KSC – Frankfurt, obwohl in der Tabelle nur durch drei Punkte voneinander getrennt, geht der Blick beider Vereine in unterschiedliche Richtungen. Der Karlsruher SC, der mit 25 Punkten auf Rang neun überwintert hat, hofft mit einer Serie noch an die Aufstiegsränge heranschnuppern und vielleicht noch den dritten Platz der Vorsaison wiederholen zu können.

Der FSV Frankfurt hingegen hat mit 22 Zählern auf Rang 14 zuvorderst das Ziel, sich von der Abstiegszone fernzuhalten, was angesichts der im Vergleich zu den anderen Kellerkindern eher bescheidenen finanziellen Mittel schon ein großer Erfolg wäre.

Nach 47 Duellen spricht die bisherige Bilanz klar für den KSC, für den 25 Siege notiert sind, während es der FSV bei neun Unentschieden nur auf 13 Erfolge bringt. In Karlsruhe stellen 16 Heimsiege bei jeweils vier Remis und Auswärtssiegen noch eine deutlichere Statistik dar.

Karlsruher SC – FSV Frankfurt 06.02.2016 Tipp

Karlsruher SC

Aufstellung Karlsruher SC

Voraussichtliche Aufstellung: Vollath – Traut, Gulde, Stoll, Kempe – Prömel, Meffert – Torres, Barry, Gouaida – Diamantakos

Der Karlsruher SC hat den Saisonstart nach der verlorenen Relegation und der auch deshalb verkürzten Vorbereitung verpatzt, sich dann aber rasch gefangen und den Anschluss an vordere Drittel hergestellt. Drei Niederlagen in Folge vom 15. bis 17. Spieltag bedeuteten aber einen enormen Rückschlag, sodass der Rückstand auf Platz drei nun schon acht Punkte beträgt, obwohl die beiden letzten Partien vor dem Winter gegen die SpVgg Greuther Fürth (1:0) und beim FC St. Pauli (2:1) gewonnen wurden. Der positive Trend setzte sich in den Testspielen im Winter fort und schürte sogar Euphorie. Denn nach einer knappen 0:1-Niederlage gegen den FC Ingolstadt wurde der FC Bayern München (2:1) ebenso besiegt wie der rumänische Erstligist Pandurii Targu Jiu (1:0)  sowie die Ligarivalen SC Freiburg (1:0) und Greuther Fürth (2:1).

Der KSC hat zwar auf Neuzugänge verzichtet, aber dennoch verfügt Trainer Markus Kauczinski auf praktisch allen Positionen über zwei starke Optionen. Möglich ist, dass die Elf beginnt, die auch bei der Generalprobe in Fürth aufgelaufen ist. Der angeschlagen geschont Hiroki Yamada ist aber sicherlich auch eine Alternative.

FSV Frankfurt

Aufstellung FSV Frankfurt

Voraussichtliche Aufstellung: Weis – Huber, Gugganig, Ballas, Haji Safi – Zimling, Konrad – Engels, Halimi, Kalmar – Schahin

Der FSV Frankfurt ist nicht wirklich mit einer berauschenden Bilanz in die Winterpause gegangen. Beginnend mit dem unglücklichen Aus im DFB-Pokal gegen Hertha BSC (1:2 n.V.) gewannen die Bornheimer nur eines der letzten acht Spiele vor Weihnachten. Neben diesem 1:0 am 17. Spieltag beim TSV 1860 München und zwei Unentschieden setzte es in der Liga vier Pleiten. So wurden auch die letzten beiden Begegnungen im Jahr 2015 bei RB Leipzig (1:3) und gegen Arminia Bielefeld (1:2) verloren. In den Testspielen präsentierte sich der FSV hingegen sehr ansprechend. Lediglich beim 1. FC Köln (0:2) wurde verloren, während dem 1. FSV Mainz 05 (1:1) ebenso ein Unentschieden abgetrotzt wurde wie bei der Generalprobe am letzten Wochenende Borussia Mönchengladbach (2:2). Zudem gelangen beachtliche Siege gegen Dnipro Dnipropetrowsk (2:0) und Red Bull Salzburg (1:0) sowie ein standesgemäßes 3:1 gegen Regionalligist Berliner AK.

Bis auf den gelbgesperrten Fanol Perdedaj hat Trainer Tomas Oral inklusive der Neuzugänge Gabriel Silva, Zsolt Kalmar, Joel Gerezgiher und Niki Zimling alle Mann an Bord. Möglich, dass der eine oder andere Neue gleich beginnt.

Tipp

Der Karlsruher SC hat sich in den letzten Testspielen in blendender Verfassung gezeigt und verfügt fraglos auch über mehr Qualität im Kader als der FSV Frankfurt, der ebenfalls eine ordentliche Vorbereitung absolviert hat. Dass der FSV zwei seiner vier Neuen aber erst in der letzten Vorbereitungswoche begrüßen konnte ist ebenso ein Nachteil wie das Fehlen von Perdedaj.

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