Unser Tipp: AH -9.5 Milwaukee Bucks

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Zur vermutlich einseitigsten Serie kommt es, wenn der Tabellenerste der Eastern Conference auf den Tabellenachten trifft. So empfangen die Milwaukee Bucks, als bestens Team der Liga, die Detroit Pistons, die bis zum letzten Spieltag um ihre Playoff-Teilnahme zittern mussten. Dazu bringen die Bucks vermutlich den MVP dieses Jahres mit, Giannis Antetokounmpo, der hungrig auf den Titel ist.

Die Pistons haben in Blake Griffin ihren besten Spieler, doch Dieser verpasste Teile des Saisonabschlusses, da er mit Knieschmerzen zu kämpfen hatte. Darunter litten natürlich auch die Ergebnisse der Pistons, verloren die Pistons sieben der letzten elf Spiele. Die Bucks verloren zum Abschluss der Saison auch nochmal drei von sechs Spielen, doch Coach Budenholzer schonte hier teilweise seine Stars, da der erste Platz bereits sicher war.

Warum diese Serie, die vielleicht einseitigste der ersten Playoff-Runde werden könnte, lassen die Ergebnisse der bisherigen Duelle erahnen. Anfang Dezember gewannen die Bucks das erste Spiel mit 115-92, obwohl Blake Griffin auf Seiten Detroits 31 Punkte erzielte und Giannis nur 15 Punkte beisteuern konnte. Doch die Bucks bestimmten von Beginn an das Spielgeschehen und siegten am Ende deutlich und verdient.

Keine zwei Wochen später kam es dann zum zweiten Spiel, was gleichzeitig das Knappste werden sollte. Antetokounmpo führte seine Mannschaft aber mit 32 Punkten und 12 Rebounds zum 107-104 Sieg, gegen ein Pistons-Team, das fast von Griffins Triple Double profitiert hätte. Weitere zwei Wochen später, beim 121-98 Erfolg der Bucks war es dann die gesamte Starting Five der Bucks die zu überzeugen wusste und die den Pistons in allen Belangen überlegen war.

Ein ähnliches Bild gab es dann auch im bisher letzten Spiel. Milwaukee setzte sich mit 115-105 durch, zeigte eine ausgeglichene Leistung als Team und war von Beginn an das bessere Team. Griffin schien insgesamt nur wenig unterstützt, konnten Drummond und Jackson nur bedingte Hilfe leisten. Ansonsten waren die Bucks insgesamt zu vielseitig besetzt, verteidigten besser und waren offensiv gefährlicher. Da sie in dieser Serie außerdem den Heimvorteil auf ihrer Seite haben und das zweitbeste Heimteam der Liga waren, ist alles andere als ein Sweep der Bucks eine große Überraschung.

Situation Milwaukee Bucks (1. Platz: 60 Siege – 22 Niederlagen)

Die Bucks haben einen bestimmten Vorteil auf ihrer Seite, gegen den die Pistons überhaupt nichts ausrichten können. Dabei geht es weniger um die guten Offensive, die starke Defensive oder den Heimvorteil, sondern um den Spieler, der in dieser Saison unfassbar dominant auftrat und die Zone nach Belieben beherrschte. Dazu verteidigte er gut, verteilte die Bälle wie er wollte und war mit seiner Länge überall zu finden. Die Rede ist natürlich von Giannis Antetokounmpo.

Der erst 24-jährige Grieche, der in dieser Saison als Point-Center agiert und sowohl den Ball bringt, aber auch unter dem Korb als Center agiert, lieferte mit 27,7 Punkten, 12,5 Rebounds und 5,9 Assists eine unfassbar vielseitige Saison ab, die ihm den MVP-Award bescheren kann. Vor allem in der Zone war er nicht stoppen und lieferte hier die meisten Punkte seit Shaquille O’Neal ab. Gegen die Pistons hielt er sich allerdings zurück. Zwar traf er 58,3% aus dem Feld, doch mit 20,8 Punkten, 8,8 Rebounds und 7 Assists pro Spiel in der regulären Saison gegen Detroit hat er noch jede Menge Luft nach oben.

Allerdings darf man nicht vergessen, dass die Bucks noch mehr zu bieten haben, als Antetokounmpo. So spielten Middleton, Bledsoe, Brogdon und Lopez als Starting Five Akteure ebenfalls eine starke Saison und die Bank ist mit Spielern wie Hill, Snell, Brown, Mirotic, Ilyasova und Gasol ebenfalls sehr stark besetzt.

Die Tatsache, dass die Bucks in der regulären Saison nur ein einziges mal zwei Spiele in Folge verloren spricht Bände und sollte nicht nur den Pistons, sondern auch allen folgenden Teams eine Warnung sein. Allerdings hatte das Team von Coach Budenholzer, der gute Chancen auf den Coach of the Year Award hat, zuletzt etwas Verletzungspech.

Malcolm Brogdon, Pau Gasol und Nikola Mirotic fehlten eine gewisse Zeit und nur Mirotic hat Chancen in Runde 1 zu spielen. Auch daher darf man eine Leistungssteigerung von Antetokounmpo erwarten um beispielsweise Brogdons Fehlen zu kompensieren.

Als beste Offensive der Liga und mit einer ebenfalls starken Defensive geht das Team aus Milwaukee natürlich als großer Favorit in die Serie und sollte dank Antetokounmpo auch wenig Probleme haben, diese Serie zu gewinnen.

Situation Detroit Pistons (8. Platz: 41 Siege – 41 Niederlagen)

Nach Platz 8 in der Saison 2015-16, verpassten die Pistons die Playoff-Qualifikation in den letzten beiden Jahren mit den Plätzen 9 und 10 knapp. Dank eines neuen Coaches und einem Blake Griffin in der vielleicht besten Form seines Lebens klappte es in diesem Jahr aber wieder und auch wenn am Ende etwas Glück dabei war, freute man sich in Detroit über das Erreichen der Playoffs.

Dabei glich der Saisonverlauf einem Auf und Ab und Detroit schaffte es nie die Leistungsschwankungen in den Griff zu bekommen. Gleich zu Beginn gewannen sie vier Spiele in Folge, bevor fünf Partien in Serie verloren gingen. Weiter ging es dann mit neun Siegen aus elf Spielen und mit einer Bilanz von 13-7 gehörte man plötzlich zu den besten Teams der Eastern Conference.

Es folgten allerdings sechs Pleiten in Serie, obwohl Griffin groß aufspielte. Der Negativtrend setzte sich fort und von Anfang Dezember bis Anfang Februar ging die einzige Siegesserie der Pistons über nur zwei Spiele. In Summe waren es 18 Niederlagen aus 27 Spielen und plötzlich war nicht nur die gute Form, sondern auch die aussichtsreiche Playoff-Position dahin.

Doch wie sollte es anders sein, die Pistons legten plötzlich wieder einen Schalter um. Bei einer Bilanz von 22-29 starteten sie eine vier Spiele andauernde Siegesserie und gewannen plötzlich insgesamt zwölf von vierzehn Spielen. Bei einer Bilanz von 34-31 und strauchelnder Konkurrenz schienen die Playoffs nun fast sicher und neben Griffin wussten zu dieser Zeit plötzlich auch andere Spieler zu überzeugen. Drummond dominierte sowieso die ganze Zeit unter den Körben, doch Reggie Jackson zeigte sich verbessert und mit Kennard, Smith oder Galloway scorten plötzlich auch andere Akteure.

Leider endete die Saison dann aber wieder schwach. Zehn der letzten siebzehn Spiele gingen verloren und Detroit brauchte am Ende zwei Siege über die Grizzlies und Knicks, um die Playoff-Qualifikation doch noch klar zu machen. Griffin verpasste zudem mit Knieproblemen einige Spiele und ist auch für die Playoffs nicht zu 100% fit.

Da die Pistons zudem das schwächste Auswärtsteam aller Playoff-Teams sind und die schlechteste Offensive aller Playoff-Teams haben, stehen ihre Chancen in dieser Serie schlecht. Sicher ist ihre Stärke im Frontcourt nicht zu unterschätzen, doch Griffin ist verletzt und kein Team war unter den Brettern dominanter als die Bucks. Die Chancen der Pistons sind also dementsprechend schlecht.

X-Faktor: Eric Bledsoe

Der X-Faktor soll eigentlich ein Spieler sein, der die Serie entscheidend beeinflussen kann, allerdings gibt es keinen Spieler in Detroit, der die Serie zu Gunsten der Pistons kippen kann. So ist es Eric Bledsoe, von den Milwaukee Bucks, der die Serie noch klarer für die Bucks gestalten kann, als man es sowieso schon erwartet. So wird er im Backcourt der Bucks dafür sorgen müssen, dass der Ausfall von Brogdon kompensiert wird.

Mit 15,9 Punkten, 4,6 Rebounds und 5,5 Assists spielt der 29-jährige Guard eine starke Saison und hat sich als Starter in Milwaukee behauptet. Noch immer ist er unfassbar schnell und athletisch und lieferte mit 48,4% aus dem Feld eine starke Saison ab. Vor allem ließ sich im April eine kleine Leistungssteigerung erkennen, die auf den Ausfall von Brogdon zurückzuführen ist.

In den Duellen gegen die Pistons wusste er zudem auch zu überzeugen. Mit 20,5 Punkten und 6,5 Assists pro Spiel zeigte er sich etwas stärker als im restlichen Saisonverlauf, so dass man ihn auch in dieser Serie stark erwarten darf. Sein Gegenüber Reggie Jackson, wird es nicht mit ihm aufnehmen können und da Giannis sich bereits in der regulären Saison ein wenig zurücknehmen konnte, darf man auch in dieser Serie erwarten, dass Bledsoe eine tragende Rolle spielen wird.

Milwaukee Bucks – Detroit Pistons Serien-Tipp

Sollten die Pistons in dieser Serie ein Spiel gewinnen können, wäre es eine große Überraschung. Leistungsträger Blake Griffin ist angeschlagen und sämtliche Statistiken sprechen gegen Detroit. Dazu egalisieren die Bucks die Stärken der Pistons, liegen diese sicherlich in dem dominanten Frontcourt und der Tatsache, dass kein Team den Dreipunktewurf besser verteidigt als Detroit.

Problem nur, dass die Bucks selbst das am besten reboundende Team sind und zu besten Dreierteams der Liga gehört. Dazu hat Milwaukee mit Antetokounmpo den vielleicht dominantesten Spieler der Liga in ihren Reihen und ist unfassbar vielseitig. Zudem haben die Bucks eine sehr starke Defensive und die Pistons eine der schwächsten Offensiven.

Milwaukee hat zudem den Hunger die Serie klar zu gewinnen. Ihre Mentalität gilt nur dem Titel, obwohl sie in diesem Jahr die erste Saison unter ihrem neuen Coach spielen. Doch Coach Budenholzer hat das Maximum aus der Mannschaft herausgeholt, sie zum einzigen 60-Siege-Team und damit zur stärksten Mannschaft der Liga gemacht. Nun müssen die Bucks dies auch in den Playoffs belegen und alles andere als ein klarer Sieg in Runde 1 wäre enttäuschend.

Die Pistons haben zu wenig Möglichkeiten sich zu wehren, so dass die Bucks nach Belieben dominieren sollten. Wie bereits die Ergebnisse der regulären Saisonspiele zeigten, ist Milwaukee klar besser und das obwohl sich Antetokounmpo hier insgesamt noch zurücknahm. So darf man mit einem Sweep rechnen und damit, dass die Bucks problemlos in Runde 2 einziehen.

Milwaukee Bucks in 4

Spiel 1:

Das Spiel findet in Milwaukee statt, die Bucks sind heiß auf das erste Playoff-Spiel und sie erwarten ein verunsichertes Team aus Detroit, dass sich in der Schlussphase der Saison nicht stark präsentierte. Blake Griffin ist angeschlagen, die Bucks sind auf jeder Position überlegen und selbst die Ausfälle spielen keine wichtige Rolle.

Milwaukee will zudem eine klare Message senden und auch der Konkurrenz zeigen, dass mit ihnen in den Playoffs nicht zu spaßen ist. Man darf einen dominanten Auftritt von Giannis erwarten und außerdem darf man sich darauf einstellen, dass die Pistons nicht den Hauch einer Chance haben. Die Bucks gewinnen Spiel 1 klar und legen damit den Grundstein für viel Dominanz in dieser Serie.

Tipp: AH -9.5 Milwaukee Bucks

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