Duisburg – Leipzig, während die einen vergangene Woche bereits feiern durften, geht es für die anderen noch um alles. RB Leipzig hat voriges Wochenende den erstmaligen Aufstieg in die Bundesliga perfekt gemacht und kann die Saison nun entspannt ausklingen lassen, wird sich aber freilich auch nicht dem Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung aussetzen wollen.

Der MSV Duisburg war im Februar und März schon so gut wie abgeschrieben, hat nun aber die Chance, den Relegationsplatz aus eigener Kraft zu sichern. Das rettende Ufer ist bei drei Punkten Rückstand und der um sechs Treffer schlechteren Tordifferenz gegenüber Fortuna Düsseldorf hingegen kein realistisches Ziel mehr.

Nach bisher drei Duellen ist die Bilanz zwischen beiden Vereinen komplett ausgeglichen. Das Hinspiel in dieser Saison gewann Leipzig mit 4:2, doch zuvor in der 3. Liga 2013/14 gelang dem MSV neben einem 1:1 in Leipzig ein 2:1-Heimsieg. Unsere Statistik und den Livescore zum Spiel findet ihr HIER.

MSV Duisburg

Nach nur 13 Punkten aus den ersten 23 Spielen schien der MSV Duisburg hoffnungslos dem Abstieg entgegenzusteuern, doch dann gelang beim FSV Frankfurt nach einem 1:3-Rückstand spät noch ein 3:3, das man durchaus als eine Art Wendepunkte betrachten kann. Von den folgenden neun Spielen verloren die Zebras nur noch zwei, landeten aber vier Siege – doppelt so viele wie es bis zum 25. Spieltag waren.

Ein weiterer Knackpunkt war sicherlich der völlig überraschende 2:1-Sieg beim 1. FC Nürnberg am 29. Spieltag, dem ein nicht minder wichtiges 2:1 im Kellerduell gegen den TSV 1860 München folgte. Und nach einem 0:3 beim SC Freiburg gelang mit einem 2:1 gegen Fortuna Düsseldorf auch im nächsten Kellerduell ein Dreier. Am vergangenen Wochenende zeigte der MSV dann abermals seine hervorragende Moral und machte aus einem 0:2-Rückstand beim SV Sandhausen immerhin noch ein 2:2.

Nach Baris Özbek, der weiterhin fehlt, muss der MSV einen zweiten schmerzhaften Ausfall kompensieren. Just der in den letzten Wochen herausragende Offensivspieler Victor Obinna muss passen und hinterlässt eine Lücke, die Stanislav Iljutcenko oder Thomas Bröker kaum schließen können.

Aufstellung MSV Duisburg

Voraussichtliche Aufstellung: Ratajczak – Feltscher, Bajic, Meißner, Poggenberg – Holland, Hajri – Chanturia, Wolze – Onuegbu, Iljutcenko

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RB Leipzig

Nach nur zwei Niederlagen an den ersten 20 Spieltagen hat sich RB Leipzig nach der Winterpause einige Patzer erlaubt. Gleich vier der letzten 13 Partien verloren die Roten Bullen bei zwei Unentschieden und sieben Siegen. Letztlich gibt es aber keinen Zweifel daran, dass der Aufstieg völlig verdient ist, fielen die Niederlagen doch allesamt knapp aus und waren nicht zuletzt eigenen Nachlässigkeiten geschuldet.

Zuletzt spielten wohl auch die Nerven nicht mit, als gegen den SV Sandhausen (0:1), beim 1. FC Kaiserslautern (1:1) und gegen Arminia Bielefeld (1:1) ein vorzeitiger Aufstieg verpasst wurde. Mit dem 2:0 gegen den Karlsruher SC wurde am letzten Wochenende dann aber ein Zittern bis zum Schluss verhindert.

Um gar nicht erst den Gedanken an Wettbewerbsverzerrung aufkommen zu lassen, dürfte Ralf Rangnick in seinem letzten Spiel auf der Trainerbank weitgehend seine A-Elf aufbieten.

Aufstellung RB Leipzig

Voraussichtliche Aufstellung: Coltorti – Klostermann, Orban, Compper, Halstenberg – Ilsanker, Demme – Kaiser, Sabitzer, Forsberg – Poulsen

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Tipp

Leipzig wird alles daran setzen, um die Duisburger Konkurrenz im Tabellenkeller nicht zu verärgern und einen Schatten auf dem eigenen Aufstieg zu vermeiden. Rufen die Roten Bullen alles ab, dürfte es für den MSV alles andere als einfach werden, zumal mit Obinna der wichtigste Offensivspieler fehlt.

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