Nach einem Freilos in der ersten Runde steigt der Lokalmatador John Isner bei „seinem“ Turnier in Atlanta gegen den Franzosen Adrian Mannarino ins Geschehen ein. Isner hat dreimal in Folge die Atlanta Open gewonnen und gilt unter anderem deswegen als Favorit auf den neuerlichen Turniersieg.

Aktuelle Form John Isner

Zum siebten Mal in Folge ist der 31-jährige Isner beim ATP-Turnier in Atlanta am Start. Seine Bilanz in der Hauptstadt des US-Bundesstaates Georgia ist imposant: dreimal das Turnier gewonnen (2013, 2014, 2015), dazu zweimal Finalist (2010 und 2011 jeweils gegen Landsmann Mardy Fish). Daraus ergibt sich die starke Karrierebilanz der Nummer 17 im ATP-Ranking in Atlanta von 20 Siegen bei nur drei Niederlagen.

Sollte Isner auf dem Weg zum vierten Atlanta-Titel dennoch auf Gegenwehr stoßen, dann sieht es laut Statistik gut für den Titelverteidiger aus: von 12 Tie-Breaks, die er je in Atlanta gespielt hat, hat er 11 gewonnen. Dazu kommt seine Nervenstärke bei der Abwehr von Breakbällen. Die 2,08 m große Aufschlagkanone hat in seiner Karriere bisher 71 Prozent der Breakchancen gegen ihn abgewehrt (diesen Wert hat er auch in der bisherigen Saison 2016). „In entscheidenden Momenten ist es wichtig, dass man solide spielt und die Nerven behält. Die oft gebrachte These, dass Top-Spieler unter Druck ihre besten Schläge spielen, kann ich nicht unterschreiben“, sagte Isner über seinen Umgang mit engen Situationen.

Dazu kommt: „Summertime is Isner time“. Sieben seiner bisher zehn Turniersiege auf der ATP-Tour hat die 2,08 m große Aufschlagkanone aus North Carolina in den Monaten Juli und August erzielt.

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Aktuelle Form Adrian Mannarino

In der ersten Runde in Atlanta hatte Mannarino, die Nummer 67 der Welt, mehr Mühen als erwartet. Im Auftaktspiel ging es gegen den deutschen Qualifikanten Mischa Zverev (Nummer 137), der ein ganz großes Spiel und viel Kampfgeist zeigte. Im ersten Satz wehrte Zverev bei Stand von 2:1 aus Sicht von Mannarino eine Breakchance des Franzosen ab und hatte dann selbst zwei Chance auf das Break bei Stand von 3:3. Diese konnte der Deutsche nicht nutzen, was sich im darauffolgenden Spiel rächte. Der 28-jährige Mannarino nahm dem Deutschen den Aufschlag zu Null ab und servierte dann zum 6:3 im ersten Satz aus.

Gleich zu Beginn in Satz zwei fand der Franzose zwei Breakchancen für eine mögliche Vorentscheidung vor. Aber der 28-jährige Zverev hielt dagegen, wehrte beide Breakbälle ab und geht dann mit 1:0 in Führung. Der Deutsche spielt auf Augenhöhe mit dem 70 Plätze im ATP-Ranking vor ihm stehenden Franzosen. Ließ Zverev bei 3:3 noch zwei Breakchancen ungenützt, so gelingt ihm dann das Break zum 5:3. Zu Null serviert er dann zum Satzausgleich aus.

In Satz drei sieht es dann nach der Sensation aus, als Mannarino seinen Aufschlag zum 5:6 abgibt und Zverev auf den Matchgewinn serviert. Der Franzose wehrte sich dagegen vehement und erarbeitete sich drei Chancen auf das Rebreak, die die Nummer 137 im ATP-Ranking abwehrt. Schließlich nutzte Mannarino dann die vierte Chance in diesem Spiel und erzwang damit eine Entscheidung im Tie-Break. Hier ging der Franzose dann 6:3 in Führung und vergab zunächst seine ersten beiden Matchbälle. Der dritte saß dann, und Mannarino hat den Aufstieg nach über zwei Stunden Spielzeit geschafft.

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Tipps und Prognosen

Im Head-to-head liegt John Isner gegen Adrian Mannarino klar mit 5-1 vorne. Die einzige Niederlage resultiert aus einer Aufgabe Isners nach zwei Games beim Grand-Slam-Turnier in Wimbledon 2013. Bei den letzten vier Aufeinandertreffen hat Isner jeweils in zwei Sätzen gewonnen, wobei dreimal eine Tie Break-Entscheidung dabei war.

Aufgrund des wenig souveränen Auftaktsieges von Mannarino und der bisherigen Bilanz von Isner in den Duellen und in Atlanta von einem „easy win“ des US-Amerikaners auszugehen, wäre aber vermessen. Beim Vergleich der Statistik beider auf Hartcourt in der laufenden Saison fällt auf, dass der Franzose äußerst effizient beim Erzielen von Breaks ist. Mannarino nützt fast jede zweite Breakchance (49 Prozent), während Isner „nur“ auf 32 Prozent kommt. Beim Prozentsatz der gewonnen Spielen als Rückschläger ist der Franzose mit 24 Prozent deutlich vor dem US-Amerikaner (11 Prozent).

Möglicherweise könnte es zu einem Spiel mit sehr wenigen Breaks stattfinden (Service Game Winning Quote: Isner 95 Prozent, Mannarino 80 Prozent). Dennoch sollte bei einem normalen Verlauf ohne Verletzungen oder dergleichen John Isner als Sieger in zwei Sätzen vom Platz gehen. Neben der Statistik in den letzten Spielen spricht dafür, wenn das Spiel tatsächlich ausgeglichen sein sollte, auch die bereits erwähnte Stärke von Isner in Tie-Break-Entscheidungen für ihn.

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Liveticker und Statistiken