Während die Tottenham Hotspur bislang souverän ihre Pflichtaufgaben meisterten, stolperte ManUnited bereits am zweiten Spieltag über einen Underdog. Was verspricht das direkte Duell?

Topspiel am Montag! In der letzten Partie des dritten Premier-League-Spieltag treffen mit Manchester United und den Tottenham Hotspur zwei Spitzenteams aufeinander. Tabellarisch stehen die Londoner Gäste mit sechs Punkten und 5:2 besser da (Platz 5) als die Red Devils, die am vergangenen Wochenende in Brighton strauchelten und daher auf Rang neun abrutschten. Zeigen die Gastgeber im Old Trafford die richtige Reaktion?

Interessante Quoten & Tipp

Einen klaren Favoriten gibt es im Duell zwischen Tottenham und ManU nicht – wie es sich für ein Spitzenspiel eben gehört. Dass die Quoten der Buchmacher für beide Teams jedoch nahezu identisch sind (ca. 2,60), zeigt, wie schwer sich die Erfolgsaussichten der beiden Mannschaft im bevorstehenden Aufeinandertreffen bemessen lassen.

Sicher ist: Manchester United steht nach der Pleite in Brighton unter Druck, ist jedoch zugleich traditionell heimstark und gemeinhin auch als nervlich gefestigtes Team in Topspielen bekannt. Tottenham wiederum bekleckerte sich bislang nicht mit Ruhm, feierte jedoch zwei Pflichtsiege und sammelte Selbstvertrauen. Nun soll mit United der erste Topgegner bezwungen werden. Ob das gelingt, lässt sich jedoch, wie gesagt, kaum prognostizieren.

Wesentlich gesicherter scheint die Annahme, dass sich Tottenham und United über weite Strecken neutralisieren werden. Mourinho hat schon seine gesamte Trainerkarriere über keinen Hehl daraus gemacht, dass er am liebsten 1:0 gewinnt, und die Spurs sind vor allem auswärts ein sehr schwer zu bespielendes Team, das seit Jahren eine der besten Defensivreihen der Liga stellt. Auch wenn uns am Montag ein Spitzenspiel erwartet, sollte man daher nicht mit sonderlich vielen Highlights rechnen.

Daher die Prognose: Unter 2,5 Tore – Quote 1,85 bei bet365

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Manchester United

Die bisherigen Saisonergebnisse: 2:3 vs. Brighton & Hove Albion, 2:1 vs. Leicester City

Die beste Lösung für sportliche Unruhen sind sportliche Erfolge. Auf diese hatte man wohl auch bei Manchester United gehofft nach einem unglücklichen Sommer, in dem Manager José Mourinho verzweifelt nachzubessern versuchte, jedoch mehrfach abblitzte – vor allem auf der Position des Innenverteidigers. Es folgte Gezeter und Gepolter des Portugiesen, der seine Unzufriedenheit nicht oft genug betonen konnte.

Zum Saisonstart hing der Haussegen daher schief – umso wichtiger war ein erfolgreiches Auftreten gegen Leicester City. Nun, zumindest ergebnistechnisch ist das gelungen. Gegen die Foxes feierte United eine gelungene Saisonpremiere und gewann letztlich verdient mit 2:1. Ein Mourinho-Sieg: Knapp, unschön und ohne spielerische Extravaganz. Dass ein Elfmeter und ein hoher Ball für die beiden Tore sorgten, spricht Bände.

Dennoch war das Zwischenfazit nach dem ersten Spieltag befriedigend, die Wogen schienen sich vor der Partie gegen Brighton zu glätten. Nach 90 Minuten an der südenglischen Küste war von Zuversicht jedoch nur noch wenig zu spüren: 2:3 war United den Red Devils unterlegen, vor allem aufgrund einer schläfrigen Anfangsphase, in der man den Seagulls zwei Treffer gestattete. Für Mourinho-Teams ist das sehr ungewöhnlich und durchaus Anlass zur Sorge.

Ebenfalls bedenklich war die Reaktion der Mannschaft. Trotz des Rückstands konnte United seine individuelle Überlegenheit kaum einmal gewinnbringend ausspielen. Das Bemühen war zu sehen, doch offensiv fehlt es bisher noch an Inspiration, von Spielfreude keine Spur. Vergleicht man Uniteds blutleere Auftritte gegen Leicester und Brighton mit dem furiosen Saisonbeginn der vergangenen Spielzeit (23 Tore nach sechs Pflichtspielen), wird klar, warum United nach zwei Spieltagen zu den Sorgenkindern der Liga gehört. Ein Sieg gegen Tottenham könnte diese Situation ändern.

Mögliche Aufstellung Manchester United

Eine feste Startformation gibt es in Manchester angesichts der bisherigen Leistungen noch nicht, einige Plätze sind definitiv nicht fest vergeben. Schmerzlich vermisst wird weiterhin Kapitän Valencia, der jedoch auch gegen Tottenham noch nicht eingreifen wird. Für Mittelfeldmann Pereira, gegen Brighton einer der schwächsten, könnte die Luft dünn werden.

De Gea – A. Young, Bailly, Lindelöf, Shaw – Fred, Pogba, Mata – Rashford, Lukaku, Martial

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Tottenham Hotspur

Bisherige Ergebnisse: 3:1 vs. FC Fulham, 2:1 vs. Newcastle United

Zwei Spiele, zwei Siege: Die Tottenham Hotspur gaben sich zum Saisonstart keine Blöße und fuhren bislang souveräne Pflichterfolge ein. Auch das eine oder andere schöne Tor gab es bereits zu bewundern, dazu einen gelungenen Abschied von der Übergangsheimat Wembly. Unterm Strich steht die Mannschaft auf einem guten fünften Platz, Tendenz: steigend.

Der Reihe nach: Den ersten Spieltag bestritten die Spurs in Newcastle, wo die Mannschaft auf sehr agile Magpies traf, die das Team von Maurizio Pocchettino vor größere Probleme stellte als angenommen. Die Spurs scheinen Newcastle unterschätzt zu haben, was sich in behäbiger Spielweise und schläfrigem Verteidigungsverhalten niederschlug. So waren es die Magpies, die die klareren Aktionen aufboten – aber trotzdem Tottenham, das die Tore erzielte: Am Ende einer knappen Partie stand es 2:1 für die Spurs, die sich über einen Punkt oder gar eine Niederlage jedoch nicht hätten beschweren dürfen.

In der Woche darauf wartete mit dem FC Fulham der nächste als Sparringpartner eingestufte Gegner. Dieses Mal war Tottenham wacher, spritziger, aktiver – und bot den Fans, die letztmals vor der Rückkehr an die Whitehart Lane im Wembley-Stadion zusammenkamen, spektakuläre Momente. Erst schlenzte Lucas Moura das Leder sehenswert ins lange Eck, dann machte Kieran Trippier Fulhams zwischenzeitlichen Ausgleich mit einem sehenswerten Freistoßtreffer vergessen. Anschließend zeigte Harry Kane im Strafraum seine geschmeidige Ballbehandlung und schob in bester Mittelstürmermanier zum 3:1-Endstand ein. Es war Kanes erster Premier-League-Treffer in einem August überhaupt.

Nach zwei Spieltagen stehen die Spurs damit durchaus zufrieden da. Konstante Glanzleistungen vollbrachte die Mannschaft bisher nicht, doch sie holte die erwarteten Punkte nach Hause – das ist bekanntlich wichtiger. Vor dem Duell mit United ist die Brust daher breit, nun gilt es, sich auf höchstem Niveau zu beweisen.

Mögliche Aufstellung Tottenham Hotspur

Pocchettino, der im Sommer keinen einzigen Neuzugang ins Teamgefüge integrieren musste, verzichtete bislang auf größere Überraschungen und bot eine eingespielte Startelf auf. Dabei dürfte es auch gegen United bleiben.

Lloris – Alderweireld, D. Sanchez, Vertonhgen – Trippier, Eriksen, Dier, B.Davies – Alli, Lucas Moura – H. Kane

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3,10
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Manchester United – Tottenham Hotspur im TV oder Livestream

Wer die Partie zwischen Manchester United und den Tottenham Hotspur live verfolgen möchte, der benötigt ein Abo beim kostenpflichtigen Streaming-Dienst DAZN. Der Rechteinhaber der Premier League überträgt die Partie auf dazn.de, Anpfiff ist am Montag, den 27. August um 21.00 Uhr.

 

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