KSC – Bochum, auf dem Papier ist es zwar nur das Duell Elfter gegen Vierter, doch mit Blick auf die letzten Wochen darf man durchaus von einem Top-Spiel sprechen. Denn der Karlsruher SC hat seinen schwachen Saisonstart mit inzwischen sechs ungeschlagenen Spielen in Folge wettgemacht, während sich der nach überragendem Start in ein Loch gefallene VfL Bochum zuletzt wieder etwas stabilisiert hat und sich nun im vorderen Tabellendrittel behaupten will.

Von den bisherigen 53 Duellen gingen 21 an den VfL Bochum, der damit die deutlich bessere Bilanz im Vergleich zum bei 19 Unentschieden nur 13-mal siegreichen KSC aufweist. In Karlsruhe haben die Badener die Nase bei acht Siegen, elf Remis und sechs Niederlagen aber leicht vorne.

Karlsruher SC

Aufstellung Karlsruher SC

Voraussichtliche Aufstellung: Orlishausen – Valentini, Stoll, Mauersberger, Kempe – Prömel, Peitz – Torres, Nazarov, Yamada – Hoffer

Mit Siegen am dritten und vierten Spieltag schien der Karlsruher SC nach völlig verpatztem Start mit inklusive DFB-Pokal drei Pleiten schnell die Kurve bekommen zu haben, doch drei Spiele und drei Niederlagen später war eine Krise nicht mehr wegzudiskutieren. Drei 1:1-Unentschieden gegen Fortuna Düsseldorf, beim 1. FC Heidenheim und gegen den SC Freiburg mit jeweils aufgeholtem Rückstand stärkten dann aber das Selbstvertrauen und führten in die richtige Richtung. Und nachdem Trainer Markus Kauczinski überraschend seinen Rückzug zum Saisonende verkündete, zeigte der KSC erneut eine starke Moral und gewann beim TSV 1860 München (1:0) sowie gegen den 1. FC Kaiserslautern (2:0). Nun am Montag gelang beim heimstarken 1. FC Nürnberg ein torloses Remis, das auch angesichts des Spielverlaufs klar als Erfolg verbucht werden muss.

Personell sind beim KSC zwei Änderungen wahrscheinlich. Der in Nürnberg gelbgesperrt fehlende Dominic Peitz dürfte für Gaetan Krebs ins defensive Mittelfeld zurückkehren und rechts offensiv könnte Manuel Torres Boubacar Barry verdrängen.

VfL Bochum

Aufstellung VfL Bochum

Voraussichtliche Aufstellung: Luthe – Celozzi, Fabian, Bastians, Perthel – Losilla, Hoogland – Bulut, Haberer, Terrazzino – Terodde

Inklusive DFB-Pokal ist der VfL Bochum mit sechs Siegen am Stück überaus furios gestartet, hat dann aber nach und nach den Faden verloren. Zunächst gab es dreimal in Folge noch ein 1:1, doch in den danach folgenden vier Begegnungen setzte es drei Niederlagen, die allerdings durch ein deutliches 5:0 bei der zuvor viermal nacheinander siegreichen SpVgg Greuther Fürth unterbrochen wurden. Vergangene Woche scheint indes die Wende zum Besseren gelungen. Nachdem beim FSV Frankfurt nach 2:0-Führung noch mit 2:3 verloren worden war, besiegte der VfL den 1. FC Kaiserslautern (1:0) in der zweiten Pokalrunde und bot dann auch beim 1:1 gegen den FC St. Pauli eine starke Leistung, allerdings ohne sich gegen einen ebenfalls guten Gegner richtig zu belohnen.

Trainer Gertjan Verbeek hat inzwischen ein Luxusproblem, haben sich doch Jan Simunek nach langer Verletzungspause und der erst spät verpflichtete Thomas Eisfeld nachdrücklich für die Stammelf aufgedrängt. Beiden droht aber im Vergleich zu letzter Woche dennoch wieder die Bank, da Anthony Losilla nach abgesessener Gelbsperre zurückkehrt und auch der gegen St. Pauli nur eingewechselte Onur Bulut Ansprüche anmelden darf.

Tipp

In einem völlig offen scheinenden Spiel treffen zwei starke Defensivreihen aufeinander. Der KSC blieb sogar dreimal nacheinander ohne Gegentor und der VfL ließ in den jüngsten beiden Begegnungen auch nur einen Treffer zu. Es wäre daher eine Überraschung, käme es im Wildparkstadion zu einem Torfestival.

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