Die NBA-Saison läuft bereits seit über einem Monat und somit wird es dringend Zeit uns einen Gesamtüberblick zu verschaffen. So stellen wir uns die Fragen, wer zum Saisonstart überzeugte, seinen Erwartungen gerecht wurde oder diese sogar übertraf? Gleichzeitig wollen wir uns aber auch mit den Enttäuschungen beschäftigen und den Teams, die ihren Ansprüchen nicht gerecht werden konnten.

Grundsätzlich enttäuscht der Saisonstart nicht. Die ganz großen oder spannenden Spiele gab es zwar nur vereinzelt, viele Teams müssen sich noch finden und man erkennt häufig, dass die Abstimmung noch nicht so gut ist, doch trotz der Tatsache, dass die Mannschaften noch eine Menge Luft nach oben haben, gab es großartige Unterhaltung. Die individuellen Leistungen sind so gut wie selten und mehrere Spieler sorgen mit ihren regelmäßig starken Leistungen immer wieder für Wahnsinns-Statistiken.

Russell Westbrook ist wohl das beste Beispiel, erreicht er derzeit mit 31,2 Punkten, 10,5 Rebounds und 11,3 Assists ein Triple-Double im Schnitt – eine Statistik, die es seit Oscar Robertson nicht mehr gegeben hat. Doch auch LeBron James (23,5/8,1/9,3), James Harden (28,7/7,2/11,9) oder Anthony Davis (32,1/11,2) überzeugen regelmäßig. Dazu sorgen beispielweise Lillard, Cousins, Towns, Embiid, DeRozan, Whiteside, Curry, Durant oder auch Butler und Thomas immer wieder für Highlights, sodass es für jeden Fan genug zu sehen gibt.

Doch an dieser Stelle wollen wir unsere Aufmerksamkeit nicht auf die individuellen Leistungen richten, sondern auf die Mannschaftsleistungen. So ergeben sich nach den ersten sechs Wochen folgende Power Rankings:

Größte Aufsteiger: LA Lakers (+13), Chicago (+8), New Orleans & Oklahoma (je +7),

Größte Absteiger: Dallas (-14), Indiana (-9), Portland (-7)

Platz 30: Dallas Mavericks 3-14 (letztes Ranking: 16)

Der Saisonstart der Mavs verlief noch etwas schlimmer als die Vorbereitung und die Mavs sind derzeit das schlechteste Team der Liga. Die Gründe liegen einerseits an Verletzungen, musste Coach Carlisle bereits elf verschiedene Spieler starten lassen und mehrere Spiele auf Nowitzki, Williams, Barea oder auch Bogut verzichten. Dazu kommt andererseits, dass auch die Leistungen nicht stimmen und Dallas derzeit rat- und hilflos aussieht.

Platz 29: Philadelphia 76ers 4-14 (30)

Die Sixers gehören noch immer zu den schlechtesten Teams der Liga und konnten erst vier Siege einfahren. Die Verletzungen sind immer noch nicht ausgestanden und auch die Gerüchte um einen Nerlens Noel-Trade nehmen kein Ende. Doch trotzdem ist nicht alles schlecht und vor allem die Leistungen von Joel Embiid geben Grund zur Hoffnung, ist er bereits der Top-Favorit auf den Rookie of the Year-Titel. „Trust the Process“ heißt es in Philly und dieses Jahr sieht man zum ersten mal, dass vielleicht etwas an dieser Aussage dran sein könnte.

Platz 28: Brooklyn Nets 5-12 (29)

Fakt ist, dass die Nets bereits fünf Spiele gewinnen konnten und damit besser stehen als andere Teams. Fakt ist auch, dass Jeremy Lin erst fünf Spiele bestreiten konnte und die Nets bereits den einen oder anderen Ausfall verkraften mussten. Die Konkurrenzfähigkeit scheint jedoch trotz allem nur bedingt gegeben und so darf man weiter anzweifeln, dass die Nets irgendwann von den unteren Plätzen wegkommen. Sie haben die schlechteste Defensive der Liga und kassieren pro Spiel unfassbare 114,5 Punkte. Vor allem hier muss sich dringend etwas ändern.

Platz 27: Minnesota Timberwolves 5-13 (22)

Die gute Pre-Season konnten die Wolves nicht bestätigen und so gehören sie Anfang Dezember zu den Enttäuschungen der noch jungen Saison. Wiggins, Towns und LaVine liefern zwar immer wieder überragende Leistungen ab, doch viele Spiele gehen auf Grund der Unerfahrenheit knapp verloren und insgesamt scheint das System von Coach Thibodeau noch nicht ganz von den Spielern übernommen. Das Potenzial bleibt riesig, doch derzeit sind die Leistungen eher enttäuschend und sicher nicht den eigenen Erwartungen entsprechend.

Platz 26: Phoenix Suns 6-13 (23)

Ähnlich wie die Wolves, konnten auch die Suns die gute Pre-Season nicht bestätigen. Es gibt zwar nur zwei Mannschaften, die besser rebounden als Phoenix, doch schaut man auf die Ergebnisse ist diese Statistik nicht viel Wert. Booker, Bledsoe und Co. geben zwar regelmäßig alles, doch Konstanz ist nicht zu erkennen und immer wieder verlieren die Suns ihre Spiele, vor allem weil ihre Verteidigung zu anfällig ist.

Platz 25: Miami Heat 6-12 (21)

Mit Dragic und Winslow haben zwei wichtige Spieler der Heat mit Verletzungen zu kämpfen. Ohne diese Beiden wird der sowieso schon recht dünne Kader noch etwas schwächer und Spoelstra muss mit dem Spielermaterial auskommen, das bleibt. Einfach ist dies nicht, wie auch die Ergebnisse zeigen. Whiteside versucht zwar alles, doch die ersten Ergebnisse scheinen bereits die Richtung vorzugeben, in die sich Miami orientieren muss.

Platz 24: Washington Wizards 6-11 (19)

Die Leistungen der Wizards lassen viele Fragen offen. Stimmt die Teamchemie, sind die Spieler gut genug, macht der Coach seinen Job zufriedenstellend? Nach den ersten Wochen kann man diese Fragen nicht wirklich bejahen und nachdem die letzte Saison schon eine Enttäuschung war, ist auch der Saisonstart nicht viel besser verlaufen. Ein großes Problem bleibt sicherlich die schwache Bank, die sich durch Mahinmis Rückkehr vielleicht verbessern können. Große Sprünge darf man aber nicht erwarten, hat man diese in Washington auch schon länger nicht mehr gesehen.

Platz 23: Orlando Magic 7-11 (25)

Souverän präsentierten sich die Magic bisher nicht, doch immerhin zeigten sie sich gut genug um die kriselnden Teams hinter sich zu lassen. Coach Vogel ist zudem auch noch dabei nach der richtigen Mischung zu suchen und so wechselte er zuletzt seine Starting Five. Das größte Problem bleibt aber die Offensive, die im ligaweiten Vergleich die zweitschwächste ist. Das sie trotzdem sieben Spiele gewinnen konnten, verdanken sie ihrer ordentlichen Defensive, auf der sie letztlich aufbauen müssen.

Platz 22: Sacramento Kings 7-11 (26)

Der Saisonstart verlief vielleicht sogar etwas besser als man erwartet hatte, doch zufrieden werden die Kings trotzdem nicht sein. Cousins liefert regelmäßig gute Leistungen ab, doch die Unterstützung ist nicht groß genug, sodass Niederlagen die Folge sind. Trade-Gerüchte schwirren zudem weiterhin umher und so bleiben die Kings weiterhin im unteren Mittelfeld stecken.

Platz 21: New Orleans Pelicans 7-12 (28)

Mit acht Niederlagen in Folge starteten die Pelicans in dieses Jahr, obwohl Anthony Davis überragend agierte und das eher enttäuschende, letzte Jahr vergessen machte. Anschließend kamen sie aber besser in Form, Jrue Holiday kehrte zurück und so gewannen die Pelicans sieben der nächsten elf Spiele. Es geht also aufwärts und mit Holiday und Davis in dieser Form, sollte man die Pelicans noch lange nicht abschreiben.

Platz 20: Denver Nuggets 7-11 (24)

Die Nuggets verloren schon viele knappe Spiele und ließen in den wichtigen Momenten die nötige Abgezocktheit vermissen. Insgesamt machen sie aber einen etwas besseren Eindruck als letztes Jahr. Bedenkt man dann noch, dass nur sechs Spieler alle 18 Partien dabei waren und bereits zehn verschiedene Spieler zwei oder mehr Spiele starteten (elf verschiedene Starter insgesamt) wird deutlich, dass auch die Abstimmung noch nicht zu 100% stimmt und sicher Raum zur Verbesserung vorhanden ist.

Platz 19: Indiana Pacers 9-10 (10)

Die Indiana Pacers konnten die Vorschusslorbeeren, die sie von vielen Experten erhielten nicht bestätigen. Zugegeben, verpasste Paul George viele Spiele und machte auch wenn er spielte, nicht immer den Eindruck komplett fit zu sein, doch insgesamt kassierten sie bereits mehr Niederlagen als sie selbst wohl erwartet hatten. Obwohl die Mannschaft mit Ellis, Teague, Jefferson, Young oder auch Turner genug Spieler neben George hat, die gut spielen können, scheint die Mischung nicht zu stimmen und die Erwartungen derzeit nicht erfüllt werden zu können.

Platz 18: Milwaukee Bucks 8-8 (20)

Die Verletzung von Middleton und der Trade von Carter-Williams sorgten für Unruhe im Vorfeld der Saison. Dafür schlugen sich die Bucks aber noch relativ ordentlich und mit einer ausgeglichenen Bilanz wird man zu diesem Zeitpunkt der Saison nicht komplett unzufrieden sein. Der Spielplan war allerdings relativ einfach und die Bucks werden sich in den kommenden Wochen beweisen müssen, wenn ihre Gegner insgesamt etwas stärker werden.

Platz 17: Detroit Pistons 10-10 (12)

Die Pistons warten noch immer auf die Rückkehr ihres Starting Point Guards und vielleicht besten Spielers, Reggie Jackson. Ohne ihn konnten sie sich eine ausgeglichene Bilanz erspielen, mit der Coach van Gundy aber sicher nicht komplett zufrieden ist. Immer wieder kritisierte er auch öffentlich seine Spieler und verlangte bessere Leistungen. Die Aussichten sind aber alles andere als schlecht und so sollte man hin und wieder mal ein Auge auf die Pistons werfen und gucken wie sich das Team von an Gundy entwickelt.

Platz 16: New York Knicks 9-9 (14)

New York gewann sechs der letzten neun Spiele und schien zuletzt etwas besser in Form zu kommen. Nachdem sie in der Pre-Season durch die Rose-Anklage kaum Chancen hatten zu trainieren, machen die Knicks den Eindruck langsam zueinander zu finden. Die Rollenverteilung wird immer klarer und vor allem Porzingis entwickelt sich zu einer Größe im Spiel der Knicks. Auch Melo und Rose machen einen guten Eindruck, doch letztlich wird man abwarten müssen, ob die Knicks ihr Potenzial ausschöpfen können.

Platz 15: Portland Trail Blazers 10-10 (8)

Nimmt man die Leistungen zum Ende der latzten Saison und die geäußerten Ansprüche vor dieser Saison als Grundlage um die bisher geleisteten Leistungen zu bewerten, gehören die Blazers zu den Enttäuschungen der noch jungen Saison. Ihre Saison ist natürlich alles andere als gelaufen, doch vor allem defensiv wurden ungeahnte Schwächen sichtbar und solange die Blazers hier nicht besser werden, können sie davon ausgehen, langfristig in den Rankings nicht zu steigen. Es scheint nämlich unwahrscheinlich oder zumindest sehr schwer, mit der zweitschlechtesten Verteidigung der Liga weit in den Playoffs oder überhaupt in die Playoffs zu kommen.

Platz 14: Los Angeles Lakers 10-10 (27)

Die Lakers sind die positive Überraschung der noch jungen Saison. Obwohl nur fünf Spieler alle 20 Spiele bestritten und mit Russell, Randle oder auch Calderon einige wichtige Spieler fehlten, überzeugten sie unter ihrem neuen Coach Luke Walton. Ihre Defensive ist zwar definitiv ausbaufähig, doch die jungen Lakers haben Spaß, geben alles und belohnen sich selbst immer wieder mit Siegen, die man so vielleicht nicht erwartet hatte. Nun gilt es die guten Leistungen zu bestätigen, doch Walton scheint genau die richtige Wahl für die junge Mannschaft gewesen zu sein und so ist ein totaler Einbruch derzeit eigentlich nicht zu erwarten.

Platz 13: Atlanta Hawks 10-9 (7)

Geht man 1-2 Wochen zurück, hätten die Hawks ihren Platz der Pre-Season Rankings (7) sicher halten können, doch unerklärlicherweise verlor Atlanta sieben der letzten acht Spiele, die letzten vier davon in Folge. Es gab zudem wohl schon Players-Only-Meetings, obwohl die Stimmung nicht unbedingt schlecht scheint. Letztlich werden die Hawks froh sein, wieder nach Hause zu kommen, nachdem sie sechs der sieben Niederlagen in fremder Halle kassierten. Das Team scheint jedoch gefestigt genug, um die Mini-Krise schnell zu überwinden.

Platz 12: Utah Jazz 11-8 (17)

Die Jazz machen einen guten Eindruck und profitieren derzeit vor allem von ihrer Verteidigung. So kassieren pro Spiel gerade einmal 93,8 Punkte – Ligabestwert. Dazu muss man bedenken, dass mit Hayward, Hill, Favors und Diaw wichtige Spieler einige Partien aussetzen mussten. Trotzdem macht Utah den Eindruck im Playoff-Rennen eine gute Rolle spielen zu können, was es in den kommenden Wochen zu bestätigen gilt.

Platz 11: Oklahoma City Thunder 12-8 (18)

Fraglos ist Russell Westbrook der Motor und Antreiber der Thunder und gleichzeitig der Hauptgrund für das gute Abschneiden seiner Mannschaft. Ein Triple Double Schnitt mit über 30 Punkten pro Spiel spricht für sich und Westbrooks Klasse. Doch die Kritiker stehen mit erhobenem Finger bereit, um ihn bei miesen Quoten und vielen Ballverlusten für Niederlagen verantwortlich zu machen und sich gleichzeitig darin bestätigt zu sehen, dass ein Spieler diese Belastung nicht über eine ganze Saison durchhalten kann. Bisher tut er es aber in beeindruckender Manier, sodass die Thunder zu Recht einige Plätze nach oben rücken konnten.

Platz 10: Charlotte Hornets 10-8 (13)

In den Pre-Season Rankings stellten wir in Frage, ob die Hornets ihre Leistungen trotz der Abgänge bestätigen konnten. Das konnten sie zum Start und allen voran Kemba Walker trug und trägt gehörigen Anteil am Erfolg seiner Hornets. Zu Hause können sie sich sicher noch etwas besser präsentieren (5-5), und auch die schwache Bilanz nach dem überragenden 6-1 Start warf Fragen auf. Coach Clifford erkannte aber die zu dieser Zeit auftretenden Defensiv-Probleme und zog sein Team zur Verantwortung. Weitere Zuversicht ist in Charlotte also erlaubt.

Platz 9: Boston Celtics 10-8 (4)

So richtig zufrieden ist man in Boston sicherlich nicht, bedenkt man wie groß die Erwartungen nach der Verpflichtung von Al Horford wären. Doch genau dieser verpasste einige Spiele, genauso wie Jae Crowder, sodass sich die Celtics anderweitig helfen mussten. Isaiah Thomas übernahm Verantwortung und erinnerte dabei manchmal an Allen Iverson. Trotz der Verletzungssorgen gehört Boston aber zu den engsten Verfolgern der Cavs und Raptors und bedenkt man wie gut die Celtics sein können, wenn sie ihr Potenzial ausschöpfen, könnte ein Aufsteigen in den Rankings nur eine Frage der Zeit sein.

Platz 8: Memphis Grizzlies 11-8 (11)

Nach den ersten Wochen bestätigten die Grizzlies einmal mehr, dass sie in der Western Conference wieder eine durchaus wichtige Rolle spielen werden. Doch wie immer gibt es immer wieder viele Verletzungen. Mit Mike Conley fällt nun der Kopf der Mannschaft aus und auch andere Spieler sind nicht fit. So könnten die Verletzungen die Grizzlies etwas zurückwerfen, doch wer sie aus den letzten Jahren kennt weiß, dass man sie auf keinen Fall unterschätzen darf und sie als Mannschaft schon einige Ausfälle wegstecken konnten.

Platz 7: Chicago Bulls 10-7 (15)

Neben den Lakers sind die Bulls das zweite Überraschungs-Team der Liga. Sicher wusste jeder, dass sie mit Rondo, Wade und Butler top aufgestellt sind, doch fehlende Wurfgefahr und die Tatsache komplett neu zusammengesetzt zu sein, ließ Zweifler laut werden. Doch offensiv, wie defensiv fand Chicago schnell zusammen und angeführt von Wade und Butler übertreffen die Bulls bisher die Erwartungen der Experten. Dies gilt es nun in den kommenden Wochen fortzuführen.

Platz 6: Houston Rockets 11-7 (9)

Die überragenden Offensiv-Werte aus der Pre-Season konnten die Houston Rockets zwar nicht halten, trotzdem gehört ihr Angriff zu den Besten der Liga. James Harden ist natürlich der Motor und findet immer wieder Wege sich selbst oder sein Team einzusetzen. Dazu ist er sehr effektiv und wie gemacht für das System von D’Antoni. Dazu entwickeln sich die Rockets zum wurffreudigsten Team der Liga, feuern sie Dreier aus allen Rohren. Auch wenn Defensive und Ergebnisse ausbaufähig sind, hinterlassen Harden und Co. derzeit einen guten Eindruck.

Platz 5: Toronto Raptors 12-6 (5)

Es bleibt alles beim Alten und die Raptors bleiben im Osten die Cavs-Jäger Nummer 1. DeMar DeRozan startete furios in die Saison und überzeugte noch mehr als in der vergangenen Saison. Mit vier Siegen in Folge ist auch die aktuelle Form gut und wer genau hingeschaut hat, konnte erkennen, dass die Raptors erst am Anfang der Saison stehen und sich im Laufe der Saison weiter verbessern können. Dabei sollten sie sich als zweistärkstes Team der Eastern Conference behaupten können.

Platz 4: Los Angeles Clippers 14-5 (6)

Erneut machen die Clippers einen hervorragenden Eindruck und der 14-2 Start rief Fans und Experten in Erinnerung, dass man die Clippers nicht vergessen darf. Anschließend folgten nun allerdings drei Niederlagen in Folge. Coach Doc Rivers äußerste sich entsprechend genervt über die Mini-Krise und warf seiner Mannschaft vor, sich auf den Siegen auszuruhen, obwohl man noch nichts erreicht hätte. Das Team steht lange genug zusammen, um dieses Problem zu lösen und sich langfristig weiter als Top-Team fest zu setzen.

Platz 3: San Antonio Spurs 15-4 (3)

Business as usual in San Antonio – auch ohne Tim Duncan. Die Spieler werden wenn nötig geschont, trotzdem konnten die Spurs bereits 9 Spiele am Stück gewinnen. Popovich zeigt sich nach den Siegen häufig unzufrieden, was ein Beleg dafür ist, dass seine Mannschaft noch lange nicht das abruft, was er verlangt. Sie sind allerdings gut genug um trotzdem zu gewinnen und so sortieren sich die Spurs mal wieder im Schatten der Top-Teams ein, mit dem Wissen jede Mannschaft besiegen zu können.

Platz 2: Cleveland Cavaliers 13-3 (1)

Die Cavs verloren ihren Platz an der Spitze der Power Rankings, schlicht und einfach, da sie zwei Spiele weniger, aber dafür eine Niederlage mehr als die Warriors haben. An ihrem Spiel gibt es aber wenig auszusetzen. Love, James und Irving scheinen immer besser zu harmonieren, die Offensive läuft auf Hochtouren und man hat das Gefühl, dass LeBron und Co. jederzeit einen Gang hochschalten können.

Platz 1: Golden State Warriors 16-2 (2)

Der Start lief nicht ganz so gut und die Warriors verloren zwei ihrer ersten sechs Spiele. Seitdem gewannen sie jedoch 12 Spiele in Serie und erzielen insgesamt 117,6 Punkte pro Spiel. Auch die Defensive macht Fortschritte und das Zusammenspiel zwischen den alten und neuen Warriors wird immer besser. Die Warriors offensiv zu stoppen scheint kaum möglich und durch die aktuell längste Siegesserie erarbeiteten sie sich den Platz an der Spitze. Für Durant hat sich der Wechsel bisher auf jeden Fall gelohnt.