Während der FC Arsenal den Start einläutet, sind es die Red Devils aus Manchester, denen der Schlusspfiff des ersten Spieltags gebührt. Als letztes Team startet United am Sonntagabend in die Premier League, gegen das kleinere United aus West Ham. Beide Mannschaften starten mit großen Ambitionen – jedoch nach unterschiedlichen Maßstäben.

 

Manchester United

Bisherige Ergebnisse: 1:2 vs. Real Madrid

Eigentlich wollte man den internationalen Supercup nutzen, um Selbstvertrauen für die ersten Saisonaufgaben zu tanken. Dieses Vorhaben ist in Manchester jedoch gründlich in die Hose gegangen. Warum? Weil United sich vor allem in den ersten 45 Minuten von einer zugegebenermaßen herausragend ballsicheren Madrilenen-Elf vorführen ließ. Stellenweise fanden die Red Devils über Minuten hinweg keinen Zugriff bzw. Wege in den Zweikampf und ließen Real munter gewähren – so auch vor Caseimiros Führungstreffer.

Die zweite Halbzeit gestaltete das Team dann zwar deutlich offener, jedoch lag das auch daran, dass der amtierende Champions-League-Sieger zwei bis drei Gänge runterschaltete und sich so dem Niveau des Gegners anglich. Für Zählbares reichte es unterm Strich dennoch nicht, United unterlag verdient mit 1:2, auch wenn es zum Ende noch einmal ansatzweise spannend wurde.

Nun gilt es, die gedämpfte Stimmung schnellstmöglich abzustreifen und möglichst positiv in den weiteren Saisonstart zu gehen. Eine Aufgabe, die José Mourinho vor allem als Motivator fordern wird. Daneben muss er weiterhin die Integration der neuen Stars, Lukaku, Matic und Lindelöf, vorantreiben und nach den Abgängen von Rooney und Ibrahimovic ein neues Teamgefüge heranzüchten.

Aufstellung Manchester United

Der Supercup gab uns eine ungefähre Vorstellung davon, wie die Top-Elf bei United derzeit aussieht, angesichts der Tatsache, dass vor allem defensiv einige Akteure fehlen. Große Rotationen werden wir keine sehen, dafür ist der erste Spieltag schlicht zu wichtig.

De Gea – Valencia, Lindelöf, Smalling, Darmian – Pogba, Matic, Herrera – Mkhitaryan, Lukaku, Martial

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West Ham United

Während Manchester United den ersten Härtetest bereits hinter sich hat, startet West Ham tatsächlich mit der Partie am Sonntag in die Saison. Die Hammers konnten sich trotz diverser Transferausgaben in der vergangenen Spielzeit nicht in die internationalen Ränge vorarbeiten, weshalb der Mannschaft erneut eine rein nationales Fußballjahr bevorsteht.

Schlecht muss das jedoch nicht unbedingt sein. So hat Coach Slaven Bilic eine weitere Spielzeit, um seine durchaus vorhandene Spielidee in den Köpfen der Spieler zu implementieren, gerade auch in denen der Neuzugänge. Vor allem offensiv besserten die Hammers nämlich kräftig nach und griffen für Arnautovic und Chicharito tief in die Taschen.

Daneben hat das Team einen soliden Kern, der zweifellos hinter den Topklubs der Liga eine Rolle spielen kann. Im Tor steht mit Joe Hart kein Unbekannter, In der Innenverteidigung konnte Ogbonna als zentraler Charakter gehalten werden, selbiges gilt für Kreativling Feghouli. Insofern darf man sehr gespannt sein, wie sich das Team am Sonntag präsentieren wird.

Aufstellung West Ham United

Die Verletztenliste ist schon zu Saisonbeginn besorgniserregend lang in Nordlondon. Angelo Ogbonna, Pedro Obiang, Andy Carroll, Diafra Sakho, Mark Noble und Doneil Henry gehen größtenteils schwerverletzt in den Opener und werden dementsprechend ausfallen.

Hart – Fonte, Collins, Zabaleta  – Byram, Lanzini, Fernandes, Cresswell – Feghouli, Arnautovic – Chicharito

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Interessante Quoten & Tipp

Obwohl die Beine bei der Truppe aus Manchester schon minimal schwer sind, gehen die Red Devils als klare Favoriten in die Partie am Sonntagabend. Buchmacher offerieren im Fall eines roten Sieges nur dürftige Quoten, die die 1,30 nicht übersteigen, während West Ham überwiegend im zweistelligen Bereich quotiert wurde. Die Rollen sind also klar verteilt.

Dieser Einschätzung ist grundsätzlich nichts entgegenzusetzen.  United ist nunmal das klar bessere Team, individuell und taktisch überlegen und zudem die Heimmannschaft. All das wird von der Supercup-Pleite zwar ein wenig getrübt, aber längst nicht genug, um der Truppe den Favoritenstatus abzusprechen. Ein Schützenfest sollte allerdings keiner erwarten. United ist zweifellos noch in der Findungsphase, hat gerade auf den Schlüsselpositionen nachgebessert und noch recht wenige greifende Mechanismen. Zwar wird das reichen, um West Ham vom eigenen Tor fernzuhalten, doch die eigene Offensive wird ebenfalls keine Bäume ausreißen.

Daher die Prognose: Unter 2,5 Tore – Quote 2,20 bei Interwetten.com

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