Zum vierten und letzten Mal treffen in dieser Saison die Miami Heat und die Orlando Magic aufeinander. Spiel Nummer 1 konnte das Team aus Orlando mit 116-109 gewinnen, es war für beide Teams das jeweils erste Saisonspiel. Die Entwicklung verlief dann jedoch entgegengesetzt des ersten Ergebnisses und während sich die Heat als vermeintliches Playoff-Team etablieren konnten, rutschten die Magic bis ans Ende der Tabelle. Den Entwicklungen entsprechend lauteten dann auch die letzten Ergebnisse. Ende Dezember gewann Miami die Spiele Nummer 2 und 3 mit 107-89 und 117-111.

Tipp: Miami Heat

Miami verlor zwar die letzten drei Spiel in Folge (allesamt auswärts) ist aber trotzdem der klare Favorit. Schließen haben sie mit Dragic einen All-Star, zu Hause eine positive Bilanz und die Unterstützung der Fans und natürlich sind es auch die großen Probleme der Magic, die die Heat in die Favoritenrolle rutschen lassen. Dazu kommen die Siege Ende Dezember und eine insgesamt entspanntere gesundheitliche Situation. Alles andere als ein Sieg der Heat wäre also eine Überraschung.

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NBA – Miami Heat (29-24) vs Orlando Magic (15-36)

Über den Jahreswechsel bzw. zum Start des Jahres 2018 war Miami top in Form. Sieben Siege am Stück, darunter Erfolge über den heutigen Gegner sowie die direkte Konkurrenz aus Detroit, New York, Toronto, Indiana und Milwaukee, brachten die Heat phasenweise sogar auf Patz 4. Leider folgte dann allerdings eine etwas schwächere Phase, gingen seitdem sieben von elf Spielen verloren und man rutschte wieder ab auf Platz 7.

Zuletzt gab es außerdem drei Niederlagen am Stück gegen die schwächelnden Cavs (89-91), die Sixers (97-103) und die Pistons (107-111). Zwar waren alle Spiele relativ knapp, doch letztlich zeigten sich trotzdem nur Niederlagen in der Bilanz. Im letzten Spiel mussten die Heat allerdings krankheitsbedingt auf Hassan Whiteside verzichten, was in den Matchups gegen Griffin und Andre Drummond (23 Punkte, 20 Rebounds) zum Tragen kam.

Erfreulicherweise sollte Whiteside aber heute wieder dabei sein und das Team damit verstärken können. Erwähnenswert zudem sicherlich, dass die guten Leistungen der Heat auch individuell belohnt wurden. Als Ersatz eines verletzten Spielers wurde Goran Dragic ins All-Star berufen. Obwohl der Europameister von 2017 nur 17,2 Punkte pro Spiel erzielte, ist er der Anführer der Heat und wurde sicher auch für seine konstanten Leistungen der letzten Jahre belohnt. Im letzten Spiel zeigte er mit 33 Punkten, dass diese Entscheidung durchaus verdient ist.

Wenig überraschend, haben die Orlando Magic auf der anderen Seite keinen All-Star im Team. Aaron Gordon machte zwar einen Sprung in der Entwicklung und überzeugt mit 18,4 Punkten pro Spiel und selbst Evan Fournier (17,9 Punkte) und Nikola Vucevic (17,4 Punkte) erzielten mehr Punkte als Dragic, doch Vucevic ist lange verletzt und die Leistungen der Magic sind als Mannschaftcheidung durchaus verdient ist.

er Heat und wurde für seine konstanten nicht gut genug, als dass ein All-Star Spot verdient wäre. Die Magic stehen derzeit auf Rang 14 und haben nur eine Niederlage weniger als die Letztplatzierten Hawks.

Das vermutlich größte Problem der Magic bleibt die schwache Defensive. 110,4 Punkte kassieren sie pro Spiel, gleichbedeutend mit Rang 15 im Osten und Rang 28 im ligaweiten Vergleich. Nur zweimal schafften es die Magic im Jahr 2018 ihre Gegner unter 100 Punkten zu halten, allerdings gewannen sie davon nur ein Spiel völlig überraschend gegen die Celtics.

Im letzten Spiel kassierten sie auch 115 Punkte und verloren mit 98-115 gegen die Washington Wizards, die ohne John Wall antraten. Coach Frank Vogel fand anschließend deutliche Worte und sagte, dass man über vier Viertel an die Wand gespielt wurde. Sowohl die erste Fünf, als auch die zweite Fünf zeigte keine Energie und keinen Einsatz. So verpuffte auch die Freude über den zuvor erzielten Sieg über die Lakers (127-105) in dem Orlando mal einen guten Tag erwischte.

Zu den schwachen Leistungen fehlen zudem Isaac und Ross, fraglich sind heute Gordon und Vucevic. Auf Seiten der Heat fehlen Waiters und McGruder. Whiteside sollte nach jüngsten Berichten wieder fit sein, bleibt aber fraglich.

Player to watch: Wayne Ellington

Der 30-jährige Ellington spielt die vielleicht beste Saison seiner Karriere und kommt pro Spiel auf 11,3 Punkte für Miami. Dabei entwickelte er sich zu einem echten Scharfschützen und trifft pro Spiel 3 von 7,5 Dreiern. Von der Bank ist er also eine große Stütze für Miami, mit der man so nicht unbedingt gerechnet hatte. Beim 3er-Contest während des All-Star Weekends wird er die Fahnen der Heat hochhalten und heute sollte er gegen die schwachen Magic seine guten Leistungen fortsetzen können. Seinen Schnitt sollte er mit 11 Punkten erreichen können.

 

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