Bei den Partien am Freitag mussten wir lange suchen, um ein Match zu finden, bei dem es wirklich noch um etwas geht. Zwar hat sich die Mannschaft von Marcel Koller bereits für die Endrunde qualifiziert, doch Montenegro hat ebenfalls noch eine kleine Chance.

Das Hinspiel in Wien konnten die Österreicher knapp mit 1:0 gewinnen. Der Torschütze damals hieß Okotie. Österreich kann dieses Spiel eigentlich ganz gelassen angehen, doch der Trainer verlangt zwei Siege.

Montenegro

Montenegro liegt mit derzeit elf Punkten auf Rang vier aber selbst der Rückstand bis zum 2. Russland beträgt nur drei Zähler. Sie haben die Qualifikation praktisch noch in der eigenen Hand, denn nach der Partie gegen Österreich müssen sie zum Abschluss noch nach Russland. Sollten sie beide Spiele gewinnen, würde dies wohl zumindest für Rang drei reichen.

Die Formkurve zeigte zuletzt auch wieder leicht nach oben. Nach dem 2:0 gegen Liechtenstein folgte ein 2:0 in Moldawien. Bei Niederlagen gegen Russland oder auch gegen Schweden konnte man allerdings erkennen, dass ihnen bis zur erweiterten europäischen Spitze noch einiges fehlt.

Sollte es ihnen irgendwie gelingen die Qualifikation doch noch zu schaffen, würden sie in dem kleinen Land wohl einen neuen Feiertag kreieren. Der Star der Mannschaft von Trainer Brnovic ist zweifelsohne Stefan Jovetic. Auf seine Tore sind sie hier nun besonders angewiesen.

Aufstellung Montenegro

Montenegro agiert meist im 4-4-1-1 System bei dem Jovetic oftmals hinter der einzigen Spitze die Fäden zieht.

Voraussichtliche Aufstellung: Poleksic – Tomasevic, Simic, Basa, Savic – Beqiraj, Vukcevic, Boljevic, Marusic – Jovetic, Damjanovic

Österreich

Nach der Auslosung haben wir gedacht, dass Österreich zum ersten Mal seit Jahren eine kleine Chance haben würde sich für die Endrunde zu qualifizieren. Die Schweden und auch die Russen wurden deutlich stärker eingestuft, doch man traute unserem Nachbarn zumindest Platz drei zu.

Das Blatt sieht nach acht Spieltagen deutlich anders aus. Während die Russen und Schweden noch um die Qualifikation zittern müssen, ziehen die Österreicher einsam ihre Kreise. Der Vorsprung auf Platz zwei beträgt so kurz vor dem Ende unglaubliche acht Punkte.

Sie holten bisher 22 von 24 möglichen Punkten. Österreich gewann beide Partien gegen Russland und zuletzt gab es sogar ein 4:1 in Schweden. Besser habe ich dieses Team in meinem ganzen Leben nie spielen sehen. Angeführt vom Bayern Alaba rechnen sie sich nun auch in Frankreich so einiges aus.

Aufstellung Österreich

Ich glaube kaum, dass der Trainer im Vergleich zum Schweden Spiel großartige Veränderungen vornehmen wird.

Voraussichtliche Aufstellung: Almer – Fuchs, Dragovic, Prödl, Klein – Alaba, Baumgartlinger, Arnautovic, Junuzovic, Harnik – Janko

Tipp

Die Frage hier lautet, ob Österreich noch mit der nötigen Motivation in das Spiel gehen wird. Montenegro ist zum Siegen gezwungen, doch gegen die besseren Teams stößt diese Mannschaft an ihre Grenzen. Sie werden zwar alles versuchen, doch die Gäste wollen sich ihre tolle Bilanz sicher nicht kaputtmachen lassen. Letztendlich ist Österreich in dieser Qualifikation einfach zu gut um hier Punkte zu lassen.

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