Es ist das Highlight des zweiten Premier-League-Spieltags: Der englische Meister, Manchester City trifft auf den letztjährigen Champions-League-Finalisten Tottenham. Dank ihres 5:0-Erfolgs zum Auftakt gegen West Ham grüßen die Citizens bereits nach dem ersten Spieltag von der Tabellenspitze (3 Punkte, 5:0 Tore), doch auch die Hotspur konnten vergangene Woche überzeugen (Platz 6, 3 Punkte, 3:1 Tore). Wer entscheidet das Spitzenspiel für sich?

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Interessante Quoten & Tipp

Im Fall von Manchester City haben die Buchmacher leichtes Spiel. Ganz gleich, welches Team der amtierende Meister der Premier League empfängt: Er ist stets der Favorit der Buchmacher. Diesen Vertrauensvorschuss haben sich die SkyBlues nach Jahren der Dominanz hart verdient – und sie dürften gegen Tottenham alles daran setzen, die Erwartungen zu bestätigen.

Geht man nach den Eindrücken des ersten Spieltags, so dürften die Gastgeber auf dieser Mission auch erfolgreich sein: Gegen West Ham präsentierte sich City in herausragender Frühform, in sämtlichen Mannschaftsteilen lief schon sehr Vieles sehr richtig. Tottenham wiederum zeigte sich gegen Aufsteiger Aston Villa vor allem nervenstark und tütete spät den verdienten Sieg ein.

Nun jedoch bekommt es die Mannschaft mit dem Dominator des englischen Fußballs zu tun – und die Erfahrung der vergangenen Jahre zeigt: Im blauen Teil Manchesters gibt es für die Spurs nichts zu holen. Aus den letzten fünf Gastspielen im Etihad Stadium – also seit der Ankunft von Pep Guardiola – nahm Tottenham exakt einen Punkt mit.  Da mit Delle Alli und Jan Vertonghen nach jetzigem Stand auch noch zwei absolute Leistungsträger fehlen werden, spricht vieles dafür, dass sich diese Tradition fortsetzt.

Den zu erwartenden Erfolg Citys kann man am Wettmarkt per Siegtipp umsetzen, wobei die Rendite eher verhalten ausfällt. Alternativ gäbe es die Möglichkeit, die Gewinne per Handicap ( -1, Quote 1,90 bei Interwetten,) oder Tor-Kombi aufzubessern (Sieg und über 2,5 Tore, Quote 1,67 bei WilliamHill.com). Angesichts des damit steigenden Risikos empfehlen wir jedoch die konservativere Option.

Daher die Prognose: Sieg für Manchester City – Quote 1,37 bei Betsson.com

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Die bisherigen Saisonergebnisse: 5:0 vs. West Ham United

Wer gehofft hatte, Manchester City würde nach zwei historisch guten Spielzeiten den Fuß vom Gas nehmen, der sah sich schon am ersten Spieltag eines Besseren belehrt. 5:0 schossen die SkyBlues West Ham United vom Platz und sicherten sich damit direkt ihre gewohnte Position: Platz eins, ganz oben.

Den Auftakt des Torreigens bildete der Treffer von Gabriel Jesus, dem der Ball nach Hereingabe von Rechtsverteidiger Walker an den Schenkel sprang – und von dort ins Tor. Der Brasilianer hatte den Vorzug vor Sergio Agüero erhalten, dem besten City-Torjäger aller Zeiten, und er nutzte seine Chance. Mit seinem Treffer und dem auch sonst gefälligen Auftritt gehörte er zu den Garanten des lockeren Auftakterfolgs – doch der Mann des Spiels war er nicht.

Diese Ehre gebührte Raheem Sterling, der schon in der vergangenen Saison Citys Topscorer gewesen war: Mit seinen drei Toren schickt sich der Flügelspieler an, diesen Auszeichnung in der neuen Saison zu verteidigen.

Der klare Sieg ließ das große Problemthema in Manchester in den Hintergrund rücken: Leroy Sané. Der Deutsche war zunächst das Objekt wochenlanger Wechselspekulationen, nun fällt er mit einem Kreuzbandanriss monatelang aus. Pep Guardiola erwartet den pfeilschnellen Linksfuß nicht vor Februar zurück im Spielbetrieb – doch wenn es einen Kader gibt, der diesen Ausfall kompensieren kann, dann ist es der von Manchester City.

Woche für Woche muss Guardiola entscheiden, welchen Weltklassemann er auf den Platz stellt, und welchen nicht. Gegen West Ham waren Sterling, Jesus, Riyad Mahrez oder Kevin De Bruyne die Auserwählten – dafür saßen Agüero, Ilkay Gündogan und Bernardo Silva auf der Bank. Über letzteren sagte der Spanier erst kürzlich: „Er war der beste Spieler der Saison.“

Angesichts dieser Klasse scheint klar: Auch in der neuen Spielzeit führt die Meisterschaft nur über Manchester City, das Team, das schon jetzt in furchterregend guter Form ist.

Mögliche Aufstellung Man City

Es klang bereits an: Kein Trainer dieser Welt hat (offensiv) mehr Optionen als Guardiola – und der Spanier gehört zu den rotationsfreudigsten Vertretern seiner Zunft. Dementsprechend kann man damit rechnen, dass er seine Startelf trotz des höchst souveränen Auftakts um einige Positionen verändern wird. Etwa wie folgt:

Ederson – Walker, Stones, Laporte, Zinchenko – Silva, Gündogan, De Bruyne – Sterling, Agüero, Bernardo Silva

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Tottenham Hotspur

Die bisherigen Saisonergebnisse: 3:1 vs. Aston Villa

Für die ersten drei Punkte der Saison mussten sich die Tottenham Hotspur mächtig strecken – weitaus mehr, als man das im Vorfeld hatte erwarten können.

Auf dem Papier sah es nämlich nach einer klaren Sache aus: Die Spurs, immerhin Champions-League-Finalist von 2019, traten beim Aufsteiger aus Aston Villa an, ein klarer Sieg schien nicht mehr als Formsache. Doch die Villans zeigten früh, dass sie mehr sein wollen als nur ein Punktelieferant: Nach einem Stellungsfehler von Davinson Sanchez und einem tölpelhaften Abwehrversuch von Danny Rose hatte Aston Villas McGinn freie Bahn – und verwertete eiskalt zur frühen Führung.

Die Gäste mussten sich von diesem Schock lange erholen, erst im zweiten Durchgang schafften sie es, ihre klare individuelle Überlegenheit auszuspielen. Und so nahm das Spiel einen Verlauf, wie man ihn kennt, wenn ein Topteam auf einen Underdog trifft: Mit einem sehenswerten Fernschuss besorgte Rekord-Neuzugang Tanguy Ndombelé (60 Mio.) den Ausgleich, ehe Mr. Zuverlässig höchst selbst zur Stelle war: In den Schlussminuten drehte Superstar Harry Kane die Partie endgültig zu Gunsten Tottenhams, mit zwei Toren in bester Mittelstürmermanier.

Unterm Strich nahm Tottenham dadurch drei Punkte mit – aber auch die Erkenntnis, dass sich noch vieles bessern muss. Die Defensive, die ohne den erfahrenen Vertonghen auskommen musste, wirkte mehrfach unsortiert, im Angriff wiederum war von Kane bis zu seinem Doppelschlag nichts zu sehen. Weil ihn seine Kollegen kaum in Szene zu setzen wussten. Die Kreativität von Spielmacher Dele Alli wurde schmerzlich vermisst.

Immerhin hat Coach Maurizio Pocchettino in diesem Jahr deutlich mehr Möglichkeiten ihn zu ersetzen. Nachdem man im vergangenen Jahr keinen einzigen Neuzugang (!) verzeichnen konnte, holte das Team in diesem Sommer neben Ndombelé noch Ryan Sessegnon, Georges-Kevin N’Koudou (AS Monaco) und Giovani Lo Celso (Betis Sevilla) in den Kader. Will man erneut um die Champions-League-Krone und die englische Meisterschaft konkurrieren, so dürfte die neugewonnen Breite sehr hilfreich sein.

Mögliche Aufstellung Tottenham

Pocchettino wird vermutlich weiterhin auf Alli, Vertonghen und den ebenfalls angeschlagenen Sessegnon verzichten müssen. Folgende Formation scheint daher erwartbar:

Lloris – Walker-Peters, Alderweireld, D. Sanchez, D. Rose – Ndombelé, Winks, Sissoko – Lamela – Lucas Moura, H. Kane

Manchester City – Tottenham Hotspur im TV oder Livestream

Das Topspiel zwischen Manchester City und den Tottenham Hotspur wird vom Pay-TV-Sender Sky übertragen, sowohl im Fernsehen als auch per Stream (SkyGo). Die Partie beginnt am 17. August um 18.30 Uhr.

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