Die Premier League erwacht gerade erst aus der Sommerpause – und schon dürfen sich die Fans auf den ersten Kracher freuen: Manchester United empfängt den FC Chelsea. Die beiden Topteams starten mit großen Ambitionen in die Saison, nachdem die vorherige Spielzeit ein ernüchterndes Ende nahm. Wer kann im Spitzenspiel das erste Ausrufezeichen setzen?

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Interessante Quoten & Tipp

Der Wettmarkt respektiert die Klasse beider Teams: Zwischen Chelsea und ManU konnten die Buchmacher in der Premier League keinen glasklaren Favoriten ausmachen – wobei es dennoch Vorteile zu Gunsten der Gastgeber gibt. Bei Interwetten.com etwa liegt die Siegquote für United bei 2,15 während der Kontrahent aus London auf 3,40 kommt. Entsprechend werden ManU-Chelsea Wetten eine Menge Zuspruch bekommen.

Aus fachlicher Sicht ist gegen diese Einschätzung nichts einzuwenden: Zwar finden sich nur schwerlich Argumente, die die Red Devils zum individuell überlegenen Favoriten erklären – doch in diesem Fall wiegt der Heimvorteil tatsächlich schwer. Das Old Trafford ist eine Festung, die nur schwer einzunehmen ist, auch und gerade für den FC Chelsea: Der letzte Sieg der Blues im Wohnzimmer des Dauerrivalen datiert vom 12. Januar 2005!

Zwar ist es nicht immer hilfreich, die Historie als Grundlage der Bewertung zu nutzen, doch in diesem Fall sehen wir die Argumentation als legitim, weshalb wir mit einem ausgeglichenen Spiel mit leichten Vorteilen auf Seiten Uniteds rechnen. Ob das letztlich für einen Sieg reicht, ist schwer zu sagen – doch per doppelter Chance lässt sich diese Frage umgehen. Die Quoten dieser Option wirken auf den ersten Blick zwar nicht sonderlich lukrativ, doch angesichts des geringen Risikofaktors lässt sie sich durch entsprechende Einsatzvolumina auf eine zufriedenstellende Absolut-Rendite hochschrauben.

Daher die Prognose: Doppelte Chance 1X – Quote 1,40 bei Interwetten.com

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Manchester United – FC Chelsea

Manchester United

Die bisherigen Saisonergebnisse: –

Platz 6 in der Liga, Champions-League-Aus im Viertelfinale, kaum prominente Zugänge: Die Zeiten sind nicht gerade rosig im roten Teil Manchesters – und doch kann man von einer positiven Entwicklung sprechen. Denn im Vergleich zum letztjährigen Sommer laufen die Dinge aktuell ausgesprochen hinnehmbar.

Vor 12 Monaten leitete noch ein gewisser Jose Mourinho die Dinge im Old Trafford, ein Star-Coach, der nicht nur für seine Erfolge bekannt ist, sondern auch für seine Eskapaden. Kaum eine Woche verging, in der sich der Portugiese nicht lauthals über die mangelnde Qualität seines Kaders beschwerte und öffentlich Transfers einforderte. Mit Paul Pogba wiederum, ausgerechnet seinem besten Mann, lieferte sich der Coach eine Privatfehde, wie sie die Fußballwelt selten gesehen hatte – und seine Spieler standen dabei nicht auf der seinen Seite.

Alles in allem schuf Mourinho eine Kultur, in der kein guter Fußball gedeihen konnte. United krebste vor sich hin und enttäuschte auf allen Ebenen. Einige Monate nahmen die Entscheider dies noch zähneknirschend hin – doch vor Weihnachten war Schluss. Ole Gunnar Solskjaer übernahm – und mit ihm kam der Erfolg zurück. Naja: zumindest teilweise.

Seinen Startrekord als Trainerdebütant konnte der Norweger nicht aufrechterhalten, hinten raus ging der Mannschaft die Luft aus, weshalb man die Qualifikation für die Champions League verpasste. Klar ist aber: Die Stimmung ist deutlich verbessert, und mit ihr auch das Spiel des Teams.

Wirklich zufrieden war am Ende der Saison trotzdem niemand. Wie könnte man das auch sein, mit einem sechsten Platz und dem nach wie vor wechselwilligen Topstar Pogba? Es galt zu handeln im Sommer – doch mit dem dicken Ausrufezeichen ließ sich das Team Zeit bis zur letzten Sekunde.

Am finalen Transfertag tütete ManU den Wechsel von Leicester Citys Harry Maguire ein. Der Innenverteidiger kostete stolze 87 Millionen Euro – womit man mal eben den teuersten Defensiveinkauf aller Zeiten tätigte. Er dürfte der mittelprächtig besetzten Hintermannschaft Uniteds definitiv guttun, ebenso wie Aaron Wan-Bissaka, der von Crystal Palace kam.

Und offensiv? Im Angriff unternahm United: gar nichts. Für 80 Millionen Euro ließ man Lukaku zu Inter Mailand ziehen, der Belgier war in Normalform Manchesters bester Mittelstürmer. Offenbar plant Solskjaer, den wuchtigen Angreifer intern zu ersetzen – etwa durch Marcus Rashford. Ob das funktionieren kann, wird man direkt am Sonntag beweisen müssen.

Mögliche Aufstellung

Solskjaer wird vor allem zwei Fragen beantworten müssen: Ist der in dieser Woche eingetroffene Maguire schon reif für die Startelf? Und wer ersetzt Lukaku? Wir glauben, diese Fragen wie folgt beantworten zu können:

De Gea – Young, Jones, Maguire, Dalot – Pogba, McTominay, Pereira – Lingard, Rashford, Martial

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FC Chelsea

Die bisherigen Saisonergebnisse: –

Ein umtriebiger Sommer liegt hinter dem FC Chelsea – doch im Rennen um die ganz großen Namen mischten die Blues nicht mit. Sie verstärkten sich viel mehr punktuell und perspektivisch: Danilo Pantic, Kenedy, Mason Mount, Kenneth Omeruo – in allen Mannschaftsteilen zog das Team junge Talente in den Kader, entweder per Transfer oder per Leihende. Der größte Name unter den Youngstern ist hierzulande nur allzu bekannt: Christian Pulisic.

Der US-Amerikaner soll den Angriff der Blues verstärken und langfristig die Lücke schließen, die der beste Chelsea-Spieler der vergangenen Jahre hinterließ: Eden Hazard. Den Belgier zog es nach Madrid, seine Spielfreude, Kreativität und Technik wird dem Team definitiv fehlen.

Nun ist es wohl an Coach Maurizio Sarri, diesen Verlust im Kollektiv aufzufangen. Der grantige Italiener wird hierfür kreativ werden müssen, denn wie gesagt: Große Namen verpflichteten die Londoner in diesem Sommer nicht. Dabei wäre das wohl angebracht gewesen: In der vergangenen Saison konnten die Blues nur anfangs mit ManCity und Liverpool Schritt halten, doch je weiter die Spielzeit voranschritt, desto größer klaffte die Lücke zwischen dem Spitzenduo und dem FC Chelsea, der die Saison immerhin noch als Tabellendritter abschloss. Um in dieser Saison jedoch ernsthaft um die Meisterschaft zu spielen, hätte man vermutlich tiefer in die Tasche greifen müssen.

Sei’s drum: Das Transferfenster ist geschlossen, nun muss Sarri arbeiten, womit er arbeiten kann. Und es ist nun auch kein Rumpfkader, der ihm zur Verfügung steht – schließlich gewann man im vergangenen Jahr die Europa League! Mit dem wiedergenesenen Antonio Rüdiger, Ex-Real-Spieler Mateo Kovacic, Mittelfeldmann Jorginho oder auch dem neu gekommenen Pulisic hat Sarri einige Spieler im Kader, die den Schritt zur Weltklasse schaffen können.

Mögliche Aufstellung

Sarri hat grundsätzlich ein solides Gerüst, auf dem er bauen kann. Die Neuzugänge gilt es zu integrieren – doch für sie gibt es nur wenige offene Posten. Folgende Formation scheint denkbar:

Kepa – Alonso, Rüdiger, Christensen, Emerson – Jorginho, Kanté, Kovacic – Pedro, Giroud, Willian

 

Manchester United – FC Chelsea im TV oder Livestream

Das Kräftemessen zwischen Manchester United und dem FC Chelsea wird für deutsche Fans bei Sky zu sehen sein. Der Pay-TV-Sender überträgt die Partie live im Fernsehen sowie im Fußball-Live-Stream über SkyGo. Angepfiffen wird die Begegnung am 11. August um 17:30 Uhr.