die Los Angeles Clippers weitere Spieler verloren und die Sacramento Kings und auch die Phoenix Suns noch lange nicht soweit sind, um wieder an die Playoffs zu denken. Was genau jedoch noch bei den Teams geschah und welche Chancen die einzelnen Mannschaften haben, werden wir in der folgenden und gleichzeitig letzten Division-Vorschau genauer betrachten. Wie immer starten wir mit den Ergebnissen der vergangenen Saison: Teams (Bilanz letzte Saison): Golden State Warriors (58-24)   Los Angeles Clippers (42-40)   Los Angeles Lakers (35-47) Sacramento Kings (27-55) Phoenix Suns (21-61)  

Phoenix Suns

Die Phoenix Suns waren in der vergangenen Saison das schlechteste Team der Liga und konnte gerade einmal 21 Spiele gewinnen. Zu keinem Zeitpunkt der Saison konnten sich die Suns über mehr als zwei Siege in Folge freuen und von Mitte Januar bis Anfang April gewannen sie insgesamt nur zwei Partien. Es war also eine Saison zu vergessen, obwohl man mit Devin Booker und Josh Jackson, zwei wirklich talentierte Spieler in den eigenen Reihen hatte. Doch insgesamt machte die Mannschaft einen schlechten Eindruck und die Tatsache, dass Earl Watson nach drei Spielen entlassen wurde, sorgte sicherlich nicht für Sicherheit bei den vielen jungen Spielern. Schlussendlich wurden insgesamt 24 Spieler eingesetzt und mit Eric Bledsoe tradeten die Suns einen ihrer besten Spieler für Greg Monroe, der einige Wochen später auch entlassen wurde. Da die Suns immerhin in der Draft-Lottery Glück hatten, bekamen sie im Draft den ersten Pick zugelost und nutzten diesen für die Verpflichtung von Big-Man DeAndre Ayton. Außerdem entschieden sie sich für Zhaire Smith (16. Pick), den sie kurz danach für Mikal Bridges (10. Pick) zu den Sixers tradeten. In Runde 2 wählten sie dann erneut als Erster und entschieden sich für Elie Okobo (31. Stelle), zudem hatten sie noch einen Pick der Raptors, der ihnen George King (59. Pick) einbrachte. Vor allem dank des Nummer Eins-Picks hoffen die Suns auf eine großartige Zukunft. Gemeinsam mit Booker und Jackson scheint eine gute Grundlage für die kommenden Jahre geschaffen, da keiner der drei Spieler älter als 21 Jahre ist. Zudem bringt Booker bereits drei Jahre Erfahrung mit und erwies sich bereits in den letzten Jahren als absoluter Top-Scorer. Doch das Management der Suns machte in der Off-Season ihre Hausaufgaben und zog weitere, solide Spieler an Land. Trevor Ariza ist hier sicherlich als Erster zu nennen, konnte er von den Rockets zu den Suns gelotst werden. Außerdem verpflichteten sie im Trade Scharfschütze Ryan Anderson, der dem Team als Veteran weitere Stabilität geben soll. Abgeben musste Phoenix dafür allerdings den verletzungsanfälligen Brandon Knight und Marquese Chriss, der sein Potenzial aber noch nicht ausschöpfen könnte. Auch Alex Len durfte das Team nach Jahren der Enttäuschung verlassen. Als Ersatz für Len auf der Center-Position, konnte der junge Richaun Holmes von den Sixers verpflichtet werden, der sich jedoch auch direkt hinter Ayton einsortieren wird. Ein weiterer guter und der vielleicht wichtigste Move des Sommers, war die Verpflichtung des neuen Coaches, Igor Kokoskov. Nachdem in der letzten Saison Jay Triano übernahm, aber die Entwicklung nicht wirklich vorantreiben konnte, kommt nun ein erfahrener Mann, der seit 2000 bei verschiedenen Teams als Assistant unterwegs war (u. a. im Meister-Team der Pistons 2004). So scheinen sich die Suns an der Seitenlinie, in der Spitze und auch in der Tiefe des Kaders verstärkt und mit einem jungen Trio eine gute Zukunft vor sich zu haben. Die Mischung scheint zu stimmen und man darf als Suns-Fan wieder etwas Hoffnung haben. Diese wurde allerdings ein wenig gebremst, da sich Devin Booker die Hand brach und vermutlich die erste Zeit der Saison verpassen wird. Trotzdem sollten die 21 Siege aus dem letzten Jahr übertroffen werden können. Mögliche Starting Five: 1 Devin Booker 2 Josh Jackson 3 Trevor Ariza 4 TJ Warren 5 DeAndre Ayton Die Bank setzt sich wie folgt zusammen: Isaiah Canaan, Elie Okobo, De’Anthony Melton, Troy Daniels, Davon Reed, George King, Mikal Bridges, Dragan Bender, Ryan Anderson, Tyson Chandler, Richaun Holmes Coach: Igor Kokoskov

Sacramento Kings

Zum zwölften mal in Folge verpassten die Sacramento Kings in der vergangenen Saison die Playoffs. Kein Wunder, war der Kader in der vergangenen Saison nicht besonders gut und konnten sich auch die jungen Spieler nicht so entwickeln wie man es sich gewünscht hatte. Zwar zeigten De’Aaron Fox und Bogdan Bogdanovic keine Angst in wichtigen Momenten und versenkten einige spielentscheidenden Würfe, doch die Tatsache, dass mit Zach Randolph ein 36-jähriger, in die Jahre gekommener Star, mit 14,5 Punkten pro Spiel Topscorer wurde zeigt, dass die jungen Spieler der Kings nicht ganz das lieferten, was sich GM Vlade Divac und sein Management erhofft hatten. Coach Dave Joerger hatte zudem auch Probleme die richtigen Rotationen zu finden, sodass kein Spieler länger als 28 Minuten pro Spiel auf dem Feld stand. So gewannen die Kings letzten Endes nur 27 Spiele und hatten immerhin Glück im Draft, da sie hier an 2. Stelle wählen durften. Die Wahl fiel auf Power Forward Marvin Bagley, von dem man sich in Sacramento eine Menge verspricht. In Runde 2 wählten sie dann noch Mitchell Robinson (36. Pick), der als Center ebenfalls eine Menge Länge mitbringt. In der Off-Season wurden dann mit Nemanja Bjelica und Deyonta Davis zwei weitere große Spieler geholt, sodass Rookie Bagley direkt eine Menge Konkurrenz hat. Außerdem wurde Yogi Ferrell verpflichtet und nach einem Jahr in Memphis, kehrte Ben McLemore nach Sacramento zurück. Die namhaftesten Abgänge waren Garrett Temple und Vince Carter, die Beide aber keine große Rolle bei den Kings hatten. So bleibt natürlich die Frage, was der Blick auf den Kader für die kommende Saison verrät. Zum einen verrät er, dass die Kings ein sehr großes Team haben. Auf der 5 haben sie mit Willie Cauley-Stein, Harry Giles und Kosta Koufus gleich drei Spieler, die alle spielen wollen. Auch die 4er Position ist mit Zach Randolph, Marvin Bagley, Nemanja Bjelica und Skal Labissiere tief besetzt. Coach Joerger scheint Spaß an seinen Bigs zu finden, setzte er in der Pre-Season bereits ein Line-Up um Guard Frank Mason und den Big-Men Bagley, Labissiere, Cauley-Stein und Giles ein. Dabei hätte er genug Möglichkeiten auf den Flügelpositionen, doch es bleibt abzuwarten, für welche Mischung sich Joerger letzten Endes entscheiden wird. Ob groß oder nicht, die Kings sind zudem auch recht jung. So haben sie nur vier Spieler die 29 oder älter sind und haben damit eigentlich eine gute Grundlage für die kommenden Jahre geschaffen. Natürlich müssen sich die Spieler aber entwickeln und diese Aufgabe fällt Coach Dave Joerger zu. Dementsprechend scheint auch klar, dass vielleicht die Aussicht für die Zukunft nicht schlecht ist, doch an die Playoffs braucht man in Sacramento noch nicht zu denken, fehlt es dem Team insgesamt an Qualität um ernsthafte Erfolge erwarten zu können. Mögliche Starting Five: 1 De’Aaron Fox 2 Buddy Hield 3 Bogdan Bogdanovic 4 Marvn Bagley 5 Willie Cauley-Stein Die Bank könnte sich wie folgt gestalten: Yogi Ferrell, Frank Mason III, Iman Shumpert, Ben McLemore, Justin Jackson, Zach Randolph, Skal Labissiere, Nemanja Bjelica, Kosta Koufos, Harry Giles Coach: Dave Joerger

Los Angeles Lakers

Nach dem Karriereende von Kobe Bryant befanden sich die Los Angeles Lakers bereits mitten im Rebuild, den sie auch in den folgenden Jahren fortsetzten. Bekanntermaßen dauert dieser noch immer an, doch die Lakers schafften es sich durch viele Draft-Picks und die damit verbundenen Verpflichtungen von Spielern wie Ball, Ingram, Clarkson, Kuzma, Randle, Nance Jr und Hart, in eine gute Ausgangsposition zu bringen. Dementsprechend zuversichtlich startete man in die letzte Saison, da sich langsam aber sicher ein junges Team zu finden schien. Während der Saison wurden dann mit Jordan Clarkson und Larry Nance Jr etwas überraschend zwei Jungspunde abgegeben. Auch Julius Randle verließ die Mannschaft im  Sommer, sodass sich das Management um Magic Johnson recht früh festlegte, welche Nachwuchsstars in LA Fuß fassen dürfen. Immerhin konnte die junge Mannschaft mit 35 Siegen eine klare Verbesserung im Vergleich zur Vorsaison erzielen, trotzdem reichte es noch nicht für die Playoffs. Es war unausweichlich, dass im Sommer etwas Großes passieren muss, auch weil Magic Johnson ankündigte zwei Top-Stars zu den Lakers zu holen. Der erste Schritt um sein Ziel zu erreichen, gelang im Sommer, als sich LeBron James dazu entschied, bei den Lakers zu unterschreiben. Für vier Jahre verpflichtete sich James und setzte damit ein klares Zeichen. Doch James war natürlich nicht die einzige Veränderung im Kader von Coach Luke Walton. Brook Lopez verließ das Team und sogar der Monster-Vertrag von Luol Deng konnte aufgelöst werden. Die im Trade für Clarkson und Nance Jr. geholten Isaiah Thomas und Channing Frye durften ebenfalls gehen, sodass klar war, dass neben James weitere Neuzugänge nach LA kommen würden. Magic nutzte seine Cleverness und holte einige Veteranen, die er mit kurzfristigen Verträgen ausstattete. Die Verpflichtungen von JaVale McGee, Rajon Rondo, Lance Stephenson und Michael Beasley wurden aber von vielen als risikoreich eingestuft, da nicht allen ein guter Ruf vorauseilt. Gleichzeitig bringen jedoch alle Qualität und sogar Meisterschafts-Erfahrung mit, so dass sie sowohl die jungen Spieler in ihrer Entwicklung unterstützen und gleichzeitig James die nötige Hilfe geben sollen. Da zudem mit Moritz Wagner (25. Pick), Isaac Bonga (39. Pick) und Swjatoslaw Mykhajljuk (47. Pick) wirklich viel versprechende Talente im Draft verpflichtet wurden, stellt sich ein interessantes Lakers-Team auf, dass mit Ball, Hart, Ingram, Kuzma und Wagner oder Zubac sehr jung spielen kann, aber gleichzeitig mit Rondo, Stephenson oder Caldwell-Pope, James, Beasley und McGee eine sehr erfahrene Truppe aufbieten kann. Zudem sind mit Caruso, Mykhajljuk und Wear weitere brauchbare Spieler im Kader, die zum Teil nur noch ein wenig Erfahrung und Feinschliff benötigen. Zuversicht wird bei den Lakers in diesem Jahr also groß geschrieben, vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass James auch schwache Teams in die Playoffs bzw. sogar in die Finals führen konnte. Dass James die neunten Finals in Folge erreichen kann, ist allerdings unwahrscheinlich und im starken Westen, scheinen selbst die Playoffs nicht sicher. Doch wenn ein Spieler im Alleingang dafür sorgen kann, dass die Playoffs erreicht werden, dann ist es James, so dass man die Lakers eigentlich als potentiellen Playoff-Kandidat sehen muss. Die Spieler und Trainer sind begeistert von den ersten Eindrücken, die James hinterließ und so darf man erwarten, dass sich vor allem die Jungstars an ihm orientieren werden. Können Sie ihr Potenzial abrufen und liefert James das, was man erwartet, könnten die Lakers nach der tollen letzten Saison auch in diesem Jahr eine weitere positive Entwicklung durchmachen. Mögliche Starting Five: 1 Lonzo Ball 2 Kentavious Caldwell-Pope 3 Brandon Ingram 4 LeBron James 5 JaVale McGee Die Bank wird sich aus folgenden Spielern zusammensetzen: Rajon Rondo, Lance Stephenson, Josh Hart, Michael Beasley, Kyle Kuzma, Ivica Zubac, Travis Wear, Alex Caruso, Moritz Wagner, Isaac Bonga, Swjatoslaw Mykhajljuk Coach: Luke Walton

Los Angeles Clippers

Die Los Angeles Clippers machten in den letzten Jahren eine Menge Spaß und konnten sogar ihrem großen Bruder und Stadtnachbarn, den Lakers, phasenweise den Rang ablaufen. „Lob City“ war dabei stets die große Überschrift, wenn das Team um Chris Paul, Blake Griffin und DeAndre Jordan auf dem Feld stand. Doch Paul wurde bekanntermaßen vor der letzten Saison abgegeben und so war klar, dass sich die Struktur im Kader verändern würde. Ärgerlicherweise verletzte sich dann auch noch der für Paul gekommene Patrick Beverley und der aus Europa geholte Guard, Milos Teodosic hatte auch mit Verletzungen zu kämpfen. Dazu entschieden sich die Clippers völlig überraschend, den gerade erst verlängerten Blake Griffin nach Detroit zu traden und hatten so innerhalb kürzester Zeit zwei ihrer drei Big Player verloren. Nach einer enttäuschenden Saison, in der die Clippers die Playoffs verpassten, ging der Umbau im Sommer dann weiter. DeAndre Jordan wurde nach Dallas ziehen gelassen und der Abgang von Austin Rivers, der getradet wurde, war auch nicht zu erwarten. Sam Dekker und CJ Williams waren weitere Abgänge, sodass klar war, dass sich der Kader komplett neuformieren würde. Immerhin sorgte Lou Williams mit dem Gewinn des Best Sixth Man Awards für ein wenig Freude bei den Clippers und wurde über den Sommer nicht abgegeben. Dementsprechend wird er auch in der kommenden Saison einer der wichtigsten Spieler. Er und die verbliebenen Spieler reichen aber natürlich nicht aus und so mussten die Clippers nachbessern. Dies taten sie leider ohne einen großen Namen an Land ziehen zu können. Während die Lakers LeBron James nach Los Angeles lotsten, waren es für die Clippers eher kleinere Namen. So kam im Gegenzug für Austin Rivers, der Center Marcin Gortat im Trade nach LA und soll natürlich DeAndre Jordan ersetzen. Mit Luc Mbah a Moute verpflichtete man zudem einen alten Bekannten, und konnte mit Mike Scott und CJ Williams zwei weitere Spieler verpflichten. Im Draft hatten die Clippers dann den 12. und 13 Pick, tradeten ihren 12. Pick aber mit den Hornets und erhielten so letztlich Shai Gilgeous-Alexander. An 13. Stelle wählten sie außerdem Jerome Robinson aus. Vergessen sollte man an dieser Stelle nicht, dass die Clippers mit Verletzungssorgen zu kämpfen hatten. Danilo Gallinari verpasste in der letzten Saison 61 Spiele, Beverley 70, Teodosic 37 und auch Rivers musste 21 mal passen. Dementsprechend erwarten die Clippers einige Spieler zurück, sodass Coach Doc Rivers auf einen insgesamt recht tiefen Kader zurückgreifen kann. Es bleibt allerdings die Frage, ob der Kader stark genug ist um die Playoffs mitzuspielen. Flexibel sind sie auf jeden Fall, haben sie einige variabel einsetzbare Forwards wie Harris, Gallinari, Johnson, Scott oder auch Mbah a Moute. Zudem haben sie auf der 1 mit Beverley, Gilgeous-Alexander und Teodosic eine Menge Optionen. Der Flügel ist mit Bradley und Williams auch nicht schlecht besetzt und auf den Positionen 3, 4 und 5 hat Rivers mit genannten Forwards und Harrell, Marjanovic und Gortat ebenfalls eine Menge Optionen. Trotzdem bleiben Zweifel, ist der Westen wie immer sehr stark und werden sich die Clippers erst einmal finden müssen. Die Verletzungsanfälligkeit und fehlende Star-Power lassen zudem Zweifel aufkommen, ob die Playoffs in dieser Saison nicht ein wenig zu hoch gegriffen wären. Mögliche Starting Five: 1 Patrick Beverley 2 Avery Bradley 3 Danilo Gallinari 4 Tobias Harris 5 Marcin Gortat Die Bank ist nicht mehr ganz so tief: Milos Teodosic, Shai Gilgeous-Alexander, Lou Williams, Jerome Robinson, Sindarius Thornwell, Wesley Johnson, Luc Mbah A Moute, Mike Scott, Montrezl Harrell, Boban Marjanovic Coach: Doc Rivers

Golden State Warriors

Zu Guter Letzt bleibt der amtierende Meister aus Golden State, der natürlich wieder als großer Favorit in die kommende Saison geht. Nach einer eher durchwachsenen regulären Saison, in der sich die Warriors teilweise schwertaten und phasenweise die Motivation verloren hatten, landeten sie trotzdem auf Tabellenplatz 2. In den Playoffs steigerte sich das Niveau dann aber schnell und nach 4-1 Siegen über die Spurs und Pelicans kam es in den Conference-Finals zum Aufeinandertreffen mit den Houston Rockets. Während die meisten darüber sprachen, dass Chris Paul sich verletzte, mussten auch die Warriors in vier Spielen gegen Houston auf Andre Iguodala verzichten. Doch auch ohne ihn setzten sich die Warriors letzten Endes in sieben Spielen durch, um dann die Cavs in den Finals zu sweepen. Kevin Durant wurde erneut zum Finals-MVP und war einmal mehr einer der entscheidenden Männer. In der Off-Season feierten die Warriors dann einen weiteren Erfolg, obwohl die Abgänge von McGee, Pachulia und West sicher nicht zu unterschätzen waren. Während Jonas Jerebkos Verpflichtung wohl kaum großen Einfluss haben wird, konnte sich Golden State aber auch über die Verpflichtung von DeMarcus Cousins freuen. Cousins, der sich in der letzten Saison die Achillessehne riss, aber als bester Center der Liga galt, bekam weder ein Angebot von New Orleans noch von anderen Teams und stellte selbst den Kontakt zu Golden State her. Die Warriors dachten er würde scherzen, doch letztlich unterschrieb er für knapp 5 Millionen für ein Jahr. Allerdings wird Cousins wohl erst gegen Januar zurückkehren und so lange müssen die Warriors ohne ihn auskommen. Da sie ihm zudem im kommenden Jahr keinen großen Vertrag anbieten können, liegt nahe, dass sich das Zeitfenster für eine erfolgreiche Zusammenarbeit auf dieses Jahr beschränkt und es bleiben viele Fragen offen, wie zum Beispiel ob Cousins zur alten Form zurückfindet, welche Rolle er einnimmt, ob er sich ins Team integrieren kann und ob er sich überhaupt mit den anderen versteht. Nichtsdestotrotz war der Move, neben der James-Verpflichtung der Lakers, die Top-Nachricht der Off-Season, da man davon ausgehen kann, dass er die Abgänge von McGee und Pachulia problemlos auffangen kann. Ansonsten passierte in Golden State aber wenig und der Meister-Kader blieb zusammen. Die kleinen Veränderungen und auch das Älter werden von Iguodala (34) und Livingston (33), bringt jedoch auch die Nachkömmlinge etwas mehr in die Verantwortung. So könnten Damian Jones (23) oder Kevon Looney (22) zunächst in die Rolle als Starting-Center rutschen. Außerdem werden Spieler wie Jordan Bell (23) oder Quinn Cook (25) noch mehr gefordert sein. Allerdings wird sich amtierende Meister hauptsächlich auf Steph Curry, Kevin Durant, Klay Thompson und Draymond Green verlassen. Thompson und Durant könnten im Sommer Free-Agent werden, so dass der Ausgang dieser Saison entscheidend für das weitere Bestehen der Warriors sein könnte. Fakt ist, dass die Warriors mit einer möglichen Starting Five um Curry, Thompson, Durant, Green und Cousins eine Truppe beisammenhaben, die als haushoher Favorit in die Saison geht. Es scheint als könnten sich die Warriors nur selbst schlagen oder durch Verletzungen zurückgeworfen werden und als wenn alles andere als der Titel als Fehlschlag bezeichnet werden muss, selbst wenn Cousins den Start der Saison verpassen wird. Mögliche Starting Five: 1 Steph Curry 2 Klay Thompson 3 Kevin Durant 4 Draymond Green 5 DeMarcus Cousins Die Bank: Shaun Livingston, Quinn Cook, Jacob Evans, Andre Iguodala, Jordan Bell, Jonas Jerebko, Kevon Looney, Damion Lee, Damian Jones Coach: Steve Kerr

Prognose:

Fraglos sind die Golden State Warriors der große Favorit in dieser Division und kein Team sollte ihnen den Division-Sieg streitig machen können. Dahinter wird es allerdings schon spannender und es sieht danach aus, als wenn die Lakers und Clippers nicht nur um die Vorherrschaft in Los Angeles kämpfen, sondern auch darum, wer die insgesamt bessere Saison hat. Da die Lakers mit LeBron James den wohl besten Spieler der Liga in ihren Reihen haben und ihren Kader qualitativ ordentlich aufstocken konnten, scheinen sie bessere Karten als die Clippers zu haben, deren Kader sich zwar sehen lassen kann, bei denen aber der Top-Star fehlt und die gesundheitlichen Probleme der letzten Jahre Zweifel aufkommen lassen. Die Phoenix Suns kommen dann als vierte Kraft in Betracht, verstärkten sie sich in der Off-Season gut, während bei den Sacramento Kings abzuwarten bleibt, wie sich das junge Team mit den vielen großen Spielern entwickelt. Dementsprechend sieht unsere letzte Division-Prognose wie folgt aus:  

  1. Golden State Warriors (62,5 – UNDER)
  2. Los Angeles Lakers (48 – UNDER)
  3. Los Angeles Clippers (36,5 – OVER)
  4. Phoenix Suns (29 – UNDER)
  5. Sacramento Kings (25,5 – UNDER)

  In Klammern befindet sich die prophezeite Anzahl an Siegen der einschlägigen Wettanbieter. OVER bzw. UNDER ist an dieser Stelle ein Tipp darauf, ob die Teams mehr (OVER) oder weniger (UNDER) Siege als die genannte Zahl erreichen werden.  

Basketball & NBA Wettarten

Wetten auf Basketball haben insbesondere in den USA eine lange Tradition, denn dort ist die Sportwette zum Teil beliebter als in England, dem Mutterland des Wettens. Das Wetten aus Basketball hat einige Besonderheiten und Tricks, die Wettanbieter manchmal anwenden und die man beachten sollte. Wir stellen euch hier die besten Anbieter vor, erklären ein paar Begriffe und präsentieren interessante Fakten. Zuerst unsere Lieblingsanbieter für Basketball. Die besten drei Anbieter: Betway (Details und Test) – Der beste Allrounder und ein zuverlässiger Wettanbieter. Bei der Moneyline für die BBL haben sie mit die stärksten Quoten und beim Spread sind sie noch immer solide. Außerdem gibt es bei uns einen 100€ Exklusivbonus – Betway.com besuchen… PinnacleSports (Details und Test) – Sicherlich ein Hinweis, den man auf nicht sehr vielen deutschsprachigen Wettseiten sieht. PinnacleSports hat seine Ursprünge im nordamerikanischen Raum und ist sicherlich in der Bedienung etwas gewöhnungsbedürftig, aber wer gerne Einzelwetten auf die US-Sport, Tennis oder Fußball abschließt kann einfach nicht auf PinnacleSports verzichten und das obwohl es KEINEN Bonus gibt für Neukunden. Warum das? Ganz einfach, da niemand so unglaublich hohe Quoten und so hohe Limits hat, insbesondere bei der NBA und anderen US-Ligen. Haben die anderen beim Spread 1,91 zu 1,91, hat PinnacleSports eine 1,95 zu 1,95 und das macht sich auf Dauer im Geldbeutel bemerkbar! Außerdem zahlt man bei diesem Anbieter keine Wettsteuer wenn man Kunde aus Deutschland ist. Ein Umstand, den man nicht unterschätzen sollte, da man hier bei JEDER Wette 5% mehr bekommt, die nicht an den Staat „abgedrückt“ werden müssen. – PinnacleSports.com besuchen… Bet365 (Details und Test) – Dieser Anbieter hat eine unglaubliche Anzahl an Basketball-Ligen und Wetten. Hinzu kommen unzählige kostenlose (!!!) Livestreams, inklusive der NBA, die man als Kunde schauen kann. Dazu gehören auch exotische Ligen wie die philippinische Basketball-Liga. Bet365.com besuchen…

Moneyline Wette

Der Begriff Moneyline kommt aus den USA und heißt nichts anderes als „endgültiges Ergebnis“, also das Ergebnis inklusive aller Verlängerungen. Dies ist natürlich die Grundwette und der Indikator für Stärke und Schwäche der Teams. Der Begriff Moneyline taucht zwar nicht mehr so oft auf deutschsprachigen Seiten auf, aber er kommt auf US-Seiten vor, so dass man ihn zumindest kennen sollte.

Spread Wette

Für jeden ernsthaften Sportwetten DIE wichtigste Wettart, denn sie verschafft einem die hohe Quote. Was wird dabei gemacht? Der Wettanbieter versucht die Leistungsunterschiede zwischen zwei Teams durch vorher zugeteilte Punkte auszugleichen. Dabei werden dem Favoriten Punkte entzogen und dem Außenseiter die gleiche Anzahl an Punkten zugeschrieben. Ein Beispiel vom 04.01.2015, das Spiel Eisbären Bremerhaven – Alba Berlin. Bremerhaven hatte vor dem Spiel eine 5,25 und Alba eine 1,16 (Quoten von Betway.com), womit der Favorit sehr eindeutig war. Wer nun gerne weniger Risiko als einen Bremerhaven Sieg oder bei Alba eine höhere Quote haben wollte, musste auf den Spread ausweichen. Dieser lag bei 9,5 Punkten (bei den Spreads bewegen wir uns wegen den feinen Unterschieden immer in 0,5 Schritten), so dass die Quoten lauteten: +9,5 Bremerhaven 1,90 – -9,5 Alba 1,90. Übersetzt: Wettet man auf -9,5 Alba, dann muss Alba mit 10 oder mehr Punkten Abstand gewinnen damit die Wette gewonnen wurde. Wettet man auf +9,5 Bremerhaven, dann muss Bremerhaven mit WENIGER als 9,5 Punkten Abstand verlieren oder eben gewinnen damit die Wette gewonnen wird. WICHTIG: Bei den Spreads zählt immer das Endergebnis inklusive aller Overtimes!

Point Line

Die Point Line ist eine Angabe, bei der es um die Anzahl der Punkte geht, die im Spiel fallen. Geht es um die Gesamtanzahl der Punkte, dann zählen auch ALLE Overtimes mit, aber es gibt auch Wetten auf die Punktanzahl einzelner Viertel, einer Halbzeit usw. Dabei wird eine Linie festgelegt, die der Wettanbieter für die wahrscheinlichste Anzahl an Punkten hält und man hat die Wahl „über“ oder „unter“ zu wetten.

Wetten inklusive Unentschieden

Bei einigen Anbietern wird man auch Wetten sehen, die ein Unentschieden beinhalten. Hierbei zählt dann natürlich ausschließlich die reguläre Spielzeit. Dieses Produkt dient jedoch vor allem dem Buchmacher, denn es macht eine Wette noch schwieriger. Wir würden immer zu einer Moneyline raten!

Saisonwetten

Die bekannteste Saisonwette ist natürlich die auf den Meister, aber bei den größeren Ligen gibt es auch Wetten darauf wer in die Playoffs kommt oder wie weit ein Team in den Playoffs kommt. Für die NBA gibt es sogar eine ausgezeichnete Wette und zwar die über die Anzahl der Regular Season Siege. Hier wird eine Zahl Angeboten und dann kann auf ein „über“ oder „unter“ gewettet werden. In unseren Augen sind hier immer wieder großartige Wetten zu erwischen, da Teams die schwach auf Grund von Verletzungen waren oft zu negativ eingeschätzt werden, selbst wenn die Spieler in der neuen Saison wieder dabei sind.

Die Wettskandale

Ja, die gab und gibt es auch im Basketball. Der bekannteste bzw. legendärste hat es sogar als Thema in die 30for30 Reihe bei ESPN geschafft. Schaut auch die Doku mit dem Namen „Playing fort he mob“ an als die Mafia Basketball-Spiele frisierte um bei Wetten mehr Geld zu machen. Das war in Boston in den Jahren 1978-79, aber es gab auch den „point shaving scnadal“ aus der Saison 1950-51, in den sieben Schulen verwickelt waren. Und dann gab es natürlich auch den Skandal 2007. Wie immer gilt…wo die Versuchung groß ist, finden sich immer wieder Menschen, die das schnelle Geld wollen!

Unsere NBA Wetttipps

Werft auch einen Blick auf unsere immer topaktuellen NBA Wetttipps, welche von Experten für euch geschrieben werden, und euch zusätzlich zu interessanten Informationen schon vor dem Spiel einen Wett-Heimvorteil verschafft!