Vor weniger als einer Woche trafen sich die Los Angeles Lakers und die Portland Trail Blazers zum ersten Duell in dieser Saison. In Portland setzten sich Damian Lillard und seine Blazers mit 118-109 durch und konnten damit einen durchaus wichtigen Sieg einfahren. Die Situation in der Western Conference ist nämlich enger als gedacht, sodass vor allem unter vermeintlichen Konkurrenten jeder Sieg im direkten Duell doppelt zählt.

Los Angeles Lakers

Für die Lakers war die Pleite gegen die Blazers die einzige während der letzten vier Spiele. Nach einem Überraschungssieg über die Grizzlies und der besagten Pleite gegen Portland, folgten zwei weitere gute Auftritte und Siege gegen die Miami Heat (127-100) und die Orlando Magic (111-95).

Die jüngsten Erfolge sorgten natürlich wieder für etwas Selbstvertrauen, nachdem die Lakers sich mit einer schwarzen Serie von 15 Niederlagen in 17 Spielen um den Lohn des tollen Saisonstarts brachten. Erfreulicherweise ging dadurch aber nichts verloren und die schwächelnde Konkurrenz sorgte dafür, dass die Mannschaft von Coach Walton, nur zwei Spiele Rückstand auf die Playoffs hat. Platz 8 belegt auch noch der heutige Gegner, sodass die Lakers mit einem Sieg einen wichtigen Schritt machen könnten.

Auch die derzeitige Situation gibt dabei Grund zur Hoffnung. Larry Nances Comeback rückt immer näher, die Erfolge sorgten für gute Stimmung und die jungen Spieler geben immer weiteren Grund zur Freude. Randle zeigte sich als starker Allrounder, Nummer 2 Pick Ingram traf in den letzten vier Spielen 17 seienr 28 Würfe und Coach Walton fand positive Worte für Randle und Russell, deren Arbeitsmoral sich verbessert habe, was zu mehr Fitness und besseren Leistungen führt.

Portland Trail Blazers

An dieser Stelle sind Damian Lillard und CJ McCollum schon etwas länger und unvergessen bleiben die tollen Playoffs des letzten Jahres. Doch obwohl ihre Arbeitsmoral top ist, konnten sie die Arbeit in dieser Saison nicht in Erfolg ummünzen. Noch immer läuft die Saison nicht rund und mehr als drei Siege in Folge waren für die Blazers bisher nicht drin.

Und wenn es schon schlecht läuft, kommt auch noch etwas Pech dazu, wie beispielsweise im letzten Spiel gegen die Pistons. Obwohl CJ McCollum sowohl im vierten Viertel, als auch in der ersten Overtime jeweils den Dreier zur folgenden Verlängerung traf, waren es am Ende die Pistons die den entscheidenden Wurf trafen und nach doppelter Verlängerung mit 125-124 gegen Portland gewinnen konnte.

Die Enttäuschung war groß, doch immerhin konnte man auch etwas Positives mitnehmen. Damian Lillard machte nach der Verletzungspause sein zweites Spiel und vor allem Coach Stotts war zufrieden mit seiner Leistung, nachdem der Guard zwei Wochen fast gar nicht trainierte. Lillard selbst wird sich aber mehr über die Niederlage geärgert, als sich darüber gefreut haben, endlich wieder spielen zu können.

Die schwachen Ergebnisse sorgen dafür, dass sich Portland nicht an die oberen Teams herankämpfen kann. So stehen sie zwar auf Rang 8, haben jedoch 6,5 Spiele Rückstand auf Rang 7. Der Vorsprung auf die Verfolger ist da geringer und selbst die Wolves, die derzeit auf dem letzten Platz stehen, haben mit nur vier Spielen Rückstand weniger aufzuholen als die Blazers im Vergleich zu dem vor ihnen liegenden Team.

Tipp

Gerade für die Teams die hinter dem Achtplatzierten stehen, sorgt die enge Tabellensituation für eine Menge Motivation. Während es unwahrscheinlich scheint, dass noch eines der ersten sieben Teams abrutscht, beginnt also bereits jetzt schon der Kampf um Platz 8. Kaum etwas ist dabei wichtiger als die direkten Vergleiche und da die Lakers noch eine Rechnung offen haben, zuletzt besser drauf waren und zu Hause spielen, glaube ich, dass sich das Team von Walton heute durchsetzen kann.

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Player to watch: Julius Randle

Randles 13,9 Punkte, 8,7 Rebounds und 3,8 Assists sind nicht unbedingt beeindruckend, doch schaut man sich die Spiele der Lakers an, fällt immer wieder auf, dass der Forward der Lakers alles kann und ein Spiel auch mal drehen kann, wenn er den Hebel umlegt. Seine Mannschaft wünscht sich manchmal sogar noch etwas Aggressivität, da Leistungen wie gegen die Grizzlies (19 Punkte, 14 Rebounds, 11 Assists) nicht unbedingt zur Seltenheit gehören müssten. In den letzten sieben Spielen machte Randle immer 15 oder mehr Punkte und bei dieser Form kann man auch heute davon ausgehen, dass er seinen Schnitt mit mindestens 14 Punkte problemlos erreicht und sein Team zum Sieg führt.

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