Wimbledon 2013Jerzy Janowicz – Andy Murray, Freilos auf dem Weg ins Finale? Beim ersten Anblick könnte man dies sicher denken, denn viele Fans fragen sich, wer ist denn Jerzy Janowicz.

Bei genauerem Hinsehen, ist es aber nicht ganz so einfach. Der junge Pole ist mittlerweile auf Platz 22 der Weltrangliste angekommen. Er verfügt über einen unglaublich harten Aufschlag und eine Vorhand, wie sie vielleicht nur noch Del Potro besitzt. Beides sind Waffen, die perfekt auf die Bedingungen in Wimbledon passen.

Murray und Janowicz standen sich bisher in zwei Begegnungen gegenüber. Beim Davis Cup im Jahr 2009 gelang Murray ein glatter Dreisatz – Erfolg. Man muss aber bedenken, dass Janowicz zu dieser Zeit noch ein Juniorenspieler gewesen ist.

Beim einzigen wirklich professionellen Aufeinandertreffen der beiden in Paris im letzten Jahr gelang Janowicz der Sieg. Wenn Murray seinen Traum von einem Wimbledonerfolg wahr machen möchte, darf Janowicz dennoch kein Prüfstein sein.

Jerzy Janowicz

Janowicz gelang mit dem Einzug ins Halbfinale etwas historisches. Noch nie gelang es einem polnischen Spieler bis in die Vorschlussrunde beim bedeutensten Tennisturnier der Welt vorzudringen.

Mit seinen 22 Jahren ist er außerdem der jüngste Halbfinalteilnehmer seit einem gewissen Andy Murray im Jahre 2009. Nach seinem Triumph im Viertelfinale über Landsmann Lukasz Kubot ließ er seinen Emotionen freien Lauf.

Kubot hatte im ersten Satz durchaus seine Möglichkeiten und wenn er diese genutzt hätte, wer weiß was passiert wäre. Etwas glücklich gelang Janowicz dann doch noch der Satzgewinn. Am Ende stand ein glattes 7:5, 6:4 und 6:4. Janowicz ist der Außenseiter im Halbfinale. Er kan jetzt befreit aufspielen und hat absolut nichts mehr zu verlieren.

Andy Murray

Das in diesem Artikel der Name Andy Murray auftaucht war nach dem 0:2 Satzrückstand, den er im Viertelfinale gegen Verdasco hate, nicht unbedingt zu erwarten.

Der Spanier hatte den Liebling der Fans am Rande einer Niederlage und hätte dieses Spiel gewinnen müssen. Dieser einmaligen Chance wird Verdasco sicherlich noch lange hinterher trauern. Murray konnte sein Glück am Ende kaum fassen. Er siegte schlussendlich mit 4:6, 3:6, 6:1, 6:4 und 7:5.

Dieses Match hat ihn eine Menge Kraft gekostet. Würde er jetzt auf einen Tsonga oder Federer in Topform treffen, hätte ich ihm wenig Möglichkeiten auf einen erneuten Einzug ins Finale eingeräumt. Gegen den Polen Janowicz kann er sich aber eigentlich nur selbst schlagen.

Jerzy Janowicz – Andy Murray Form

Janowicz ist in sehr guter Verfassung. Eigentlich hatte er nur in dem Spiel gegen Jürgen Melzer einige Probleme.

Das Murray gegen Verdasco Probleme bekommen würde war nicht unbedingt zu erwarten, zu dominat war er in den Runden zuvor. Das Spiel gegen den Spanier hat aber gezeigt, dass Murray zu schlagen ist. Wenn er in Normalform antritt, sollte er jedoch ins Finale vorstoßen.

Jerzy Janowicz – Andy Murray Tipp

Auch in diesem Spiel gibt es einen klaren Favoriten. Die Quoten auf einen Murray Sieg sind aber zu schlecht. Janowicz hat sicher eine große Zukunft vor sich, aber in diesem Spiel kämpft er nicht nur gegen Murray, er kämpft auch gegen seine mangelnde Erfahrung bei Grand Slams sowie dem Publikum, welches Murray nach vorne schreien wird. Ich traue ihm dennoch zu, dem Schotten einen Satz abzuluchsen.

Tipp: Murray gewinnt mit 3:1 Sätzen – 3.80 sportingbet

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