Wie schon bei Utahs Erfolg in Spiel 1 war es auch in Spiel 4 erneut Joe Johnson, der mit 28 Punkten und einem starken Auftritt im letzten Viertel seinem Team den Sieg sicherte und die Serie damit zum 2-2 ausgleichen konnte. Passend zum Saisonverlauf beider Teams veränderten sich die Kader aufgrund von Rückkehrern oder Verletzten erneut und für beide Teams galt sich darauf einzustellen.

Dabei bezogen sich jedoch die Kaderänderungen nur auf Utah, die sich darüber freuen konnten Rudy Gobert wieder in ihrem Kader zu haben. Der Franzose startete, spielte 24 Minuten und konnte mit 15 Punkten, 13 Rebounds und 2 Blocks direkt Einfluss auf das Spielgeschehen nehmen. So kam DeAndre Jordan nach starken Start in die Serie auf unterdurchschnittliche 12 Punkte und 10 Rebounds, obwohl er 37 Minuten spielte und Blake Griffin verletzt fehlte.

Doch Gobert war nicht die einzige personelle Veränderung. Gordon Hayward machte bereits in Halbzeit 1 einen kaputten Eindruck und spielte nur neun Minuten. In Halbzeit 2 spielte er dann gar nicht mehr, da er mit einer Lebensmittelvergiftung zu kämpfen hatte und nicht mehr in der Lage war zu spielen.

Utah blieb davon aber unbeeindruckt und nach einem Halbzeitstand von 55-52 für Utah, war der Spielstand auch zu Beginn des letzten Viertels mit 80-77 für die Clippers ausgeglichen. 7:37 Minuten vor der Ende konnte Wesley Johnson dann zum 87-80 für die Clippers treffen und die Gäste waren trotz des Fehlens von Griffin in einer komfortablen Situation.

Doch nun drehte Joe Johnson auf, erzielte für Utah 11 Punkte in Folge und mit der Unterstützung von Ingles und Hood, drehten sie das Ergebnis so, dass sie 51 Sekunden vor dem Ende des Spiels mit 102-94 führten. Die Clippers versuchten zwar nochmal alles, doch schlussendlich blieben die Jazz ruhig und brachten das Spiel sicher nach Hause.

Aussicht Spiel 5

Nachdem nun beide Teams jeweils zwei Spiele gewinnen konnten, ergibt sich eine neue Ausgangsposition. Zwar haben die Clippers noch immer den Heimvorteil, doch Rudy Gobert ist wieder da und auch Gordon Hayward sollte beim nächsten Spiel wieder dabei sein. Die Clippers vermissen andererseits Blake Griffin, was natürlich in großer Verlust bleibt.

Während die Jazz zu Beginn der Serie versuchen mussten sich ohne Gobert durchzuschlagen und nur eines von drei Spielen gewinnen konnten, sind nun die Clippers gefordert. Chris Paul geht dabei als starker Anführer voran und konnte in den Playoffs mit 26,8 Punkten, 6 Rebounds, 10,8 Assists und 2,3 Steals hervorragende Werte abliefern.

Doch selbst wenn Paul gut spielte und auch sein Team von den Namen recht gut besetzt ist, machten die Clippers nicht den Eindruck, als könnte sie ohne Griffin besonders weit kommen. Zudem ist die Toughness der Jazz nicht zu unterschätzen, sodass sie immer dazu in der Lage sind, sich wie in Spiel 4 zurück zu kämpfen.

Chris Paul sprach nach dem Spiel auch davon, das vierte Spiel verschenkt zu haben. Erstaunlich war jedoch, dass sie trotz Spielern wie Redick, Paul und Crawford vor allem offensiv gegen Ende des Spiels Probleme hatten, während Utah durch Johnson, Ingles und Hood zum Zuge kam. Schlussendlich muss sich also auch Doc Rivers etwas einfallen lassen um die Jazz vielleicht doch noch irgendwie überraschend zu können.

Ich denke jedoch, dass Utahs Chancen nun so groß wie nie sind. Es steht 2-2, sie sind wieder fit, die Clippers nicht und durch den Sieg im letzten Spiel sammelten sie Selbstvertrauen. Zudem konnten sie bereits das erste Spiel, gegen ein komplettes Clippers-Team in LA gewinnen, der Spread spricht auch für sie und so denke ich, dass sie auch Spiel 5 gewinnen und sich damit den Matchball erspielen.

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