Unser Tipp: Sieg Milwaukee Bucks

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Die tatsächliche Paarung des Eastern Conference Finals 2019 wurde erst in der allerletzten Sekunde von Spiel 7 zwischen den Toronto Raptors und den Philadelphia 76ers entschieden. Während die Milwaukee Bucks bereits als erster Conference Finalist feststanden, nachdem sie die Celtics schon Mitte der letzten Woche mit 4-1 ausgeschaltet hatten, kam es in Toronto zum siebten Spiel zwischen den Raptors und Philly.

Am Ende war es ein unglaublicher Game-Winner von Kawhi Leonard, der die Raptors eine Runde weiterbrachte. Leonard traf den Wurf über Joel Embiid und der Ball befand sich noch in der Luft als die Schlusssirene ertönte. Anschließend tickte der Ball unfassbare vier mal auf den Ring, bevor er in den Korb fiel. Die Halle in Toronto explodierte und die Sixers waren natürlich am Boden zerstört.

Einige Raptors-Fans fühlten sich sicher 18  Jahre zurückversetzt, denn im Jahr 2001 gab es eine ähnliche Situation wie heute in der Eastern Conference. Die Milwaukee Bucks standen auch damals schon als Eastern Conference Finalist fest und wurde von der Nummer 34, Ray Allen angeführt. Auch in diesem Jahr stehen die Bucks, dank ihrer heutigen Nummer 34, Giannis Antetokounmpo, schon in der nächsten Runde.

Ebenso wie in 2001 kämpften auch in diesem Jahr die Raptors und Sixers ums zweite Ticket der Conference Finals und während die Teams damals von Vince Carter und Allen Iverson getragen wurden, heißen die Top-Stars heute Kawhi Leonard und Joel Embiid. Der einzige Unterschied zu damals war jedoch die Tatsache, dass die Raptors diesmal als Sieger vom Feld gingen. Während Vince Carter im Jahr 2001 nämlich einen Buzzer-Beater zum Weiterkommen vergab, traf Leonard seinen Wurf und sorgte für Jubelstürme in Toronto.

Spiel 1 Tipp:

Nach dem lockeren Aufgalopp in Runde 1 verschliefen die Bucks den Start in die zweite Runde ein wenig und wurden von den Celtics überrascht und bestraft. Sicherlich keine unwichtige Erfahrung, darf man die Mannschaft von Coach Budenholzer heute deutlich konzentrierter erwarten. Die Fans werden zudem auch unter Strom stehen, sind es für die Bucks die ersten Conference Finals seit 2001.

Fraglich ist nach gut einer Woche ohne Spiel, wie der Rhythmus der Bucks sein wird. Konnten sie Ihre Pause nutzen und trotzdem in Form bleiben oder werden sie zunächst eine Zeit brauchen? Toronto hat dieses Problem nicht, andererseits ist hier natürlich die Frage, wie kaputt die Raptors nach der aufreibenden Serie gegen die Sixers sind.

Bereits in Spiel 1 dürfen wir uns auf packende Matchups und tolle Aktionen freuen, doch die Bucks sollten bereits hier unter Beweis stellen können, warum sie der Favorit sind. Mit Leonard haben die Raptors zwar den besten Verteidiger in ihren Reihen, doch er ist für Giannis vielleicht etwas zu klein und wird daher viel Kraft investieren müssen. Dazu kommt, dass die Raptors bisher sehr inkonstant auftraten, während die Bucks als Team überzeugen konnten. Daher werden sie auch das erste Spiel gewinnen, ihren Heimvorteil vorerst verteidigen und damit 1-0 in Führung gehen können.

Tipp: Sieg Milwaukee Bucks

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Durch Torontos Weiterkommen stehen sich nun die beiden besten Teams der regulären Saison gegenüber. Dazu kommt es zum Duell zwischen zwei absoluten Top-Stars, denn bereits in der regulären Saison zeigten Giannis Antetokounmpo und Kawhi Leonard ihre Klasse. Dazu gehörten sie auch in den Playoffs zu den absoluten Leistungsträgern, die Beide das Zeug haben ihr Team in die Finals zu tragen.

Im Jahr 1 nach LeBron James Abgang in den Westen, bietet die Eastern Conference also aufgrund der nachkommenden Stars jede Menge Unterhaltung und Spieler, die auch statistisch an James überragende Leistungen der letzten Jahre herankommen. Die Vorfreude auf diese Serie ist dementsprechend groß und man darf sich auch eine sehr interessante und intensive Serie freuen.

Situation Milwaukee Bucks (1. Platz: 60 Siege – 22 Niederlagen)

Die Milwaukee Bucks stehen das erste mal seit 2001 wieder in den Eastern Conference Finals. Nach dem Sweep gegen die Pistons in Runde 1, gaben sie sich auch in Runde 2 keine Blöße und schickten die Boston Celtics mit einem 4-1 nach Hause. Dabei packten die Bucks den sogenannten Gentleman-Sweep aus, verloren sie Spiel 1 zu Hause gegen Boston, doch anschließend siegten sie vier mal in Folge.

In Runde 1 hatte Milwaukee zwar noch etwas Glück, dass Blake Griffin auf Seiten der Pistons fehlte bzw. angeschlagen war, allerdings spielten die Bucks äußerst souverän. Sie selbst hatten mit Brogdon einen nicht unwichtigen Ausfall, doch Giannis Antetokounmpo spielte groß auf und stellte bereits hier unter Beweis, warum er einer der Top-Kandidaten auf den MVP-Award ist.

In Runde 2 warteten dann die Boston Celtics, die nach ihrem Erstrundensweep gegen die Pacers voller Selbstvertrauen nach Milwaukee reisten. Im ersten Spiel überraschte Boston dann auch die Bucks und dank einer sehr starken Defensivleistung, schien es so, als wäre Boston in der Lage, den Bucks die Grenzen aufzuzeigen. Die Bucks verloren mit 22 Punkten Unterschied und plötzlich wurde die Reife des Teams in Frage gestellt.

Im Stil eines erfahrenen Top-Teams gab das Team von Giannis aber die richtige Antwort. Spiel 2 gewannen die Bucks selbst mit 21 Punkten Vorsprung und plötzlich machte es den Eindruck als könnte man sich über eine spannende Serie freuen. Spätestens als Milwaukee dann auch das dritte Spiel, in Boston, gewinnen konnte, war klar, dass die Bucks unbedingt ernst zu nehmen sind.

In Spiel 4 zeigte Antetokounmpo mit 39 Punkten und 16 Rebounds in nur 34 Minuten dann seine beste Leistung gegen die Celtics und führte sein Team zum zweiten Auswärtssieg. Milwaukee lag plötzlich mit 3-1 und Führung und war spätestens jetzt wieder in der Rolle des Favoriten. Sie ließen die Celtics nicht mehr in ihren Rhythmus kommen und hatten vor den eigenen Fans die Chance, die Serie zu unterscheiden.

Das Team von Coach Budenholzer nutzte die Chance und gewann Spiel 5 überraschend klar. 116-91 lautete das Ergebnis des fünften Spiels, so dass die Bucks als erstes Team in die Conference Finals einziehen konnten. Die Freude war groß, da auch Brogdon mittlerweile sein Comeback geben konnte, so dass Milwaukee in Bestbesetzung in die bis dato wichtigsten Spiele der Saison gehen kann.

Natürlich wird wieder vieles vom Griechen abhängen, doch mit Middleton, Bledsoe, Hill, Brogdon, Mirotic, Connaughton, Lopez, Ilyasova und Brown haben die Bucks ein sehr tiefes Team, bei dem jeder seinen Teil beiträgt. Gerade deshalb wird es für Toronto Raptors sehr schwer und die Bucks sind der Favorit, wenn es um den Einzug in die Finals geht.

Der Hauptgrund dafür bleibt letzten Endes Giannis Antetokounmpo, der die Playoffs mit im Schnitt 27,4 Punkten, 11,3 Rebounds, 4,4 Assists, 1,6 Blocks und 1,2 Steals in gerade einmal 31,4 Minuten überstrahlt. Er ist fit, hungrig und sehr motiviert und machten in den letzten Wochen einen sehr fokussierten Eindruck. Dazu hatte er gegen die Celtics, nach einem schwachen Spiel 1 die richtige Antwort parat und wird auch von den Raptors kaum zu stoppen sein.

Situation Toronto Raptors (4. Platz: 58 Siege – 24 Niederlagen)

Die Raptors haben auf der anderen Seite aber einen ähnlich dominanten Spieler, der die Serie gegen die Sixers letztlich fast im Alleingang entschied. Was Kawhi Leonard bisher nämlich in den Playoffs zeigt ist unfassbar, vor allem seine Serie gegen die Sixers war sehr stark und mit seinem Buzzer-Beater übertrumpfte er nicht nur Lillards Schuss aus Runde 1, sondern kreierte auch einen Wurf für die Ewigkeit.

In Runde 1 traf er mit den Raptors auf die Orlando Magic. Nach einer überraschenden Niederlage in Spiel 1, überragte Leonard dann in Spiel 2 mit 37 Punkten und brachte die Raptors gemeinsam mit Pascal Siakam wieder Kurs. Die Magic wehrten sich nach Kräften, doch letztlich gewannen die Raptors locker mit 4-1 und Leonard überzeugte mit 27,8 Punkten pro Spiel.

In Runde 2 wurde es gegen die Sixers dann aber etwas schwerer und es entwickelte sich eine Serie, die nicht einfach zu verstehen war. Leonard und seine Raptors gewannen nämlich Spiel 1 mit 108-95 und schienen keine Probleme mit den Sixers zu haben. Leonard selbst setzte mit 45 Punkten ein erstes Ausrufezeichen und machte klar, dass Philly große Probleme mit ihm haben wird.

Doch Toronto ließ die Zügel anschließend ein wenig zu locker und so kamen die Sixers dank eines 94-89 Auswärtssieges zum Ausgleich in der Serie. Auch das erste Spiel in Philly verloren die Raptors dann mit 95-116 und obwohl Leonard erneut in beiden Spielen stark spielte (35 und 33 Punkte), waren es plötzlich die Sixers mit Embiid, die wie der klare Favorit aussahen und 2-1 führten..

Doch wieder führte Leonard sein Team in Spiel 4 an, das die Kanadier in Philadelphia mit 101-96 gewinnen konnten. Leonard erzielte 39 Punkte und 14 Rebounds und war damit hauptverantwortlich dafür, dass Toronto den Heimvorteil zurückerkämpft hatte. Diesen nutzten sie dann auch in Spiel 5, als sie mit 125-89 gewinnen konnten und eine überragende Leistung als Mannschaft zeigten. Leonard blieb mit 21 Punkten blass, doch nach dem deutlichen Sieg schien nun klar, dass kein Weg an Toronto vorbeigeht.

Die Fans erlebten allerdings erneut einen Umschwung in der Serie, denn die Sixers präsentierten sich in Spiel 6 plötzlich wieder sehr stark. Philly siegte mit 112-101 und erzwang damit das alles entscheidende siebte Spiel. Kawhi Leonard warf dort dann 39 mal auf den Korb und traf „nur“ 16 mal. Dabei erzielte er aber nicht nur 41 Punkte, sondern auch den alles entscheidenden Buzzer-Beater, durch den Raptors den Eastern Conference Finals Einzug perfekt machten.

Ähnlich wie Giannis bei den Bucks, ist Leonard in Toronto der unangefochtene Leader. Mit Lowry, Gasol, Siakam, Green und Ibaka sind die Raptors auf dem Papier zumindest gleichwertig im Vergleich zu den Bucks besetzt und so werden natürlich auch die Rollenspieler ein enorm wichtiger Faktor sein. Am Ende werden aber auch die Leistungen von Giannis und Kawhi maßgeblich über das Weiterkommen entscheiden und die Raptors haben mit Leonard sicherlich ähnlich gute Karten wie die Bucks mit Antetokounmpo.

X-Faktor: Khris Middleton

Neben Kawhi und Giannis ist Khris Middleton in diesem Jahr der einzige andere All-Star in dieser Serie. Zwar gibt es mit Spielern wie Lopez, Lowry oder Gasol noch ein paar andere ehemalige All-Stars, doch Khris Middleton wird die größte und wohl entscheidendste Rolle „der Anderen“ innehaben.

So ist er natürlich als zweitbester Scorer gefordert, doch es wird vor allem die Defensive sein, in der Middleton sich gegen Leonard auflehnen muss. Natürlich ist davon auszugehen, dass auch Giannis ein paar Minuten gegen Leonard spielen wird, doch Middleton scheint von der Größe und Position der Spieler zu sein, der es die meiste Zeit mit Leonard zu tun haben wird.

Daher ist vorstellbar, dass ihm offensiv ein wenig die Kraft fehlen könnte, wenn er defensiv hart arbeiten muss, doch genau hier, muss er seinen All-Star Status unter Beweis stellen. Kann er Leonard einigermaßen kontrollieren und sich auf der anderen Seite auch gegen ihn behaupten, haben die Bucks eine sehr wichtige Option in ihren Reihen, die den Ausschlag geben kann. Man sollte also ein Auge auf Middleton werfen, der entscheidend zum Ausgang der Serie beitragen wird.

Milwaukee Bucks – Toronto Raptors Serien-Tipp

Die Bucks haben natürlich in dieser Serie den Heimvorteil auf ihrer Seite. Dazu kommt, dass sie deutlich ausgeruhter in die Serie gehen, Verletzungen auskurieren konnten und im Training nochmal einige Dinge festigen und sichern konnten. Zwar wurde erst am Sonntag klar, dass die Raptors der Gegner sind, doch natürlich war auch die Vorbereitungszeit für die Bucks etwas länger.

Neben diesen Vorteilen, sprechen zudem auch die Ergebnisse der regulären Saison für Milwaukee. Das erste Spiel gab es Ende Oktober und die Bucks setzten sich mit 124-109 durch. Die Raptors waren damals aber noch ein anderes Team, fehlte zum einen Kawhi Leonard, aufgrund einer Pause und war beispielsweise Marc Gasol noch gar nicht im Kader. Die Bucks traten allerdings auch ohne Giannis an, so dass der Sieg keine Aussagekraft hat.

Anfang Dezember waren Beide dann mit von der Partie, blieben aber punktemäßig blass. Giannis hatte mit 19 Punkten und 19 Rebounds aber das bessere Ende auf seiner Seite, gewannen seine Bucks erneut, diesmal aber deutlich knapper mit 104-99. Einen Monat später kam es dann zum dritten Duell und diesmal waren die Raptors voll auf der Höhe. Leonard und Siakam erzielten jeweils 30 Punkte und obwohl Giannis sich mit 43 Punkten und 18 Rebounds zu wehren versuchte, gewannen die Raptors diesmal mit 123-116.

Einen weiteren Monat später, Anfang Februar, kam es dann zum bisher letzten Spiel der beiden Teams. Gasol war noch immer nicht im Kader der Raptors und Leonard erwischte mit nur 16 Punkten einen schwachen Tag. Giannis blieb zwar auch blass mit 19 Punkten, doch bei Milwaukee scorten sieben Spieler zweistellig und am Ende siegten sie mit 105-92. Durch die noch folgenden Kader-Veränderungen sagen die Ergebnisse als kaum etwas aus, doch das Teams der Bucks hinterließ den etwas besseren Eindruck. Leonard und Antetokounmpo zeigten zudem bereits in der regulären Saison, dass sie zu Topspielen bereit sind.

Letztlich bleibt die Frage wer nun der Favorit ist. Die zu Beginn benannten Punkte sprechen klar für die Bucks und die fehlende Konstanz der Raptors (in Runde 2) wirft Fragen auf. Zudem haben die Bucks mit Giannis einen mindestens genauso guten Top-Spieler wie die Raptors, sodass Toronto nur bedingt von Leonard profitiert. Insgesamt scheinen die Bucks aber etwas vielseitiger zu sein und sowohl offensiv als auch defensiv etwas konstanter und besser zu spielen. Daher sollte der Tipp auf die Bucks gehen, da man den Raptors einfach nicht so sehr trauen kann. Leonard, Siakam und Co. werden sich natürlich bestmöglich zu Wehr setzen, doch letztlich werden sich die Bucks dank Antetokounmpo, Middleton und Co. in sechs Spielen durchsetzen.

Milwaukee Bucks in 6

 

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