Noch vor wenigen Wochen hätte Paris St. Germain im Champions-League-Achtelfinale gegen Manchester United als klarer Favorit gegolten – doch zwei Männer veränderten alles.

Viel besser geht’s nicht: Schon im Achtelfinale der Champions League treffen mit Paris St. Germain und Manchester United zwei internationale Schwergewichte aufeinander, die am Dienstagabend um die bestmögliche Ausgangsposition buhlen. Die besseren Karten haben aktuell wohl die Gastgeber von der Insel, deren Trainer Wunder zu bewirken scheint, wohingegen die Pariser um ihren besten Mann trauern.
Interessante Quoten & Tipp

Schwere Zeiten für die Buchmacher: Im Duell zwischen ManUnited und PSG lässt sich kein klarer Favorit ausmachen. Völlig ausgeglichen gestaltet sich die Lage am Wettmarkt allerdings trotzdem nicht.

Bei Interwetten.com etwa liegt die Siegquote der Red Devils bei 2,25, während die Pariser auf 3,05 kommen. Die geringfügige Differenz bestätigt den leichten Favoritenstatus, den sich Manchester in den vergangenen Wochen hart erarbeitet hat.

Unter Mourinho-Nachfolger Solskjaer ist United noch ungeschlagen, zehn Siege holte das Team aus elf Spielen mit dem neuen Trainer, wobei die Mannschaft sowohl defensiv als auch offensiv zu überzeugen weiß.

PSG hingegen musste kürzlich die erste Liga-Pleite der Saison verkraften (1:2) und – schlimmer noch – den Ausfall von Superstar Neymar: Der Brasilianer fällt während der gesamten Serie, im Hinspiel muss das Team zudem auf Topstürmer Cavani verzichten. Unter derlei schwierigen Voraussetzungen sollte man nicht damit rechnen, dass die Pariser mit Punkten aus dem Old Trafford zurückkehren.

Daher die Prognose: Sieg für Manchester United – Quote 2,37 bei bet365

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Manchester United

Die letzten drei Ergebnisse: 3:0 vs. Manchester United, 1:0 vs. Leicester City, 2:2 vs. FC Burnley

Der Trainereffekt, es gibt ihn: Noch Ende des vergangenen Jahres, vor nur wenigen Wochen, war Manchester United am Boden. Dem Team gelang es über Monate nicht, seine unbestrittene Klasse auf den Rasen zu bringen und standesgemäße Ergebnisse einzufahren. Stattdessen: Regelmäßige Enttäuschungen, schlechte Spiele, bittere Pleiten.

Nachdem das Team gegen den FC Liverpool chancenlos unterging (1:3), hatte die Vereinsführung genug. José Mourinho, der bereits seit Wochen gegen das eigene Team wetterte, wurde abgesetzt, für ihn übernahm Ole Gunnar Solskjaer. Zweifellos: Uniteds beste Entscheidung der Saison.

Quasi über Nacht führte der Norweger sein Team zurück zu alter Stärke, die Red Devils gewannen acht Spiele in Serie, allesamt in überzeugender Manier. Besondere Hochgefühle genossen United-Fans bei den Siegen gegen Tottenham (1:0) und Arsenal (1:3), durch die man sich offiziell zurückmeldete im Reigen der Großen.

Nach einem kleinen Hänger gegen Burnley (2:2), gewann United auch die beiden jüngsten Pflichtspiele: Gegen Leicester setzte sich das Team knapp, aber verdient mit 1:0 durch, ehe am vergangenen Wochenende der FC Fulham keinerlei Probleme machte – 0:3. Mit seinem Doppelpack bestätigte Paul Pogba gegen die Cottagers einmal mehr, wer neben Marcus Rashford am meisten vom Trainerwechsel profitierte. Der als sensibel geltende Franzose blüht unter Solskjaer auf, ist torgefährlich wie nie – und endlich der Leader, den sich United einst für 100 Millionen Euro erkaufen wollte.

In der Premier League hat sich United, das zwischenzeitlich aus den internationalen Rängen gerutscht war, auf einen Champions-League-Platz zurückgekämpft (51 Punkte) – doch viel mehr als Position vier wird nach der völlig verkorksten Hinrunde unter Mourinho nicht drin sein. Auch deshalb dürfte die Saison 2018/19 nach dem Abschneiden in der Königsklasse bemessen werden: Am Dienstag gilt es daher, sich in eine gute Ausgangsposition zu bringen und den angeschlagenen Parisern den ersten Schlag zu versetzen. Sicher ist: An der aktuellen Verfassung der Führungsriege dürfte dieses Unterfangen nicht scheitern.

Mögliche Aufstellung Manchester United

Solskjaer ließ gegen Fulham den Stürmer seines Vertrauens, Marcus Rashford, draußen. Er dürfte gegen PSG zurück ins erste Aufgebot rücken:

de Gea – Diogo Dalot, Smalling, P. Jones, Shaw – Ander Herrera, Matic, Pogba – Mata. Rashford, Martial

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Paris St. Germain

Die letzten drei Ergebnisse: 1:0 vs. Girondins Bordeaux, 3:0 vs. FC Villefranche, 1:2 vs. Olympique Lyon

Auf nationalem Terrain ist Paris St. Germain ein Dominator, wie ihn die Fußballwelt nur selten sieht: Seit Jahren diktieren die Hauptstädter in Frankreichs Oberklasse das Geschehen, und der individuelle Vorsprung des Teams scheint über die Jahre eher zu wachsen denn zu schrumpfen.

Unter dem deutschen Coach Thomas Tuchel hat diese Entwicklung neue Höhepunkte erreicht: Nach 19 Siegen aus 22 Spielen grüßt das Team mit beachtlichen zehn Punkten Vorsprung von der Spitze (59 Zähler), erst vor zwei Wochen musste die Mannschaft die ersten Liga-Niederlage der Saison hinnehmen. Am 23. Spieltag!

Wer dem Dominator die erste Pleite einbrachte? Olympique Lyon. Dem Team gelang es, die Kreise von PSG’s Weltklasse-Angriff ausreichend einzudämmen, gleichzeitig vermochten es die Lyonnais am offensiven Ende, aus wenigen Gelegenheiten viel zu machen. So stand am Ende ein verdienter 2:1-Sieg für Olympique – und der erste große Patzer der Pariser.

In der Champions League hingegen weht ein anderer Wind. Dort patzte PSG schon Monate zuvor, direkt am ersten Spieltag gegen Liverpool. Den Reds unterlag die Tuchel-Elf nach rassigen 90 Minuten mit 2:3, weil sich die Hintermannschaft der Franzosen nicht in der Lage zeigte, den Sahne-Angriff Liverpools im Zaum zu halten.

Der Fehlstart setzte PSG in einer der schwersten CL-Gruppen dieser Saison unter Zugzwang, doch dank der gelungenen Revanche im Rückspiel gegen Liverpool (2:1) konnte das Achtelfinalticket letztlich gebucht werden.

Im Vorfeld des Duells mit United tat sich PSG als gedacht. Zwei Spiele bestritten die Pariser seit der Pleite gegen Lyon, beide verlangten dem Team einiges ab: Gegen den Drittligisten Villefranche brauchte der turmhohe Favorit die Verlängerung, um ins Pokalviertelfinale einzuziehen, gegen Griondins Bordeaux gewann man „nur“ knapp mit 1:0. Durchwachsene Leistungen, die auch mit einem folgenschweren Ausfall zu tun haben dürften: Superstar Neymar fehlt seit Ende Januar aufgrund eines Mittelfußbruches.

Mögliche Aufstellung Paris St. Germain

Coach Tuchel muss nicht nur seinen absoluten Topstar ersetzen, er muss obendrein auch noch die wahrscheinlichen Ausfälle von Stürmer Cavani und Verteidiger Meunier verkraften. Wie er diese personellen Rückschläge zu kompensieren gedenkt, wird den Ausgang der Serie entscheidend beeinflussen. Folgende Formation scheint denkbar:

Buffon – Dagba, Thiago Silva, Kimpembe, Nsoki – Nkunku, Dani Alves, Verratti, Diaby – Cavani, Mbappé

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Manchester United – Paris St. Germain im TV oder Livestream

Wer sich das Spiel zwischen Manchester United und Paris St. Germain nicht entgehen lassen möchte, der braucht ein kostenpflichtiges Abonnement beim Pay-TV-Anbieter Sky. Der Sublizenznehmer der Champions League überträgt die Partie am 12. Februar um 21.00 Uhr live im TV sowie per Stream auf skygo.de. Falls der eigene Wohnsitz nicht in Deutschland, Österreich oder der Schweiz liegt, so bietet der Wettanbieter bet365 eine tolle Alternative, hier kann man die Spiele der Premier League im Live Stream anschauen, einzige Voraussetzung hier ist ein vorhandenes Nutzerkonto mit Guthaben oder eine abgeschlossene Wette innerhalb der letzten 48 Stunden.

 

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