Unser Tipp: Sieg Milwaukee Bucks

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Die Toronto Raptors haben es geschafft. Obwohl sie nach den ersten beiden Spielen schon fast wie der sichere Verlierer dieser Serie aussahen und es sogar nicht unmöglich schien, dass die Bucks die Serie sweepen, konnten die Raptors nach dem dritten Spiel auch das Vierte gewinnen und die Serie damit ausgleichen. Mit 120-102 konnten sie einen Blowout-Sieg gegen die Bucks feiern und damit einmal mehr klar machen, dass ihr Eastern Conference Finals Einzug alles andere als Zufall war.

Dabei war die Ausgangslage für Toronto gar nicht gut. Kawhi Leonard ging angeschlagen ins Spiel und hinterließ von Beginn an den Eindruck, als könne er nicht an die Leistungsgrenze gehen. Immer wieder griff er sich an seine Beine und hatte Schmerzen und die Tatsache, dass er nur 19 Punkte erzielte, zeigte auch, dass er nicht ganz fit war. Trotzdem fand er defensiv und offensiv Wege seinen Einfluss spürbar zu machen und stand mit 34 Minuten am längsten von allen Raptors-Spielern auf dem Feld.

Neben Leonard überzeugte vor allem Kyle Lowry mit 25 Punkten, aber auch die Bank war heute stark (Powell, Ibaka und VanVleet erzielten gemeinsam 48 Punkte). Bei den Bucks lief andererseits wenig zusammen. Giannis kam zwar auf 25 Punkte, erlaubte sich aber erneut einen Freiwurf-Airball und kam oft nicht durch die kompakte Defensive der Raptors hindurch. Middleton erwischte mit 30 Punkten einen guten Tag, leider enttäuschte aber der Rest des Teams. So steht es 2-2 und es sollte in den letzten Spielen spannend werden.

Milwaukee Bucks – Toronto Raptors Spiel 5 Tipp

Der Heimvorteil war in Spiel 4 zu spüren. Die Halle war über das gesamte Spiel sehr laut und jeder Fehler der Bucks wurde genauso frenetisch gefeiert, wie Korberfolge der Raptors. Doch noch wichtiger als die Fans, war das ausgeglichene Spiele der Raptors, welches sie unbedingt beibehalten müssen, wenn sie auch in Spiel 5 eine Chance haben wollen. So scorten in Spiel 4 sechs Spieler mindestens 13 oder mehr Punkte.

Die Serie wandert nun wieder zurück nach Milwaukee, wo sich die Bucks nochmal etwas stärker präsentierten. Man darf vor allem gespannt darauf schauen, wie die Bucks darauf reagieren, dass sie erst zum zweiten mal in der ganzen Saison zwei Spiele hintereinander verloren. Zudem gehen die Augen auch auf Giannis, der seit einer Defensivumstellung der Raptors in Spiel 3 Probleme zu haben scheint.

Fakt ist, dass die Bucks phasenweise einfallslos wirkten und ähnlich wie bei ihren Pleiten gegen die Celtics in Runde 2 und in Spiel 3 gegen die Raptors, nicht wussten was sie machen sollen, wenn Giannis nicht dominieren kann. Coach Budenholzer ist also gefordert und die Bucks müssen nun zeigen, dass sie mit Rückschlägen umgehen können. Da sie bisher allerdings insgesamt in den Playoffs dominierten, die Raptors nicht immer durch Konstanz glänzten und Kawhi Leonard nicht ganz fit ist, sprechen vor Spiel 5 mehr Punkte für die Bucks, die damit vor ihren Fans mit 3-2 in Führung gehen. Der Tipp sollte also auf Milwaukee gehen.

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Toronto Raptors – Milwaukee Bucks Rückblick Spiel 4

Spiel 1: MIL – TOR 108-100

Spiel 2: MIL – TOR 125-103

Spiel 3: TOR – MIL 118-112 (2 OT)

Spiel 4: TOR – MIL 120-102

Stand: 2-2

Kyle Lowry kommentierte nach Spiel 4 relativ nüchtern, dass man mit den beiden Heimsiegen nur das tat, was man tun musste. Leonard freute sich, dass das ganze Team etwas zum Sieg beitrug und letztlich konnte Toronto mit dem deutlichen Sieg Selbstvertrauen tanken. Vor allem die oft gescholtenen VanVleet, Lowry und Ibaka wussten zu überzeugen und unterstrichen, warum die Raptors in der regulären Saison so gut waren.

Zu Beginn der Partie waren es aber die Gäste aus Milwaukee, die etwas besser ins Spiel fanden. Antetokounmpo konnte sich einige male behaupten und brachte die Bucks mit einem Dunk 12-5 Führung. Kyle Lowry und Marc Gsaol übernahmen nun Verantwortung und waren scoringtechnisch hauptverantwortlich dafür, dass das Spiel nach knapp sieben Minuten, beim Stand von 22-22 wieder ausgeglichen war. Von nun an entwickelte sich eine hart umkämpfte Partie, die die Raptors zum Ende des 1. Viertels mit 32-31 anführten.

Im zweiten Viertel blieb die Begegnung spannend, doch Toronto schaffte es, sich ein wenig abzusetzen. Ein 9-0 brachte sie mit 41-31 in Führung und vor allem die Bank überzeugte hier. Powell und VanVleet aber vor allem Serge Ibaka trumpfte auch und die Fans taten ihr Übriges um der Mannschaft weitere Sicherheit zu geben. Angetrieben von einer tollen Atmosphäre behaupteten die Raptors ihren Vorsprung und gingen beim Stand von 65-55 in die Halbzeitpause.

Die zweite Halbzeit begann dann mit einem Highlight-Play und einer Schrecksekunde zugleich. Kawhi Leonard cuttete Backdoor, erhielt einen Pass und versenkte ein krachenden Dunk über Antetokounmpo. Die Halle tobte, wurde jedoch schnell etwas ruhiger, als sie sahen, dass Kawhi Leonard humpelte. Der Forward der Raptors biss jedoch die Zähne zusammen, spielte weiter stark und konnte sich bei seinem Team bedanken, dass man zum Ende des dritten Viertels mit 94-81 führte.

Jegliche Comebackversuche der Bucks wurden dann zu Beginn des vierten Viertels direkt im Keim erstick. Nach nur dreieinhalb Minuten hatten die Hausherren die Führung auf 104-84 geschraubt, doch näher als 14 Punkte sollten die Gäste aus Milwaukee dann nicht mehr herankommen. Es gab sogar Garbage-Zeit und beide Coaches wechselten zum Ende des Spiels durch. Letztlich gewannen die Raptors mit 120-102 und glichen damit verdientermaßen die Serie aus.

Aussicht Spiel 5:

Natürlich ist die große Frage, welche Rückschlüsse man nun aus Spiel 4 bzw. aus den ersten vier Spielen insgesamt ziehen kann. Fakt ist, dass die Raptors nach den ersten beiden Partien chancenlos schienen, doch ab Spiel 3 besser zurechtkamen. Hier sahen dann die Bucks phasenweise ratlos aus und vor allem Antetokounmpo konnte sich trotz ansehbarer Statistiken nicht wie gewohnt durchsetzen.

Nun wird aus einer Best of Seven-Serie eine Best of Three-Serie und die fehlende Durchsetzungskraft von Giannis wird genauso ein wichtiger Faktor sein, wie die Verletzung von Leonard. Allerdings konnte Leonard trotz seiner Verletzung einige sehr wichtige Plays machen und defensiv immer wieder entscheidend stören.

Da die Serie nun aber wieder nach Milwaukee geht, das Coaching-Staff der Bucks seine Hausaufgaben machen wird und vor allem Antetokounmpo besser spielen wird, scheint es unwahrscheinlich, dass die Raptors mit einem angeschlagenen Kawhi das Level auswärts halten können. Zudem konnten die Rollenspieler aus Toronto bisher nur phasenweise in der Serie überzeugen, so dass der Tipp in Spiel 5 wieder auf die Bucks gehen sollte.

 

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