• Spiel 1: SAS – MEM 111-82
  • Spiel 2: SAS – MEM 96-82
  • Spiel 3: MEM – SAS 105-94
  • Spiel 4: MEM – SAS 110-108 (OT)
  • Spiel 5: SAS – MEM 116-103
  • Stand: 3-2 San Antonio Spurs

In Spiel 4 war Kawhi Leonard der tragische Held der Spurs, war er mit 43 Punkten dafür verantwortlich, dass die Spurs überhaupt noch eine Siegchance hatten. Am Ende standen sie aber mit leeren Händen da und so war klar, dass die Spurs sich für Spiel 5 etwas anderes gegen die Grizzlies einfallen lassen mussten.

Gregg Popovich kam dieser Aufgabe natürlich nach und nachdem Leonard in Spiel 4 noch 30 Würfe nahm, spielten die Spurs in fünften Duell etwas teamorientierter. Mit 16 Würfen nahm der Forward der Spurs zwar immer noch die meisten Würfe, doch der Rest seines Teams war besser eingebunden, sodass sechs Spieler zweistellig scorten und die Spurs sich am Ende mit 116-103 durchsetzen konnten.

Es war allerdings wieder mal ein hartes Spiel und beide Teams schenkten sich nichts. Bereits im ersten Viertel ging es hin und her und keines der Teams konnte sie entscheidend absetzen. Beim Stand von 23-23 ging das Viertel zu Ende. Auch das zweite Viertel blieb umkämpft, San Antonio setzte sich zunächst ab, doch Memphis glich das Ergebnis kurze Zeit später wieder aus. Zum Ende der 1. Halbzeit konnten sich die Spurs dann aber doch einen kleinen Vorsprung erspielen und beim Stand von 55-49 für die Heimmannschaft ging es in die Halbzeit.

Im dritten Viertel konnten die Spurs die gute Phase dann noch etwas fortsetzen und phasenweise hatten sie einen Vorsprung von 18 Punkten. Die Grizzlies machten hier einige ärgerliche Fehler, wie auch Coach Fizdale nach dem Spiel eingestand. Zu Hause würden sie etwas besser verteidigen und nicht so viele Fehler machen. Trotz allem konnten sie Schadensbegrenzung betreiben und beim Stand von 76-87 war im letzten Viertel noch alles möglich.

7:45 Minuten vor dem Ende hatten die Grizzlies dank eines Dreiers von JaMychal Green nochmal auf vier Punkte verkürzen können, doch näher kamen sie nicht mehr ran. Die Spurs hatten in Form von Patty Mills eine Antwort parat, erzielte er vier Dreier im letzten Viertel und konnte mit 20 Punkten ein Playoff-Career-High erzielen.
Auch Manu Ginobili zeigte von der Bank in 18 Minuten ein tolles Spiel (10 Punkte, 2 Rebounds, 3 Assists, 3 Steals) und rundete eine ausgeglichene Teamleistung ab. Topscorer war Kawhi Leonard mit 28 Punkten.

Auf Seiten der Grizzlies konnte mal wieder Mike Conley überzeugen. 26 Punkte steuerte der Guard bei und erhielt dabei von Gasol (17 Punkte) die einzig wirklich hilfreiche Unterstützung. Am Ende reicht dies jedoch nicht und so konnte sich San Antonio den ersten Matchball erspielen.

Aussicht Spiel 6

Für die Grzzlies heißt es nun alles oder nichts, doch glaubt man Mike Conley, so ändert sich nicht wirklich etwas an der Einstellung des Teams aus Memphis. Man habe jedes Spiel wie ein siebtes Spiel behandelt und sei mit voller Konzentration in jedes Duell gegangen. Zweifel kamen zudem auch nicht auf, vor allem auf Grund der Heimstärke der Grizzlies. Conley gehe davon aus, dass er am Samstag erneut mit seinem Team zu Gast sei, zu einem möglichen siebten Spiel. Doch natürlich ist dafür ein Sieg zu Hause Pflicht.

Die Vorteile liegen aber offensichtlich bei San Antonio. Mit Leonard haben sie einen absoluten Top-Star in ihren Reihen, der jedoch herausragende Unterstützung bekommt. Parker, Gasol, Aldridge, Mills, Ginobili, Lee, Green oder sogar Spieler wie Bertans, Murray oder Simmons bewiesen schon oft, wie wertvoll sie sein können und es scheint so, als wären die Spurs insgesamt einfach etwas tiefer besetzt.

Der Kampf und der Wille ist den Grizzlies natürlich nicht abzusprechen, doch allein die Tatsache, dass Vince Carter mit 40 Jahren wieder in die Rolle des Startes rutschte und auch Zach Randolph mit 35 startet, zeigt, dass die Grizzlies Nachholbedarf haben. Zudem spielen beide über 30 Minuten pro Spiel, was je länger sich die Serie hinzieht ein Nachteil werden könnte. Die Spurs sind mit Gasol und Co. zwar auch nicht mehr die jüngsten, doch schlussendlich haben sie mehr Optionen und mit Popovich einen Coach, der schon häufig durch kleine taktische Veränderungen für den Unterschied sorgte.

Auch wenn die Grizzlies sicher wieder großartig kämpfen werden, denke ich nicht, dass sie ein drittes Spiel gegen die Spurs gewinnen können. In Spiel 4 hatten die Spurs durchaus etwas Pech und ich denke, dass sie sich heute etwas cleverer anstellen. Mit dem Sieg aus Spiel 5 im Rücken und dem Weiterkommen vor Augen, macht San Antonio heute kurzen Prozess, gewinnt und zieht damit in die Conference-Halbfinals ein, wo sie auf die Houston Rockets treffen werden.

Tipp: -4 San Antonio Spurs – Quote 1,91 888sport

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