Mitte Dezember trafen die LA Clippers und die Orlando Magic zum ersten mal in dieser Saison aufeinander.  Erwartungsgemäß, wenn auch etwas knapp, setzten sich die Clippers mit 113-108 durch und wurden damit ihrer Favoritenrolle gerecht. Mann das Spiels war Austin Rivers, der mit 25 Punkten und 7 getroffenen Dreiern von den Magic nicht zu kontrollieren war.

Los Angeles Clippers

Bis dahin und auch in den folgenden vier Spielen lief es für die Clippers gut und mit einer Bilanz von 22-8, behaupteten sie bis kurz vor Weihnachten einen der  Top-Plätze in der Western Conference. Während dieser Zeit verletzte sich allerdings Blake Griffin und für die Clippers begann um Weihnachten eine kleine Talfahrt. Denn neben Griffin verletzte sich kurze Zeit später auch Chris Paul und die Clippers konnten die beiden Ausfälle nicht kompensieren.

So gingen die letzten sechs Spiele des Jahres 2016 verloren und sogar das Spiel am 1. Weihnachtstag konnten die Clippers nicht gegen die Nachbarn aus LA gewinnen. Die weiteren Niederlagen gegen Dallas, Denver und New Orleans belegten ebenfalls, das irgendwas etwas schief läuft. Zu allem Überfluss verlor man dann auch noch gegen die direkte Konkurrenz aus Houston und Oklahoma City, so dass die Stimmung denkbar schlecht war.

Mit dem neuen Jahr kehrte dann aber die Konzentration zurück und obwohl Paul und Griffin zunächst immer noch fehlten, starteten die Clippers mit zwei Siegen gegen die Suns und Grizzlies. Anschließend kehrte Paul zurück und konnte sein Team mit guten Leistungen zu zwei weiteren Siegen führen. Vor allem die Defensive verbesserte sich merklich, es wurde weniger geswitcht und Coach Rivers zeigte sich erleichtert, über die Rückkehr zu alter Stärke.

Orlando Magic

Für die Magic sind das natürlich keine guten Nachrichten, zumal sie ihre letzten drei Spiele in Folge und insgesamt fünf ihrer letzten sechs Partien verloren. Nach Pleiten gegen Charlotte und Indiana, setzten sie sich gegen die Knicks durch, bevor die Hawks, Rockets und Lakers dann wieder ein Nummer zu groß waren.

Mal wieder zeigte sich bei den Niederlagen das vermutlich größte Problem der Magic – ihre einfallslose Offensive. So konnten sie bei ihrer letzten Niederlage gegen die Lakers nur 95 Punkte erzielen. Vor allem das dritte Viertel war beispielhaft für die Probleme, vergab Orlando hier die ersten zehn Würfe und brauchte 7 Minuten, bis Serge Ibaka den ersten Punkt aus dem Feld erzielen konnte.

Trotzdem haben die Magic derzeit nur 3,5 Spiele Rückstand auf Platz 8, sodass noch alles möglich ist. Aber besonders groß ist die Zuversicht in Orlando nicht. Aus den vielen soliden Einzelspielern konnte Coach Vogel noch kein Team formen, zudem bleibt das Problem, dass ein absoluter Go to Guy fehlt. Nach Oladipos Abgang erweisen sich Fournier und Ibaka als beste Scorer, doch keiner von ihnen macht mehr als 18 Punkte pro Spiel.

Die dazu schwache Form, die Tatsache heute auswärts ran zu müssen und die Stärke des Gegners, lässt die Chance für Orlando vor diesem Spiel also nicht besonders groß erscheinen.

Tipp

Die Clippers sind der klare Favorit, da sie ihre Fehler zuletzt abstellen konnten und wieder stärker und souveräner auftraten. Zudem haben sie heute die Fans im Rücken, was meistens ein kleiner Vorteil ist. Orlando verlor zuletzt viele Spiele, kam offensiv nicht in Schwung und gerade daraus ergibt sich der am Ende entscheidende Nachteil, da die Clippers defensiv zuletzt wieder besser wurden. Daher entscheiden Paul und Co. das heutige Spiel klar für sich.

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Player to watch: Chris Paul

Pauls Oberschenkelverletzung scheint überstanden. In den letzten beiden Spielen überzeugte er mit 14 Punkten, 6 Rebounds und 12 Assists gegen die Kings und 19 Punkten, 6 Rebounds und 18 Assists gegen die Miami Heat. In dieser Form ist Paul für die Clippers eine kaum zu stoppende Waffe, da er immer Gefahr ausstrahlt, selbst wenn er am Ende nicht selbst abschließt. Gegen die Magic hat er auch einige Match-Up-Vorteile die er nutzen kann, so dass er das dritte Double Double in Folge nach seiner Rückkehr erzielt.

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