• Spiel 1: SAS – MEM 111-82
  • Spiel 2: SAS – MEM 96-82
  • Stand: 2-0 San Antonio Spurs

Dass das zweite Spiel zwischen den San Antonio Spurs und den Memphis Grizzlies ein Abbild des ersten Spiels war, ist nicht wirklich korrekt, doch die Parallelen in den Statistiken waren durchaus verblüffend. So erzielten die Grizzlies die gleiche Anzahl an Punkten (82), Korberfolgen (31), Dreiern (7) und Freiwürfen (13). Dazu kam ein erneut hervorragend aufgelegter Kawhi Leonard, der mit 37 Punkten zum Topscorer anvancierte und seine Spurs damit, wie schon im ersten Spiel, zum Sieg führte.

Dabei lief es von Beginn an nicht gut für Memphis und die Spurs erspielten sich schnell einen großen Vorsprung. Im zweiten Viertel führten sie bereits mit 26 Punkten Unterschied und deklassierten den Gegner aus Memphis. Erst im dritten Viertel wehrten sich die Grizzlies ein wenig und verkürzen den Rückstand zum Ende des Viertels auf 10 Punkte.

Im letzten Spielabschnitt verkürzten sie sogar nochmal auf vier Punkte, doch die Spurs zogen das Tempo wieder an, trafen ihre Würfe und bauten den Vorsprung innerhalb von drei Minuten auf 15 Punkte aus. Das Spiel war damit entschieden und die Spurs konnten letztlich einen nie wirklich gefährdeten Sieg in Runde 2 einfahren.

Nach dem Spiel kam es dann zu einem Eklat, regte sich Grizzlies-Coach David Fizdale sehr deutlich und offen über die Schiedsrichter auf. Die Foulverteilung sei ein Witz (Memphis 22, San Antonio 13) und die Tatsache, dass Kawhi Leonard alleine mehr Freiwürfe hatte als sein gesamtes Team (Leonard 19 – Memphis 15), wäre absolut nicht in Ordnung. Tatsächlich machten die Spurs jedoch einen guten Job um an die Linie zu kommen und versenkten hier 31 von 32 Freiwürfen. Bedenkt man zudem, dass Patty Mills (1-9) und Manu Ginobili (0-4) schlechte Tage hatten, wird schnell klar, dass bei den Spurs noch eine Menge mehr geht.

Einer der bisher schon mehr zeigte, als man ihm vielleicht zugetraut hatte ist sicherlich Tony Parker. Der 34jährige ist zwar nicht mehr der Schnellste, doch mit 18 und 15 Punkten und seiner Erfahrung machte er das Duell mit Conley zu einem interessanten Match-Up, aus dem sich bisher kein großartiger Vorteil für die Grizzlies ergab. So war der Spurs-Sieg letztlich verdient, auch wenn Coach Fizdale den fehlenden Respekt gegenüber seinem Team bemängelte.

Aussicht Spiel 3

Dass das Spiel in Memphis stattfindet, ist für die Grizzlies natürlich ein Vorteil. In der regulären Saison gewannen sie hier beide Spiele gegen die Spurs, doch die Aussicht ist vor Spiel 3 nicht besonders gut. Die Spurs traten insgesamt zu dominant auf und ließen den Grizzlies nie wirklich eine Chance. Das Fehlen von Tony Allen ist dabei natürlich ein Thema in Memphis. Auch wenn die Prognosen nicht gut aussehen, ließ der Memphis-Coach Hoffnung zu und sagte, dass er von Spiel zu Spiel schaue und stets das Beste bzgl. einer schnelleren Genesung hoffe. Ein Blick auf die Statistiken zeigt, warum Fizdale so sehr hofft, fanden die Grizzlies bisher keine Antwort auf Kawhi Leonard.

Der MVP-Kandidat der Spurs erzielte zwei Career Highs in den ersten beiden Spielen und war von keinem der Grizzlies-Verteidiger zu stoppen. Egal ob ihn Carter, Gasol, Selden oder Ennis verteidigte, Leonard traf nach Belieben und versenkte 17 seiner 19 Wurfversuche. Zudem zeigte er sich bisher fehlerfrei von Freiwurflinie (28-28) und war natürlich auch defensiv wieder sehr stark. Bei den Grizzlies konnte Zach Randolph im zweiten Spiel überzeugen, nachdem ihm in Partie Nummer 1 wenig gelang. Doch er wird sich weiter steigern müssen und auch der Rest des Teams neben Conley und Gasol, muss besser spielen, damit die Grizzlies überhaupt noch einen Sieg einfahren können.

Auch wenn die Heimbilanz der Grizzlies von 24-17 nicht besonders gut ist, wissen die Spurs aus der regulären Saison und den Playoff-Duellen der letzten Jahre, wie schwer ein Spiel in Memphis sein kann. Doch da San Antonio die bessere Form und das bessere Team hat, glaube ich nicht, dass die Grizzlies heute eine Chance haben. Conley, Gasol und Co. werden zwar alles versuchen, doch gegen die so souverän aufspielenden Spurs reicht es diesmal nicht. Daher gewinnen die Spurs auch das dritte Spiel.

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