Unser Tipp & Quote: Sieg Tunesien

Quote
Anbieter
Bonus
Link
1,80
€100
18+, AGBs gelten

Madagaskar ist das Fußballmärchen des Afrika Cup 2019. Kann das Team auch die Tunesier hinter sich lassen oder sind die Adler von Karthago eine Nummer zu groß? Hier unser Tipp!

Madagaskar war als vermeintlicher Punktelieferant zum Afrika Cup 2019 gereist. Mittlerweile steht der Debütant im Viertelfinale. Die „Barea“ schreiben die Feel-Good-Story des Turniers – doch mit Tunesien wartet nun ein wahres Schwergewicht. Können die Madagassen ihre Erfolgsgeschichte fortsetzen oder mimen die Tunesier den Spaßverderber?

Interessante Quoten & Tipp

Es ist nichts Neues: Madagaskar ist im Viertelfinale klarer Außenseiter – wie auch schon in den Spielen zuvor. Bei Interwetten.com etwa kommt das Team auf eine Siegquote von 5,20 – während die Tunesier bei 1,77 liegen.

Fußballmärchen haben eben die Tendenz, jähe Enden zu finden, und deshalb bleibt das Vertrauen der Buchmacher gering. Trotz Siegen gegen Nigeria und den Kongo bleiben die Madagassen der klare Underdog.

Hieran ist allerdings auch nichts auszusetzen: Denn trotz der sensationellen Ergebnisse bleiben die Barea ein Team voller No-Names, trainiert von einem Teilzeit-Coach, dass individuell nicht einmal ansatzweise mithalten kann mit den Tunesiern, die aktuell Platz 25 der Fifa-Weltrangliste einnehmen.

Man sollte daher davon ausgehen, dass die Feel-Good-Story der Madagassen, so schön sie auch gewesen sein mag, am Donnerstag ein Ende findet. An Kampf und Leidenschaft wird es dem Team erneut nicht fehlen – aber an Klasse. Da die Tunesier mittlerweile gewarnt sind, dürften sie nicht den Fehler machen, Madagaskar zu unterschätzen – und unter diesen Bedingungen kann es nur einen Sieger geben.

Unser Tipp: Sieg für Tunesien  – Quote 1,80 bei bwin

Quote
Anbieter
Bonus
Link
1,80
€100
18+, AGBs gelten

 

Madagaskar

Die letzten drei Turnierergebnisse: 4:2 i. E. vs. Demokratische Republik Kongo, 2:0 vs. Nigeria, 1:0 vs. Burundi

Was für eine Geschichte! Noch vor fünf Jahren belegte Madagaskar in der Weltrangliste Platz 190 von 211. Völlig ausgeschlossen wirkte jener Tage eine Teilnahme am Afrika Cup – geschweige denn das Erreichend des Viertelfinals.

Fünf Jahre später stehen die Madagassen indes genau dort: im Viertelfinale des Afrika Cup – und immerhin auf Platz 107 der Weltrangliste. Was war passiert?

Im Wesentlichen war Dupuis passiert. Im März 2017 übernahm Nicolas Dupuis in Madagaskar das Traineramt – allerdings nur in Teilzeit. Der Franzose, der über keinerlei Profi-Erfahrung verfügt, ist zeitgleich als technischer Direktor und Trainer eines Viertligisten in Frankreich tätig. „Mein Herz ist mit Marokko, doch das Geld ist zu wenig und wird zu unregelmäßig bezahlt“, erklärte der Erfolgscoach unlängst.

Selbst mit halber Kraft schaffte es Dupuis, das Team von Grund auf umzukrempeln. Er wechselte nahezu den kompletten Kader aus, rekrutierte in Frankreich neue Talente und schuf Bedingungen, wie sie andernorts längst Standard sind: Eigene Athletiktrainer, Physiotherapeuten, Ärzte. Alles habe sich verändert, sagt Dupuis.

Sein Wirken trägt Früchte: 2017 verlor das Team gerade einmal eines von 14 Länderspielen, 2018 folgte die erstmalige Qualifikation für den Afrika Cup. 2019 schließlich die Teilnahme am Kontinentalturnier – und dort die größten Erfolge der Verbandsgeschichte.

Schon die Gruppenphase hielt reichlich Überraschungen parat: Zum Auftakt gegen Guinea trennte man sich 2:2, anschließend stieß man das Tor zum Achtelfinale durch einen 1:0-Sieg gegen Burundi weit auf. Im abschließenden Vorrundenspiel gegen Nigeria folgte sodann die Sensation: 2:0 gegen die Super Eagles!

Deren Coach Gernot Rohr lobte die Mannschaft anschließend überschwänglich, doch in der Demokratischen Republik Kongo scheinen seine Worte nicht angekommen zu sein. Der Achtelfinalgegner der Madagassen spielt 120 Minuten halbgaren Fußball – und erhielt im Elfmeterschießen die Quittung. Nachdem Yannick Bolasie den entscheidenden Strafstoß verballert hatte, war das Wunder vollbracht: Madagaskar steht im Viertelfinale.

Dort trifft die Mannschaft auf Tunesien – und in der euphorisierten Heimat träumt man schon vom Halbfinale. Dass das madagassische Märchen tatsächlich weitergeht, ist allerdings zu bezweifeln – denn bei allem Respekt: Individuell ist Madagaskar nach wie vor der Fußballzwerg, der er ist. Das Kollektiv fängt die Schwächen des Einzelnen mitunter zwar auf, doch je weiter ein Turnier vorrückt, desto wichtiger wird es, Individualkönner zu haben. Und diese hat Madagaskar nicht.

Mögliche Aufstellung Madagaskar

Dupuis dürfte froh sein: Madagaskars Bester, Marco Ilaimaharitra, kehrt nach abgesessener Gelbsperre zurück. Folgende Formation ist daher erwartbar:

Adrien – Metanire, Fontaine, Mombris, Razakanantenaina – Ilaimaharitra, Nomenjanahary, Amada, Andriatmatsinoro, Andriatsima, Andrianantenaina

Quote
Anbieter
Bonus
Link
5,75
100€

 

Tunesien

Die letzten drei Turnierergebnisse: 5:4 i. E. vs. Ghana, 0:0 vs. Mauretanien, 1:1 vs. Mali

Nominell ist Tunesien eines der besten Teams des Afrika Cups. Bilanziell dagegen sieht die Welt anders aus.

Nach vier Spielen sind die Adler von Karthago zwar noch ungeschlagen – aber sie warten auch nach wie vor noch auf den ersten Sieg in der regulären Spielzeit. Sämtliche Partien des Teams endeten nach 90 Minuten Unentschieden – und so ist das Team noch immer den Nachweis schuldig, Turnierfavorit zu sein.

Zum Auftakt trafen die Tunesier auf Angola. Gegen den klaren Außenseiter schaffte es die Mannschaft nicht, sich echte Vorteile zu erspielen, sodass man letztlich trotz leichter Überlegenheit nur 1:1 spielte.

Anschließend bekam es das Team mit Mali zu tun, einem deutlich stärkeren Gegner. Tunesien hatte zwar kein Problem, dagegenzuhalten, doch in der Offensive mangelte es erneut an Durchschlagkraft. Wieder lautete das Ergebnis 1:1.

Im abschließenden Gruppenspiel gegen Mauretanien erwarteten viele, dass der Knoten platzen würde – doch das Gegenteil traf ein: Gegen die Nummer 103 der Welt blamierten sich die Tunesier bis auf die Knochen und trennten sich 0:0. Das Ergebnis richtete nicht nur mentalen Schaden an, es kostete die Mannschaft auch den Gruppensieg. So kam es, dass die Adler von Karthago bereits im Achtelfinale auf Titelkandidat Ghana trafen.

Im Duell mit den Black Stars zeigten sich die Tunesier definitiv verbessert: Sie lieferten den Ghanaern einen harten Kampf, der letztlich erst im Elfmeterschießen entschieden werden konnte. Vom Punkt bewies Tunesien die besseren Nerven, sodass das Team ins Viertelfinale einzog.

Nun also wartet Madagaskar. Auf dem Papier ist die Partie bereits entschieden – doch die Tunesier wissen: Das galt auch schon für die madagassischen Duelle mit Nigeria und Kongo. Klar ist deshalb, dass Tunesien eine Schippe wird drauflegen müssen, wenn man nicht zum fünften Mal in Folge Remis spielen will. Ob das gelingt?

Mögliche Aufstellung Tunesien

Der tunesische Kader ist keiner, der hierzulande für Ohs und Ahs sorgt, doch er ist durchaus hochwertig. Im Gegensatz zu anderen afrikanischen Nationen kann sich der tunesische Verband nämlich aus einer starken heimischen Liga bedienen. Lediglich zwei, drei Legionäre dürften sich daher in der Startelf des Teams befinden – wie auch zuvor im Turnier:

Hassen – Bronn, Meryah, Haddadi, Kechrida, Maskni – Sassi, Skhiri, Chaalali – Badri, Khenissi

Quote
Anbieter
Bonus
Link
1,80
€100
18+, AGBs gelten

 

Madagaskar – Tunesien im TV oder Livestream

Der Streaming-Dienst DAZN überträgt die Begegnung zwischen Madagaskar und Tunesien live auf dazn.de. Anpfiff ist am 11. Juli um 21.00 Uhr. Ansonsten bietet der Wettanbieter bet365 eine tolle Alternative, hier kann man die Spiele der Premier League im Live Stream anschauen, einzige Voraussetzung hier ist ein vorhandenes Nutzerkonto mit Guthaben oder eine abgeschlossene Wette innerhalb der letzten 48 Stunden.

 

Liveticker und Statistiken