KSC – Frankfurt, zum Abschluss des Fußball-Jahres 2014 stehen sich zwei Mannschaften gegenüber, bei denen am Dienstag eine Serie gerissen ist. Während der KSC nach zuvor acht Partien ohne Niederlage beim 1. FC Union Berlin mit 0:2 verlor, gelang Frankfurt im neunten Anlauf mit einem 2:0 gegen den 1. FC Heidenheim endlich der langersehnte erste Heimsieg. Karlsruhe steht mit 30 Punkten aber nichtsdestotrotz blendend da und gehört fraglos zum Kreis der Aufstiegskandidaten. Frankfurt hat sein Punktekonto auf 21 Zähler erhöht und verfügt nun zumindest über ein kleines Polster zur gefährdeten Zone.

Beide Vereine standen sich bisher 22-mal gegenüber. Der KSC konnte zwölf der Duelle für sich entscheiden, bei drei Unentschieden und sieben Frankfurter Siegen.

Karlsruher SC

Über zwei Monate lang ist der KSC nach der 0:2-Niederlage Anfang Oktober beim 1. FC Kaiserslautern ungeschlagen geblieben, lässt man das 0:1 im DFB-Pokal bei den Offenbacher Kickers einmal außen vor. Während dieser Zeit fand die Mannschaft von Trainer Makus Kauczinski zurück zu der zuvor etwas verlorengegangenen Defensivqualität, die den KSC in den vergangenen Jahren ausgezeichnet hat. Gerade das Prunkstück der Badener wackelte nun aber in den vergangenen beiden Partien wieder. Am Samstag beim TSV 1860 München gelang trotz der ersten Gegentore nach vier Zu-Null-Spielen noch ein 3:2-Sieg, doch am Dienstag in Berlin konnte die Offensive die defensiven Versäumnisse nicht erneut kompensieren.

Die nicht unbedingt zu erwartende Umstellung von Manuel Gulde zu Jan Mauersberger in der Innenverteidigung dürfte Coach Kauczinski nicht zuletzt wegen Mauersbergers Patzer vor dem ersten Gegentor nun wieder rückgängig machen. Darüber hinaus brachte das 4-4-2-System anders als zuvor in München in Berlin keinen Erfolg. Eine Rückkehr zum 4-2-3-1 mit Gaetan Krebs im offensiven Mittelfeld statt Angreifer Ilian Micanski ist deshalb wahrscheinlich.

Aufstellung Karlsruher SC

Voraussichtliche Aufstellung: Orlishausen – Valentini, Gordon, Gulde, Max – Yabo, Meffert -Torres, Krebs, Yamada – Hennings

FSV Frankfurt

Mit dem ersten Heimsieg der Saison hat der FSV Frankfurt gleichzeitig auch eine kleine Negativserie von zwei Niederlagen in Folge bei Union Berlin (1:2) und gegen Fortuna Düsseldorf (0:2) beendet. Die Bornheimer verdienten sich den Erfolg gegen eine allerdings auch schwache Heidenheimer Mannschaft mit einer couragierten Leistung. Anders als in den Wochen zuvor von Geschäftsführer Uwe Stöver mitunter kritisiert, stimmten Wille und Einsatzbereitschaft, was prompt zum Erfolg führte.

Trainer Benno Möhlmann, dessen Elf auswärts schon 25 Punkte geholt hat und entsprechend selbstbewusst nach Karlsruhe reisen darf, hat nach dem gelungenen Auftritt vom Dienstag keinen Grund für personelle Wechsel. Da sich der von den Ersatzspielern ausgeübte Druck zudem in Grenzen hält, ist mit einer unveränderten Formation zu rechnen.

Aufstellung FSV Frankfurt

Voraussichtliche Aufstellung: Klandt – Huber, Beugelsdijk, Balitsch, Bittroff – Konrad – Kruska, Oumari – Engels, Grifo – Dedic

Tipp

Nach der Niederlage in Berlin brennt der KSC auf Wiedergutmachung und will ein unter dem Strich sehr gelungenes Jahr nicht mit zwei Pleiten in Serie abschließen. Knüpfen die Badener an ihre Leistungen vor dem mäßigen Auftritt in Berlin an, sollte ein Heimsieg auch dann gelingen, wenn der individuell schwächere FSV Frankfurt sein in der Regel gutes Auswärtsgesicht zeigt.

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