KSC – Bochum, beide Vereine laufen nun schon seit Jahren vergeblich dem Ziel, in die Bundesliga zurückzukehren, hinterher, aber dennoch wollen sowohl die Badener als auch der Revierklub einen neuen Anlauf unternehmen.

Der VfL Bochum hat dabei mit einem 2:1-Heimsieg gegen den 1. FC Union Berlin einen guten Start hingelegt, während der Karlsruher SC bei Arminia Bielefeld zumindest ein 0:0 mitnehmen konnte.

Bislang standen sich beide Vereine 55-mal gegenüber. Die Bilanz spricht dabei mit 21 Siegen, 20 Remis und nur 14 Niederlagen für den VfL, der in Karlsruhe aber nur sechsmal gewann und bei elf Remis neunmal als Verlierer die Heimreise antreten musste. Interessant ist die Statistik der jüngeren Vergangenheit: von den letzten neun Duellen endeten sieben unentschieden und insgesamt gab es in diesen Begegnungen nur zehn Treffer zu bejubeln.

Karlsruher SC

In Bielefeld hat sich der KSC von wenigen Szenen abgesehen defensiv weitgehend stabil präsentiert, dafür aber offensiv nur wenig zustande gebracht. Lediglich zwei Torchancen erarbeiteten sich die Badener in den 90 Minuten, die Dimitris Diamantakos indes beide nicht nutzen konnte.

Damit setzte sich die Offensivproblematik, die sich schon in den letzten Testspielen gegen den türkischen Erstligisten Medipol Basaksehir (1:0) sowie gegen West Ham United (0:3) und gegen Derby County (0:2) angedeutet hatte, auch in den Pflichtspielen fort. Die zuvor beim 1. FC Bruchsal (5:0), beim TuS Mingolsheim (7:0) und bei der SGV Freiberg (9:2) gelandeten Kantersiege besaßen in dieser Hinsicht hingegen nur bedingte Aussagekraft.

Aufgrund der gelb-roten Karte für Ylli Sallahi muss Trainer Tomas Oral seine Startelf auf jeden Fall umbauen. Vermutlich wird Enrico Valentini für Sallahi von der rechten auf die linke Abwehrseite rücken. Als Rechtsverteidiger könnte dann Matthias Bader beginnen.

Aufstellung Karlsruher SC

Voraussichtliche Aufstellung: Vollath – Bader, Thoelke, Stoll, Valentini – Kom, Kinsombi – Torres, Barry, Stoppelkamp – Diamantakos

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VfL Bochum

Der VfL Bochum scheint den Eindrücken aus der Vorbereitung und dem Auftaktspiel gegen Union Berlin zufolge den Verlust der kompletten Offensive mit Torschützenkönig Simon Terodde, Marco Terrazzino, Onur Bulut und Janik Haberer gut verkraftet zu haben.

Nach Siegen gegen Concordia Wiemelhausen (5:0), den LFC Laer 06 (15:0) und den KFC Uerdingen (2:1) lief es während der Vorbereitung mit vier sieglosen Spielen in Folge gegen den FC Brentford (0:1), bei Eintracht Trier (0:1), gegen KAS Eupen (3:4) und bei Jahn Regensburg (2:2) zwar nicht rund, doch ein 1:1 gegen Cardiff City und vor allem der 1:0-Erfolg bei der Generalprobe gegen den Hamburger SV machten Hoffnung darauf, dass ein Mitmischen im Aufstiegsrennen kein Traum bleiben muss. Gegen Union griffen zwar noch nicht alle Rädchen ineinander, insgesamt waren die Eindrücke aber positiv.

Viel verändern dürfte Trainer Gertjan Verbeek nach dem Auftaktsieg nicht. Dem schwachen und folgerichtig zur Pause ausgewechselten Kevin Stöger droht aber die Bank. Dafür könnte Johannes Wurtz als zentrale Spitze beginnen. Peniel Mlapa würde dann nach links rücken.

Aufstellung VfL Bochum

Voraussichtliche Aufstellung: Riemann – Celozzi, Hoogland, Bastians, Perthel – Losilla, Stiepermann – Weilandt, Eisfeld, Mlapa – Wurtz

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Tipp

Die Bilanz der letzten Jahre mit nur zehn Toren in neun Spielen sowie das Auftaktspiel des KSC deuten auf eine nicht sonderlich unterhaltsame Partie hin. Weil auch in der eigentlich starken Bochumer Offensive noch nicht alles passt, spricht vieles für wenig Tore.

Tipp: Unter 2,5 – 1.80 Tipico (die deutsche Nummer 1)

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