KSC – Bochum, zwei der Sieger des vergangenen Wochenendes stehen sich nun am 22. Spieltag direkt gegenüber und wollen gleich nachlegen. Während der Karlsruher SC als Tabellendritter zum engsten Kreis der Aufstiegsanwärter zu zählen ist, belegt der VfL Bochum nur Rang zwölf, hat aber immerhin ein ordentliches Polster von acht Punkten zur Abstiegszone. Und obwohl sich der VfL am Ende gerne auf einem einstelligen Tabellenplatz sehen würde, gilt zunächst die oberste Priorität den für den Klassenerhalt nötigen 40 Punkten.

Karlsruhe ist dabei für den VfL kein unangenehmer Gegner. Von 52 Duellen mit dem KSC gewann Bochum bei 13 Niederlagen und 18 Unentschieden 21. Aktuell ist der VfL gegen die Badener sogar seit acht Partien ungeschlagen. In Karlsruhe kassierte der Revierklub bei den letzten drei Gastspielen (2:0, 0:0, 0:0) nicht einmal ein Gegentor.

Karlsruher SC

Der Karlsruher SC hat schon in der Vorbereitung mit guten Leistungen gegen starke Gegner wie den SC Freiburg (5:0) oder den VfL Wolfsburg (1:2) Ausrufezeichen gesetzt und die Eindrücke zum Pflichtspielstart im neuen Jahr bestätigt. Gegen Fortuna Düsseldorf reichte es zwar trotz langer Überzahl am Ende nur zu einem 1:1, doch der Auftritt seiner Elf stellte Trainer Markus Kauczinski abgesehen von der fehlenden Entschlossenheit vor dem Tor zufrieden. Nach dem 1:0-Sieg am vergangenen Wochenende beim 1. FC Heidenheim war Kauczinski dagegen nach eigenen Angaben nicht so “bombig zufrieden“ und brachte deshalb von sich aus auch personelle Änderungen ins Gespräch.

Zunächst aber müssen der gelbgesperrte Enrico Valentini und der an Oberschenkelproblemen laborierende Daniel Gordon gezwungenermaßen ersetzt werden. Philipp Klingmann auf der rechten Abwehrseite und Jan Mauersberger im Zentrum sind die ersten Nachrücker. Weil mit Manuel Gulde der zweite Innenverteidiger krankheitsbedingt ebenso fraglich ist wie der von Hüftproblemen geplagte Torhüter Dirk Orlishausen drohen dem KSC im Defensivbereich sogar noch weitere Umstellungen. Im Mittelfeld müssen derweil vor allem der von Kauczinski namentlich kritisierte Jonas Meffert sowie der in Heidenheim schwache Ylli Sallahi um ihren Platz bangen.

Aufstellung Karlsruher SC

Voraussichtliche Aufstellung: Orlishausen – Klingmann, Gulde, Mauersberger, Max – Meffert, Yabo – Torres, Yamada, Sallahi – Hennings

VfL Bochum

Nach der 1:2-Niederlage bei seinem Einstand beim 1. FC Union Berlin hat Bochums neuer Trainer Gertjan Verbeek mit dem 3:2 gegen Eintracht Braunschweig eine gelungene Heimpremiere gefeiert und dabei zumindest Ansätze der ihm vorschwebenden Offensiv-Philosophie erkennen können. Bis alle Rädchen im neuen System ineinandergreifen wird aber vermutlich noch einige Zeit vergehen. Ein glückliches Händchen hatte Verbeek bei der Aufstellung von Marco Terrazzino als Spielmacher, der auf seiner Lieblingsposition überzeugte und bei seinem EX-Klub in Karlsruhe nun nicht nur wegen der Gelbsperre des zuvor auf der Zehn aufgebotenen Stanislav Sestak gesetzt sein dürfte.

Generell hat Verbeek kaum Anlass für Veränderungen. Weiterhin nicht dabei sind die Langzeitverletzten Jan Simunek und Tobias Weis sowie die im Aufbautraining befindlichen Talente Jan Gyamerah und Fabian Holthaus.

Aufstellung VfL Bochum

Voraussichtliche Aufstellung: Esser – Celozzi, Fabian, Bastians, Perthel – Losilla, Latza – Eisfeld, Terrazzino, Gündüz – Terodde

Tipp

Auch wenn Bochum der Angstgegner ist, verfügt der KSC über die Klasse und auch die Form, um die Negativserie gegen den VfL zu beenden und den dritten Platz zu festigen. Dass Bochum selbst nach vorne spielen will, dürfte dem KSC mit seinen schnellen Offensivspielern dank der sich bietenden Kontermöglichkeiten entgegenkommen.

Tipp: Sieg Karlsruher SC – 1.67 Bwin

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