Unser Tipp: Sieg Milwaukee Bucks

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Das erste Spiel der Eastern Conference Finals endete mit 108-100 für die favorisierten und mit dem Heimvorteil auftretenden Milwaukee Bucks. Dabei war es aber nicht Giannis Antetokounmpo, der sein Team alleine zum Sieg führte, sondern eine gute Teamleistung, gegen die die Raptors letztlich genug Antworten parat hatten. Giannis ging zwar mit 24 Punkten, 14 Rebounds, 6 Assists, 2 Steals und 3 Blocks wieder mal vielseitig voran, doch es waren anderen die heute ebenfalls sehr stark spielten.

Mann des Spiels wurde Brook Lopez, der Center der Bucks. Er erzielte 29 Punkte, sammelte 11 Rebounds an und war sowohl von außen, als auch am Brett kaum zu stoppen. Malcolm Brogdon machte von der Bank ebenfalls ein gutes Spiel (15 Punkte) und Middleton (11) und Mirotic (13) scorten ebenfalls zweistellig. Die 9-Mann-Rotation von Budenholzer harmonierte und sicherte sich durch ein starkes letztes Viertel den Sieg.

Bei den Raptors überzeugte Kyle Lowry, mit einem seiner besten Playoff-Spiele. Er markierte 30 Punkte und war gemeinsam mit Leonard (31 Punkte) der gefährlichste Akteur der Gäste. Im letzten Viertel, welches Toronto klar verlor (17-32), lief es dann aber nur noch bei Lowry gut und beim Rest des Teams fast gar nicht mehr. Da ansonsten auch nur noch Siakam zweistellig scorte, musste die Raptors die erste Niederlage (100-108) hinnehmen.

Milwaukee Bucks – Toronto Raptors Spiel 2 Tipp

Vor allem an den Brettern werden die Raptors besser arbeiten müssen. Toronto griff 14 Rebounds mehr und konnte sich durch 15 Offensivrebounds sogar eine Menge zweiter Chancen erarbeiten. Hier muss in Spiel 2 auf jeden Fall der Fokus der Raptors sein, die ansonsten gar nicht so viel verkehrt machen. Sie führten eine lange Zeit und hatten nur im letzten Viertel einen Einbruch.

Auch Coach Nick Nurse und Top-Star Leonard waren nicht allzu kritisch nach dem Spiel. So habe man zwar einige unnötige Ballverluste gehabt, doch letztlich fielen die offenen Würfe einfach nicht rein. Trotzdem wird sich das Raptors-Coach-Team natürlich zusammen setzen und das Spiel erneut anschauen um weitere Ansätze zu finden.

Die Bucks freuten sich auf der anderen Seite natürlich über die herausragende Leistung von Brook Lopez. Sie unterstrichen zudem nach dem Spiel, wie wichtig es ist, dass man als Team gut auftritt und man neben Antetokounmpo andere Spieler benötigt, die überzeugen. Da die beiden All-Stars der Bucks, Antetokounmpo und Middleton, nicht mal allzu gut spielten, ist hier der erste Punkt, durch den sich Milwaukee in Spiel 2 verbessern kann. Daher darf man sie in Spiel 2 sogar noch etwas besser erwarten und sie sollte diese Partie für sich entscheiden können.

Tipp: Sieg Milwaukee Bucks

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Milwaukee Bucks – Toronto Raptors Rückblick Spiel 1

Spiel 1: MIL – TOR 108-100

Stand: 1-0 Milwaukee Bucks

Toronto gewann letzten Endes nur ein einziges Viertel, führte aber eine große Zeit des Spiels. Gleich zu Beginn waren die Gäste aus Kanada nämlich wacher und erspielten sich einen Vorsprung. Nach und nach kämpften sich die Bucks aber heran, so dass es im letzten Viertel spannend wurde. Auf beiden Seiten enttäuschten hier die Top-Stars und letztlich war es die bessere Offensivleistung der Bucks, die die Entscheidung herbeiführte.

Die Bucks gingen im ersten Viertel aber zunächst mit 8-3 in Führung uns es machte kurzzeitig den Eindruck, als wenn die etwas längere Pause den Spiel-Rhythmus nicht beeinträchtigt hätte. Doch das Heimteam blieb plötzlich fast vier Minuten ohne Punkte und Toronto erspielte sich eine erste Führung. Nach einer weiteren Schwächephase der Bucks setzte sich Toronto sogar etwas ab und führte zum Ende des 1. Viertels mit 34-23.

Im zweiten Viertel entwickelte sich dann eine sehr ausgeglichene Partie. Die Raptors konnten ihren Vorsprung nicht weiter ausbauen, doch auch die Bucks hatten Probleme den Rückstand zu verkürzen. Erst zur Mitte des Viertels kamen Giannis und Co. dann etwas näher heran. Drehen konnten sie das Spiel trotzdem nicht und obwohl sie das zweite Viertel für sich entscheiden konnten, lagen die Bucks zur Halbzeit immer noch zurück (51-59).

Nach vier Minuten Spielzeit in Halbzeit 2, war das Spiel dann wieder völlig offen. Das Team von Coach Budenholzer hatte auf 62-63 verkürzt und auch die Fans wurden langsam etwas lauter. Toronto zog im Anschluss aber nochmal auf 10 Punkte davon und noch immer war nicht ganz klar, wer heute die bessere Ausgangslage im letzten Viertel hat. Am Ende waren es die Gäste aus Toronto, die beim Stand von 83-76 mit einer Führung in die letzte Viertelpause gingen.

Die Bucks brauchten anschließend allerdings nur drei Minuten um das Spiel wieder ausgeglichen zu gestalten. Brook Lopez sorgte für den Zwischenstand von 86-86 und das Spiel stand plötzlich auf des Messers Schneide. Wer nun gehofft hatte, dass Giannis und Kawhi für ihre Teams übernehmen wurde enttäuscht. Beide kamen nicht so zum Zug und vor allem die Raptors hatten große Probleme. Einige Ballverluste und viele Fehlwürfe brachten sie Hintertreffen, so dass die Raptors letztlich mit 108-100 gewinnen konnten.

Aussicht Spiel 2:

Es ist davon auszugehen, dass beide Coaches das Spiel genau unter die Lupe nehmen werden um Fehler auszumachen und die Teams besser auf Spiel 2 vorzubereiten. Einfach wird dies nicht, da das harte, intensive Spiel stets eng war und keine Mannschaft besonders dominierte. Die Raptors werden vor allem ihre Würfe treffen müssen. 15-42 Dreier sind beispielsweise nicht mal schlecht, allerdings hätten sie ihre Quote von insgesamt nur 37% gerne etwas besser gesehen.

Die schlechten Quoten zogen sich allerdings durch die gesamte Mannschaft, mit Ausnahme von Kyle Lowry, der 10 seiner 15 Würfe traf. Der Rest der Raptors traf also nur 27,6% aus dem Feld, eine Quote, mit der man ein Spiel gegen ein Team wie Milwaukee, die ihre Gegner zu Sprungwürfen zwingen wollen, kaum gewinnen kann. Nick Nurse und seine Mannschaft müssen also trotz der Pleite selbstbewusst bleiben und die offenen Würfe weiter nehmen.

Der Plan der Bucks ging andererseits auf und da Giannis und Middleton nicht den besten Tag erwischten und auch Bledsoe schon deutlich bessere Spiele ablieferte, darf man die Bucks in Spiel 2 erneut stark erwarten. Erwähnenswert sicher, dass Malcolm Brogdon, bereits kurz nach der Rückkehr nach seiner Verletzung wieder ein wichtiger Teil des Teams war und mit 15 Punkten von der Bank entscheidend zum Sieg beitragen konnte. Stimmung, Form und Ergebnis stimmten also in Milwaukee, so dass die selbstbewussten Bucks auch Spiel 2 gewinnen sollten.

 

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