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  • Spiel 1: LAC – UTA 95-97
  • Spiel 2: LAC – UTA 99-91
  • Spiel 3: UTA – LAC 106-111
  • Spiel 4: UTA – LAC 105-98
  • Spiel 5: LAC – UTA 92-96
  • Spiel 6: UTA – LAC 93-98
  • Stand: 3-3

Mit einer Energieleistung und großem Willen haben die Los Angeles Clippers die Serie gegen die Utah Jazz ausgleichen können. Obwohl vor dem Spiel eigentlich alles gegen die Clippers sprach, trotzten sie den schlechten Vorzeichen und retteten sich durch den 98-93 Sieg in ein entscheidendes siebtes Spiel vor eigenen Fans. Auch der Ausfall von Blake Griffin fiel heute nicht ins Gewicht, scorten fünf Spieler zweistellig und zwang man die Jazz mit guter Verteidigung zu insgesamt eher schwachen Quoten.

Dabei kam Utah etwas besser ins Spiel, konnte sich im ersten Viertel eine kleine Führung erkämpfen und diese auch bis zum Ende des ersten Spielabschnitts behaupten (22-20). Die Führung war jedoch nur von kurzer Dauer, glichen die Clippers im zweiten Spiel relativ schnell aus und auch in der folgenden Zeit blieb das Spiel ausgeglichen, ohne das sich eine Mannschaft entscheiden absetzen konnte.

Die Clippers machten zum Ende der ersten Hälfte jedoch den etwas besseren Job und erspielten sich eine kleine Führung, durch die sie für die zweite Hälfte weiteren Mut schöpfen konnten. Hilfreich für LA war bereits in Halbzeit 1 der Auftritt von Austin Rivers. Nachdem er die ersten vier Spiele verpasste, feierte er in Spiel Nummer 5 sein Comeback. Dort blieb er blass, doch im sechsten Spiel war er am Ende mit 13 Punkten ein wichtiger Faktor, der auch schon in Halbzeit 1 die eine oder andere wichtige Aktion hatte.

Auch in der zweiten Hälfte machte er einen guten Job und half seinem Team bis zu seiner Auswechslung in der Mitte des dritten Viertels, die Führung auf vier Punkte auszubauen. Utah startete zunächst eigentlich etwas besser in die zweite Hälfte, doch nach und nach übernahmen die Clippers das Kommando. Zum Ende des dritten Spielabschnitts führten sie mit 78-70.

Im letzten Viertel deutete dann alles auf einen recht klaren Sieg der Clippers hin, erst recht als Austin Rivers vier Minuten vor dem Ende mit einem Dreier eine 14-Punkte-Führung für die Clippers herauswarf. Utah versucht nochmal alles, doch 1:29 Minuten vor dem Ende war es erneut Rivers, der für die Clippers traf und die Gäste mit 96-86 in Führung brachte.

Utah steckte aber erneut nicht auf, Hayward brachte sein Team wieder heran und plötzlich hatte Joe Johnson drei Sekunden vor dem Ende die Chance, das Spiel mit einem Dreier in die Verlängerung zu schicken. Er verpasste die Chance jedoch, die Clippers blieben an der Linie souverän und entschieden das Spiel durchaus verdient mit 98-93 für sich.

Aussicht Spiel 7

Chris Paul wurde mit 29 Punkten und acht Assists zum spielentscheidenden Mann und belegte durch seine Dominanz mal wieder, warum er der vielleicht beste Aufbau der Liga ist. Egal ob defensiv, oder offensiv, Paul drückte dem Spiel seinen Stempel auf und erhielt nach dem Spiel mal wieder eine Menge Lob.

Allerdings hatte er auch das Glück, dass seine Mitspieler heute gut drauf waren. DeAndre Jordan erzielte das sechste Double Double in Folge und er und die Clippers profitierten am Ende sicher auch vom Ausfall Goberts, der Mitte des vierten Viertels umknickte und den Rest des Spiels nur von der Bank beobachten konnte.

Jordan schloss das Spiel mit 13 Punkten und 18 Rebounds ab. Dazu spielten auch die anderen Starter wie Mbah a Moute und Austin Rivers gut (jeweils 13 Punkte) gut. Auch die Bank war alles in allem mit 26 Punkten eine gute Unterstützung Das Fehlen von Griffin spielte heute also nur bedingt eine Rolle und Paul und Co. bewiesen, dass sie auch ohne ihren Power Forward nicht zu unterschätzen sind.

Vergessen sollte man jedoch nicht, dass der Sieg auch etwas glücklich war. Utah traf nämlich heute nicht gut, obwohl sie hart spielten und sich freie Würfe erarbeiteten. Zudem hatten sie neun Ballverluste weniger als die Clippers und insgesamt sogar mehr Wurfchancen. Schlussendlich trafen sie aber nur 41% aus dem Feld und 26,9% ihrer Dreier, sodass ein Sieg am Ende kaum zu holen war.

Coach Snyder und Gordon Hayward, wollten die Niederlage daher nicht zu hoch bewerten, waren die Würfe insgesamt völlig in Ordnung und hätte etwas mehr Treffsicherheit den Sieg bedeuten können.

Am Ende geht es für das siebte Spiel wieder zu den Clippers, deren Fans dort bestimmt für eine tolle Atmosphäre sorgen werden. Sportlich gesehen ist für mich weiterhin Utah im Vorteil, zeigten sie, dass sie auswärts gewinnen können und haben sie auf Grund der besseren Statistik, sowie entspannteren Personalsituation einige Vorteile. Paul bewies zwar, dass er der Hautgrund für den Erfolg im letzten Spiel war und großen Einfluss nehmen kann, doch es bleibt fraglich, ob er die Leistung wiederholen kann und sein Team erneut so gut mitziehen kann.

Utah muss zudem noch etwas besser verteidigen und vielleicht auch darauf hoffen, dass Gobert tatsächlich fit ist. Erste Untersuchungen waren zwar negativ, sodass von einem Einsatz ausgegangen werden kann, doch natürlich bleibt die Frage, ob er bei 100% ist. Es geht aber um alles oder nichts, sodass man damit rechnen kann, dass Gobert spielen kann und alles geben wird.

Der Tipp sollte aus meiner Sicht auf die Jazz gehen. Zwar spielen sie auswärts, doch der Spread spricht für sie und auch die Variabilität der Mannschaft scheint nach der Griffin-Verletzung etwas größer. Letztlich müssen sie einfach Chris Paul in Schach halten, da er die größte Gefahr war. Dies gelingt ihnen und so ziehen die Jazz in die zweite Runde ein,

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