NBA Tipps und Wetten 2016-2017

Ein paar Tage früher als in den vergangenen Jahren, startet die NBA in diesem Jahr bereits am 25. Oktober in die neue Saison. Gründe sich auf die anstehende Spielzeit zu freuen gibt es genug, selbst wenn man bedenkt, dass mit Kobe Bryant, Tim Duncan und Kevin Garnett einige der ganz Großen der vergangenen 20 Jahre ihre Schuhe an den Nagel gehängt haben. Scrollt an den einzelnen Berichten vorbei für unsere große Saisonvorschau!!!

Utah Jazz – Phoenix Suns Tipp 07.12.2016 NBA

Die Jazz und Suns treffen in dieser Saison zum ersten mal aufeinander. Favorisiert sind dabei die Jazz, auf Grund der Tatsache, dass sie zu Hause und insgesamt die bessere Saison spielen. Chancenlos ist Phoenix zwar nicht, doch Utah scheint die richtigen Voraussetzungen in dieses Spiel mitzubringen um die Suns zu besiegen.

Minnesota Timberwolves – San Antonio Spurs Tipp 07.12.2016 NBA

Vergleicht man die Situationen der Minnesota Timberwolves und San Antonio Spurs, stellt man fest, dass beide trotz der unterschiedlichen Bilanzen nicht wirklich mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden sind. Während die Wolves hinter den eigenen Erwartungen zurück sind und vor allem die Ergebnisse nicht stimmen

Dallas Mavericks – Charlotte Hornets Tipp 06.12.2016 NBA

Auf dem Weg die eigene, katastrophal gestartete Saison wieder in ein rechtes Licht zu rücken, empfangen die Dallas Mavericks heute die Charlotte Hornets. Erst vor vier Tagen trafen beide Teams in Charlotte aufeinander und die Hornets setzten sich mit 97-87 durch.

Toronto Raptors – Cleveland Cavaliers Tipp 06.12.2016

Die Cleveland Cavaliers waren in den letzten beiden Jahren auch nicht von den Toronto Raptors zu stoppen. In diesem Jahr versucht es Toronto natürlich erneut, doch die ersten beiden Spiele in der laufenden Saison gingen wieder verloren und die Cavs waren am Ende souverän genug die Spiele mit 94-91 und 121-117 zu gewinnen.

LA Clippers – Indiana Pacers Tipp 05.12.2016 NBA

Die Los Angeles Clippers empfangen heute die Indiana Pacers. Gut eine Woche nach dem ersten Aufeinandertreffen in Indiana, welches die Pacers überraschend deutlich mit 91-70 gewinnen konnten, wollen die Clippers Revanche nehmen und beweisen, dass ihr bis dahin wohl schlechtestes Saisonspiel nur eine Ausnahme war.

NBA-Start – Power Rankings 02

Die NBA-Saison läuft bereits seit über einem Monat und somit wird es dringend Zeit uns einen Gesamtüberblick zu verschaffen. So stellen wir uns die Fragen, wer zum Saisonstart überzeugte, seinen Erwartungen gerecht wurde oder diese sogar übertraf?

Nicht nur die Karriereenden dieser drei Legenden sorgten für Aufregung in der Off-Season. Trades, Free-Agent-Signings, angekündigte Comebacks, sowie talentierte Rookies und mehr als eine Hand voll MVP-fähige Spieler lassen die Vorfreude auf die kommende Saison steigen.

Um einen guten Überblick zu bekommen, erwarten euch in den kommenden Tagen nicht nur die ersten Power Rankings, sondern auch detaillierte Vorschauen aller Teams und der Divisions. Bis dahin gilt es die Pre-Season genau zu beobachten und versuchen erste Schlüsse aus den Leistungen zu ziehen. Doch bevor wir genauer ins Detail gehen, gibt es hier einen ersten kleinen Gesamtüberblick.

Verletzungen und Comebacks

Wie sehr Verletzungen die Vorfreude auf eine Saison mindern können, weiß wohl kaum eine Mannschaft besser als die Philadelphia 76ers. 2013 sicherten sie sich in einem Trade rund um den Draft die Dienste des 6. Picks Nerlens Noel, der jedoch in der Rookie-Saison wegen einer Verletzung keine Minute auf dem Court stand. 2014 drafteten sie dann Joel Embiid an dritter Stelle, doch leider kam auch er in seiner Rookie-Saison nicht zum Einsatz. Selbst in seiner zweiten Saison konnte er kein einziges Spiel bestreiten und die Sixers mussten erneut auf ihn verzichten. Deshalb sicherte man sich 2015 die Rechte an einem weiteren Big-Man und draftete Jahlil Okafor an 3. Stelle. Doch auch er verpasste 29 Spiele und konnte die Erwartungen nur bedingt erfüllen. In diesem Jahr scheinen alle drei Big-Men fit zu sein und es sollte alles besser werden, zumal sie sich mit dem 1. Pick im Draft Ben Simmons angelten. In der Summer League zeigte er bereits seine Klasse und ließ erste Vergleiche mit LeBron laut werden. Doch das Pech blieb den Sixers treu, verletzte sich auch Simmons in der ersten Woche des Trainingscamps. Er brach sich den Fuß und wird vorerst für zwei bis drei Monate außer Gefecht gesetzt sein.

Eine weitere bittere Verletzungsgeschichte durchleben die Miami Heat. Chris Bosh verpasste in der Saison 2014-15 38 Spiele und in der Saison 2015-16 29 Spiele wegen Lungenproblemen. Immer wieder sprach er von einem Comeback, doch jüngste Testergebnisse warfen ihn erneut zurück und so bleibt ungewiss, ob er überhaupt nochmal auf den Court zurückkehren kann.

Mit der Verletzung von Khris Middleton mussten die Milwaukee Bucks ebenfalls einen Rückschlag hinnehmen, wird seine Rückkehr, wenn überhaupt erst nach dem All-Star-Break erwartet.

Erfreulicherweise kann die Langzeitverletztenliste aber nicht mit weiteren Namen wie Bosh oder Middleton ergänzt werden und die Verletzungen der vergangenen Saison scheinen im Großen und Ganzen auch überstanden zu sein. Dementsprechend motiviert werden sich auch viele Spieler zeigen, wollen sie beweisen, topfit für die Saison zu sein.

Marc Gasol, Mike Conley, Hassan Whiteside, Blake Griffin, Chris Paul, Andrew Bogut, Anthony Davis oder Jrue Holiday sind nur einige Namen von Spielern, die einen Großteil der letzten Saison verpassten oder sichtlich mit ihren Verletzungen zu kämpfen hatten. Aber alle sind wieder dabei, freuen sich auf ihr Comeback und sind hochmotiviert in diesem Jahr fit zu bleiben und ihr (neues) Team weiter nach vorne zu bringen.

Trades und Free-Agent-Signings

Natürlich sind es aber nicht nur die Comebacks durch die sich einige Teams verstärken werden. Der Free Agent Markt war prall gefüllt und der erhöhte Cap-Space, sollte sich für viele Spieler als Geldregen entpuppen. Zu guter Letzt war auch auf dem Trademarkt so viel Bewegung wie lange nicht mehr und es wurden viele große Namen und All-Stars gehandelt.

Hier ein kleiner Überblick über die Wechsel der bekanntesten Spieler.

Eastern Conference:

Dwyane Wade, Rajon Rondo, Robin Lopez – neues Team: Chicago Bulls

Derrick Rose, Joakim Noah, Courtney Lee – neues Team: New York Knicks

Dwight Howard, Jarrett Jack – neues Team: Atlanta Hawks

Al Horford – neues Team: Boston Celtics

Jeff Teague, Al Jefferson, Thaddeus Young – neues Team: Indiana Pacers

Serge Ibaka, Jeff Green, Bismack Biyombo – neues Team: Orlando Magic

Jeremy Lin – neues Team: Brooklyn Nets

Dion Waiters – neues Team: Miami Heat

Roy Hibbert, Marco Belinelli – neues Team: Charlotte Hornets

Matthew Dellavedova – neues Team: Milwaukee Bucks

Western Conference:

Kevin Durant, David West, Zaza Pachulia, JaVale McGee – neues Team: Golden State Warriors

Pau Gasol, David Lee – neues Team: San Antonio Spurs

Chandler Parsons – neues Team: Memphis Grizzlies

Harrison Barnes, Andrew Bogut – neues Team: Dallas Mavericks

Victor Oladipo – neues Team: Oklahoma City Thunder

Nene, Ryan Anderson, Eric Gordon – neues Team: Houston Rockets

Evan Turner, Festus Ezeli – neues Team: Portland Trail Blazers

George Hill – neues Team: Utah Jazz

Marreese Speights, Brandon Bass, Raymond Felton – neues Team: LA Clippers

Arron Afflalo, Matt Barnes – neues Team: Sacramento Kings

Für viele Teams änderte sich also eine ganze Menge und es wird sehr interessant zu beobachten sein, wie sich die neu formierten Teams schlagen werden.

Rookies

Die diesjährige Rookie-Class hat eine Menge Potenzial und wird deshalb auch den einen oder anderen Boost für die Teams bereithalten. Vielen Spielern wird bereits jetzt eine erfolgreiche Karriere vorhergesagt. Sicherlich ist es eine Enttäuschung, dass sich der Nummer 1 Pick Ben Simmons verletzte und dass er den Start der Saison verpassen wird, doch es gibt genug andere Spieler, die motiviert sind eine gute Saison zu spielen und Simmons den Rookie of the Year-Titel streitig zu machen.

Brandon Ingram, der 2. Pick der Los Angeles Lakers gehört sicherlich dazu, doch auch Jaylen Brown, Pick Nummer 3 von den Boston Celtics sorgte bereits für Aufsehen. Dragan Bender (Suns) und Kris Dunn (Wolves) runden die Top 5 -Picks ab und geben ihren Teams Hoffnung.

Doch es gibt weitere Spieler die man nicht aus den Augen lassen darf. Buddy Hield (6. Pick – Pelicans), Thon Maker (10. – Bucks), Domantas Sabonis (11. – Magic) oder auch Denzel Valentine (14. – Bulls) sind nur einige Beispiele, die Vorfreude zulassen.

Auch aus deutscher Sicht gibt es gute Nachrichten, da mit Paul Zipser ein weiterer Nationalspieler den Weg in die NBA fand. Er wurde an 48. Stelle von den Chicago Bulls gedraftet und wird sich von Wade, Butler und Rondo sicher eine Menge abschauen. Sein Debut in der Pre-Season verlief erfolgreich.

Am Ende bleibt natürlich die Frage nach dem Rookie of the Year. Talent hin oder her, am Ende wird neben der Leistung, sicher auch die Spielzeit über den möglichen Award-Gewinner entscheiden. Holen sich Dunn und die Wolves den dritten Titel in Folge oder spielen sich Ingram oder Brown in den Vordergrund? Gibt es vielleicht sogar einen Underdog-Sieger? Auch Joel Embiid ist nicht chancenlos und vielleicht hat ja sogar Ben Simmons bei zeitigem Comeback eine Chance. Egal wer das Rennen macht, im Vorfeld scheint es, als habe die NBA mal wieder einen guten Rookie-Jahrgang erwischt.

MVP

Neben dem Rookie of the Year und den anderen, individuellen Awards bekommt die Frage nach dem MVP natürlich wieder die größte Aufmerksamkeit. Zu Recht, scheint es gerade in dieser Saison eine selten da gewesene Ansammlung an Top-Spielern zu geben, die bereits den MVP-Titel gewinnen konnten und deshalb zur Debatte stehen oder in den letzten Jahren durch Leistungen auffielen und sich selbst in die MVP-Debatte brachten. Da wären zum einen die TopTen der letztjährigen MVP-Wahl:

Steph Curry, Kawhi Leonard, LeBron James, Russell Westbrook, Kevin Durant, Chris Paul, Draymond Green, Damian Lillard, James Harden und Kyle Lowry. Vergessen sollte man aber auch folgende Spieler nicht: Paul George, Anthony Davis, DeMarcus Cousins, Karl-Anthony Towns, Blake Griffin oder Jimmy Butler.

Sicher könnte man noch weitere Spieler finden, doch alleine diese Liste aus 16 Spielern zeigt – es wird ein heißes Rennen.

Überraschungen – Enttäuschungen

Ähnlich spannend wie die Frage nach den besten Spielern der Liga, wird aber dieses Jahr sicher auch die Frage, welche Teams sich am besten oder auch am schlechtesten schlagen. Wie im letzten Jahr wollen wir auch hier eine kleine Prognose über Teams abgeben, die für Überraschungen oder Enttäuschungen sorgen könnten.

Beginnen wir mit drei Teams, die überraschen könnten:

Los Angeles Lakers

Dass Luke Walton also neuer Headcoach das Meister-Gen aus Golden State mit nach LA bringt, wünschen sich im Laker-Land natürlich alle. Klar ist, dass es mit dem Titel noch nichts wird, aber im Jahr 1 nach Kobe Bryant haben die Lakers mit Randle, Clarkson, Russell, Ingram und Nance eine Menge Potenzial. Laut Medienberichten scheint das Klima unter dem neuen Coach zudem wesentlich besser als im letzten Jahr und nachdem die Lakers eine der schlechtesten Saisons der Vereinsgeschichte spielten, sind sie prädestiniert für eine Saison, in der sie viele überraschen können.

Minnesota Timberwolves

Nicht nur die Lakers haben einen jungen und talentierten Kader. Die Wolves stehen sogar noch etwas besser dar, sind ihre Jungspunde schon etwas erfahrener und haben durch Wiggins und Towns auch mit individuellen Auszeichnungen überzeugen können. Neben den ehemaligen Rookies of the Year, steht mit Kris Dunn ein weiterer Top-Rookie zur Verfügung und auch Zach LaVine, Ricky Rubio und Gorgui Dieng sind jung, hungrig und motiviert. Was die Wolves können, ließen sie bereits im letzten Jahr aufblitzen und so kann vielleicht sogar ein Auge auf die Playoffs geworfen werden. Schließlich haben sie mit Tom Thibodeau auch an der Seitenlinie einen Schritt in die richtige Richtung gemacht.

Orlando Magic

Die Orlando Magic haben mit Frank Vogel ebenfalls einen neuen Coach. Mit Serge Ibaka, Jeff Green und Bismack Biyombo haben sie zudem noch etwas Länge, Erfahrung und Sicherheit dazu bekommen, obwohl sie mit Aaron Gordon und Nicola Vucevic hier durchaus solide aufgestellt waren. Nimmt man dazu noch die jungen Evan Fournier, Elfrid Payton, Mario Hezonja und den guten, neuen Coach hat das Team ebenfalls eine Menge Potenzial und könnte im Osten für Aufsehen sorgen.

Doch neben den hochgelobten Teams, wird es auch immer Enttäuschungen geben. Hier eine kleine Auswahl an Teams, die es schwer haben könnten.

Sacramento Kings

Im letzten Jahr standen die Kings in dieser Liste noch bei den möglichen Überraschungen. Doch das Experiment um Coach George Karl, Rajon Rondo, Cousins und Rudy Gay kam über die Startschwierigkeiten nie hinweg und enttäuschte. Dass Rondo und Karl weg sind und die Kings mit Dave Joerger nun in die erste neue Saison gehen, scheint ein guter Anfang. Ob Ty Lawson, Arron Affalo und Matt Barnes jedoch die Verstärkungen sind, die das von Cousins angeführte Team in die Playoffs führen bleibt abzuwarten. Es scheint jedoch, als ob der vielleicht offensiv-stärkste Center Cousins erneut eine Saison ohne Playoffs erleben könnte.

Brooklyn Nets

Die besten Spieler der Brooklyn Nets heißen Jeremy Lin und Brook Lopez. Lopez hat immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen und konnte seinem Team nie den Stempel aufdrücken. Lin fand nach seiner Wahnsinns-Zeit in New York erst in der letzten Saison eine Rolle, als er als sechster Mann bei Charlotte überzeugte. Nun müssen beide ein Team anführen, dass außer Luis Scola und Randy Foye keinen Spieler über 30 im Kader hat. Den Brooklyn-Fans steht also eine weitere, enttäuschende Saison bevor.

Philadelphia 76ers

Die Sixers sind auch in diesem Jahr voller Vorfreude auf Grund ihrer vielen jungen Spieler. Die Verletzung von Ben Simmons war aber ein erster Rückschlag und bei genauerem Betrachten des Kaders scheinen weitere Rückschläge vorprogrammiert. Nerlens Noel machte gegenüber der Presse bereits merkwürdige Aussagen, dass er selbst, Okafor und Embiid nicht zusammenspielen können und ein Trade her solle. Dass die bekanntesten oder besten Backcourt-Spieler zudem Jerryd Bayless und Nik Stauskas heißen, verheißt auch nichts Gutes, sodass selbst eine schnelle Ben Simmons Rückkehr kaum Wunder bewirken wird.

Favoriten

Zu guter Letzt bleibt natürlich die Frage, wer am Ende das Rennen macht und sich den Titel sichert. Ähnlich wie im letzten Jahr ist die Liste der Teams, die Meister werden wollen groß, doch durch die vielen Trades von Schlüsselspielern oder Trainer-Änderungen blieben nur wenige Mannschaften unverändert.

Somit bleiben hinter einigen Teams noch große Fragezeichen, sodass folgende Teams die vermutlich größten Chancen auf die Titel haben:

Cleveland Cavaliers – der amtierende Meister!

Golden State Warriors – Mit Curry, Durant, Green und Thompson stellen die Warriors das beste Quartett der Liga.

San Antonio Spurs – Tim Duncan hörte zwar auf, doch Pau Gasol ersetzt ihn und zeigte sich in den letzten Jahren fitter als Duncan. Mit David Lee wurde zudem ein fähiger Ersatz für Diaw und West geholt, sodass die Spurs erneut zum Favoritenkreis gehören.

Toronto Raptors – die Raptors machten es dem späteren Champ schwer und gehören zur Elite der Eastern Conference.

Los Angeles Clippers – die Clippers waren noch immer nicht in den Conference Finals. Erneut scheint der Kader eigentlich gut genug, aber es wird Zeit für Ergebnisse.

Houston Rockets – Nach Dwight Howards Abgang und einem Trainertausch, scheinen die Rockets mit Mike D’Antoni und einem erneuerten Kader um Harden, Ariza und Co. offensiv noch stärker zu werden. Was ist jedoch mit der Defense?

Der erweiterte Favoritenkreis scheint endlos. Daher wollen wir an dieser Stelle einige Teams aufführen, die sich selbst große Chancen ausrechnen:

Boston Celtics – Mit Al Horford machten die Celtics einen weiteren Schritt in die richtige Richtung. Nach Playoff-Runde 1 im letzten Jahr wollen Thomas und Co. jetzt mehr.

Portland Trail Blazers – Kaum jemand hätte den Blazers im letzten Jahr überhaupt den Einzug in Playoffs zugetraut, geschweige denn Runde 2. Doch in Portland hat sich eine Gruppe gefunden, die nun nochmal verstärkt wurde.

Oklahoma City Thunder – Russell Westbrook, bitte übernehmen Sie! Dass er die Thunder alleine tragen kann, bewies er bereits. Nun muss er es über die gesamte Saison beweisen und zeigen, dass er die Ruhe behält.

Atlanta Hawks – Mit Al Horford und Jeff Teague verloren die Hawks zwei Eckpfeiler. Dwight Howard und Dennis Schröder sollen ihre Rollen übernehmen. Eine große Bürde und gleichzeitig für beide eine große Chance.

Memphis Grizzlies – die Grizzlies hatten im letzten Jahr viel Pech mit Verletzungen. Gasol und Conley sind wieder fit. David Fizdale bringt zudem als Coach frischen Wind. Unterschätzen darf man die Grizzlies also sicher nicht.

New York Knicks – die Knicks sehen sich als Super-Team. Zugegeben, ein Team mit Carmelo Anthony, Derrick Rose, Joakim Noah, Kristaps Porzingis und Courtney Lee klingt verheißungsvoll. Jeff Hornacek muss als Trainer nun etwas daraus machen.

Indiana Pacers – die Pacers zeigen sich äußerst selbstbewusst und wollen angeführt von Paul George oben angreifen. Doch auch sie haben einige Veränderungen und brauchen mit Coach Nate McNillan sicher noch ein bisschen Zeit.

Chicago Bulls – Butler, Wade und Rondo klingt wie der Backcourt eines All-Star-Games. Doch reichen die großen Namen auch für große Leistungen? Im Frontcourt scheinen sie etwas dünn besetzt.

Dallas Mavericks – Die Mavs erkämpften sich letztes Jahr die Playoffs und scheinen ihre Abgänge Pachulia, Parsons und Felton, mit Bogut, Barnes und Seth Curry mehr als adäquat ersetzt zu haben. Der Titel wird es nicht, aber eine Verbesserung erhofft sich Besitzer Marc Cuban, obwohl er erneut keinen dicken Free-Agent nach Dallas lotsen konnte.

Natürlich kann man die Liste hier weiterführen, denn Charlotte, Detroit, Miami, Milwaukee, New Orleans, Utah und Washington kämpften oder erreichten im letzten Jahr auch die Playoffs und sehen sich selbst sicher weiter vorne als das eine oder andere oben genannte Team. Bedenkt man dann noch, dass es sowieso immer Überraschungen gibt, kann dies die Vorfreude und Anspannung im Hinblick auf die kommende Saison nur weiter vergrößern.

Am Ende stehen alle Teams aber doch wieder bei Null und die vielen Vorschusslorbeeren bringen gar nichts. Es zählt einzig die Leistung auf dem Feld und dass sich alle Teams mehr denn je beweisen wollen, kann dem Basketball-Fan nur gefallen.

Erfreulicherweise startet die Saison bereits in weniger als drei Wochen und man kann nur hoffen, dass sich das Warten lohnt.