Beim ATP-Turnier in der US-Bundeshauptstadt Washington kommt es im Finale zum Duell Ivo Karlovic gegen Gael Monfils. Beide Kontrahenten waren auf dem Weg ins Endspiel souverän. Während der mittlerweile 37-jährige Aufschlagspezialist aus Kroatien ohne Satzverlust ins Finale eingezogen ist, hat der 29-jährige Franzose im Turnierverlauf lediglich einen Satz (Viertelfinale gegen den US-Amerikaner Sam Querrey) abgegeben.

Aktuelle Form Ivo Karlovic

Für den kroatischen Routinier geht es um den ersten Titel bei einem ATP 500-Turnier. Ermöglicht hat ich der 2,11 Meter-Mann das durch einen 6:4, 6:4 Erfolg im Halbfinale über den Lokalmatador Steve Johnson, der in der Runde zuvor den topgesetzten John Isner besiegt hat.

In beiden Sätzen gelang Karlovic im dritten Spiel das Break zum 2-1, das zum Satz- und späteren Matchgewinn führte. Während er im ersten Satz gleich den ersten Breakball nutzen konnte, war der Spielgewinn im zweiten Satz deutlich umkämpfter. Zunächst wehrte Karlovic eine Breakchance in seinem ersten Aufschlagspiel ab und glich dann zum 1-1 aus. Im folgenden Game drehte Johnson zunächst ein 15:40 in einen Spielball für sich, den aber nicht nützte. Nach dreifachem Einstand verwandelte Karlovic seine vierte Breakchance im Game. Beinahe wäre dem gleich das Rebreak gefolgt, als Johnson sich zwei Breakchancen erspielte. Der Kroate zeigte hier aber keine Nerven, wehrte beide Breakbälle ab und nutzte seinen ersten Spielball zum 3-1. Danach ließ er nichts mehr anbrennen und verwandelte nach 1:20 Stunden Spielzeit seinen ersten Matchball.

Wie gewöhnlich beim Kroaten war sein Aufschlag der Schlüssel zum Erfolg: ihm gelangen 14 Asse, womit er jetzt auf insgesamt 80 Asse im Turnier kommt und diese Wertung eindeutig anführt. Zudem wehrte er insgesamt fünf Breakbälle von Johnson ab und wahrte damit seine weiße Weste bei seinen Aufschlagspielen im bisherigen Turnier von Washington. Über seinen Finalgegner Monfils meinte Karlovic: „Ich darf ihn nicht das Spiel diktieren lassen. Ich werde dasselbe machen wie im Halbfinale. Ich werde versuchen, so nahe und so oft wie möglich ans Netz zu kommen, so schnell ich kann“.

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Aktuelle Form Gael Monfils

Mit einem 6:4, 6:0 Erfolg über den deutschen Jungstar Alexander Zverev, der aktuell der jüngste Top-50 Spieler auf der ATP-Tour ist, hat sich der 1,91 Meter große Gael Monfils den Einzug ins Finale gesichert. Gleich zu Beginn nahm der Franzose Zverev den Aufschlag ab. Der Deutsche wehrte sich nach Kräften und hatte im vierten Game die Chance zum Rebreak, die er trotz zweier Breakbälle nicht nützte. Beim Stand 5:4 und eigenem Aufschlag ließ Monfils drei Satzbälle ungenutzt, ehe der vierte dann saß.

Damit war der Widerstand von Zverev gebrochen und der zweite Satz war eine eindeutige Angelegenheit für die Nummer 17 der Welt. Gerade mal drei Punkte gab er bei eigenem Aufschlag ab und nahm dem Deutschen selbst sämtliche Aufschlagspiele ab. Nach 1:02 Stunden Spielzeit verwandelte er seinen ersten Matchball. Damit steht Monfils zum zweiten Mal nach 2011 im Finale von Washington (Niederlage gegen den Tschechen Radek Stepanek). Nach den Finali von Rotterdam und Monte Carlo will der Franzose in dritten Anlauf seinen ersten Turniersieg 2016 feiern. Seine Finalbilanz auf der ATP-Tour ist dabei wenig erbaulich: fünf Siege stehen 19 Niederlagen gegenüber.

Im Interview nach dem Spiel zeigte sich der Franzose zuversichtlich: „Ich denke, dass ich in den vergangenen Jahren gereift bin. Das Älterwerden hat meinem Tennis etwas geholfen. Ich bin zwar noch immer noch der Junge, der Pokemon spielt, aber ich bin erwachsen geworden“.

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Tipps und Prognosen

Die Bilanz im Head-to-Head-Vergleich zwischen den beiden Washington-Finalisten ist mit 2-2 ausgeglichen. Während Monfils beide Spiele auf Sand ohne Satzverlust gewann, war Karlovic bei den Duellen auf Rasen und Hartplatz erfolgreich. Der letzte Vergleich liegt schon fünf Jahre zurück (Madrid 2011 auf Sand, 6:4, 7:6 für Monfils).

Auch wenn Monfils in der Weltrangliste vor Karlovic liegt und einige Jahre jünger ist: Karlovic ist auf den schnellen Belägen wie in Washington (Hartplatz) im Vorteil. Er kann hier seine auf der Tour bekannte Aufschlagstärke perfekt zur Geltung bringen. Die ATP-Statistik über die Leistungen der beiden heuer auf Hartplatz zeigt zwar bei Karlovic und Monfils ähnliche Werte bei den Aufschlagsspielen und einen Vorteil für den Franzosen beim Verwerten von Breakbällen (46 zu 20 Prozent).

Dennoch: Karlovic, der heuer schon ein ATP-Turnier auf schnellem Belag (Newport auf Rasen) gewonnen hat, hat in der Turnierwoche von Washington einen noch etwas sicheren Eindruck als Monfils gemacht und hat mit 7:8 eine deutlich bessere Siegesbilanz in ATP-Finalspielen als der Franzose.

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