Die Pre-Season ist vorbei und die Kader nehmen langsam Gestalt an. Gleichzeitig bedeutet dies, dass der NBA-Start nicht mehr lange auf sich warten lässt. In den einzelnen Division-Vorschauen haben wir uns die Teams etwas genauer angeschaut und eine Prognose abgegeben, wie sich das Jahr für die Mannschaften entwickeln könnte.

Was nun noch fehlt sind die ersten Power Rankings, bei denen wir neben unserer Prognose, natürlich auch das Abschneiden in der Pre-Season berücksichtigen wollen, auch wenn die letzten Jahre bewiesen, dass die Bilanz der Vorbereitungsspiele oftmals nichts über die tatsächliche Leistungsstärke aussagt.

Trotzdem haben wir ein Ranking aufgestellt, welches wir (wie bereits im letzten Jahr) jeweils zum Monatsende aktualisieren werden.

Einfach war es nicht, weil die vielen Veränderungen in den Mannschaften eine Menge Raum zur Spekulation lassen. Somit sei Raum zur Diskussion gegeben – vorerst sieht unser Ranking aber wie folgt aus:

Platz 30: Philadelphia 76ers

Joel Embiid hinterließ in der Pre-Season einen guten Eindruck. Ansonsten war aber bereits hier zu erkennen, dass es die Sixers nicht einfach haben werden. Rookie-Hoffnung Ben Simmons wird zunächst fehlen und auch Nerlens Noel kann wohl erst Ende November einsteigen. Jahlil Okafor bestritt nur ein Spiel in der Pre-Season und wird sicher noch etwas Zeit brauchen, bis er wieder der Alte ist. Die Sixers müssen sich also zunächst ganz hinten anstellen.

Platz 29: Brooklyn Nets

Neue Mannschaft, neuer Trainer und bereits in der Pre-Season die schwächste Bilanz der Eastern Conference. Brook Lopez sagte zwar in einem Interview, dass sein Team für Überraschungen sorgen will, doch besondere Zuversicht konnte man durch die letzten Wochen nicht gewinnen.

Platz 28: New Orleans Pelicans

Mit Holiday, Pondexter und Evans fehlen drei potentielle Starter. Wiederholt sich das Seuchenjahr oder kriegen Anthony Davis und Co. die Kurve? Als schlechtestes Western Conferece-Team hätte die Pre-Season ärgerlicher kaum laufen können und nach den Vorschusslorbeeren im letzten Jahr, müssen sie sich in diesem Jahr zunächst beweisen.

Platz 27: Los Angeles Lakers

Zumindest die Stimmung konnte Luke Walton im Vergleich zum letzten Jahr verbessern. Wichtiger wird es auf Dauer aber auch die Leistungen zu verbessern. Für das junge Team aus LA wird dies nicht einfach, auch wenn man mit viel Talent gesegnet ist.

Platz 26: Sacramento Kings

Die Trade-Gerüchte um Rudy Gay werden nicht leiser, Ty Lawson sorgte bereits für ein wenig Unruhe und die Sperre von Starting Guard Darren Collison machen den Saisonstart umso schwerer. Mit Cousins bleiben die Kings zwar gefährlich, doch sie machen derzeit nicht den Eindruck eine ruhige und auf Erfolg hinarbeitende Franchise zu sein. Dave Joerger kann aber beweisen, was er als Coach draufhat.

Platz 25: Orlando Magic

Auch bei den Magic hat der neue Coach Frank Vogel, die Chance seine Klasse als Trainer unter Beweis zu stellen. Eine fragwürdige Kader-Zusammenstellung in der Off-Season und eine schwache Pre-Season waren aber nicht besonders vielversprechend, sodass die Magic vorerst nur auf Rang 25 landen.

Platz 24: Denver Nuggets

Neben den Sixers gehören die Nuggets zu den wenigen Teams, die junge, große und äußerst talentierte Big-Men in ihren Reihen haben. Der Rest des Kaders ist ebenfalls sehr jung und durchaus vielversprechend. Fraglich bleibt aber wie sich das Team entwickelt und ob ein Fortschritt im Vergleich zum letzten Jahr erkennbar sein wird.

Platz 23: Phoenix Suns

Mit vier Siegen aus sechs Spielen gehörten die Suns zu den Überraschungen der Pre-Season. Doch die Ergebnisse sagen natürlich wenig aus und die Suns müssen die Ergebnisse in der regulären Saison bestätigen. Devin Booker erzielte ihn 26 Minuten knapp 20 Punkte pro Spiel und lässt damit bereits erahnen, dass die Suns mit ihm ein Juwel besitzen.

Platz 22: Minnesota Timberwolves

In der Pre-Season sorgten die Wolves bereits für Furore. Towns ließ seine Klasse bereits aufblitzen und auch Wiggins lieferte im Schatten von Towns gute Leistungen ab. Die Wolves können in diesem Jahr gefährlich, da auch Tom Thibodeaus Einfluss in der Wolves-Defensive zu spüren ist. Ein Aufstieg in den Rankings ist in den kommenden Wochen fast schon zu erwarten.

Platz 21: Miami Heat

Die Heat gewannen in der Pre-Season vier von acht Spielen und es bestätigte sich, dass Whiteside und Dragic die Mannschaft tragen werden. Doch reicht dies um in der Eastern Conference zu bestehen? Die anderen Teams scheinen besser aufgestellt und auf Spoelstra und seine Mannschaft wartet daher eine Menge Arbeit.

Platz 20: Milwaukee Bucks

Khris Middletons Ausfall ist ein großer Rückschlag und das Management erhofft sich durch den Tony Snell-Trade das Problem gelöst zu haben. Trotzdem werden weitere Trade-Spekulationen nicht sofort aufhören und das Team muss den Neuzugang zunächst integrieren. Immerhin zeigten sich Antetokounmpo und Parker in guter Frühform und überzeugten insgesamt.

Platz 19: Washington Wizards

Vor allem John Wall blieb in der Pre-Season blass, was den Ausblick auf die anstehende Saison nicht besser werden lässt. Mit ihrem neuen Coach Scott Brooks wird sich das Spiel auch sicher etwas verändern, doch es bleibt abzuwarten, ob sich die Mannschaft entscheidend verbessern kann.

Platz 18: Oklahoma City Thunder

Platz 18 ist für die Thunder vielleicht etwas zu hart, doch nach den Abgängen der Leistungsträger Durant und Ibaka muss die Mannschaft dies erst einmal kompensieren. Westbrook hielt sich in der Pre-Season noch zurück und auch wenn die Chancen gut stehen, müssen er und die Thunder erst ein paar Siege einfahren, bevor sie im Ranking wieder etwas weiter nach oben rücken.

Platz 17: Utah Jazz

Gordon Hayward wird die ersten Wochen der Saison verpassen und auch Alec Burks fehlt auf unbestimmte Zeit. Die Neuzugänge können diese Ausfälle vielleicht ein wenig auffangen, doch auf lange Sicht muss vor allem Hayward wieder fit sein. Die Pre-Season brachte keine neuen Erkenntnisse und so bleiben die Jazz im Mittelfeld.

Platz 16: Dallas Mavericks

Von Erfolg gekrönt war die Pre-Season nicht und Neuzugang Harrison Barnes konnte überhaupt nicht überzeugen. Acht Spieler aus seinem Team scorten besser, doch Cuban stärkte ihm den Rücken und betonte nochmal, dass Barnes angeblich seine erste Wahl in der Off-Season war. Fest steht – eine erfolgsversprechende Vorbereitung sieht anders aus.

Platz 15: Chicago Bulls

Mit den All-Stars Rondo, Wade und Butler darf man sich auf eine interessante Saison in Chicago freuen. Zudem wurde Michael Carter-Williams in einem Last-Minute-Trade von den Bucks geholt. Nach durchwachsener Pre-Season scheint sich die neue Mannschaft aber erst noch finden zu müssen.

Platz 14: New York Knicks

Die Anklage gegen Derrick Rose wurde fallen gelassen, doch er fehlte seinem Team in der wichtigen Vorbereitungsphase. Zwar kennt er den einen oder anderen Spieler aus seinem alten Team oder von den All-Star-Games, doch sicherlich werden die Knicks ein wenig Zeit brauchen um zu ihrer Topform zu gelangen. Melo hat aber ein gutes Gefühl und verglich das aktuelle Team mit seinem letzten 50-Siege-Team in New York. Wie so oft, ist man in New York mal wieder voller Hoffnung.

Platz 13: Charlotte Hornets

Können die Hornets die Abgänge von Jefferson, Lin und Co. verkraften. Die Zuversicht ist vorhanden und die tolle, letzte Saison zeigte, dass man Charlotte nicht unterschätzen darf. So haben sie sich ihr Ranking verdient, stehen nun aber in der Pflicht die Erwartungen zu bestätigen.

Platz 12: Detroit Pistons

Drummond dominierte bereits in der Pre-Season die Bretter und auch Tobias Harris zeigte sich vielseitig und gefährlich. Stan van Gundy und seine Mannschaft scheinen bereit für den nächsten Schritt. Leider wird Reggie Jackson wohl bis Anfang Dezember fehlen und so muss die Mannschaft noch besser zusammen spielen um den Ausfall in den ersten Wochen zu kompensieren.

Platz 11: Memphis Grizzlies

Die Pre-Season verlief relativ gut und mit Troy Williams spielte sich ein ungedrafteter Rookie dieses Jahres in den Vordergrund. Wird er zum Steal des Draftjahrgangs oder hatte er einfach nur ein wenig Glück in der Pre-Season? Tony Allen und Chandler Parsons spielten noch gar nicht und sollten die Grizzlies nochmal stärker machen. Es scheint als könnte Fizdale mit seinem neuen, die Erfolge der letzten Jahre durchaus wiederholen.

Platz 10: Indiana Pacers

Viele Experten schätzen die Pacers enorm stark ein, doch auch für sie gilt, dass sie sich mit neuem Coach und runderneuertem Kader zunächst einmal beweisen müssen. Jeff Teague und Miles Turner scheinen George entsprechend unterstützen zu können und vor allem offensiv machte Indiana einen sehr guten Eindruck.

Platz 9: Houston Rockets

In den sieben Pre-Season-Spielen erzielte Houston im Schnitt 118,6 Punkte – Spitzenwert mit mehr als sechs Punkten Vorsprung. Defensiv waren sie aber auch erwartet schwach und eins der schlechtesten Teams der Liga. D’Antoni ließ sich zudem nicht in die Karten gucken, was seine Rotation angeht und da Patrick Beverly nun bis zu sechs Wochen verpassen wird, bleibt Houston vorerst schwer einzuschätzen.

Platz 8: Portland Trail Blazers

Im letzten Jahr hatte Portland niemand auf dem Zettel, doch nach dem Erreichen der zweiten Playoff-Runde und einer guten Off-Season muss man die Blazers nun ernst nehmen. Es bleibt fraglich, ob die junge Mannschaft dem dadurch entstandenen Druck standhalten kann, doch Lillard und Co. zeigten sich selbstbewusst und wollen das gute letzte Jahr nicht nur bestätigen, sondern sich weiter verbessern.

Platz 7: Atlanta Hawks

Dwight Howard zeigte sich in der Pre-Season als gute Verstärkung und dominante Präsenz unter dem Korb. Auch Dennis Schröder scheint bereit für den Starter-Posten und zusammen mit Paul Millsap und Kyle Korver könnten die Hawks ihre Position als eines der Top-Teams der Eastern Conference bestätigen.

Platz 6: Los Angeles Clippers

Chris Paul, Blake Griffin und DeAndre Jordon gehören weiterhin den besten auf ihrer jeweiligen Position. Der Rest der Mannschaft ergänzt das Team gut und man kann wieder einmal davon ausgehen, dass die Clippers eine gute reguläre Saison spielen. Die Frage bleibt jedoch, was nach den vielen Enttäuschungen in den Playoffs passieren wird.

Platz 5: Toronto Raptors

Wenn LeBron James nicht in der Eastern Conference wäre, könnten die Raptors noch etwas zuversichtlicher in die Saison gehen. Doch er ist nicht die einzige Gefahr, machen die Celtics einen noch etwas besseren Eindruck als Toronto. Lowry und DeRozan sind also mehr denn je gefragt, in einem heißen Kampf um den Sieg in der Atlantic Division.

Platz 4: Boston Celtics

Die Celtics scheinen bereit um den Kampf mit den Cavs und Raptors anzunehmen. Nicht nur Al Horford zeigte sich in der Pre-Season als klare Verstärkung, auch Rookie Jaylen Brown überzeigte auf ganzer Linie, sodass auch die Verletzung von Marcus Smart nicht unbedingt großen Einfluss auf den Saisonstart nehmen muss. Die Celtics sind wieder oben auf und werden in der Eastern Conference angreifen.

Platz 3: San Antonio Spurs

Mit Kawhi Leonard, LaMarcus Aldridge, Pau Gasol und Tony Parker sind die Spurs überragend aufgestellt und auch die Abgänge sollten nicht wirklich ins Gewicht fallen. Man darf zwar gespannt sein, wie Popovich die jungen Spieler integrieren wird, aber trotzdem gehören die Spurs zum engsten Favoriten-Kreis auf den Titel.

Platz 2: Golden State Warriors

Die besten vier Spieler der Warriors klingen noch etwas besser als die der Spurs und bereits in der Pre-Season ließen Curry, Durant und Co. bereits aufblitzen, zu was sie individuell, aber auch als Team in der Lage sind. Die einzige Frage die man sich bei den Warriors stellen muss ist, ob die Bank tief genug ist. Andererseits sind die das erste Team mit 4 All-NBA-Spielern und sollten so selbst eine etwas schwächere Bank kaschieren können.

Platz 1: Cleveland Cavaliers

Die Pre-Season verlief für die Cavs nicht wirklich gut, da sie hier noch nicht überzeugen konnten. Zudem halten sich Gerüchte um einen Trade von Iman Shumpert. Letztlich sind die Cavs aber der amtierende Champion und erhalten somit im ersten Ranking den Meister-Bonus. JR Smith konnte auch gehalten werden und so haben LeBron und Co. alle Trümpfe in der Hand. Die beste Quote daher:

Tipp: Cleveland wird Meister – 4,50 Betway (der aktuell beste Bonus auf dem Markt)

Anbieter
Bonus
Link
betway bonus
€200