Wer hätte gedacht, dass dies das Duell ist, bei dem Montpellier das Team stellt, was vor kurzer Zeit Meister war während Monaco vor nicht so langer Zeit in der zweiten Liga spielte. Tja, das passiert wenn Geld eben doch Tore schießt und kaum ein Club steht so dafür wie der AS Monace, der eine durchaus glorreiche Vergangenheit hatte bis es steil Berg ab ging.

Montpellier hielt sich lange zumindest im Mittelfeld auf nachdem sie sensationell ganz weit oben mitspielten nach ihrem Aufstieg in die erste Liga. Doch im Moment sieht alles nach ganz hartem Abstiegskampf aus und das obwohl man auf dem Papier einen Kader hat, der für das Mittelfeld der Liga locker reichen sollte.

Montpellier

Es ging ab dem Moment nach unten als Rene Girard zu OSC Lille wechselte. Er war es, der das Meisterteam geformt hatte und eine Stimmung schuf, in der man die Ligaspitze in der Meistersaison verteidigen konnte. Dennoch umgibt den Verein bis heute etwas magisches, da man penibel auf eine familiäre Stimmung achtet. Die Spieler sind leicht zugänglich, ebenso wie das Gelände und alles andere rund um dieses Team.

Genug geschwärmt und von der Vergangenheit. Was sind die Probleme in DIESER Saison? Gar nicht so einfach zu klären. Bis zum 9. Spieltag verlief alles ganz gut. Es gab zu viele Unentschieden, aber eben auch erst eine Niederlage bei zwei Siegen. Tabellenplatz 8 war nicht perfekt, aber auch kein Grund für große Sorgen. Das Problem: seitdem gab es keinen einzigen Sieg mehr, was auch zum Rücktritt des Trainers führte. An den letzten zehn Spieltagen verbuchte Montpellier fünf Niederlagen und fünf Unentschieden und es Problem in der Offensive wurde extrem klar deutlich.

Auf Grund von knappen Budgets setzt man bei Montpellier auf viele junge Spieler, aber vor allem in der Offensive scheint sich niemand herauszukristallisieren. Ein starker Mann ist Remy Cabella im Mittelfeld, aber einen guten Stürmer lässt Montpellier vermissen. Zu allem Überfluss dürfte Newcastle auch noch Interesse an ihrem besten Spieler haben. Defensiv ist man ganz klar im Soll und könnte eigentlich problemlos im Mittelfeld der Tabelle stehen. Ein Sieg im Pokal könnte ihnen etwas Auftrieb gegeben haben.

AS Monaco

Neben Paris der zweite Bonzenclub, der sogar die Reichensteuer umgehen könnte, die angedacht ist. Damit wäre wohl alles an Gleichgewicht in der Liga verloren, wenn das nicht schon längst geschehen ist. Wie bereits erwartet, spielt Monaco mit Paris eine eigene Meisterschaft aus, mit der die anderen nur wenig zu tun haben.

Ihr Paukenschlag war natürlich Falcao, aber sie haben sich auch sonst gut verstärkt und so wundert es nicht, dass sie nur drei Punkte hinter PSG sind. Viel mehr erstaunt, dass mit OSC Lille noch ein Verein so lange mithalten kann (nur einen Punkt hinter Monaco). Die Zukäufe von Monaco waren insgesamt betrachtet schlechter als die von einem PSG, jedenfalls für den Moment. Lassen wir mal die Superstars bei Seite, aber ein Stürmer wie Traore ist bisher nicht eingeschlagen obwohl er alle Voraussetzungen hätte. ABER und dieses „aber“ müsste noch größer sein, sie haben langsam ein Team geformt, das in der nächsten Saison mit einer oder zwei Verstärkung um alles mitspielen kann.

Viel Geld ging an Talente wie Traore und auch wenn er nicht eingeschlagen hat, so gibt es da Spieler wie James Rodriguez, Layvin Kurzawa oder Lucas Ocampos, die bereits starke Spieler zeigten und sich immer besser entwickeln. Hinzu komm ein Emmanuel Riviere, der ebenfalls erst 23 ist und mit acht Toren nur eines weniger als Falcao erzielen konnte. Die Jugend bescherte dem Team sicherlich auch die etwas schlechtere Auswärtsbilanz als PSG und damit „nur“ Rang 2, doch falls Monaco dieser Linie treu bleibt, dann bauen sie hier vielleicht am zukünftigen Champions League Finalisten.

Der Ausrutscher am letzten Spieltag bei der Niederlage im eigenen Stadion gegen Valenciennes wird sie wieder auf die Spur gebracht haben. Falcao wurde die erste Halbzeit geschont und genau das dürfte nicht erneut passieren.

Tipp

Ich glaube Valenciennes nutzte eines der wenigen Chancen dieses Team zu schlagen. Dies passiert wohl wenn ein so überlegenes Team etwas „bequem“ oder auch arrogant wird wenn es um die vermeintlich leichten Gegner geht. Das ist nun Pech für Montpellier, denn einen zweiten Ausrutscher in Folge wird es sicher nicht geben.

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