Auf den ersten Blick scheint das Duell zwischen den Miami Heat und den Detroit Pistons nicht besonders aufregend zu werden. Zwei mittelmäßige Teams aus dem Osten, die viele schwache Spiele hatten und öfter nicht ans Leistungslimit herankamen. Der Blick auf die Tabelle verrät allerdings, dass das Spiel durchaus von einer Brisanz geprägt ist, stehen für beide Mannschaften nur noch 16 Spiele an und stehen sie derzeit auf den Plätzen 7 (Detroit) und 8 (Miami) und kämpfen mit den Nets, Magic und Hornets um die Playoff-Qualifikation.

Tipp: Detroit Pistons

Es ist das vierte und letzte Duell dieser beiden Teams. Anfang November kam es zum ersten Aufeinandertreffen und Miami gewann nach Verlängerung in Detroit (120-115). Mitte Januar kam es dann erst zum zweiten Spiel, erneut in Detroit, doch diesmal setzten sich die Pistons durch (98-93). Auch im dritten Spiel, welches Ende Februar in Miami stattfand, hatten die Pistons die Nase vorn und setzten sich mit 119-96 durch. Da beide Teams gut in Form sind, kann man aufgrund der bisherigen Ergebnisse und der insgesamt etwas besseren Leistungen der Pistons in den vergangenen Wochen, heute den Tipp auf das Auswärtsteam aus Detroit wagen.

Unser Tipp: Sieg Detroit Pistons

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NBA – Miami Heat (31-35) – Detroit Pistons (34-32)

Mit 31 Siegen und 35 Niederlagen stehen die Heat derzeit auf Platz 8 und haben genauso viele Siege wie Orlando, die derzeit mit einer Bilanz von 31 Siegen und 37 Niederlagen auf Platz 9 stehen. Ein direktes Duell steht noch an zwischen den Beiden, so dass sie eine Pleite im heutigen Spiel gegen die Pistons verhindern sollten. Die Leistungen der letzten Wochen geben aber durchaus Grund zur Hoffnung, erkämpfte man sich nach einer schwachen Phase rund um das All-Star-Wochenende zuletzt wieder ein paar Siege.

Mit einem 126-125 Erfolg über die Golden State Warriors begann der Umschwung, nach sechs Niederlagen in sieben Spielen. Es folgte zwar eine knappe Niederlage gegen die Rockets (118-121), doch auch hier verkaufte sich Miami gut. Anschließend konnten sie vier wichtige Siege über die Nets, Hawks, Hornets und Cavs einfahren und mussten erst in der letzten Partie gegen die Raptors mal wieder eine Niederlage hinnehmen.

Durch die vier Siege stoppten sie ihren freien Fall in der Tabelle und festigten vorerst den 8. Platz. Doch die Saison hält noch eine wirklich schwierige Spiele für die Heat bereit. Nach dem Duell mit den Pistons geht es gegen die Bucks, auf die sie eine Woche später erneut treffen. Außerdem müssen sie unter anderem noch gegen Charlotte, OKC, die Spurs, Orlando, Boston (2x), Toronto, Philly und Brooklyn ran. Wade und Co. sind also gefordert und müssen Spiele wie heute gewinnen, um die Playoff-Chancen nicht schon früher als erhofft aus der Hand geben zu müssen.

Der Blick auf das Restprogramm der Pistons verrät allerdings, dass auch sie es nicht besonders einfach haben. Neun der letzten 16 Spiele finden auswärts, darunter befindet sich ein fünf Spiele andauernder Auswärtstrip in Cleveland, Phoenix, Portland, Golden State und Denver. Dazu kommen Duelle mit den Raptors, nochmal Portland, Indiana (2x), den Thunder und den Hornets. Auch sie brauchen also jeden Sieg in Richtung der Playoff-Qualifikation.

Im Vergleich zu den Heat, läuft es bei ihnen aber schon länger besser und nachdem es Ende Januar bei einer Bilanz von 21-28 klar nach dem Verpassen der Playoffs aussah, konnten Griffin und Co. in den letzten Wochen das Level ihres Spiels steigern und 13 der letzten 17 Spiele gewinnen. Dabei besiegten sie sogar einige Hochkaräter wie die Nuggets, Pacers oder Raptors, hatten insgesamt aber auch viele dankbare Gegner.

Andre Drummond dominerte zu dieser Zeit und legte im Februar im Schnitt 21,2 Punkte, 16,8 Rebounds, 2,4 Blocks und 2,4 Steals pro Spiel auf. Auch im März überzeugte er bisher mit sechs Double Doubles in Serie, einem 30 Punkte-Spiel und einem 20-20 (Punkte-Rebounds) Spiel. Dazu kommt ein als guter Allrounder auftretender Blake Griffin und sogar ein starker Reggie Jackson. Die Pistons haben daher schon vier Spiele Vorsprung auf Platz 9 und fünf Niederlagen weniger als Orlando. Ihre Chancen stehen also gut, vor allem da sie mit ihrer guten Form heute auch Siegchancen haben.

Erfreulicherweise haben sie keine Ausfälle zu beklagen. Miami muss allerdings auch nur mit etwas Pech auf Richardson verzichten. Ein Einsatz von ihm ist allerdings eventuell möglich.

Player to watch: Andre Drummond

Drummonds Double Double im letzten Spiel gegen die Nets war sein 19. in Folge. Damit stellte er einen Franchise-Rekord von Bob Lanier aus dem Jahr 1974-75 ein. Zudem führt er auch die NBA mit 55 Double Doubles an und wurde in der letzten Woche zum Spieler der Woche in der Eastern Conference gewählt. Ohne großes Aufsehen zu erregen, legt er im Schnitt 17,5 Punkte und 15,3 Rebounds pro Spiel auf. Punktetechnisch ein Bestwert für den 25-jährigen. Er ist einer der Gründe für die jüngsten Erfolge und sollte auch heute wieder dominant auftreten. Mit dem 20. Double Double in Folge sollte er zum alleinigen Rekordhalter der Pistons werden können und sein Team zum Sieg führen.

 

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