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  • Spiel 1: LAC – UTA 95-97
  • Stand: 1-0 Utah Jazz

Nach Spiel 1 scheint sich bereits der Gedanke zu bewahrheiten, dass die Serie zwischen den LA Clippers und den Utah Jazz spannend werden könnte. So setzten sich nämlich die Utah Jazz mit 97-95 durch und konnten sich damit den in der regulären Saison verspielten Heimvorteil zurückerkämpfen. Mann des Spiels war dabei fraglos Joe Johnson, der nicht nur mit 21 Punkten zu überzeugen wusste, sondern auch Buzzer-Beater zum Sieg traf.

Dabei begann das Spiel mit einer mittelschweren Katastrophe für die Utah Jazz, verletzte sich Rudy Gobert nach 17 Sekunden am Knie, als er mit Luc Mbah a Moute von den Clippers zusammenstieß. Er verließ das Feld und konnte den Jazz von da an nicht mehr helfen.

Doch wer nun dachte, dass die Jazz einbrechen, der hatte sich getäuscht. Wie schon während der gesamten regulären Saison, trotzten sie der Verletzung und hängten sich von Beginn an rein. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel, bei dem der Vorsprung niemals zweistellig wurde. Zu Beginn des Spiels waren es die Clippers, die sich eine Führung erspielten, doch im Verlauf des Spiels kämpfte sich Utah immer weiter heran und nahm das Zepter in die Hand.

Im letzten Viertel verpasste es Utah aber sich entscheidend abzusetzen und Chris Paul konnte 13 Sekunden vor dem Ende für den 95-95 Ausgleich sorgen. Utah verzichtete auf die Auszeit und der Ball ging in die Hände von Joe Johnson. Der nahm sich den schwächeren Jamal Crawford zur Brust, erkämpfte sich den Weg in die Zone und schloss mit einer Art Floater früh genug ab, sodass der Ball nachdem er auf dem Ring auftraf mit dem Ertönen der Sirene in den Korb viel.

Für Johnson war es der achte Game-Winning-Buzzer-Beater in den letzten 10 Jahren und damit natürlich für Utah ein hervorragender Start in diese Serie. Die Clippers waren restlos bedient und hätten wohl kaum eine unglücklichere Niederlage kassieren können. Es war jedoch nicht nur das Pech, dass Johnson den letzten Wurf traf, insgesamt konnte das Team von Doc Rivers nämlich nicht überzeugen und außer Griffin (26 Punkte) und Paul (25 Punkte), erzielte kein Clipper mehr als 10 Zähler (Jordan).

Die starke Jazz-Defensie arbeitete mal wieder auf Hochtouren, doch außerdem zeigte sich vor allem die Bank in Personen von Johnson (21 Punkte) und Favors (15 Punkte) offensiv gut aufgelegt. Vor allem Favors sprang für Gobert ein und machte einen guten Job. Am Ende war der Sieg verdient und schenkt den Jazz dem Heimvorteil für den Rest der Serie.

Aussicht Spiel 2:

Eigentlich sprach in Spiel 1 alles für die Clippers, da sie gut drauf waren, zu Hause spielten und sich einer der wichtigsten Spieler der Jazz verletzte, bevor das Spiel richtig losgehen konnte. Doch die Clippers wussten den Ausfall von Gobert nicht auszunutzen und verschenkten eine große Chance.

Genau dies wird aber sicher das Ziel für Spiel Nummer 2 sein. Ein überdehntes Knie wird Goberts Einsatz in den nächsten Spielen sicher verhindern und bisher wurde noch kein möglicher Comeback-Termin bekannt gegeben. In Utah ist man immerhin froh, dass es keine schlimmere Verletzung ist, doch natürlich wird sein Fehlen auch die taktische Ausrichtung des Teams von Coach Quinn Snyder verändern.

Profitieren sollte von Goberts Verletzung allen voran DeAndre Jordan. Ohne den Utah Big-Man wird der All-Star-Center der Clippers nun beweisen können, dass seine Nominierung gerechtfertigt war und er das Fehlen seines Gegenübers wie ein würdiger All-Star ausnutzen kann.

Er spielte in Spiel Nummer 1 nämlich nicht besonders stark auf und lieferte mit 10 Punkten, 15 Rebounds und 3 Blocks nicht mehr als man sowieso von ihm erwarten darf. Zudem leistete er sich im entscheidenden vierten Viertel ein technisches Foul, was sein Coach im Nachhinein kritisierte. Man habe die klare Regel, keine technischen Fouls im letzten Viertel zu kassieren. Einige Experten versuchten in Jordans Fehlverhalten mal wieder einen Grund für die Erfolglosigkeit der Clippers zu sehen. Schließlich dürfe sowas nicht passieren. Letzten Endes stellt man bei nüchterner Betrachtung der aktuellen Situation jedoch fest, dass es zwar ein denkbar ungünstiger Playoff-Start für die Clippers war, dieses Spiel jedoch noch nichts aussagt.

In Hinblick auf Spiel 2 werden sie sich neu einstellen können und Coach Doc Rivers wird sicher die richtigen, taktischen Maßnahmen treffen um den Vorteil ausspielen zu können. Daher denke ich, dass die Clippers sich in Spiel Nummer 2 zurückmelden und den Jazz ihre Grenzen aufzeigen. Die Dreierquote der Clippers (8-24) war zudem auch ausbaufähig und da auch Paul und Griffin noch etwas Luft nach oben haben, kann man davon ausgehen, dass die Clippers Spiel Nummer 2 gewinnen und damit zumindest einen totalen Fehlstart verhindern.

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