Update 2. 12. 2019

Thanksgiving sorgte für die erste kleine Pause im Spielplan der NBA und dafür, dass man das erste Mal wirklich durchatmen konnte. Fast ein Viertel der Saison 2019-20 ist vorbei und bereits jetzt lassen sich erste Tendenzen erkennen, ob die Mannschaften ihre Erwartungen erfüllen können, ob sie ihnen hinterherlaufen, oder ob sie vielleicht deutlich besser als erwartet in die Saison finden konnten.

Natürlich mischten sich in den ersten Spielen aber auch schon wieder Verletzungen unter. Glücklicherweise blieben wirklich schlimme Verletzungen aus, doch schaut man sich die Situationen in den Mannschaften an, fällt auf, dass immer wieder Spieler fehlen. Auch das Thema Load Management bleib weiter Bestandteil bei Ausfällen von Spielern, was für die Spannung einiger Duelle natürlich nicht zuträglich ist.

Trotzdem macht die bisherige NBA-Saison Spaß. Spieler wie Giannis Antetokounmpo, LeBron James oder James Harden dominieren in gewohnter Manier und der junge Luka Doncic spielt sich in seiner zweiten Saison in die Riege der absoluten Topstars. Er wurde (neben Westbrook und Oscar Robertson) erst der dritte Spieler der NBA-Geschichte, der einen Monat mit einem 30-Punkte Triple Double abschließen konnte.
Dazu gibt es viele weitere Akteure, die jede Menge Spaß machen und auch die vielen Neuzugänge haben sich schnell zurecht gefunden und in jeder Nacht gibt es unzählige Highlights.

Etwas fragwürdig sind die Defensivleistungen vieler Mannschaften. So wurde die 140- oder 150-Punkte-Marke schon einige Male geknackt und selbst die aktuell beste Defensive (Denver) kassiert pro Spiel über 100 Punkte (101,9). Defense-Fans kommen also nur bedingt auf ihre Kosten, doch langfristig und vor allem in Richtung Playoffs darf man hier bessere Leistungen erwarten.

Unter den Eindrücken des ersten Saisonviertels aktualisieren wir nun also unsere Rankings und beginnen wie immer mit den Teams, für die es in den Rankings am meisten nach oben bzw. nach unten ging:

Größte Aufsteiger: Sacramento Kings und Oklahoma City Thunder (je +10), Indiana Pacers (+7)

Größte Absteiger: San Antonio Spurs (-13), Philadelphia 76ers und Atlanta Hawks (je -10)

Atlanta Hawks (6-20) – Los Angeles Lakers (23-3), NBA-Tipps

Atlanta Hawks

Los Angeles Lakers

2019-12-16
00:00
Sieg Lakers
1.13

Die Lakers sind auf einem Siegeszug. Trotz schwacher Quote nehmen wir den Profit besser mit und setzen gegen die Hawks.

New Orleans Pelicans (6-20) – Orlando Magic (11-14), NBA-Tipps

New Orleans Pelicans

Orlando Magic

2019-12-15
21:30
Sieg Magic
2.10

Im Spiel der zurzeit schwachen New Orleans Pelicans stellen wir die Weichen auf Auswärtssieg und nehmen die bessere Wettquote mit.

Houston Rockets (16-8) – Detroit Pistons (10-15), NBA-Wett-Tipps

Houston Rockets

Detroit Pistons

2019-12-15
03:00
Sieg Rockets
1.22

Die Houston Rockets empfangen die Detroit Pistons und vor allem die etwas älteren Fans der NBA freuen sich über jede Menge „Alt“-Stars auf dem Parkett.

Denver Nuggets (15-8) – Oklahoma City Thunder (11-13), NBA-Tipps

Denver Nuggets

Oklahoma City Thunder

2019-12-15
03:00
Sieg Nuggets
1.45

Zum ersten von insgesamt vier Duellen treffen sich in der heutigen Nacht die Denver Nuggets und die Oklahoma City Thunder. Die besseren Chancen hat Denver.

Utah Jazz (14-11) – Golden State Warriors (5-21), NBA-Tipps

Utah Jazz

Golden State Warriors

2019-12-14
03:00
Sieg Jazz
1.10

Strategisches Wetten ist hier erste Sportwetterpflicht. Utah Jazz ist klarer Favorit. Wir sollten den kleinen Profit mitnehmen.

Atlanta Hawks (6-19) – Indiana Pacers (16-9), NBA-Tipps

Atlanta Hawks

Indiana Pacers

2019-12-14
01:30
Sieg Pacers
1.40

Die beiden Teams treffen innerhalb kurzer Zeit zum zweiten Mal aufeinander. Die PAcers gewannen das erste Spiel knapp und sollten sich wieder durchsetzen.

Toronto Raptors (16-7) – Los Angeles Clippers (18-7), NBA-Wetten, Tipps

Toronto Raptors

Los Angeles Clippers

2019-12-12
01:00
Sieg LA Clippers
1.74

Der Meister spielt gegen die zweitbeste Mannschaft aus Los Angeles. Sportlich eine enge Kiste, doch der frühere Raptors-Star spielt jetzt bei den Clippers und könnte den Ausschlag geben. Deshalb wetten wir auf Los Angeles.

Orlando Magic (11-12) – Los Angeles Lakers (21-3), NBA-Tipps

Orlando Magic

Los Angeles Lakers

2019-12-12
01:00
Sieg LA Lakers
1.32

Die Lakers sind das dominierende Team zumindest in der Western Conference. Orlando dürfte trotz ansprechender Leistungen wenig Chancen haben. Wir sollten uns auf den Favoriten verlassen und den Profit mitnehmen.

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NBA Power Rankings – Update nach Woche 7

AktuellBisherTendenzTeamBilanzLetzte 5
Platz 3029-1Golden State Warriors4-161-4

Wie schnell es in der NBA passieren kann, dass man sich von einem Top-Team, Meisterschafts-Kandidaten und vielleicht sogar besten Teams der Geschichte, in eine Art G-League-Team verwandeln kann, ist derzeit an den Golden State Warriors zu beobachten. Verfolgt von einem unfassbarem Verletzungspech müssen die Warriors teilweise auf weniger als zehn aktive Spieler zurückgreifen und dabei viele Spieler einsetzen, die kaum NBA-Erfahrung haben. Die Top-Spieler fehlen verletzungsbedingt, die Tiefe im Kader ist nicht vorhanden und so sind die Warriors plötzlich das mit Abstand schlechteste Team der Liga.

AktuellBisherTendenzTeamBilanzLetzte 5
Platz 2930+1New York Knicks4-151-5

 

Die Knicks stehen nur nicht auf dem letzten Platz, weil die Warriors einfach noch schlechter sind. Doch in den letzten 13 Spielen konnten sie nur drei Siege einfahren und es fehlt an allen Ecken und Ecken. Die Teamchemie ist durchwachsen, die Qualität im Kader nicht besonders groß und auch die Zusammenstellung könnte deutlich besser sein. Die Ergebnisse sind die logische Folge und so werden sich die Fans wohl wieder auf eine Saison mit wenigen Erfolgen einstellen müssen.

AktuellBisherTendenzTeamBilanzLetzte 5
Platz 2818-10Atlanta Hawks4-152-3

 

Die Atlanta Hawks können einem wirklich leidtun. Nach einem eigentlichen vielversprechendem Start war die Doping-Sperre von John Collins ein erster Rückschlag. Die Ergebnisse sorgten dann dafür, dass die Hawks in der Tabelle immer weiter nach unten rutschten und von allen Mannschaften die wenigsten Siege, seit unserem letzten Ranking einfahren konnten. Einzig Trae Young produziert Highlights am laufenden Band, wie beispielsweise im letzten Spiel gegen die Pacers, als er 49 Punkte erzielte. Leider verloren die Hawks das Spiel, was gleichbedeutend mit der neunten Pleite in Folge war.

AktuellBisherTendenzTeamBilanzLetzte 5
Platz 2722-5Cleveland Cavaliers5-142-3

 

Die Cavs haben tatsächlich nur 2,5 Spiele Rückstand auf Platz 8, genauso viel Rückstand wie die Celtics auf die Tabellenspitzen haben. Sollten die Cavs also die Playoffs als Ziel ausrufen? Wohl kaum, waren ihre Auftritte insgesamt viel zu schwach und kann die Mannschaft weder durch gute Leistungen, viel Potenzial oder Kontinuität glänzen. Zudem fallen immer wieder Spieler aus, so dass der aktuell 13. Platz in der Eastern Conference gut das Leistungsspektrum der Cavs wiederspiegelt.

AktuellBisherTendenzTeamBilanzLetzte 5
Platz 2624-2Memphis Grizzlies5-131-3

 

Memphis bildet weiterhin ein in der Entwicklung stehendes Team ab. Rookie Ja Morant ist bisher der beste Spieler seines Jahrgangs und bereitet oft Freude. Seine Kollegen sind aber insgesamt zu schwach und mehr als ein paar Zufallssiege springen aktuell noch nicht heraus. Trotzdem ist man bei den Grizzlies nicht komplett unzufrieden, gibt es aktuell einige Teams, die noch schlechter sind und da der Blick auf die Zukunft gerichtet ist, muss man weiterhin geduldig bleiben.

AktuellBisherTendenzTeamBilanzLetzte 5
Platz 2523-2Chacago Bulls6-142-3

 

Chicago gehört sicherlich zu den größten Enttäuschungen der noch jungen Saison. Ein mit viel talentierten Spielern besetztes Team, kann nicht das Abrufen was möglich ist, die Spieler machen häufig einen müden und desinteressierten Eindruck und irgendwie wird man das Gefühl nicht los, als wenn Coach Boylen nicht der richtige Trainer für die junge Truppe ist. Zach LaVine liefert immerhin ein paar Highlights, doch auch er hat noch nicht der erhofften Schritt machen können.

AktuellBisherTendenzTeamBilanzLetzte 5
Platz 2427+3New Orleans Pelicans6-131-4

 

Die Pelicans konnten ihre Leistungen ansatzweise stabilisieren und verhindern, dass sie regelmäßig aus der Halle gefegt werden. Zwar fehlt noch immer Nummer 1 Pick Zion Williamson und Coach Gentry hat das Problem, dass immer wieder verschiedene Spieler ausfallen, doch mit fünf Siegen aus den letzten 14 Spielen war zumindest ein wenig Verbesserung erkennen. Wenn Zion dann sein Debüt gibt und sich die Leistungen auch durch genesene Spieler etwas stabilisieren, könnte es für die Pelicans auf lange Sicht weiter nach oben gehen in der Tabelle.

AktuellBisherTendenzTeamBilanzLetzte 5
Platz 2328+5Washington Wizards6-111-3

 

Washington präsentierte sich bisher nicht wie ein Playoff-Team, schaffte es jedoch ein wenig Kontinuität ins Spiel zu bringen. Erstaunlicherweise stehen sie sogar auf Rang 10, mit nur einem halben Spiel Rückstand auf Platz 8. Beal und Co. werden natürlich weiter hart arbeiten und die deutschen Fans können sich darüber freuen, dass Moritz Wagner mit 12 Punkten pro Spiel eine klare Steigerung zur Vorsaison zeigt und sich in der Rotation festzuspielen scheint.

AktuellBisherTendenzTeamBilanzLetzte 5
Platz 2220-2Detroit Pistons6-132-4

 

Ein Rätsel sind aktuell noch die Auftritte und Ergebnisse der Detroit Pistons. Die Ergebnisse stimmen nicht, obwohl man zum Ende der Spiele häufig in einer eigentlich guten Position ist, um die Partien für sich zu entscheiden. Fehlende Clutchness und Eingespieltheit oder vielleicht auch fehlende Form von Blake Griffin könnten als Gründe dafür angeführt werden. Im schwachen Osten hat die aktuelle Form aber noch nichts zu sagen und so muss Coach Casey einfach weiter hart mit seiner Mannschaft arbeiten, in der Hoffnung, dass sich bessere Ergebnisse einstellen.

AktuellBisherTendenzTeamBilanzLetzte 5
Platz 218-13San Antonio Spurs7-134-1

 

Die größten Rätsel werfen in der noch jungen Saison die Leistungen der San Antonio Spurs auf. Sie verloren acht Spiele in Serie, das erste mal überhaupt unter der Leitung von Trainerlegende Gregg Popovich. Vor allem defensiv präsentieren sich die Spurs häufig katastrophal und auch offensiv lässt das Spurs-Spiel viele Fragen offen. Die Folge ist ein Absturz in den Rankings, abschreiben sollte man die Spurs deswegen aber auf gar keinen Fall.

AktuellBisherTendenzTeamBilanzLetzte 5
Platz 2019-1Orlando Magic7-112-3

 

Die Magic erwartet in den kommenden Wochen eine schwere Zeit. Nikola Vucevic wird einige Wochen verletzt fehlen und auch Aaron Gordon hatte zuletzt immer wieder körperliche Probleme. Irgendwie halten sich die Magic derzeit zwar um Rang 8, doch dies liegt mehr an der schwachen Konkurrenz, anstatt daran, dass sie selbst besonders stark auftreten. Coach Clifford wird jedenfalls kreativ werden müssen, wenn Vucevic und Gordon weiter ausfallen sollten.

AktuellBisherTendenzTeamBilanzLetzte 5
Platz 1921+2Charlotte Hornets8-122-3

 

Dass die Charlotte Hornets nach dem ersten Viertel der Saison auf einem Playoff-Platz stehen hatten wohl die wenigsten erwartet. Doch vor allem der individuell große Leistungssprung von Devonte Graham und solide Leistungen als Mannschaft, schenkten den Hornets einige Siege. Dabei gewannen die Hornets nicht nur Spiele, bei denen sie im Vorfeld gute Chancen hatten, sie besiegten außerdem Teams wie die Kings oder Pacers.

AktuellBisherTendenzTeamBilanzLetzte 5
Platz 1814-4Portland Trail Blazers8-123-2

 

Die Blazers-Saison ist bisher eine große Enttäuschung. Nach dem recht ordentlichen Start verloren sie elf der folgenden dreizehn Spiele und wurden nach unten durchgereicht. Die Folge war, dass sich die Blazers zu einem Move entschieden, der viele NBA-Fans freute. Carmelo Anthony wurde geholt und sollte das Team verstärken. Zunächst verloren sie auch mit ihm drei Partien, doch Melos Leistungen scheinen sich zu festigen und mit 17,7 Punkten pro Spiel und 46,2% aus dem Feld scheint er die erhoffte Verstärkung der Blazers zu sein. So gewannen sie ihre letzten drei Spiele in Folge und Melo scorte zweimal mehr als 23 Punkte.

AktuellBisherTendenzTeamBilanzLetzte 5
Platz 1715-2Phoenix Suns8-103-2

 

Die Phoenix Suns starteten stark in die Saison und sorgten für einige überraschte Gesichter, als sie nach elf Spielen eine Bilanz von 7-4 hatten. Leider traf sie dann aber das Verletzungspech und Ricky Rubio und Aron Baynes verpassten einige Spiele. Die Folgen waren sechs Pleiten in den letzten sieben Spielen. Doch die Suns sind in dieser Saison besser als gedacht und wenn die Verletzten zurück sind, sollten sie weitere Spiele gewinnen können.

AktuellBisherTendenzTeamBilanzLetzte 5
Platz 1626+10Oklahoma City Thunder7-111-4

 

Von allen Teams, die aktuell ein negative Bilanz haben, hatten die Thunder seit unserem Rankings die zweitbeste Bilanz. So scheint der hohe Sprung in den Rankings auf den ersten Blick vielleicht etwas überraschend, doch Paul, Schröder und Co. behaupteten sich immer wieder und konnten sechs der letzten dreizehn Spiele gewinnen. Kein Quantensprung für das Team, doch in unseren Rankings rutschen sie nach den letzten Wochen wieder ins Mittelfeld.

AktuellBisherTendenzTeamBilanzLetzte 5
Platz 1525+10Sacramento Kings7-101-5

 

Die Sacramento Kings starteten denkbar schwach in die neue Spielzeit, erspielen sich aber langsam aber sicher ihre Form zurück. Sie waren von den Teams mit negativer Bilanz das beste Team der letzten Woche. Allerdings bleiben noch einige Fragezeichen, wie es weiter geht. Die beste Phase hatten sie ausgerechnet ohne De’Aaron Fox, zudem fehlt Marvin Bagley seit Saisonbeginn. Erst wenn Beide zurück sind und die Leistungen weiter stabil sind, wird man bei den Kings aufatmen und davon ausgehen, dass die Entwicklung weiter in die richtige Richtung geht.

AktuellBisherTendenzTeamBilanzLetzte 5
Platz 1417+3Brooklyn Nets10-92-3

 

Kyrie Irving bleibt trotz seiner Verletzung im Fokus der Medien in Brooklyn. Schade eigentlich, spielt seine Mannschaft ohne deutlich erfolgreicher. Nach schwachem Start in die Saison gewannen die Nets sechs ihrer letzten acht Spiele und konnten zuletzt sogar die Boston Celtics besiegen. Dass Irving dabei fehlt ist sicher nicht das beste Zeichen, aber sicher auch kein Grund um unruhig zu werden. Die Nets scheinen sich jedenfalls langsam zu fangen und vom schwachen Start ins Jahr zu erholen.

AktuellBisherTendenzTeamBilanzLetzte 5
Platz 1312-1Minnesota Timberwolves10-83-1

 

Auf Platz 7 der Western Conference stehen die Minnesota Timberwolves  aktuell und zeigen sich dabei weiterhin gut in Form. Towns (26,9 Punkte und 12,6 Rebounds im Schnitt) und Wiggins (25,3 Punkte bei einer Quote von 46,8%) präsentieren sich endlich als das Top-Duo was man sich in Minnesota erhofft hatte und auch der Rest des Teams findet sich immer besser zurecht. Die Wolves sind gefährlich, konnten schon einige starke Siege einfahren und sollten keinesfalls unterschätzt werden.

AktuellBisherTendenzTeamBilanzLetzte 5
Platz 1211+1Utah Jazz12-73-1

 

Utah spielt eine solide Saison, konnte bisher aber nicht den erhofften Schritt machen. Dies sollte sich jedoch dann legen, wenn sich vor allem die individuelle Leistungen weiter verbessern. Der größten Kritik müssen sich dabei Neuzugang Mike Conley und Joe Ingles stellen, die Beide mit Quoten um die 35% nicht das Abrufen, was man erwarten darf. Immerhin steht die Defensive weiter gut und der andere Neuzugang, Bogdanovic ist eingeschlagen. Von Utah darf man insgesamt aber noch etwas mehr erwarten.

AktuellBisherTendenzTeamBilanzLetzte 5
Platz 111-10Philadelphia 76ers13-64-0

 

Fragezeichen kommen auf, wenn man sich die Saison der Sixers genauer anschaut. Sind Embiid und Simmons 100%ig fit? Was war eigentlich das Problem mit Jimmy Butler, der nicht besonders gut über seine ehemaligen Teamkollegen sprach? Und wieso schafft es Joel Embiid nicht, in über 30 Minuten gegen die Raptors zu scoren? Waren die Ansprüche vielleicht zu hoch gesetzt? Nach gutem Start in die Saison erlaubten sich die Sixers eine kleine Auszeit, nur um zuletzt wieder sechs von sieben Spielen zu gewinnen. Die Sixers werfen derzeit mehr Fragen auf, als sie Antworten liefern.

AktuellBisherTendenzTeamBilanzLetzte 5
Platz 1010Houston Rockets12-63-2

 

James Harden spielt in der Form seines Lebens. In 18 Spielen legte er 37,7 Punkte auf und scorte nach Belieben. Doch die Rockets dominieren nicht wie erhofft, hatten sie zuletzt wieder einige Probleme in der Verteidigung und verloren sie die Top-Spiele gegen die Nuggets, Clippers und Mavs. Allerdings fehlt derzeit auch Eric Gordon und Harden blieb in den Top-Spielen unter seinem Punkteschnitt. Auf kurz oder lang sollten sich die Leistungen also sicher wieder verbessern, außer die defensiven Leistungen bleiben schwach.

AktuellBisherTendenzTeamBilanzLetzte 5
Platz 916+7Indiana Pacers12-62-3

 

Obwohl Victor Oladipo immer noch fehlt, konnten die Pacers den schwachen Saisonstart vergessen machen und legten seit unseren letzten Rankings die viertbeste Bilanz hin. Überragende Defensive, gute Teamchemie und starke Leistungen von Sabonis, Brogdon, Lamb und Warren machen die Pacers zu einem undankbarem Gegner, der mit Toughness und großer Einsatzbereitschaft das Fehlen von Oladipo kompensiert.

AktuellBisherTendenzTeamBilanzLetzte 5
Platz 813+5Dallas Mavericks12-63-2

 

Was Luka Doncic derzeit abliefert ist absolut überragend. Seit Oscar Robertson und Russell Westbrook ist er der erst dritte Spieler der NBA-Geschichte, der über einen ganzen Monat ein 30-Punkte Triple Double abliefern konnte – und das mit 20 Jahren. Doncic gehört bereits jetzt zu den besten zehn Spielern der Liga und führt sein Team aktuell auf Platz 4 der Western Conference. Mit Porzingis und Co. sowie Coach Carlisle hat er herausragende Unterstützung, so dass die Mavs ein sehr gefährliches Team sind.

AktuellBisherTendenzTeamBilanzLetzte 5
Platz 75-2Los Angeles Clippers14-64-2

 

Endlich werden sich die Clippers-Fans sagen, endlich ist die Mannschaft komplett. Nachdem Paul George sein Comeback gegeben hatte und auch Kawhi Leonard sein Load Management abgesessen hatte, kam es zum ersten Spiel, dass die Clippers ohne Ausfälle bestreiten konnten. Seitdem spielen sie sehr soliden Basketball, allerdings scheinen Leonard und George noch etwas Zeit zu brauchen, bis sie auch gemeinsam effektiven Basketball spielen können. Die Ergebnisse sind zwar ok, doch aktuell sorgen Lou Williams und Montrezl Harrell für mehr Schlagzeilen, aufgrund ihrer starken Leistungen.

AktuellBisherTendenzTeamBilanzLetzte 5
Platz 67-1Miami Heat13-54-1

 

Heimlich still und leise haben sich die Miami Heat unter die Top-Teams der Liga gespielt. Jimmy Butler ist dabei natürlich der Top-Star, hält sich aber auf dem Feld einigermaßen zurück und fällt mit 18,7 Punkten pro Spiel nicht besonders auf. Dafür überzeugen Spieler wie Kendrick Nunn, Tyler Herro und Bam Adebayo und auch Goran Dragic erweist sich als wichtige Stütze von der Bank. Körperliche Spielweise, starke Defensive und einige starke Erfolge sind die Folge, machen die Heat insgesamt einen besseren Eindruck, als man es zu Beginn der Saison erwartet hatte.

AktuellBisherTendenzTeamBilanzLetzte 5
Platz 53-2Bostons Celtics13-54-1

 

Die Boston Celtics waren das erste Team, das in dieser Saison eine zehn Spiele andauernde Siegesserie hinlegen konnte. Gute Defensive, eine viel besser gewordene Teamchemie und auch individuell starke Leistungen machen die Celtics zu einem absoluten Top-Team, das es mit jeder Mannschaft aufnehmen. Die schlechte Stimmung ist verflogen und Coach Brad Stevens holt der Maximum aus seiner Truppe heraus.

AktuellBisherTendenzTeamBilanzLetzte 5
Platz 49+5Denver Nuggets13-33-2

 

Ohne großes Aufsehen gewinnen die Nuggets Spiel um Spiel, obwohl die individuellen Top-Leistungen ausbleiben. Klar, mal überzeugt Jamal Murray, dann streut Nikola Jokic ein Triple Double ein und immer wieder sind es verschiedene Akteure, die ihren Teil zum Sieg beitragen. Doch die vielleicht manchmal fehlende, individuelle Konstanz, wird durch das tolle Teamspiel aufgefangen, so dass sich die Nuggets wieder unter den Top-Teams etablieren.

AktuellBisherTendenzTeamBilanzLetzte 5
Platz 36+3Toronto Raptors14-44-1

 

Der amtierende Meister gehört wohl auch zu den größten Überraschungen der Saison. Pascal Siakam hat die Rolle von Kawhi Leonard übernommen und fast alle anderen Raptors-Spieler konnten ihre individuellen Leistungen verbessern. Defensiv gehört man auch wieder zu den Top-Teams und von einem Einbruch nach der Meisterschaft ist überhaupt nichts zu sehen – im Gegenteil sogar, stehen die Raptors aktuell auf Platz 2 der Eastern Conference.

AktuellBisherTendenzTeamBilanzLetzte 5
Platz 24+2Milwaukee Bucks16-33-2

 

Einen passenderen Spitznamen als „The Greak Freak“ wird es für Giannis Antetokounmpo wohl nie geben. Obwohl der MVP des letzten Jahres schon bei seiner Award-Saison überragende Statistiken ablieferte, steigerte er seine Werte erneut, wohlbemerkt in der siebten Saison in Folge. Die Bucks sind durch ihn in überragender Form und derzeit das beste Team der Eastern Conference und neben den Celtics und Lakers eines von drei Teams, das in dieser Saison schon zehn Spiele in Folge gewinnen konnte.

AktuellBisherTendenzTeamBilanzLetzte 5
Platz 12+1Los Angeles Lakers17-24-1

 

Mit dem Erfolg im letzten Spiel gegen die Washington Wizards fuhren die Lakers den zehnten Sieg in Folge ein und festigten ihre Spitzenposition in Western Conference. Mit 17 Siegen und nur zwei Niederlagen sind sie auch das beste Team der Liga und werden dabei von einem MVP-würdigen LeBron James und einem ebenfalls sehr stark auftretenden Anthony Davis angeführt. LeBron hat die Lakers also wieder an die Spitze geführt und will natürlich so lange wie möglich dort oben verweilen. Mit den aktuellen Leistungen sind die Chancen dazu sehr gut.

NBA Power Rankings 2019/20 – Update nach Woche 2

Platz 30: New York Knicks Bilanz: 1-5 (Vorheriges Ranking: 30)

Die Knicks sind mal wieder am Ende unserer Rankings gelandet, da sie fünf der ersten sechs Spiele verloren. Zwar gab es individuell in den ersten Spielen einige gute Leistungen und vor allem Rookie RJ Barrett überzeugte, doch der mit zu vielen Forwards besetzte Kader lässt bisher Rhythmus, Eingespieltheit und Klasse vermissen, so dass es viele Argumente dafür gibt, dass New York das schwächste Team der Liga ist – die Bilanz ist dabei aktuell das vielleicht beste Argument.

Platz 29: Golden State Warriors 1-4 (10)

Die Golden State Warriors auf Platz 29? Ein Fehler oder Irrtum? Keinesfalls, präsentierte sich die Mannschaft von Coach Steve Kerr viel schlechter, als man es vor der Saison für möglich gehalten hatte. Defensiv katastrophal, offensiv ohne Zusammenspiel und auch individuell blieb Curry ohne Durchschlagskraft. Doch es kam noch schlimmer. Nicht nur, dass die Warriors öfter aus der Halle gefegt wurden, Steph Curry brach sich die Hand und wird mindestens drei Monate fehlen. Dazu verletzte sich im letzten Spiel auch Draymond Green und könnte einige Zeit fehlen. Spätestens jetzt sollte also allen klar sein, dass den Warriors eine sehr schwierige Saison bevorsteht.

Platz 28: Washington Wizards 1-3 (24)

Die gute Pre-Season ist bereits vergessen und die Washington Wizards verloren drei der ersten vier Spiele. Beal ist noch nicht in Topform und die Tatsache, dass Coach Brooks vielen jungen Spielern das Vertrauen schenkt, lässt nichts Gutes erahnen. Die Tatsache ein Spiel ohne Overtime mit 158-159 verloren zu haben, mag vielleicht für die Offensivwerte sprechen, legte jedoch auch Defensivprobleme offen, die die Wizards nur sehr schwer in den Griff bekommen werden. Immerhin konnten die jungen Spieler hin und wieder überzeugen.

Platz 27: New Orleans Pelicans 1-4 (23)

Die Verletzung von Zion Williamson ist zu spüren, verloren die New Orleans Pelicans vier der ersten fünf Spiele. Zwar zeigte sich das Lakers-Trio um Ingram, Ball und Hart als durchaus brauchbare Unterstützung, doch letztlich fehlt den Pelicans Zions Spiel, an das sie sich in der Pre-Season schon gewöhnt hatten. Leider schaffen es auch die Veteranen um Holiday und Redick nicht, Zions Fehlen zu kompensieren und so rutschen die Pelicans in unseren Rankings ab.

Platz 26: Oklahoma Thunder 1-4 (25)

Das neu zusammengesetzte Team der Oklahoma City Thunder startete ebenfalls nicht gut in die Saison und verlor vier der ersten fünf Spiele. Sicher war das Startprogramm nicht das einfachste, doch das Team um Chris Paul zeigte sich vor allem offensiv schwach, scort mit Gilgeous-Alexander zwar immerhin ein Spieler über 20 Punkte, doch außer von ihm, Gallinari, Paul und Schröder kommt zu wenig von OKC und Coach Donovan hat alle Hände voll zu tun, die Mannschaft in einen konkurrenzfähigen Zustand zu bringen.

Platz 25: Sacramento Kings 1-5 (16)

Die Sacramento Kings sind neben den Golden State Warriors sicher die größte Enttäuschung der ersten Wochen. Zwar haben auch sie eine Verletzung zu verkraften, da Marvin Bagley seit dem ersten Spiel fehlt, doch das Team von Coach Luke Walton ließ Konzentration und Einstellung vermissen und auch individuell konnten Fox, Hield und Co. bisher nicht den Erwartungen gerecht werden. Das Ziel der Playoffs scheint bereits jetzt schwer erreichbar, vor allem, wenn die Kings weiter so schwach auftreten.

Platz 24: Memphis Grizzlies 1-3 (20)

Unerfahrenheit, fehlende Klasse und sicherlich auch ein wenig fehlende Qualität sind als Gründe für den enttäuschenden aber zu erwartenden Saisonstart der Memphis Grizzlies zu sehen. Zwar ließ Rookie Ja Morant weiter aufblitzen, wie stark er sein kann, doch er ist noch ein paar Schritte davon entfernt, regelmäßig zu überzeugen oder ein Team anzuführen. Die Grizzlies befinden sich in der Entwicklung und es nicht zu erwarten, dass sie in den Rankings irgendwann nicht mehr zu schlechtesten zehn Teams gehören.

Platz 23: Chicago Bulls 2-3 (26)

Von den Mannschaften, die zu diesem Zeitpunkt der Saison bereits mindestens zwei Siege einfahren konnten, machten die Bulls den vermeintlich schwächsten Eindruck. Aus dem einfachen Startprogramm machten sie wenig und sie verloren gegen Teams wie die Knicks, Hornets oder Cavaliers. Individuell bieten die Bulls auch wenig Konstanz in ihren Leistungen und so muss bisher festgestellt werden, dass man in Chicago vielleicht doch noch nicht so weit ist, wie man es sich erhofft hatte.

Platz 22: Cleveland Cavaliers 2-3 (28)

Die Cleveland Cavaliers konnten bereits zwei Siege einfahren und stehen damit vielleicht besser da, als man es erwarten konnte. Als Leistungsträger erwiesen sich in der ersten Zeit Collin Sexton mit 18,2 Punkten pro Spiel, Kevin Love mit 17,2 Punkten und 16,8 Rebounds pro Partie, aber auch Tristan Thompson, der mit 17,6 Punkten und 11,4 Rebounds überzeugen kann. Die Aussichten bleiben vorerst aber eher negativ, da weiterhin ein wenig Klasse im Kader zu fehlen scheint.

Platz 21: Charlotte Hornets 2-3 (30)

Für die Hornets begann die Saison zwar mit einem Sieg, den sie mit der Verletzung von Nicolas Batum aber teuer bezahlen mussten. Es folgten drei Niederlagen, doch immer konnten im bisher letzten Spiel die Kings besiegt werden. Vor allem die jungen Spieler machen einen insgesamt guten Job, doch Coach Borrego weiß, dass die Saison alles andere als einfach wird. Trotzdem scheinen die Hornets nicht ganz so schwach wie vermutet, so dass die Fans auf den einen oder anderen Sieg hoffen dürfen.

Platz 20: Detroit Pistons 2-4 (17)

Die Detroit Pistons können bisher nicht überzeugen und sind einen guten Spieler davon entfernt ein Playoff-Team zu sein. Diesen haben sie mit Blake Griffin aber glücklicherweise im Kader, doch leider fehlt er noch verletzt. Natürlich warten die Pistons auf seine Rückkehr und hoffen auf anschließende Verbesserung. Bis dahin werden Drummond (21,7 Punkte, 18,5 Rebounds pro Partie) und Rose (20,8 Punkte) die Verantwortung tragen und ein Abstürzen in der Tabelle verhindern müssen.

Platz 19: Orlando Magic 2-3 (18)

Obwohl die Magic nicht den besten Saisonstart erwischten, stehen sie aktuell auf Platz 8 im Osten. Die Tatsache eine negativ Bilanz zu haben zeigt wie schwach der Osten ist und dass sich die Magic daher noch keine Sorgen machen müssen. Allerdings sind die individuellen Leistungen nicht besonders gut und ein Blick auf die Statistiken zeigt, dass die Magic die schlechteste Offensive der Liga haben (nur drei Spieler scoren zweistellig). Es wartet also noch jede Menge Arbeit auf die Mannschaft aus Orlando.

Platz 18: Atlanta Hawks 2-3 (22)

Trae Young erwischte einen überragenden Start in die Saison, spielte wie ein MVP-Kandidat und sorgte mit 38 und 39 Punkten in den ersten beiden Spielen fast im Alleingang für die Erfolgserlebnisse der Hawks. Leider knickte er aber um, so dass sein Fehlen das Team in den kommenden Spielen schwächen wird. Mit ihm sind die Hawks aber absolut ernst zu nehmen und die Playoffs scheinen wie ein realistisches Ziel.

Platz 17: Brooklyn Nets 2-3 (12)

Obwohl klar war, dass Kevin Durant die Saison verpassen wird, waren die Erwartungen an Neuzugang Kyrie Irving groß, sollte er den Nets zum nächsten Schritt in der Entwicklung verhelfen. Leider profitieren die Nets aber nur bedingt von ihm. Individuell gibt es wenig Raum für Kritik, außer dass durch Irvings Präsenz das Teamspiel zu leiden scheint. Die Nets verlieren sich in Einzelaktionen und müssen dringend daran arbeiten, zu dem tollen Teamspiel aus der letzten Saison zurückzufinden, vor allem solange Durant nicht dabei ist.

Platz 16: Indiana Pacers 2-3 (8)

Die Pacers gehören zu den zehn Teams aus dem Osten, die nach zwei Wochen mit einer negativen Bilanz da stehen. Was einerseits etwas über die Qualität der gesamten Conference aussagt, legt andererseits auch da, dass die Pacers nicht in Bestform sind. Ihnen fehlt neben Oladipo nun auch Myles Turner verletzt, so dass sich in den nächsten Wochen die Rollenspieler umso mehr auftun müssen, um ein Abstürzen zu verhindern. Glücklicherweise scheinen die Pacers mit Brogdon und Sabonis aber in guten Händen, auch wenn die Ergebnisse noch Raum zur Verbesserung lassen.

Platz 15: Phoenix Suns 3-2 (27)

Ähnlich überraschend wie das Abrutschen der Golden State Warriors, ist der große Sprung, den die Phoenix Suns in unseren Rankings machen. Da es aktuell kein Team mit ausgeglichener Bilanz gibt, reihen sich ab Platz 15 aktuell die Mannschaften mit positiver Bilanz. Phoenix überzeugt dabei vor allem dank der Neuzugänge und scheint ein Team aufgestellt zu haben, das besser ist als Viele erwarteten. Auch die Tatsache, dass DeAndre Ayton aufgrund einer Sperre von 25 Spielen (er nahm unerlaubte Substanzen zu sich) fehlen wird, verkraftete Phoenix bisher gut und macht daher Lust auf mehr.

Platz 14: Portland Trail Blazers 3-2 (11)

Auch wenn die Blazers drei der ersten fünf Spiele gewinnen konnten, war der Saisonstart sicher nicht komplett zufriedenstellend. Die Situation wird zudem durch Verletzungen erschwert, fehlt weiterhin Jusuf Nurkic und verletzte sich außerdem John Collins. Immerhin präsentierte sich Neuzugang Whiteside als Stütze, auch wenn es defensiv nicht besonders gut mit ihm läuft. Lillard und McCollum machen da weiter, wo sie im vergangenen Jahr aufhörten und auf kurz oder lang, sollten die Blazers in den Rankings wieder ein wenig klettern können.

Platz 13: Dallas Mavericks 3-2 (19)

Luka Doncic und Kristaps Porzingis überzeugten in den ersten Spielen der Mavs und führten die Mannschaft bereits zu drei Erfolgen. Vor allem Doncic tritt mit im Schnitt 26,2 Punkten, 9,6 Rebounds und 8,4 Assists sehr stark auf und wird dabei hervorragend von Porzingis (21 Punkten und 8 Rebounds) unterstützt. Auch die Rollenspieler finden sich hinter den Beiden zurecht und so hinterlassen die Mavs den Eindruck, als wenn die Playoffs ein realistisches Ziel bleiben, solange Doncic und Porzingis weiterhin derart stark spielen.

Platz 12: Minnesota Timberwolves 3-1 (21)

Neben den Phoenix Suns gehören auch die Minnesota Timberwolves zu den positiven Überraschungen der noch jungen Saison. Zwar hatten sie erst vier Spiele, doch da sie erst eine Partie verloren, stehen sie derzeit auf Rang 3 in der Western Conference. Alles überragend spielt dabei Karl-Anthony Towns mit 27,3 Punkten und 11 Rebounds im Schnitt. Leider legte er sich im letzten Spiel gegen die Sixers aber mit Joel Embiid an und wurde für zwei Spiele gesperrt. Die Wolves gehen nach den Siegen trotzdem selbstbewusst in die kommenden Partien und hoffen auch ohne Towns Siege einfahren zu können.

Platz 11: Utah Jazz (9)

Die Jazz kassierten in den ersten vier Spiele nur 94 Punkte pro Partie und beweisen damit gleich zu Beginn der Saison, dass auch in diesem Jahr der Fokus auf der Verteidigung liegt. Neuzugang Conley soll die Offensiv zudem in Schuss bringen, aber so richtig rund läuft es noch nicht. Conley und Mitchell scheinen aber zu harmonieren und wenn der Rhythmus bei den Jazz einkehrt, werden sie wohl wieder Bestandteil der Top Ten in unseren Rankings sein.

Platz 10: Houston Rockets 3-2 (3)

Die Rockets sind einer der Topfavoriten auf den Titel, konnten zu Beginn der Saison aber nur bedingt überzeugen. James Hardens Quoten sind dabei jenseits von Gut und Böse, traf er beispielsweise nur 14 seiner 70 Dreier (20%). Trotzdem legte er bereits Spiele mit 40 und 59 Punkten hin und auch Russell Westbrook kommt nah an einen Triple Double Schnitt. Beide liefern also ab, doch die Rockets müssen als Team besser werden, offensiv hochprozentiger treffen und besser verteidigen. Erst dann werden sie auch in der Tabelle wieder klettern können.

Platz 9: Denver Nuggets 3-2 (2)

Die Denver Nuggets gingen, ähnlich wie die Rockets, als einer der Topfavoriten in die Saison. Nach fünf Spielen überzeugten sie aber noch nicht wie gewohnt und dementsprechend genervt zeigte sich Coach Malone. Er kritisierte seine Spieler und forderte mehr Einsatzwillen. So könne man vor der Saison gut über Ziele sprechen und sich stark reden, doch am Ende fehle der Einsatz auf dem Feld. Denver steht zwar mit positiver Bilanz da, doch der Coach will mehr von seiner jungen Mannschaft sehen.

Platz 8: San Antonio Spurs 4-1 (15)

Heimlich still und leiste erarbeiteten sich die Spurs den 2. Platz in der Tabelle der Western Conference. Das Team von Coach Popovich überzeugte in den ersten Spielen durch solide Leistungen in Offensive und Defensive und kam den Pflichtaufgaben nach. Während andere Mannschaften damit zu kämpfen haben, dass sie verletzte Spieler haben und die Eingespieltheit oder die Einstellung fehlt, läuft es bei den Spurs, die wie immer unter dem Radar zu fliegen scheinen.

Platz 7: Miami Heat 4-1 (14)

Obwohl Jimmy Butler die ersten drei Spiele verpasste, konnten sich die Miami Heat behaupten und letztlich nach Butlers Rückkehr vier Siege in den ersten fünf Spielen einfahren. Zu überzeugen wussten vor allem zwei Rookies. Während Tyler Herro mit 16,4 Punkten pro Spiel als guter Shooter agiert, ist es der ungedraftete 24-jährige Kendrick Nunn, der mit 22,4 Punkten pro Spiel die positive Rookie-Überraschung ist. Dementsprechend gut sind in Miami die Platzierung und die Stimmung.

Platz 6: Toronto Raptors 4-1 (13)

Die Toronto Raptors gewannen ebenfalls vier der ersten fünf Spiele und gehörten zu den Mannschaften, die am meisten überzeugten. Siakam, Lowry und VanVleet geben derzeit alles, um die Abgänge von Leonard und Green aufzufangen und wie die Ergebnisse belegen, haben sie dabei Erfolg. Toronto überzeugt aktuell auf ganzer Linie und ist vielleicht doch nicht so schwach, wie Viele es vor der Saison vermutet hatten.

Platz 5: Los Angeles Clippers 4-2 (6)

Auch wenn die Los Angeles Clippers bereits zwei Niederlagen einstecken mussten, gehören sie zu den Top-Teams, die die Erwartungen erfüllen konnten. Vor allem die Tatsache, dass Paul George noch fehlt macht Mut, da die Clippers bereits ohne ihn, wie ein absolutes Top-Team auftreten. Die Niederlagen kamen gegen die Suns (ein Ausrutscher) und Utah (ohne Leonard), so dass es überhaupt keinen Grund zur Beunruhigung gibt, vor allem da mit den Lakers und Spurs bereits zwei direkte Konkurrenten besiegt wurden.

Platz 4: Milwaukee Bucks 3-2 (1)

Mit drei Siegen und zwei Niederlagen war der Saisonstart der Bucks natürlich nicht wirklich überzeugend. Antetokounmpo spielte zwar gut, doch es scheint als hätte der MVP noch Luft nach oben und als wäre er noch nicht an seinem Leistungslimit. Defensiv muss das Team von Coach Budenholzer auch zulegen und so rutschen sie in unseren Rankings ein wenig ab. Giannis und Co. werden aber weiter an sich arbeiten und die Formkurve sollte schnell wieder nach oben zeigen.

Platz 3: Boston Celtics 4-1 (7)

Die Boston Celtics machen einen großen Sprung nach oben und gehörten auch zu den Mannschaften, die einen guten Eindruck in den ersten Spielen hinterließen. Nach einer Auftaktpleite gegen die Sixers folgten vier Siege in Folge, unter anderem gegen die Raptors und Bucks. Walker erzielte zuletzt dreimal über 30 Punkte und Tatum konnte mit einem Game-Winner gegen die Knicks überzeugen. In Boston kommt man also selbstbewusst aus den ersten Wochen der Saison.

Platz 2: Los Angeles Lakers 4-1 (5)

Zu Beginn der Saison verloren die Lakers das Stadtduell gegen die LA Clippers, doch anschließend kamen LeBron und Davis in Fahrt, die Beide auch individuell überragten. Es folgten vier Siege am Stück und da auch Kuzma mittlerweile wieder fit ist und auch Rondo bald zurückkehren sollte, darf man weitere Verbesserungen erwarten. Erfreulich sicher auch, dass Rollenspieler wie Green, Bradley oder Howard zu überzeugen wussten und die Tatsache, dass die Lakers eines der stärksten Defensivteams sind, lässt die Vorfreude auf eine starke Saison bei den Lakers-Fans weiter ansteigen.

Platz 1: Philadelphia 76ers 4-0 (4)

Vor der Saison sprachen viele Experten davon, dass die Sixers die stärkste Starting Five der Liga haben. Als einziges Team ohne Niederlage scheinen die Sixers diese These bisher zu bestärken, auch wenn sich Philly zuletzt selbst schwächte. Beim letzten Sieg über die Wolves geriet Joel Embiid mit Karl-Anthony Towns aneinander und wurde für zwei Spiele gesperrt. Nun müssen die Sixers zeigen, was sie ohne Embiid leisten können, der bisher der beste Akteur für Philly war. Doch in Anbetracht der guten Ergebnisse und der Ausgeglichenheit im Kader, braucht man sich aktuell keine Sorgen um die Sixers machen.


 

 

NBA POWER RANKINGS 2019/20 – Update zum Saisonauftakt

Platz 30: Charlotte Hornets (Vorheriger Platz: 30)

In der Pre-Season hatten es sich die Hornets nicht besonders einfach gemacht. Spiele gegen die Celtics, Heat, 76ers, Grizzlies und Pistons standen an. Erwartungsgemäß schnitten sie nicht gut ab, gewannen nur gegen das Team aus Memphis und hatten vor allem offensiv Probleme. Ein Fingerzeig für die Saison, die für Jordans Team sicher nicht von Erfolg geprägt sein wird.

Platz 29: New York Knicks (29)

Die Knicks gewannen ihr erstes Pre-Season Spiel gegen die Wizards, kassierten dann aber drei Niederlagen. Besorgniserregend war vor allem, dass man nach dem zweiten Vorbereitungsspiel bereits von fehlendem Fokus und fehlender Einstellung sprach und defensiv katastrophal agierte. Außerdem halten sich bereits Gerüchte, dass die Spielzeitverteilung zu Beschwerden führte. Die Pre-Season scheint also die nächste Katastrophen-Saison anzukündigen.

Platz 28: Cleveland Cavaliers (26)

Die Cavaliers haben auch wenig Grund zur Hoffnung, legte die Pre-Season offen, dass Qualität im Kader fehlt. Sicher, die Rotation und vor allem die Last die Kevin Love tragen wird, sollte sich in der Saison ein wenig verändern, doch Rookie Garland überzeugte nicht besonders und nach nur einem Sieg gegen ein internationales Team, wird man abwarten müssen, ob sich die Cavs in Tabelle und Rankings nach oben arbeiten können.

Platz 27: Phoenix Suns (27)

Die Suns sind ein Paradebeispiel dafür, dass die Pre-Season wenig Wert ist. Sie gewannen Spiele gegen die Wolves und Blazers und präsentierten sich dabei recht ordentlich. Gegen die Kings und Nuggets ging aber relativ wenig und die Tatsache, dass Booker beispielsweise nur 13,7 Punkte und Ayton nur knapp 21 Minuten pro Spiel spielte, legt offen, dass sich die Spielanlage in der regulären Saison deutlich verändern wird. Dementsprechend bleiben viele Fragezeichen und die Suns vorerst am unteren Ende der Rankings.

Platz 26: Chicago Bulls (23)

Zach LaVine ist der Lichtblick der Bulls und hinterließ den Eindruck, die gute letzte Saison fortsetzen zu können. Er erzielte 23,3 Punkte in 24 Minuten bei einer Quote von 59,3%. Diese wird er nicht halten können, doch es scheint als würde er die Rolle als klarer Go to Guy übernehmen können und wollen. Coach Boylen muss nun die richtigen Teil um ihn herumsetzen und dabei weiter daran arbeiten, dass sich die junge Mannschaft entwickelt. Ein erneutes Klettern in den Rankings scheint die logische Folge, auch wenn die insgesamten Auftritte bisher nicht wirklich souverän waren.

Platz 25: Oklahoma Thunder (24)

Zwei Siege, zwei Niederlagen und die ersten Versuche mit Paul, Schröder und Gilgeous-Alexander gemeinsam zu spielen. Wirklich vielversprechend verliefen die Versuche aber nicht und Coach Donovan wird wohl eher selten auf diese Kombination zurückgreifen. Interessant wird zudem sicher, welche Rolle Chris Paul einnehmen kann. Die 6 Punkte und 4 Assists pro Spiel sind wohl kaum ein Indiz für das was kommen mag. Die Thunder werden sich aber erst beweisen müssen, bevor es wieder nach oben geht.

Platz 24: Washington Wizards (28)

Für die Wizards war die Pre-Season sicher eine positive Zeit. Sie konnten Bradley Beal für zwei weitere Jahre an sich binden und hatten mit drei Siegen und nur zwei Niederlagen eine durchaus gute Zeit in der Vorbereitung. Klar, noch sind diese Zahlen wertlos, aber trotzdem gab es weitere positive Aspekte. Einer davon war Moritz Wagner. Er erzielte 15,8 Punkte in 21 Minuten pro Spiel und bewarb sich damit für einen Platz in der Rotation.

Platz 23: New Orleans Pelicans (22)

Die New Orleans Pelicans fallen in den Rankings, obwohl sie eines der Teams waren, die ohne Niederlage durch die Pre-Season kamen. Allerdings gab es eine Hiobsbotschaft, die Mannschaft und Fans schwer traf. Zion Williamson verletzte sich am Knie und wird die ersten Wochen der Saison verpassen. Kritiker fühlten sich sofort bestätigt und wiesen darauf hin, dass der junge Forward zu schwer ist und sich bereits jetzt die großen Kräfte, die auf seinen Körper einwirken, zeigen. Dementsprechend ernüchternd war das Ende der Vorbereitung und ohne Zion muss sich das Spiel der Pelicans zum Start der Saison wieder verändern.

Platz 22: Atlanta Hawks (20)

Die Hawks starteten mit großen Erwartungen in die Vorbereitung, konnten aber nur eines ihrer fünf Spiele gewinnen. Highlight der Pre-Season war sicher Vince Carters 17 Punkte Auftritt bei den Knicks. Ansonsten gab es vor allem offensiv noch einige Fragezeichen, die das gute letzte Jahr nicht wiederspiegelten. Doch Young, Collins und Co. werden in der Saison sicher ein anderes Gesicht zeigen.

Platz 21: Minnesota Timberwolves (21)

Andrew Wiggins bezog Stellung zum ESPN-Player-Ranking und wies daraufhin, dass es nicht 100 bessere Spieler als ihn gibt. Im darauffolgenden Spiel traf er allerdings nur 4 seiner 18 Würfe und die Tatsache in fünf Spielen nur 31,6% seiner Würfe getroffen und nur 9,8 Punkte pro Spiel erzielt zu haben, untermauerten seine Ansage nicht unbedingt. Ansonsten zeigten die Wolves defensiv einige Mängel, die sie zur Saison unbedingt abstellen müssen, um besser als letztes Jahr da zu stehen.

Platz 20: Memphis Grizzlies (25)

Die Grizzlies hinterließen insgesamt einen ordentlichen Eindruck und konnten vor allem gegen die internationalen Teams überzeugen. Rookie Ja Morant ließ sein Talent aufblitzen und die insgesamt junge Truppe scheint die richtige Einstellung mit zubringen. Auch der Spielstil änderte sich bereits und so darf man sich auf eine interessante Truppe aus Memphis freuen.

Platz 19: Dallas Mavericks (19)

Die Dallas-Fans werden hoffen, dass die Pre-Season bereits eine Vorschau auf die Saison bot, denn das Zusammenspiel von Luka Doncic und Kristaps Porzingis sah bereits ziemlich gut aus. Vor allem Porzingis konnte nach 1,5 Jahren ohne Basketball direkte seine ersten Würfe treffen und mit 16 Punkten und 9,5 Rebounds in 23 Minuten überzeugen. Und Doncic? Der legte gleich wieder 20,5 Punkte pro Spiel auf, sammelte 9,5 Rebounds ein und scheint den nächsten Schritt zu machen. Die Mavs sind also auf einem guten Weg.

Platz 18: Orlando Magic (17)

Markelle Fultz stand in allen sechs Vorbereitungsspielen der Magic auf dem Feld. Seine Ausbeute: 19,8 Minuten, 6,7 Punkte und 31,5% aus dem Feld. Dreier traf er noch nicht und die 2,7 Ballverluste waren auch nicht die beste Bewerbung, doch in Orlando wird man an ihm festhalten. Teamtechnisch startete man mit drei Siegen in die Vorbereitung, verlor aber die letzten drei Spiele. Immerhin stand die Defensive gut, doch andererseits lief es offensiv nicht besonders gut. Es steht also noch eine Menge Arbeit für die Magic an.

Platz 17: Detroit Pistons (16)

Blake Griffin und Reggie Jackson hatten in der Vorbereitung mit kleineren Verletzungen zu kämpfen. Coach Casey gab aber bereits Entwarnung und geht nicht davon aus, dass sich die Probleme in die reguläre Saison ziehen werden. Die Pistons können also aufatmen und nach einer soliden Vorbereitung mit voller Kraft in die neue Spielzeit gehen.

Platz 16: Sacramento Kings (18)

Eigentlich könnte man in Sacramento zufrieden in die Saison starteten, doch leider sorgte Buddy Hield für Unruhe bei den Kings. Obwohl er bisher wenig in seiner Karriere erreicht hat, reichte ihm das Angebot über vier Jahre und 90 Millionen Dollar nicht aus. Er drohte bereits die Mannschaft verlassen zu wollen, wenn er sich mit den Kings nicht einigen könne. Für die Medien ein gefundenes Fressen, durch das sich die Mannschaft nun nicht ablenken darf. Immerhin spielte er gut, so dass die Kings trotz allem vorerst weiter auf ihn bauen werden.

Platz 15: San Antonio Spurs (14)

Nach drei Niederlagen folgten zwei Siege in der Pre-Season, doch wer die Spurs und Popovich kennt, der weiß, das vor allem hier die Ergebnisse in der Vorbereitung absolut unwichtig sind. Ohne das ein Akteur besonders überragte, spielte die Mannschaft um DeMar DeRozan und LaMarcus Aldridge eine solide Vorbereitung, in der das eine oder andere ausprobiert wurde. Bis Donnerstag bleibt zudem genug Zeit, um im Training an der einen oder anderen Sache zu arbeiten.

Platz 14: Miami Heat (15)

Rookie Tyler Herro zeigte mit einer Dreierquote von 51,9% und 2,8 von 5,4 Dreiern pro Spiel, dass er für die Heat eine wichtige Rolle übernehmen kann. Zudem sorgte der ungedraftete Kendrick Nunn im letzten Spiel gegen die Rockets mit 40 Punkten für Aufsehen. Dazu ließen die Ergebnisse (mit Ausnahme des Spiel gegen die Rockets, in dem die Heat 144 Punkte kassierten) erahnen, dass Miami in diesem Jahr defensiv stark auftreten wird. Vier Siege und nur eine Pleite waren die Folge.

Platz 13: Toronto Raptors (11)

Pascal Siakams 17 Punkte in 23,7 Minuten pro Spiel lassen auch hier bereits erahnen, dass er der neue Go To Guy in Toronto sein wird. Ansonsten war die Vorbereitungszeit wenig vielsagend. Anunoby und VanVleet präsentierten sich phasenweise auch ordentlich und so wird der amtierende Meister selbstbewusst in die Saison gehen. Unterschätzen darf man die Raptors nach ihren Abgängen zwar nicht, allerdings werden sie die Leistungen der letzten Saison wohl kaum wiederholen können, da sie vor allem defensiv etwas anfälliger scheinen.

Platz 12: Brooklyn Nets (13)

Die Brooklyn Nets befanden sich in China, als Daryl Moreys (GM der Rockets) Tweet für ein NBA-Erdbeben sorgte. Die Folgen waren spielerisch nicht zu spüren, doch phasenweise war der Fokus vielleicht nicht so sehr beim Basketball, wie es hätte sein sollen. Die Nets verloren dazu ihr letztes Vorbereitungsspiel und werden die Pre-Season schnell vergessen lassen. Die Saison steht an und beim Spiel gegen die Wolves, sollte am Donnerstag schnell der erste Sieg eingefahren werden können.

Platz 11: Portland Trail Blazers (9)

Die Blazers werden vorerst weiterhin ohne Jusuf Nurkic auskommen müssen und weiter an der Teamchemie arbeiten müssen. Immerhin zeigten sich Lillard und McCollum bereits für die anstehende Spielzeit und die Ergebnisse sind für den Western Conference Finalisten des Vorjahres sicherlich zweitrangig. Sie starten die Saison direkt mit einem Top-Spiel gegen die Nuggets, gegen die sie beide Vorbereitungsspiele verloren. Coach Stotts und Co. werden aber sicher etwas besser vorbereitet in das erste Saisonspiel gehen.

Platz 10: Golden State Warriors (8)

Steph Curry legte in den vier Pre-Season Spiele bereits 26,8 Punkte pro Spiel auf, obwohl er nur 24,5 Minuten auf dem Feld stand. Sein neuer Partner, D’Angelo Russel, konnte mit 18 Punkten pro Spiel ebenfalls solide Werte auflegen, so dass die Rollenverteilung bei den Warriors klar scheint. Da jedoch die Liste der angeschlagenen Spieler recht lang ist, dürfen die Warriors den Start der Saison keinesfalls verschlafen, um sich nicht schon zu Begin der Saison in eine schwierige Saison zu bringen. Curry wird seine Leistungen also noch etwas steigern müssen.

Platz 9: Utah Jazz (7)

Die Utah Jazz sind das einzige Team der Western Conference, das nur eines der Vorbereitungsspiele gewinnen konnte. Zeit für Panik? Keinesfalls, allerdings scheint das Team defensiv noch den einen oder anderen Gang hochschalten zu müssen. Keine Mannschaft präsentierte sich in der Off-Season anfälliger und kassierte mehr Punkte im Schnitt (119,2). Doch genau hier war die große Stärke der Jazz und so darf man erwarten, dass Utah ab kommender Woche anders auftreten wird.

Platz 8: Indiana Pacers (12)

Defensiv zeigten sich die Pacers sicher nicht so stark wie erwartet, gleichzeitig waren sie offensiv jedoch voll auf der Höhe und gehörten in der Vorbereitung zu den Top 5 Offensiv Teams. Knapp 120 Punkte pro Spiel lassen die Fans darauf hoffen, dass Oladipos vorläufiges Fehlen vorerst nicht so stark zu spüren sein wird. Leider ist mit Domantas Sabonis bisher keine Einigung über eine Vertragsverlängerung erzielt worden können, so dass erste Trade-Gerüchte die Runde machten. Ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt, nach einer soliden Vorbereitung und kurz vor dem Saisonstart.

Platz 7: Boston Celtics (10)

Rookie Carsen Edwards sorgte mit acht Dreiern in einem Viertel in einem der Vorbereitungsspiele für Aufsehen und konnte mit im Schnitt 15 Punkten pro Spiel dazu beitragen, dass die Celtics ohne Niederlagen durch die Pre-Season cruisten. Allerdings waren die Gegner auch nicht die Besten, trotzdem soll das Selbstvertrauen der ersten Siege genutzt werden, um gut in die Saison zu starten. Coach Stevens wird seine Mannschaft auf ein schweres erstes Spiel gegen die Philadelphia 76ers vorbereiten müssen.

Platz 6: Los Angeles Clippers (5)

Kawhi Leonard nahm sich in der Pre-Season zurück und blieb mit nur 10 Punkten pro Spiel, bei einer Quote von 32% blass. Auch ergebnistechnisch hielten sich die Clippers zurück und waren offensiv nicht wirklich stark. Die Defensive ließ allerdings erahnen, wo die Reise für die Clippers in dieser Saison hingeht. Doch ohne George und mit vielen neuen Gesichtern, könnte das Team von Coach Rivers noch etwas Zeit brauchen. Am ersten Spieltag kommt er direkt zum Stadt-Duell mit dem Lakers, in dem sich vor allem Leonard besser präsentieren werden muss.

Platz 5: Los Angeles Lakers (3)

Auch die Lakers hatten mit der China-Problematik zu kämpfen, da sie in China waren, und sich LeBron im Nachgang auch einiger Kritik in Bezug auf seinen Kommentar stellen musste. Leistungstechnisch gab es wenig Aufregendes zu berichten, es kam nur zu einer Schrecksekunde, als sich Davis am Daumen verletzte. Er spielte aber bereits wieder und harmonierte gut mit James. Die Erwartungen der Lakers-Fans sind hoch, zeigte sich auch LeBron in scheinbar guter Form. Ab Mittwoch zählt es, wenn es in LA zum ersten von vier Stadtderbys kommt.

Platz 4: Philadelphia 76ers (4)

Ben Simmons sorgte für das größte Highlight der Sixers-Pre-Season als er einen Dreier traf. Endlich, sagten sich die Fans und die Halle stand während eines Pre-Season-Spiels Kopf. Ansonsten präsentierte sich Simmons gewohnt vielseitig und Embiid wie erwartet dominant. Das große Fragezeichen der Sixers bleibt das Shooting, doch bei einem der Topfavoriten im Osten kann man davon ausgehen, dass sie hier keine großen Probleme bekommen werden.

Platz 3: Houston Rockets (2)

Wen Daryl Morey gewusst hätte, was sein Tweet auslöst, hätte er sich sicher zwei mal überlegt, ob er ihn absetzt. Die großen Diskussionen brachten den Fokus jedoch weg vom spielerischen, wo James Harden schon wieder unfassbar agierte. Im Schnitt erzielte er 31,2 Punkte in den sechs Vorbereitungsspielen und verteilte außerdem 9 Assists. Sein neuer Kollege Westbrook hatte etwas mehr Probleme. Für ihn schwache Werte und eine Handverletzung im letzten Spiel, lassen die Pre-Season nicht besonders positiv enden und es bleibt fraglich, ob er für den Saisonstart fit ist. Mit Harden in dieser Form brauchen sich die Rockets aber keine Sorgen machen.

Platz 2: Denver Nuggets (6)

Sicherlich darf man die Ergebnisse der Vorbereitung nie überbewerten, doch die Nuggets ließen erahnen, wie stark sie in dieser Saison auftreten können. Neben dem insgesamt guten Spiel freuten sich die Denver-Fans zudem über die Rückkehr von Michael Porter Jr., der zwar nur 9,3 Punkte pro Spiel erzielte, aber auch nur 16 Minuten pro Spiel spielte und dabei 55,2% aus dem Feld traf. Man darf also eine Menge von ihm und den Nuggets erwarten, die zumindest im Vorfeld der Saison den besten Eindruck der Western Conference Teams hinterließen.

Platz 1: Milwaukee Bucks (1)

Den besten Eindruck aller Teams machten aber die Milwaukee Bucks. Der Eastern Conference Finalist des letzten Jahres spielte eine fehlerlose Pre-Season und konnte sich dabei auf einen überragenden Giannis Antetokounmpo verlassen, der in nur 23,3 Minuten 27,3 Punkte, 12 Rebounds und 3,3 Assists ablieferte. Zudem kündigte er an, dass die Bucks sich gerade erst finden und sie als Team, aber auch er, individuell, im Laufe der Saison noch besser werden. Die Bucks bleiben also der einer der, wenn nicht sogar der größte Favorit im Vorfeld dieser Saison.

NBA Power Rankings 2019/20 – Plätze 26-30

Platz 30: Charlotte Hornets

Ein neues Team am Ende unserer NBA Power Rankings – vermutlich zu Recht. Bereits die letzte Saison war für die Hornets ein Kampf und letztlich landeten sie auf Rang 9. In der Off-Season mussten sie sich dann von Kemba Walker, Jeremy Lamb, Tony Parker und Frank Kaminsky trennen und bekamen als einzig namhaften Neuzugang Terry Rozier. Sicher, er hat etwas zu beweisen und es gibt noch einige Veteranen im Team, die Aussichten sind für die Hornets aber trotzdem alles andere als gut.

Platz 29: New York Knicks

Die Knicks drafteten an dritter Stelle RJ Barrett und hoffen damit einen neuen möglichen Star in ihren Reihen zu haben. Dazu konnten sie mit Wayne Ellington, Taj Gibson, Elfrid Payton, Marcus Morris, Bobby Portis und Julius Randle einige interessante Akteure holen. Doch die Knicks sind die Knicks, in den letzten Jahren funktionierte hier kaum ein Spieler und so werden sie sich in unseren Rankings zunächst beweisen und hocharbeiten müssen.

Platz 28: Washington Wizards

Interessant sind die Wizards vor allem aus deutscher Sicht, da Moritz Wagner und Isaac Bonga im Sommer hier ihr neues zu Hause fanden. Man darf sogar darauf hoffen, dass beide etwas Spielzeit abgreifen, doch leider ist genau das das Problem. Mit Ausnahme von Bradley Beal gibt es keinen Spieler mit Spitzenklasse im Kader (John Wall wird die Saison wohl komplett verpassen) und Spieler wie Isaiah Thomas oder Davis Bertans könnten nach Beal bereits die zweite bzw. dritte Option sein. Den Wizards steht also eine sehr schwere Saison bevor.

Platz 27: Phoenix Suns

Devin Booker verbesserte sich bisher in jedem Jahr, doch bisher fehlte ihm die nötige Unterstützung, um die Suns zu einem besseren Team zu machen. Mit Ricky Rubio, Dario Saric, Aron Baynes und Frank Kaminsky konnte man aber zumindest etwas Qualität noch Phoenix holen und damit die Abgänge verkraften. Zudem gehen Ayton und Booker in die nächste Saison und mit Oubre und Bridges hat man weitere junge Spieler mit viel Potenzial im Kader.

Platz 26: Cleveland Cavaliers

Das erste Jahr nach LeBron James war eine Katastrophe und die Cavs waren mit den Knicks das schwächste Team der Eastern Conference. In diesem Jahr geht immerhin Kevin Love fit in die Spielzeit, doch einen Riesensprung nach oben darf man in den NBA Power Rankings nicht erwarten, hat Love nicht wirklich gute Unterstützung. Zwar draftete man verheißungsvolle Talente, doch ein Trade von Love scheint wahrscheinlich, ist der Blick definitiv eher auf die langfristige Zukunft gerichtet.

NBA Power Rankings 2019 – Plätze 21-25

Platz 25: Memphis Grizzlies

Lange Zeit standen die Grizzlies mit ihrem Grit ‘n Grind-Motto für Zuverlässigkeit und jeder der nach Memphis kam, wusste was ihn erwartet. Spätestens nach diesem Sommer ist diese Zeit aber vorbei, verließ nun auch Mike Conley „seine“ Grizzlies. Kein Memphis-Akteur steht damit länger als zwei Jahre im Team und mit Nummer 2 Pick Ja Morant ist der Blick Richtung Zukunft gerichtet. Die Memphis Grizzlies werden sich verändern und haben das Potenzial den Fans aufregenden Basketball zu bieten.

Platz 24: Oklahoma Thunder

Mit riesigen Erwartungen startete OKC in die vergangene Saison. Westbrooks Vertrag wurde verlängert, Paul George verpflichtet und man dachte plötzlich OKC hätte sogar Titelchancen. Es folgte das bittere Aus in den Playoffs, ein völlig überraschender Trade-Wunsch von Paul George und sogar das Undenkbare passierte: Russell Westbrook wurde getradet. Mit Chris Paul, Shai Gilgeous-Alexander und Danilo Gallinari erhielt man sogar Qualität zurück, doch es halten sich bereits Gerüchte, dass Paul getradet werden soll und niemand weiß so wirklich, wofür die Thunder stehen. Dennis Schröder steht auch noch im Kader, doch die Playoffs scheinen im starken Westen trotzdem nur schwer zu erreichen.

Platz 23: Chicago Bulls

Nach einer turbulenten Saison, in der die Bulls außerdem einige Verletzungen verkraften müssen, wurden einige Unruheherde beseitigt, in der Hoffnung nun eine bessere Saison abzuliefern. Das junge Team hat Potenzial und konnte sich mit Satoransky, Young und Kornet sogar etwas vertiefen. Sollte die Gesundheit bei Markkanen, LaVine, Carter Jr. oder auch Valentine mitspielen, könnte bei den Bulls sogar was Richtung Playoffs gehen. Die NBA Power Rankings sprechen allerdings noch nicht dafür.

Platz 22: New Orleans Pelicans

In kaum einem Team freut man sich so sehr auf das kommende Jahr, wie in New Orleans. Zwar trennte man sich von Anthony Davis, doch sein Trade glich einer Erlösung, auch weil man einen zufriedenstellenden Gegenwert von den Lakers bekam. Dazu wurde Nummer 1 Pick Zion Williamson ähnlich gehyped wie LeBron James vor seiner Rookie-Saison und gemeinsam mit den Jungspunden der Lakers (Ball, Ingram und Hart) soll er den Pelicans neuen Glanz verleihen. Nicht vergessen darf man zudem Jrue Holiday, so dass die Optimisten in New Orleans schon von den Playoffs sprechen.

Platz 21: Minnesota Timberwolves

Für die Timberwolves beginnt eine weitere Saison, in der sie mit großer Hoffnung gehen. Man trennte sich von Spielern wie Rose, Gibson, Deng, Saric und Bayless und bastelte durch die Verpflichtungen von Jordan Bell, Noah Vonleh, Shabazz Napier oder Jaky Layman weiter am Kader. Klar ist, dass Towns die Mannschaft anführen wird und natürlich steckt immer noch eine gewisse Hoffnung in Wiggins. Doch es ist anzuzweifeln, ob ihm der nächste Schritt gelingt und so scheinen die Wolves letztlich doch etwas zu schwach, um in der Western Conference für Furore sorgen zu können.

NBA Power Rankings 2019 – Plätze 16-20

Platz 20: Atlanta Hawks

Bereits in der vergangenen Saison gehörten die Atlanta Hawks zu einem der Überraschungsteams und bereiteten vor allem zum Ende der Saison eine Menge Spaß. Dazu konnte man sich in der Off-Season mit guten Rookies oder Spielern wie Evan Turner oder Allen Crabbe vertiefen. Machen Young und Collins nun den erhofften und erwarteten Sprung in der Entwicklung, darf man in Atlanta wieder von den Playoffs träumen.

Platz 19: Dallas Mavericks

Auch die Dallas Mavericks dürfen von den Playoffs träumen. Maxi Kleber, der sich einen dicken Vertrag in Dallas sichern konnte, gab offensiv den siebten oder achten Platz als Ziel aus und stützt seine Erwartungen auf Luka Doncic und Kristaps Porzingis. Beide gehören neben Antetokounmpo oder Jokic zu den vielleicht besten Europäern und wollen die Mavs wieder in die Playoffs führen. Sicher, sie sind noch jung, doch sie bringen bereits eine Menge Erfahrung mit zeigten, dass sie das Potenzial haben, mit den Top-Spielern mit zu halten.

Platz 18: Sacramento Kings

Die Sacramento Kings sind ein weiteres Team, dass angeführt von einigen jungen Spielern die Playoffs angreifen wollen. De’Aaron Fox geht dabei voran und sollte mit einem weiteren Jahr Erfahrung noch etwas besser auftreten können. Dazu spielte Bogdanovic eine herausragende WM, Trevor Ariza wird dem Team helfen können und wenn Barnes, Hield und Co. ähnlich stark auftreten wie im vergangenen Jahr, werden die Kings erneut für die eine oder andere Überraschung sorgen können.

Platz 17: Orlando Magic

Kaum eine Mannschaft hatte eine so ruhige Off-Season wie die Orlando Magic. Aminu ist der einzige nennenswerte Neuzugang und Jerian Grant wohl der einzige wichtige Abgang. Im vergangenen Jahr reichte es noch für die Playoffs, doch die Konkurrenz hat sich in der Eastern Conference nicht verschlechtert. Immerhin ist die Fultz-Personalie von Bedeutung, scheint der ehemalige Nummer 1 Pick endlich gesund zu sein und will er die Magic besser machen. Für weiter oben reicht es in den NBA Power Rankings aber nicht.

Platz 16: Detroit Pistons

Die Detroit Pistons schafften es dank einem Kraftakt von Blake Griffin in die Playoffs. Sollte die Gesundheit in dieser Saison mitspielen und sollten die Neuzugänge Derrick Rose, Joe Johnson oder Markieff Morris helfen können, darf man die Pistons auch in diesem Jahr in den Playoffs erwarten. Schließlich sind sie durch bennante Neuzugänge sowie mit Griffin, Drummond und Co. noch immer stark aufgestellt. Es bleiben allerdings einige Fragezeichen und sollte Griffin nicht fit sein oder sich verletzten, schwinden ihre Chancen sehr schnell.

NBA Power Rankings 2019 – Plätze 11-15

Platz 15: Miami Heat

Für Miami reichte es in der letzten Saison nur zu Platz 10, doch viele Verletzungen, ein wenig Unruhe im Team und letztlich die fehlende Klasse, machten eine Playoff-Teilnahme unmöglich. Mit Jimmy Butler konnten sie sich nun allerdings einen Top-Spieler holen, der sich sehr auf seine Zeit bei den Heat freut. Mit Dragic, Olynyk, Winslow und Co. scheint man gut aufgestellt, so dass auch das Karriere-Ende von Wade und der Abgang von Whiteside kaum ins Gewicht fallen sollten.

Platz 14: San Antonio Spurs

Wie sollte es anders sein, auch in diesem Jahr kann den Spurs nicht wirklich viel zugetraut werden. So scheint es sieben Teams in der Western Conference zu geben, die klar besser sind als das Team von Gregg Popovich, so dass sich die Spurs mit Teams wie den Mavs, Kings, Wolves oder Pelicans um den letzten Playoff-Platz zu streiten scheinen. Es ist aber gut vorstellbar, dass man den Spurs damit erneut Unrecht tut. Point Guard Dejounte Murray kehrt zurück, Patty Mills spielte eine überragende Saison, Neuzugang DeMarre Carroll verleiht dem Team Tiefe und natürlich gehen Aldridge und DeRozan mal wieder als Leader voran. Trotzdem wird es für die Spurs in diesem Jahr nicht einfach.

Platz 13: Brooklyn Nets

Eigentlich müssten die Brooklyn Nets in diesem Ranking höher stehen, doch Kevin Durants Achillessehnenriss wird ihn die gesamte Saison fehlen lassen, so dass Kyrie Irving ohne ihn auskommen muss. Mit DeAndre Jordan und Wilson Chandler stehen Irving aber erfahrene Akteure zur Seite, die das junge, restliche Team um Allen, Dinwiddie, Harris, LeVert und Co. trotzdem problemlos in die Playoffs bringen sollten.

Platz 12: Indiana Pacers

Nach einer herausragenden Saison, in der die Pacers die Verletzung von Victor Oladipo verkraften konnten, mussten sie in der Off-Season mit Bogdanovic, Collison, Evans, Joseph, Matthews, Young und O’Quinn einige wichtige Spieler ziehen lassen. Ersetzt wurden sie durch Brogdon, Lamb, McConnel oder auch TJ Warren. Fraglich, ob die Qualität der Neuzugänge ausreicht, um das Niveau der Vorsaison zu erreichen, außerdem wird natürlich eine Menge von der Gesundheit von Oladipo abhängen. Unterschätzen sollte man die Pacers nach dem starken letzten Jahr aber keinesfalls.

Platz 11: Toronto Raptors

Es ist eigentlich eine Farce, dass der amtierende Meister nicht mal in den Top-Ten aufzufinden ist, doch leider ist das die Realität. Trotz des Titels verließen mit Finals-MVP Kawhi Leonard und Danny Green zwei elementare Teile der Mannschaft die Franchise und heuerten in Los Angeles an. Ersetzt werden, konnten die Abgänge nicht und da Lowry und Gasol, der im Sommer sogar noch Weltmeister wurde, noch ein Jahr älter geworden sind, stehen die Chancen auf Titelverteidigung sehr schlecht. Die Playoffs scheinen zwar machbar, doch für mehr fehlt es auf jeden Fall an Qualität.

NBA Power Rankings 2019 – Plätze 6-10

Platz 10: Boston Celtics

Gerade so in die Top Ten schafften es die Boston Celtics, die eine sehr enttäuschende Saison hinter sich haben. In dieser Saison wollten sie aber erneut angreifen und haben wieder einen guten Kader, obwohl mit Irving, Horford, Rozier, Morris und Baynes fünf Starter bzw. Rotationsspieler das Team verließen. Auffangen sollen die Abgänge Kemba Walker, Enes Kanter und einige No-Names, dazu erhofft sich Coach Stevens einen wieder erstarkten Gordon Hayward und das die neue Rollenverteilung dabei hilft, Spieler wie Tatum, Smart und Brown ihren nächsten Schritt in der Entwicklung zu ermöglichen.

Platz 9: Portland Trail Blazers

Mit den Portland Trail Blazers beginnt bei Platz 9 bereits der erweitere Titel-Favoriten-Kreis. Allerdings veränderte sich einiges in Portland und mit Aminu, Curry, Harkless, Kanter, Layman, Leonard und Turner verließen einige wichtige Teile das Team. Aufgefangen wurde die Abgänge durch Spieler wie Bazemore, Hezonja oder Whiteside und natürlich soll die Genesung von Nurkic ebenfalls zur Wiederholung der guten Saison beitragen. Einfach wird es aber nicht und fraglos wird ein Großteil der Last wieder auf den Schultern von Lillard und McCollum liegen.

Platz 8: Golden State Warriors

Die Golden State Warriors nur auf Rang 8 der NBA Power Rankings? Ja, und selbst das könnte sogar noch etwas zu hoch sein. Kevin Durant verließ das Team, genauso wie Shaun Livingston, Andre Iguodala, Jordan Bell oder Quinn Cook. Die Liste ließe sich weiter führen und erschwerend kommt außerdem hinzu, dass Klay Thompson mit einem Kreuzbandriss wohl mindestens bis zum All-Star-Break fehlen wird. Immerhin konnten sie mit D’Angelo Russel, Willy Cauley-Stein oder Marquese Chriss das Team aufstocken und natürlich sind Steph Curry und Draymond Green noch da. Allerdings wird Curry schon seine MVP-Jahre wiederholen müssen, um den Erfolg der letzten Jahre ansatzweise wiederholen zu können. Doch genau das sorgt für Motivation im Team von Coach Steve Kerr.

Platz 7: Utah Jazz

Genau wie im letzten Jahr, starten die Utah Jazz auch diese Saison von Rang 7. Dabei scheinen ihre Chancen besser da zu stehen, aber besser denn je. Rubio, Favors, Korver und Crowder wurden zwar abgegeben, doch durch die Verpflichtungen von Mike Conley, Bojan Bogdanovic, Jeff Green und Emmanuel Mudiay konnte man den sowieso schon starken Kern um Mitchell, Gobert, Ingles und Co. nochmal verstärken, so dass man sich Hoffnungen machen darf, für noch etwas mehr Aufruhr in der Western Conference sorgen zu können.

Platz 6: Denver Nuggets

Die Denver Nuggets spielten eine herausragende reguläre Saison und in den Playoffs fehlten ihnen nur ein wenig Erfahrung. So ist es auch nicht als Nachteil zu sehen, dass der Kader zusammengehalten wurde und dass man sich durch Jerami Grant noch einmal punktuell verstärken konnte. Angeführt von Jokic und Murray wollen die Nuggets in diesem Jahr den nächsten Schritt machen und in Anbetracht der vielen neu zusammen gewürfelten Teams, könnte ihnen die Eingespieltheit zum großen Vorteil werden.

NBA Power Rankings 2019 – Plätze 1-5

Platz 5: Los Angeles Clippers

Die Los Angeles Clippers sind einer der großen Gewinner der Off-Season. Mit Kawhi Leonard und Paul George schlossen sich zwei potenzielle Top 10 Spieler der Mannschaft von Doc Rivers an, die damit sofort zu einem der Top-Favoriten auf den Titel avanciert. Leider wurde George im Sommer an beiden Schultern operiert und sicher wird das Team etwas Zeit brauchen, um zusammen zu finden. Doch die Clippers sind erfahren und wie erfolgreich man im ersten Jahr im neuen Team sein kann, bewies Leonard im letzten Jahr mit Toronto. Je nachdem die schnell George dabei ist, könnte es für die Clippers zeitnah weitere Plätze nach oben gehen.

Platz 4: Philadelphia 76ers

Mit Jimmy Buter, JJ Redick und TJ McConnell verließen drei Stützen das Team der Sixers, doch mit Al Horford, Josh Richardson oder auch Trey Burke konnte man nicht nur die Abgänge ersetzen, sondern auch dafür sorgen, dass die Rollenverteilung noch klarer wird und Embiid und Simmons die klaren Anführer sind. Dazu ist man tief so stark besetzt wie kaum ein anderes Team und auch Harris sollte sich nach Butlers Abgang besser zurecht finden. Mit einer möglichen Starting Five um Simmons, Richardson, Harris, Horford und Embiid ist man zudem riesig und könnte dem Small-Ball Geballer eine interessante Alternative entgegen stellen.

Platz 3: Los Angeles Lakers

Die Los Angeles Lakers gehören auch zu den Gewinnerteams des Sommers, paarten sie den vielleicht besten Spieler der Liga, LeBron James, mit dem vielleicht besten Big-Man der Liga, Anthony Davis. Dazu kamen einige erfahrene Rollenspieler wie Green, Bradley, Howard oder Cook. Sicher, die Lakers werden sich erst finden müssen, doch ein Team um James und Davis, nicht als Titel-Kandidaten zu sehen, ist ein Fehler. Zudem kündigte Davis an, Defensivspieler des Jahres als Ziel werden zu wollen, so dass die Lakers auch in der Verteidigung nur schwer zu schlagen sein werden.

Platz 2: Houston Rockets

Chris Paul verließ die Houston Rockets, so dass man meinen könnte, dass sich das Meisterschaftsfenster für die Rockets, nach Jahren der Ernüchterungen gegen die Warriors schließen wird.GM Daryl Morey machte allerdings seine Hausaufgaben und sicherte sich die Dienste von Russell Westbrook. Damit haben die Rockets mit Westbrook und Harden das vielleicht gefährlichste Guard-Duo der Liga und Chris Paul mehr als adäquat ersetzt. Die Rockets zeigten sich bereits selbstbewusst und man ist zuversichtlich, dass sich Harden und Westbrook gut verstehen werden. Schließlich kennen sich die Beiden bereits aus Zeiten in Oklahoma, wo sie schon einmal in die Finals einziehen konnten (damals aber noch deutlich jünger und mit Kevin Durant).

Platz 1: Milwaukee Bucks

Das Team des MVPs der vergangenen Saison, die Milwaukee Bucks, stehen an der Spitze unserer ersten NBA Power Rankings. So ist es vor allem Giannis Antetokounmpo, der nach einem enttäuschenden Playoff-Aus und einer nicht besonders erfolgreichen WM, hungrig zurückkommen wird, um den Titel in diesem Jahr zu gewinnen. Leider mussten die Bucks jedoch u.a. Malcolm Brogdon, Nikola Mirotic und Tony Snell ziehen lassen, doch mit Kyle Korver, Robin Lopez und Wesley Matthews scheint man weitere passende Puzzleteile gefunden zu haben, um Giannis zu unterstützen. Die Bucks starten also nicht nur im Osten als Favorit, sondern haben aufgrund des MVPs und der großen Eingespieltheit, aktuell auch insgesamt die besten Karten.

Und damit viel Spaß in der kommenden NBA-Saison. Bei Wettbonus finden Sie jede Woche NBA-Wetten und Tipps. Wir bemühen uns außerdem um einen NBA Live-Stream.