Saison-Halbzeit, All-Star-Game, Trade-Deadline… der Februar hatte es wieder mal in sich und enttäuschte die Fans der NBA nicht. Der Trade von DeMarcus Cousins von den Kings zu den Pelicans war dabei sicher der überraschendste und größte Trade, doch auch die Umstrukturierung der Lakers war ein wichtiges Thema und wird vor allem in der Zukunft noch viel Diskussionsstoff bieten.

Weitere wichtige Verpflichtungen tätigten unter anderem auch die Cavs (Derrick und Deron Williams, sowie Andrew Bogut), die Rockets (Lou Williams), die Raptors (Ibaka und Tucker), Atlanta (Ilyasova) oder auch die Warriors (Matt Barnes). Ein Großteil der Top-Teams rüstete also noch einmal auf, sodass der März ein sehr wichtiger Monat im Hinblick auf die Eingespieltheit in den Playoffs wird.

Doch leider kamen die vielen Neuverpflichtungen nicht von ungefähr, hatten viele Teams plötzlich mit Verletzungen und Ausfällen zu kämpfen. Zach LaVine, Jabari Parker, Kevin Love, Kyle Lowry, Joel Embiid, Joakim Noah oder auch Kevin Durant gehören zu den Spielern die sich im Februar verletzten. Bedenkt man zudem, dass mit JR Smith oder auch Victor Oladipo weitere Spieler verletzt sind, wird klar, dass die Saison langsam ihren Tribut zollt. Doch glücklicherweise sind noch knapp 1,5 Monate bis zu den Playoffs und einige der angeschlagenen Spieler werden bis dahin zurückerwartet.

Solange werden die Teams also improvisieren und die Neuzugänge einbinden müssen. Wie die Ausgangslage für die kommende Zeit ist, schauen wir uns in unseren Rankings an, bei denen es entsprechend der aktuellen Bilanzen äußerst eng zu geht.

Größte Aufsteiger: Miami Heat (+5), Minnesota Timberwolves und Dallas Mavericks (je +4)

Größte Absteiger: Charlotte Hornets (-9), New York Knicks und Philadelphia 76ers (je -4)

Platz 30: Brooklyn Nets 10-50 (letztes Ranking: 30)

Ein Achtungserfolg über die Kings, sorgte Anfang März endlich mal wieder für einen Sieg, nachdem die Nets im Februar nicht ein einziges Spiel gewinnen konnten. Jeremy Lin ist zwar wieder da, doch auch er konnte bisher keine Wunder bewirken. Von den Nets darf man wohl nichts mehr erwarten und durch ihre vielen Trades, dürfen auch die Nets in diesem Draft nicht viel erwarten.

Platz 29: Los Angeles Lakers 19-43 (28)

Mit Magic Johnson kehrt frischer Wind ins Lakers-Front-Office, der dringend benötigt wird. Bereits jetzt ist klar, dass die Lakers die vierte Saison in Folge mit mehr Niederlagen als Siege abschließend wird. Ein Abschneiden, welches Sorge bereiten sollte, nachdem den Lakers dies in den ersten 53 Jahren der Franchise-Geschichte nur sechs mal passierte. Magic hat also eine Menge Arbeit vor sich und die Fans eine sich in die Länge ziehende Saison mit vielen, weiteren Niederlagen.

Platz 28: Phoenix Suns 20-42 (29)

Erneut konnten die Suns nach unseren letzten Rankings fünf Siege einfahren, doch außer den noch schwächer auftretenden Lakers, kamen sie damit an keinem Tam vorbei. Das junge Team hat zu häufig Probleme mit der Toughness und Erfahrung der älteren Gegner umzugehen und so muss man geduldig bleiben, bis sich Booker und Co. entwickeln, oder im Sommer erfahrene Spieler die Suns unterstützen.

Platz 27: Orlando Magic 23-39 (27)

Mit Ibaka, Biyombo, Vucevic und Aaron Gordon wollten die Magic zu Saisonbeginn angreifen, doch leider harmonierte das Team von Frank Vogel überhaupt nicht, sodass Serge Ibaka im Trade gegen Terrence Ross nach Toronto geschickt wurde. Dies hatte zur Folge, dass Aaron Gordon wieder als Power Forward spielen durfte und dass Evan Fournier nach dem Überraschungserfolg gegen die Hawks davon sprach, endlich mal wieder Spaß gehabt zu haben. Vielleicht ja ein positives Zeichen für den Rest der Saison?

Platz 26: New Orleans Pelicans 24-38 (26)

Die Hoffnung irgendwie in die Playoffs zu rutschen wurde plötzlich riesengroß, als sich die Pelicans während des All-Star Weekends völlig überraschend die Dienste von DeMarcus Cousins sicherten. Leider verloren die Pelicans aber bisher alle Spieler mit ihm und nur als er gesperrt war, waren sie siegreich. Trotzdem sind Davis und er zu gut, als dass man sie jetzt schon abschreiben sollte und die Playoffs bleiben mit 4,5 Rückstand auf Platz 8 weiterhin das Ziel.

Platz 25: Philadelphia 76ers 23-38 (21)

Vor unseren letzten Rankings, gewannen die Sixers 10 von 15 Spielen und vor allem Embiids tolle Leistungen sorgen für Playoff-Hoffnungen. Im Februar kam es dann aber zu einigen brutalen Rückschlagen. Nerlens Noel wurde getradet, Ben Simmons gab sein Saisonaus bekannt und auch bei Joel Embiid wurde erneut eine Verletzung diagnostiziert, die ihn für den Rest der Saison aussetzen lässt. Die Playoff-Hoffnungen sind also dahin und die Sixers-Fans müssen erneut ein Jahr warten um Embiid, Simmons und Co. gemeinsam in Action zu sehen.

Platz 24: New York Knicks 25-37 (20)

Nach den vielen Spekulationen blieb es in New York rund um die Trade-Deadline doch ruhig und kein Trade wurde abgeschlossen. Trotzdem verlief der Februar alles andere als gut und die Tumulte um Charles Oakley setzten den spielerischen Verfehlungen die Krone auf. Dann verletzte sich auch noch Joakim Noah und Brandon Jennings wurde gewaived. Die Playoffs geraten immer mehr in Gefahr und es deutet sich für Melo eine weitere Saison des Misserfolges an.

Platz 23: Charlotte Hornets 26-35 (14)

Drei Spiele Rückstand auf den rettenden achten Platz klingen nicht nach besonders viel, doch denkt man an die unfassbar schlechte Form, in der die Hornets derzeit stecken, wird eine Playoff-Qualifikation zu einem großen Kampf. Sieben der letzten 27 Spiele gingen verloren, in der Tabelle geht es immer weiter nach unten und Besserung ist derzeit nicht wirklich in Sicht. Coach Clifford, Walker und Co. müssen sich also etwas einfallen lassen, um schnellstmöglich wieder in die Form von Saisonbeginn zu kommen.

Platz 22: Sacramento Kings 25-36 (23)

Der DeMarcus Cousins Trade sorgte bei vielen für völliges Unverständnis, vor allem da die Kings zuvor immer wieder sagten, dass die Cousins nicht abgeben wollten. Auch das Paket was sie im Gegenzug für Cousins bekamen sorgte für Kopfschütteln und die Frage was sich das Management dabei gedacht hatte. Divac blieb cool und sagte, dass es Zeit für einen Neuanfang war und er sich sicher ist, dass die Kings in zwei Jahren besser da stehen als jetzt – falls nicht trete er zurück. Sollten die Kings dieses Jahr schon in die Playoffs kommen (3 Spiele Rückstand) kann sich Divac bestätigt fühlen. Die Chancen sind dazu mit dem aktuellen Kader aber alles andere als gut.

Platz 21: Dallas Mavericks 25-36 (25)

Der Umbruch in Dallas nimmt weiter Formen an, nachdem sie kurz vor der Trade-Deadline Nerlens Noel verpflichten konnten. Zudem bekamen Seth Curry und Yogi Ferrell immer mehr Spielanteile und gemeinsam mit Barnes, Matthews und Nowitzki kamen die Mavs zuletzt immer besser in Fahrt. Doch der schwache Saisonstart schlägt sich noch immer auf die Bilanz nieder und auch wenn die Playoffs noch drin sind (drei Spiele Rückstand) wird die Zeit langsam immer knapper.

Platz 20: Minnesota Timberwolves 25-36 (24)

Bilanziell gesehen stehen die Timberwolves mit den Mavs und Kings gleichauf, doch die Form war bei den Wolves zuletzt am Besten. Obwohl sie mit der Verletzung von LaVine einen schweren Schlag hinnehmen mussten, spielten sie seitdem gut auf und vor allem Towns und Wiggins überzeugten. Sechs der letzten zehn Spiele konnten sie gewinnen und plötzlich hofft man doch wieder auf die Playoffs. Leider finden jedoch 15 der letzten 23 Spiele auswärts statt, sodass es wirklich sehr schwer werden dürfte.

Platz 19: Portland Trail Blazers 25-35 (19)

Seit den letzten Rankings gewannen die Blazers gerade einmal drei Spiele. Da sie aber auch nur sieben verloren und insgesamt wenig Zeit auf dem Court verbrachten, konnten sie ihren neunten Platz halten, auch wenn die Konkurrenz weiter aufschließen konnte. Der Rückstand auf die Achtplatzierten Nuggets beträgt 2,5 Spiele, doch die Leistungen lassen derzeit wenig Hoffnung zu, dass Lillard und Co. das Ruder rumreißen und sich doch noch in die Playoffs retten.

Platz 18: Milwaukee Bucks 27-33 (16)

Die Bucks stehen mittlerweile auf Rang 10, doch die enge Konstellation in der Eastern Conference macht derzeit noch alles möglich. Bitter ist jedoch sicher der Kreuzbandriss von Jabari Parker, der für die Bucks in diesem Jahr zu einer festen Größe reifen konnte. Immerhin ist Middleton wieder da und auch wieder Starter und gemeinsam mit Antetokounmpo, werden die beiden versuchen die Playoffs doch noch irgendwie möglich zu machen.

Platz 17: Miami Heat 28-34 (22)

Nach den acht Siegen die die Heat vor unseren letzten Rankings erzielten, bestätigten sie diese Leistungen und ließen 9 Siege aus den letzten 13 Spielen folgen. Damit brachten sie sich wieder voll in den Playoff-Kampf ein und stehen derzeit auf Rang 9 mit 1,5 Spielen Rückstand auf die Achtplatzierten Pistons. Zuletzt verloren sie allerdings gegen die Mavs und Magic, die man im Kampf um die Playoffs besiegen können sollte. Es bleibt also spannend und die Heat-Fans dürfen zurecht weiter hoffen.

Platz 16: Denver Nuggets 28-33 (18)

Sieben der letzten 14 Spiele konnten die Nuggets gewinnen und sich damit auf dem achten Platz in der Western Conference festsetzen. Mit 6,5 Spielen Rückstand auf Platz 7 darf der Blick allerdings nicht nach oben gehen, ist der 2,5 Spiele Vorsprung auf die Blazers nicht groß genug, als dass sie sich darauf ausruhen dürfen. Denver hat die Playoff-Qualifikation also selbst in der Hand, muss jedoch vorerst ein paar Spiele auf Kenneth Faried verzichten.

Platz 15: Detroit Pistons 29-32 (17)

Detroit gewann 8 der letzten 13 Spiele und konnte sich damit in eine gute Ausgangslage für die letzten Wochen der Saison bringen. Dabei überkamen sie sogar die vielen Spekulationen bzgl. Andre Drummond und Reggie Jackson. Keiner weiß wirklich, ob die Pistons sie behalten wollen, oder ob sich das Team umstrukturieren wird. Fakt ist, dass es derzeit gute Playoff-Chancen gibt und van Gundy und seine Mannschaft nun selbst gefordert sind, das angepeilte Ziel auch zu erreichen.

Platz 14: Chicago Bulls 31-30 (15)

Was bei den Bulls in diesem Jahr abgeht ist echt schwer zu begreifen. Erst das Rondo-Drama und anschließend die öffentliche Kritik von Wade und Butler. Dazu kam ein unfassbares Wirrwarr um Jimmy Butler, rund um die Trade-Deadline und ein Trade, bei dem sich die Bulls von Taj Gibson und Doug McDermott trennten und im Gegenzug kamen Cameron Payne, Joffrey Lauvergne und Anthony Morrow nach Chicago holten. Trotz allem gewinnen die Bulls weiter und stehen derzeit auf einem gefestigten sechsten Platz.

Platz 13: Indiana Pacers 31-30 (13)

Obwohl Paul George weiterhin enttäuscht und die Pacers im Februar sechs Spiele in Folge verloren hielten sie ihre Platzierung in den Rankings. Siege über Memphis und Houston zeigten zuletzt nämlich, dass die Pacers durchaus erfolgreich sein können, doch das ganze Team zeigt sich in dieser Saison so unzuverlässig und leistungsschwankend wie ihr Leader Paul George. Die Playoffs sind drin und Gefahr strahlen die Pacers auch aus, doch um wirklich auf einen Erfolg in Runde 1 zu hoffen, muss in den kommenden Wochen mehr Kontinuität an den Tag gelegt werden.

Platz 12: Atlanta Hawks 34-27 (10)

Mit noch immer drei Spielen Vorsprung auf die Verfolger aus Chicago und Indiana konnten die Hawks ihre aktuelle Schwächephase bisher gut verkraften, doch nach sechs Niederlagen in den letzten zehn Spielen muss dringend wieder mehr Konstanz in die Ergebnisse von Atlanta. Dass sie sich von Mike Scott und Thiago Splitter trennten und im Gegenzug Ersan Ilyasova verpflichten, macht die Situation nicht unbedingt einfacher, könnte dem Team aber nochmal ein wenig Aufwind im Kampf um die Playoffs geben.

Platz 11: Memphis Grizzlies 36-26 (11)

Die Grizzlies sind in gewisser Weise vergleichbar mit den San Antonio Spurs, mit dem Unterschied, dass San Antonio immer weiter oben steht in der Tabelle. Beide könnten auch in der ersten Playoff-Runde aufeinander treffen und so für eine weitere packende Serie sorgen. Doch bis es soweit ist, muss zunächst einmal die Saison zu Ende gespielt werden und die Grizzlies tun dies, wie die Spurs, in aller Ruhe ohne für großes Aufsehen zu sorgen. In den letzten Jahren war dies die Grundlage für den Erfolg und so werden die Grizzlies konzentriert weiter arbeiten und hoffen von Verletzungen verschont zu bleiben.

Platz 10: Oklahoma City Thunder 35-27 (12)

Mit Taj Gibson und Doug McDermott konnten die Thunder ihre durchwachsen besetzte Bank etwas aufpolstern, was im Hinblick auf die Playoffs viel Wert sein dürfte. Die Qualifikation ist mit neun Spielen Vorsprung auf Platz 9 zudem auch fast sicher und so kann sich die restlichen Thunder-Spiele in Ruhe anschauen und bewundern, wie sich Westbrook Nacht für Nacht in die Geschichtsbücher spielt. Seine jüngste Leistung? Vier Spiele in Folge mit mindestens 40 Punkten.

Platz 9: Los Angeles Clippers 36-25 (7)

Die schlechte Nachricht lässt sich schnell an der Bilanz ablesen, konnten die Clippers im Vergleich zu den vorherigen Rankings keine Plätze gut machen; im Gegenteil sogar, rutschten sie auf Grund der starken Konkurrenz ein wenig ab. Doch es gibt auch eine gute Nachricht, sind die Clippers endlich wieder komplett und haben sie noch mehrere Wochen Zeit um wieder in die Form von Saisonbeginn zu kommen und damit für jedes Team ein undankbarer Gegner in Runde 1 zu werden.

Platz 8: Toronto Raptors 37-25 (8)

GM Masaj Ujiri vollbracht mal wieder ein Meisterwerk, als er kurz vor Ende der Trade-Deadline mit Serge Ibaka und PJ Tucker, zwei perfekte Ergänzungen nach Toronto holen konnte. Damit wird auch der Ausfall von Kyle Lowry (Handverletzung) nicht so stark ins Gewicht fallen und vor allem im Hinblick auf die Playoff sehen sich die Hawks nun – zurecht – in einer guten Position. Trotzdem wäre es sicher wünschenswert am Ende mit Heimvorteil in die Playoffs. Mit dem derzeitigen 4. Platz ist das möglich, doch wird die Raptors kennt weiß, dass sie mehr wollen.

Platz 7: Washington Wizards 36-24 (9)

Washington setzte die gute Phase aus dem Januar fort und konnte weiterhin überzeugen. Zudem sicherten sie sich die Dienste von Bojan Bogdanovic, der sich in den ersten Spielen gleich gut einfügen konnte. Ob seine Verpflichtung jedoch reicht, um die Wizards-Bank für die Playoffs bereit zu machen? Dies bleibt abzuwarten, als derzeitig Tabellendritter gehören die Wizards aber sicher zu den gefährlichsten Teams der Eastern Conference.

Platz 6: Utah Jazz 38-24 (6)

Utah überzeugt weiterhin und kann sich immer wieder auf Gordon Hayward und Rudy Gobert verlassen. Dazu spielt auch George Hill stark und die vielen Veteranen kennen ihre Rolle genau. Derzeit stehen sie auf Rang 4 im Westen, doch die Verfolger aus LA, Memphis und OKC haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben, Utah noch abzufangen. Die Jazz sollten aber selbstbewusst und stark genug sein, um den Heimvorteil trotzdem mit in die Playoffs zu nehmen.

Platz 5: Boston Celtics 40-22 (5)

Die Celtics waren während der Trade-Deadline in aller Munde und immer wieder wurde berichtet, dass entweder Jimmy Butler, Carmelo Anthony oder Blake Griffin auf den Weg nach Boston gewesen sein soll. Am Ende passierte jedoch nichts und die Celtics wurden nicht mehr aktiv. Ein Problem schien das jedoch nicht zu sein, setzten die Celtics ihre guten Leistungen fort, schlugen zuletzt unter anderem die Cavs und festigen damit Platz 2 in der Eastern Conference.

Platz 4: Houston Rockets 43-19 (3)

DeMar DeRozan, von den Toronto Raptors, hat in dieser Saison mehr Mid-Range Würfe als das gesamte Team der Houston Rockets genommen. Eine unfassbare Statistik, die jedoch belegt wie das Spiel der Rockets aufgebaut ist. Die Erfolge geben ihnen Recht und nachdem sie nun noch Lou Williams zu sich lotsen konnten, ist die Ausgangslage noch besser geworden. Auf Grund der überragenden Leistungen der Cavs, rutschen sie trotzdem einen Platz ab.

Platz 3: Cleveland Cavaliers 42-18 (4)

Die Krise ist überstanden und die Cavs sind wieder oben auf. Nicht nur das, denn nach den letzten Spielen und den jüngsten Verpflichtungen wirken die Cavaliers plötzlich wieder wie das Maß der Dinge. Mit Kyle Korver, Derrick Williams, Deron Williams und Andrew Bogut verbesserten die Cavs ihren Kader enorm, kamen LeBrons Wünschen nach und wirken plötzlich wieder wie das Team das es zu schlagen gilt. Die Bilanz verhindert aber ein noch besseres Ranking.

Platz 2: San Antonio Spurs 47-13 (2)

Wir führen die Liste mal fort: Oktober (4 Siege, 0 Niederlagen), November (11-4), Dezember (12-2), (Januar 10-5), Februar (8-2) und im März (2-0). Die Spurs lassen sich weiterhin nichts zu schulden kommen und spielen ihren Stiefel runter. Kawhi Leonard entwickelt sich dabei immer mehr zu einer Scoring-Maschine, die defensiv regelmäßig den Unterschied macht. Mit nur noch zwei Siegen weniger als die Warriors ist plötzlich auch der erste Platz wieder in greifbarer Nähe.

Platz 1: Golden State Warriors 50-11 (1)

Die Bilanz sorgte dafür, dass die Warriors ihren 1. Platz behalten, doch die Cavs und Spurs erhöhten zuletzt den Druck. Dazu kommt erschwerend, dass sich Kevin Durant verletzt und daher anstatt Jose Calderon, Matt Barnes nach Golden State wechselte. Sicher wird er Durant versuchen zu vertreten, doch vor allem Curry und Thompson sind nun gefordert, obwohl sie in einer kleinen Wurfkrise stecken. Einen Einbruch von Golden State darf man aber eigentlich nicht erwarten, war das Auftreten in der Saison zu dominant. Trotzdem darf man auch ein wenig skeptisch auf die kommenden Wochen ohne Durant schauen.