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Japan bei der Copa America? Aber sicher doch. Die „Blues Samurai“ nehmen zum zweiten Mal an Südamerikas Kontinentalmeisterschaft teil – und für Chile könnten sie zum Problem werden.

Es klingt seltsam auf den ersten Blick: Japaner bei der Copa America. Wenngleich ihre Heimat mitnichten auf südamerikanischem Festland liegt, nehmen die „Blue Samurai“ an der Südamerikameisterschaft teil. Und sie rechnen sich einiges aus: Nachdem das Team bei der letztjährigen Weltmeisterschaft kurz vor dem Viertelfinaleinzug stand, will es auch in Südamerika die Großen ärgern. Direkt zum Auftakt bietet sich dazu eine Chance – gegen Chile, den Titelverteidiger.

Interessante Quoten & Tipp

Auf dem Wettmarkt werden den Japanern allenfalls Außenseiterchancen eingeräumt. Interwetten.com etwa bezifferte die Siegquote der Asiaten auf 8,25, während man bei Chile eine 1,42 festlegte. Mit ihrer Verteilung zollen die Buchmacher letztlich dem Titelverteidiger den verdienten Respekt.

Dennoch läge man falsch, würde man die Chilenen als haushohen Favoriten betrachten. Sicher, sie stellen die individuell stärkere und wohl auch titelhungrigere Elf – doch Japan bewies erst bei der letztjährigen WM, dass man jeden Gegner vor Probleme stellen kann.

Dementsprechend sollten sich Fußballfans auf eine intensive Partie einstellen, in der sich zwei kampfstarke Teams die Luft zum Atmen nehmen werden. Die Japaner werden alles daran setzen, den eigenen Kasten sauberzuhalten und davon abgesehen auf den einen oder anderen Konter lauern. Chile wiederum dürfte sich nach Kräften um Tore bemühen – doch das Angriffsspiel ist nicht die ganz große Stärke des Titelverteidigers.

Unterm Strich kann man vor diesem Hintergrund zwar dennoch mit einem Sieg der Südamerikaner rechnen, doch allzu torreich dürfte dieser nicht ausfallen. Wir empfehlen daher die Torwette, die für dieses Spiel prädestiniert scheint.

Unser Tipp & Quote: Unter 2,5 Tore – Quote 1,67 bei Unibet

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Japan

Die letzten drei Ergebnisse: 2:0 vs. El Salvador, 0:0 vs. Trinidad & Tobago, 1:0 vs. Bolivien

Wer es nicht besser weiß, der könnte es für einen Schreibfehler halten: Japan in Gruppe B der Copa America. Dass die Asiaten an der südamerikanischen Kontinentalmeisterschaft teilnehmen, ist durchaus seltsam – aber nicht neu.

Der südamerikanische Fußballverband CONMEBOL zählt trotz seiner geografischen Größe gerade einmal zehn Mitglieder. Für die Ausrichtung eines Turniers ist das nicht gerade viel. Seit Jahrzehnten gastieren daher immer wieder Teams aus benachbarten Verbänden bei der Copa – etwa die Japaner.

Schon 1999 traten die „Blue Samurai“ bei der Copa an, damals schied das Team mit nur einem kümmerlichen Punkt in der Vorrunde aus. Im zweiten Anlauf soll es besser klappen, auch wenn das Aushilfsturnier verbandsintern nicht die allerhöchste Priorität genießen dürfte. Zumindest blamieren aber möchte man sich nicht.

Daher sind die meisten Leistungsträger auch mit an Bord: Japans Fußballer des Jahres, Yuya Osako, Mittelfeldmann Genki Haraguchi oder Abwehrrecke Gen Shoji. Gemeinsam soll das Team an die WM 2018 anknüpfen, bei der es sich sehr teuer verkaufte: In einer ausgeglichenen Gruppe galten die Japaner als leichte Außenseiter, doch sie ergatterten vor den Polen und Senegalesen Platz zwei. Im anschließenden Achtelfinale lag gegen die heiß gehandelten Belgier eine Sensation in der Luft – doch trotz der überraschenden 2:0-Führung schied man letztlich aus (2:3). Das Turnier war damit beendet, der Respekt aber blieb. Und die solide Form.

Neun Spiele hat Japan seit dem WM-Aus bestritten, sechs konnte das Team gewinnen. Nur eines wurde verloren. Vor allem defensiv agieren die Asiaten weiterhin auf gutem bis sehr gutem Niveau (vier Gegentore), wobei sich die Klasse der jüngsten Gegner in Grenzen hielt. Gegen El Salvador etwa wäre auch ein höherer Sieg standesgemäß gewesen, stattdessen mussten sich die Fans mit einem 2:0 begnügen. Zuvor stockt auch gegen Trinidad & Tobago (0:0) sowie Bolivien (1:0) der Offensivmotor, weshalb sich letztlich der Eindruck eines defensiv potenten, aber angriffsschwachen Teams aufdrängt. Wie weit diese Kombination bei der Copa reichen kann, wird sich zeigen – vielleicht schon gegen Chile.

Mögliche Aufstellung Japan

Japans Coach Moriyasu dürfte eine defensivorientierte Formation aufbieten, deren oberste Priorität auf der Verteidigung des eigenen Gehäuses liegt. Mit folgendem Personal könnte diese Aufgabe angegangen werden:

Schmidtz – Hatanaka, Tomiyasu, Shoji, Kobayashi – Hashimoto, Haraguchi, Doan, Osako – Minamino, Ito

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Chile

Die letzten drei Ergebnisse: 2:1 vs. Haiti, 1:1 vs. USA, 1:3 vs. Mexiko

Die Chilenen reisen als doppelter Titelverteidiger zur Copa nach Brasilien. Sowohl die Endrunde 2015 als auch die Sonderaustragung 2016 konnte das Team um Kapitän Arturo Vidal für sich entscheiden – beide Male nach dramatischen Endspielen gegen Argentinien.

Es waren die ersten Copa-Trophäen, die die Chilenen erringen konnten. Nun will das Team zur zweiten Nation werden, die drei Titel in Folge gewinnen konnte. Bisher gelang das nur Chiles doppeltem Finalgegner: den Argentiniern.

Immerhin elf Copa-Sieger sind noch an Bord in Brasilien, angeführt vom Wadenbeißer-Duo Vidal-Medel sowie von Flügelstürmer Alexis Sanchez. Neben dem Führungstrio tummeln sich mit Eduardo Vargas, Jean Beausejour oder auch Charles Aranguiz weitere alte Bekannte im erfahrenen Kader der Chilenen, sodass das Team auch 2019 wieder reichlich Klasse auf den Platz bringt.

Topfavorit ist „La Roja“ allerdings nicht: Die Buchmacher schätzen sowohl Brasilien als auch Argentinien stärker ein als den Titelverteidiger – damit muss sich Chile einmal mehr mit der Rolle des (gar nicht so geheimen) Geheimfavoriten begnügen. Immerhin: Während der letzten Turniere war das nicht anders – und der Ausgang ist bekannt.

Die Vorbereitung auf die Copa brachte die Mannschaft einigermaßen erfolgreich hinter sich – wobei noch massig Luft nach oben ist: Die Generalprobe gegen Fußballzwerg Haiti konnte das Team gewinnen, allerdings lässt sich der knappe 2:1-Sieg nicht gerade als standesgemäß verbuchen. Auch zuvor, gegen die USA (1:1) und Mexiko (1:3) hatte La Roja merklich Schwierigkeiten, das Spiel zu kontrollieren, sodass das Team mit dicken Fragezeichen hinter der eigenen Form anreist. Mit einem Statement-Sieg gegen Japan könnte man diese Zweifel direkt zu Turnierbeginn ausräumen. Ein lohnenswertes Ziel.

Mögliche Aufstellung Chile

Chiles Coach Reinaldu Rueda hat einen durchaus breiten Kader zur Verfügung. Nachdem sich gegen Haiti kaum ein Spieler nachhaltig empfehlen konnten, dürften die Posten neben den gesetzten Teamleadern relativ offen sein. Folgende Formation scheint denkbar:

Cortes – Maripan, Isla, Vidal – Pavez, Medel, Aranguiz, Fuenzalida, Beausejour– Vargas, Castillo

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Japan – Chile im TV oder Livestream

Wer sich den Schlagabtausch zwischen Japan und Chile live zu Gemüte führen möchte, der benötigt ein Abo beim kostenpflichtigen Streaming-Dienst DAZN. Der Rechteinhaber der Copa America streamt die Partie live auf dazn.de – los geht`s am 18.06 um 1.00 Uhr. Wer kein Abo besitzt, für den gibt es auch die Option, bei dem Wettanbieter bet365 alle Spiele der Copa America im Live Stream mitverfolgen zu können. Einzige Voraussetzung hierfür ist eine Anmeldung und Einzahlung bei bet365, oder bei vorhandenen Wettkonten vorhandenes Guthaben oder eine kürzlich abgeschlossene Wette.

 

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