Die Los Angeles Clippers und die Indiana Pacers gehören sicher zu den Überraschungsteams in den letzten Wochen. Zwar hatte man beiden Mannschaften im Vorfeld der Saison einiges zugetraut, doch nachdem die Clippers Tobias Harris tradeten und die Pacers die Verletzung von Victor Oladipo in Kauf nehmen mussten, schlugen die Experten Alarm und beiden Teams wurde ein Abrutschen in der Tabelle vorausgesagt. Aber die Tabelle und die Ergebnisse belegen, dass dies nicht geschah und Beide in den Playoffs zu unangenehmen Gegner werden sollten.

Tipp: Los Angeles Clippers

Favorisiert sind vor der heutigen Partie die LA Clippers. Sie verloren zwar das erste Spiel gegen die Pacers, Anfang Februar mit 92-116, doch sie zeigten sich in den letzten Wochen in besserer Form und spielen außerdem vor den eigenen Fans. Sie gewannen die letzten beiden Spiele und insgesamt sieben der letzten acht Spiele. Die Pacers strauchelten zuletzt ein wenig und verloren sechs der letzten zehn Spiele. Zudem verloren die Pacers das vorletzte Spiel sehr knapp, während die Clippers mit Game-Winner gewinnen konnten. Dementsprechend ist auch die Stimmung bei der Mannschaft aus LA besser, so dass auch der Tipp auf die Heimmannschaft gehen sollt. Zudem mussten die Pacers gestern noch in Portland ran (Ergebnis fehlt) und haben damit Reisestress und Doppelbelastung zu verkraften.

Unser Tipp: Sieg Los Angeles Clippers

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NBA – Los Angeles Clippers (41-30) – Indiana Pacers (44-26)

Lou Williams sorgte schon während der gesamten Saison für Aufsehen, erweist er sich mal wieder als unfassbarer Scorer und Leader von der Bank. Mit im Schnitt 20,5 Punkten pro Spiel ist er der Topscorer seiner Mannschaft und damit natürlich auch eine der Stützen der Clippers. Seine unangefochtene Rolle konnte er zudem im letzten Spiel einmal mehr unterstreichen. Beim 119-116 Erfolg über die Brooklyn Nets war er es, der den entscheidenden Dreier mit der Schlusssirene versenkte und seine Mannschaft mit 25 Punkten zum Sieg führte.

Mit dem Erfolg unterstrichen die Clippers einmal mehr wie ernst sie zu nehmen sind und erhöhten den Druck auf die Konkurrenz. Nur weil die Spurs (acht Siege in Folge) und Jazz (sieben Siege aus den letzten zehn Spielen) ebenfalls gut drauf sind, stehen die Clippers noch auf Rang 8, doch der Rückstand auf Platz 3 konnte auf mittlerweile 3,5 Spiele verkürzt werden, sodass sich in den verbleibenden Saisonspielen noch ein spannender Kampf um die Playoff-Positionen ergeben wird.

Vor allem das letzte Spiel sollte ihnen Mut machen. Obwohl es phasenweise nicht gut lief, entschieden sie die Partie trotzdem für sich und Coach Doc Rivers hatte Probleme den Sieg zu erklären. Er sagte, dass es zunächst so aussah, als würden sie verlieren, dann als würden sie gewinnen, dann wieder doch nicht und am Ende hätte man das Spiel mit einem glücklichen Wurf entscheiden können. Dementsprechend werden die Sixers gut gelaunt und voller Zuversicht in die heutige Partie gehen.

Ganz so groß ist die Zuversicht bei ihren heutigen Gästen nicht. Die Pacers überraschten zwar auch, nachdem sie die Oladipo-Verletzung gut verkraften konnten, allerdings war die Form in den letzten Spielen eher rückläufig, verloren sie sechs der letzten zehn Spiele. Trotz allem stehen sie aktuell noch auf Platz 4 und kämpfen mit den Sixers und Celtics um die Plätze 3-5. Das recht anspruchsvolle Restprogramm lässt ihre Aussichten aber nicht besser werden.

Dabei zeigten sie durchaus gute Ansätze. Zwar verloren sie zuletzt zwei Spiele in Milwaukee und Philadelphia, doch mit einem Sieg gegen New York und die Oklahoma City Thunder unterstrichen sie einmal mehr, dass man sie keinesfalls abschreiben darf. Auch im vorletzten Spiel, hielten sie gegen die Nuggets lange mit, doch am Ende war es ein Floater von Paul Millsap, der die Niederlage der Pacers besiegelte. Gestern versuchten sie wieder auf die Siegerstraße zurückzukehren, als sie in Portland spielten (Ergebnis fehlt), allerdings waren sie auch hier nur der Underdog.

Bei einem Restprogramm das mit Spielen gegen Golden State, Denver, OKC und Boston weiter geht, warten noch einige Top-Teams auf die Pacers. Dazu müssten sie noch zweimal gegen Detroit, ein weiteres mal gegen Boston und gegen die Nets und Orlando ran. Erst das letzte Saisonspiel gegen die Hawks wird für die Pacers ein Spiel, bei dem es nicht gegen ein Playoff-Team geht, so dass sie sich konzentrieren müssen, mit einem noch immer guten Gefühl in die Playoffs zu gehen. Leider sind die Aussichten aber nicht so gut, sind sie auch heute nur der Underdog, obwohl sie eigentlich die bessere Bilanz haben.

Immerhin ist Oladipo der einzige wichtige Ausfall. Die Clippers haben aber auch keine neuen Verletzten zu beklagen und hoffen darauf, dass Luc Mbah a Moute bald sein Comeback geben kann.

Player to watch: Lou Williams

Was Williams abliefert ist wirklich aller Ehren wert. Vor allem in den letzten fünf Spielen zeigte er mit im Schnitt 27,6 Punkten pro Spiel, warum er der große Favorit auf den 6th Man Award ist. In dieser Zeit erzielte er ein 40-Punkte- Spiel, einen Game-Winner und erzielte beim Sieg über die Celtics 30 Punkte. Wenig überraschend ging das schwächste Spiel von Williams (18 Punkte) verloren. Die insgesamt gute Form sollte er aber heute fortsetzen können und mit mindestens 20 Punkte seine Mannschaft zu einem weiteren Sieg führen.

 

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