Die Miami Heat und die Washington Wizards treffen zum zweiten mal in dieser Saison aufeinander. Erneut ist es für beide ein Spiel, in dem sie mehr Chancen haben als in einem Großteil der anderen Spiele, in die sie aufgrund der schlechten Leistungen als Underdog gehen bzw. gegangen sind. Spiel Nummer 1 entschieden die Heat vor knapp drei Wochen mit 114-111 für sich.

Miami Heat

Diesen Erfolg wollen sie natürlich wiederholen, doch die Ausgangslage ist denkbar schlecht. Mit erst sieben Siegen gehören sie zu den fünft schlechtesten Teams der Liga. Die Abgänge in der Off-Season konnten nicht aufgefangen werden und da die Mannschaft zudem mit vielen Ausfällen und Verletzungen zu kämpfen hat, kommt einfach kein Rhythmus auf. Zudem darf die Frage nach eventuell fehlendem Talent gestellt werden, haben sie in vielen Spielen auch individuell klare Nachteile.

Zuletzt verlor Miami fünf Spiel in Folge. Portland, New York, Atlanta, Cleveland und Chicago hießen ihre Gegner. Dabei wurde es hin und wieder durchaus knapp und hätten sie beispielsweise im letzten Spiel gegen die Bulls etwas mehr Glück zum Ende gehabt, hätten sie das Spiel gewinnen können. Gleichzeitig war dieses Spiel aber auch ein Beleg für die personellen Probleme. Waiters, Haslem, Johnson, Winslow und Babbitt waren verhindert oder angeschlagen und spielten nicht, sodass sich Coach Spoelstra auf eine 9 Mann-Rotation verlassen musste, in der zudem ein angeschlagener Whiteside auftrat.

Außer Haslem und Babbitt, der für das heutige Spiel fraglich ist, fehlen die Anderen weiterhin, sodass die Heat auch heute nicht in Bestbesetzung auftreten können. Insgesamt zehn verschiedene Spieler starten bereits in 5 oder mehr Spielen und außer Whiteside konnte keine anderer Heat-Spieler alle Saison-Spiele bestreiten. Zudem hat Miami die drittschlechteste Offensive der Liga und wäre ihre Verteidigung nicht einigermaßen in Ordnung, würden sie sicher noch etwas schlechter dar stehen.

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Washington Wizards

In Anbetracht der Situation in Miami, sollten die Vorteile also ganz klar bei den Washington Wizards liegen, doch obwohl die Truppe um John Wall und Bradley Beal deutlich weniger Personalprobleme hat, präsentieren sie sich ebenfalls relativ schwach und können ihren eigenen Erwartungen bisher kaum entsprechen. Vor allem die Starter äußern immer wieder Unzufriedenheit, so kritisierte Gortat die schwache Bank und nachdem Wall 52 Punkte bei der Niederlage gegen die Magic erzielt hatte, kritisierte er sein Team öffentlich und bemängelte, dass man nicht hart genug spielte.

Trotz der Probleme und unzufrieden stellenden Bilanz, lief es in den letzten vier Spiele wieder etwas besser. So gewannen die Wizards drei dieser vier Spiele, zunächst gegen Brooklyn und zuletzt gegen Denver und Milwaukee. Nach dem Brooklyn-Spiel gab es durch die Magic-Niederlage und der darauffolgenden Kritik von Wall zwar einen kleinen Rückschlag, doch immerhin konnten sich die Fans von Wall über 52 Punkte ihres All-Stars freuen.

Gegen die Heat haben die Wizards noch eine Rechnung aus dem ersten Duell offen und schaut man sich die Ausgangssituation vor diesem Spiel genauer an, liegen die Vorteile tatsächlich bei Washington. Sie sind besser in Form, haben kaum Verletzte und auch wenn sie auswärts erst zwei von neun Spielen gewinnen konnten, können sie zuversichtlich in die Partie gehen. Miami gewann nämlich erst zwei von zehn Spielen in eigener Halle und beeindruckt die Gästeteams mit dieser Bilanz nicht.

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Tipp

Kontinuität kann man bei den Wizards zwar noch nicht erkennen und sowohl die Offensiv- als auch die Defensivwerte schwanken stark, doch die Drei Siege in den letzten vier Spielen machen Mut und sorgen für Auftrieb. Heute soll es zudem eine Revanche her, was die Motivation nochmal ein wenig steigert und da Miami derzeit in einer Formkrise steckt und personelle Probleme hat, ist der Tipp auf die Wizards die richtige Wahl.

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Player to watch: John Wall

Mit 23,6 Punkten im Schnitt ist Wall der beste Mann der Wizards und seine 4,3 Rebounds und 9,6 Assist sind ebenfalls sehenswert. Trotzdem schafft er es nicht seine Mannschaft zu mehr Siegen zu tragen, was allerdings mehr an der mangelnden Qualität seiner Mitspieler liegt, anstatt an seinen Leistungen. Der einzig berechtige Kritikpunkt ist die fehlenden Konstanz bei Walls Punkteausbeute. So erzielte er zwar sieben Doubles Doubles in den letzten zehn Spielen, doch sein Scoring blieb häufiger unter der 20 Punkte-Grenze (fünf mal). So bleibt auch heute unklar, wie aggressiv er auftreten wird, immerhin sollte ein Double-Double mit Punkten und Assists gegen die schwachen Heat aber machbar sein.

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