KSC – St. Pauli, mit jeweils drei Punkten hinken beide Traditionsklubs den internen wie externen Erwartungen nach vier Spieltagen noch hinterher. Der Karlsruher SC wartet sogar noch auf den ersten Sieg und will nach der ersten Pleite am letzten Wochenende nun unbedingt den ersten Dreier.

Der FC St. Pauli hat derweil den Bock nach drei Auftaktniederlagen bereits umgestoßen und will nun nachlegen, um sich in Richtung obere Tabellenhälfte orientieren zu können.

Nach bisher 30 Begegnungen ist die Bilanz zwischen beiden Klubs relativ ausgeglichen. Mit elf Siegen bei zehn Remis und neun Niederlagen hat St. Pauli nur knapp die Nase vorne. In Karlsruhe ist die Statistik mit jeweils vier Siegen und sieben Remis komplett ausgeglichen.

Karlsruher SC

Zum Auftakt der Saison musste sich der Karlsruher SC bei Arminia Bielefeld mit einem 0:0 zufrieden geben, das durchaus als ordentlicher Start zu werten war. Auch das 1:1 im ersten Heimspiel gegen den VfL Bochum war keine wirkliche Enttäuschung, auch wenn man sich natürlich etwas mehr als zwei Punkte aus den ersten beiden Spielen erhofft hatte.

Danach setzte es in der ersten Runde des DFB-Pokals beim TSV 1860 München mit einer 1:2-Niederlage das frühe Aus, bevor es drei Tage später im Heimspiel gegen den gleichen Gegner nur zum zweiten 0:0 im dritten Saisonspiel reichte und die Chance zur schnellen Revanche verpasst wurde. Nach der Länderspielpause wollte der KSC eigentlich durchstarten, doch beim 1. FC Union Berlin gab es als Quittung die bislang schwächste Saisonleistung ein 0:4, das auch noch höher hätte ausfallen können.

Nach der Klatsche von Berlin dürfte Trainer Tomas Oral mehrere Änderungen vornehmen. Manuel Torres fällt nach abgesessener Sperre aber ebenso aus wie Gaetan Krebs. Routinier Martin Stoll zur Stabilisierung der Defensive und die beiden Offensiv-Neuzugänge Florian Kamberi und Charis Mavrias sind indes Optionen.

Aufstellung Karlsruher SC

Voraussichtliche Aufstellung: Vollath – Valentini, Thoelke, Stoll, Sallahi – Prömel, Kinsombi – Barry, Yann, Stoppelkamp – Diamantakos

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2,30
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FC St. Pauli

Trotz des Verlustes mehrerer Stammkräfte wie Enis Alushi, Marc Rzatkowski oder Lennart Thy war man beim FC St. Pauli vor Saisonbeginn zuversichtlich, wie in der Vorsaison mit Platz vier wieder eine gute Rolle spielen zu können. Der Start verlief dann auch vielversprechend, obwohl sich die Kiez-Kicker für einen starken Auftritt beim VfB Stuttgart nicht belohnten und mit 1:2 verloren.

Danach aber enttäuschte St. Pauli vor eigenem Publikum völlig und hätte gegen Eintracht Braunschweig auch noch höher als mit 0:2 verlieren können. Im DFB-Pokal beim VfB Lübeck bedeutete ein 3:0-Sieg dann ein erstes Erfolgserlebnis, dem allerdings dann bei Dynamo Dresden (0:1) wieder eine Niederlage folgte. Erst nach der Länderspielpause gelang dann der heißersehnte erste Liga-Sieg, der gegen Arminia Bielefeld (2:1) zwar völlig verdient war, aber erst spät zustande kam.

Trotz des Sieges gegen Bielefeld wird Trainer Ewald Lienen eine veränderte Startelf aufbieten. Für den verletzten Kapitän Sören Gonther kehrt Lasse Sobiech in die Innenverteidigung zurück, mit dem Philipp Ziereis nach überstandenem Infekt das in der Vorsaison meist stabile Abwehrduo bilden könnte.

Aufstellung FC St. Pauli

Voraussichtliche Aufstellung: Himmelmann – Hornschuh, Sobiech, Ziereis, Buballa – Nehrig, Buchtmann – Miyaichi, Sobota – Choi, Bouhaddouz

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Tipp

Mit einem bzw. drei Toren in vier Spielen gehören beide Mannschaften zu den offensivschwächsten Teams der Liga, von denen im direkten Duell eher kein Spektakel zu erwarten ist. Auch, weil ein verunsicherter KSC vermutlich vorsichtig beginnen wird und St. Pauli mit Sobiech seinen besten Innenverteidiger wieder an Bord hat, rechnen wir mit einer torarmen Begegnung.

Tipp: Unter 2,5 – 1,65 Bwin (noch immer eine super Auswahl und gute Quoten!)

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