KSC – 1860, spannender könnte die Konstellation am letzten Spieltag kaum sein: die einen wollen auf- und die anderen nicht absteigen. Der Karlsruher SC kann aus eigener Kraft den dritten Platz verteidigen und damit die Teilnahme an der Relegation gegen den Bundesliga-Sechzehnten sichern. Gleichzeitig winkt aber auch noch der zweite Platz, sollte der SV Darmstadt 98 im Parallelspiel gegen den FC St. Pauli patzen. Der TSV 1860 München steht nur dank seiner Tordifferenz auf Rang 15 und nicht auf Relegationsplatz 16. Bei nur einem Zähler Vorsprung auf den ersten direkten Abstiegsplatz sollten die Löwen somit selber punkten, um nicht sogar direkt in die dritte Liga zu müssen.

Von den bisherigen 47 Duellen gingen 21 an die Münchner Löwen. Der KSC bringt es bei elf Unentschieden auf 15 Siege, hat zu Hause aber mit zwölf Erfolgen, fünf Unentschieden und sechs Niederlagen aber die klar bessere Bilanz.

Karlsruher SC

Der Karlsruher SC hatte sich vom 19. bis zum 30. Spieltag zwar auch sieben Unentschieden erlaubt, ist in diesem Zeitraum aber als einziger Zweitligist ungeschlagen geblieben und hat sich durch die konstant eingefahrenen Punkte oben festgesetzt. Am 31. Spieltag bedeutete eine 1:3-Niederlage bei Erzgebirge Aue aber das Ende dieser Serie von zwölf ungeschlagenen Spielen. Und diese Pleite hinterließ offenbar Spuren, denn es folgte gleich ein 0:1 zu Hause gegen den SV Darmstadt 98. Am vergangenen Wochenende meldeten sich die Badener aber zurück und kletterten mit einem 2:0 bei Eintracht Braunschweig sogar auf den dritten Platz.

KSC-Coach Markus Kauczinski muss mit den gesperrten Reinhold Yabo und Dominic Peitz gleich zwei zentrale Mittelfeldspieler ersetzen. Dafür stehen aber die Chancen auf die Rückkehr des in Braunschweig kurzfristig ausgefallenen Hiroki Yamada gut. Und auch Ilian Micanski steht nach abgesessener Gelbsperre wieder als Alternative zur Verfügung.

Aufstellung Karlsruher SC

Voraussichtliche Aufstellung: Orlishausen – Valentini, Gordon, Gulde, Max – Meffert, Krebs – Torres, Yamada, Nazarov – Hennings

TSV 1860 München

Der TSV 1860 München hat es in dieser Saison lange nicht geschafft, zu Konstanz zu finden und war vielleicht auch zu lange ein wenig zu blauäugig. In den vergangenen Wochen scheint man bei den Löwen aber erkannt zu haben, dass brutal viel auf dem Spiel steht. Zehn Punkte aus den letzten fünf Partien sind auf jeden Fall eine sehr ordentliche Bilanz, wobei die drei Siege gegen den VfL Bochum (2:1), beim FSV Frankfurt (1:0) und zuletzt gegen den 1. FC Nürnberg (2:1) aber allesamt knapp und zum Teil schmeichelhaft waren. Dafür wäre beim 1:1 bei Fortuna Düsseldorf mehr drin gewesen. Das zwischenzeitliche 0:3 gegen Union Berlin zeigte derweil auf, dass auch negative Ausreisser nie ausgeschlossen sind.

Löwen-Trainer Torsten Fröhling hatte nach dem Nürnberg-Spiel gleich drei Ausfälle zu beklagen. Guillermo Vallori erlitt einen Kreuzbandriss und Gary Kagelmacher sowie Valdet Rama handelten sich Gelbsperren ein. Dafür kehrt Torjäger Rubin Okotie nach verbüßter Sperre zurück, was angesichts des erneut drohenden Ausfalls von Stephan Hain und dem schwachen Auftritt von Rodri vorige Woche enorm wichtig ist.

Aufstellung TSV 1860 München

Voraussichtliche Aufstellung: Eicher – Angha, Bülow, Schindler, Bandowski – Stahl, Adlung – Wolf, Vollmann, Wittek – Okotie

Tipp

Die Partie lässt sich ganz schwer vorhersagen, zumal auf beiden Seiten wichtige Spieler fehlen. Dass die Löwen gleich zweimal in der Viererkette umbauen müssen ist ebenso schwerwiegend wie das Fehlen vor allem von Yabo beim KSC. Weil der KSC gerade zu Hause in dieser Saison schon mehrfach Punkte liegen hat lassen, dürften auch die Nerven eine Rolle spielen. Und da die Löwen auswärts stärker sind als im eigenen Stadion, ist nicht ausgeschlossen, dass der Abstiegskandidat dem Aufstiegsanwärter in die Suppe spuckt.

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