Wimbledon 2013Kevin Anderson – Tomas Berdych, zwei Aufschlagriesen treffen in der dritten Runde auf den heiligen Gras von Wimbledon aufeinander. Das Spiel auf Gras ist direkt auf Anderson und Berdych zugeschnitten. Durch den schnellen Belag versuchen sie den Gegner sofort mit dem Aufschlag unter Druck zu setzen.

Wimbledon hat in diesem Jahr schon für einige Überraschungen gesorgt. Spieler wie Tsonga, Nadal und Federer sind nicht mehr dabei. Sowas gab es in der Geschichte der Grand Slams wohl noch nie. Durch das Ausscheiden vieler Stars, kann sich der Tscheche Berdych durchaus Hoffnungen machen, hier sehr weit zu kommen. An einem guten Tag ist er in der Lage jeden Gegner zu besiegen.

Kevin Anderson war lange Zeit verletzt. Von daher kann man den Einzug in die dritte Runde für ihn schon als Erfolg werten. Er hat gegen Berdych nichts zu verlieren und kann ohne Druck aufspielen.

Beide treffen zum neunten Mal aufeinander. Bisher gewann Berdych alle Spiele, jedoch standen sich beide noch nie auf Gras gegenüber.

Kevin Anderson

Derzeit steht Kevin Anderson auf Platz 23 der Weltrangliste. Er war noch nie besser platziert. In diesem Jahr stand er zweimal im Finale. Zu Jahresbeginn verlor er in Sydney gegen Bernard Tomic.

Etwas überraschend war der Finaleinzug beim Sandplatzturnier in Casablanca. Dort unterlag er Tommy Robredo nach drei hart umkämpften Sätzen. Überraschend, da Anderson nicht unbedingt als Sandplatz – Spezialist gilt.

In seiner Karriere gelangen ihm bisher zwei Turniersiege. 2011 in Johannesburg und im letzten Jahr in Delray Beach.

Anderson muss versuchen seine derzeitige Bilanz, die er gegen Berdych hat, aus dem Kopf zu kriegen. Wenn er eine Möglichkeit hat den Tschechen zu besiegen, dann in Wimbledon.

Tomas Berdych

Berdych ist derzeit die Nummer sechs der Welt. Er tummelt sich nun schon seit Jahren unter den Topspielern der Welt, zum ganz großen Wurf hat es aber bisher noch nicht gereicht. Mit 27 Jahren läuft ihm auch so langsam die Zeit davon, irgendwann mal als Grandslamsieger im Rampenlicht zu stehen.

Durch das Ausscheiden einiger Stars hat Berdych bei diesem Turnier vielleicht die beste Chance seines Lebens. Er ist sicherlich nicht in der Lage Federer, Nadal und Djokovic hintereinander bei einem Turnier zu schlagen, aber mit einem aus dieser Reihe kann er es durchaus aufnehmen.

Ebenso wie Anderson erreichte er in diesem Jahr bisher zwei Finals. In Marseille unterlag er Lokalmatador Tsonga und eine Woche später hatte er in Dubai gegen Djokovic das Nachsehen.

Kevin Anderson – Tomas Berdych Form

Beide Spieler sind in guter Verfassung und wurden bei ihren bisherigen Aufgaben in diesem Turnier noch nicht wirklich geprüft. Allerdings müssen sich beide dennoch steigern, um endlich mal ein großes Turnier zu gewinnen.

Kevin Anderson – Tomas Berdych Tipp

Wichtig zu sehen sein wird ist, ob Anderson seinen ersten Aufschlag ins Feld bringt. Sollte ihm eine Quote von mehr als 65% gelingen, hat er gegen Berdych durchaus eine Chance. Der Aufschlag ist mit Abstand die stärkste Waffe des Südafrikaners.

Berdych sein Spiel ist weitaus variabler. Nicht umsonst spielt er schon seit Jahren in den Top 10 der Welt. Wenn es aber mal nicht läuft, kann er den Schalter nur schwer umlegen.

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