Zum dritten Auswärtsspiel in Folge treten die Minnesota Timberwolves heute bei den Indiana Pacers an. Nachdem das erste Duell Ende im Januar mit 109-103 zu Gunsten der Pacers ausging, wollen die Wolves Revanche auch wenn die aktuelle Form und die Tabellensituation klar für das Team aus Indiana sprechen, welches derzeit auf Rang 7 der Tabelle in der Eastern Conference steht und damit mitten im Kampf um die Playoffs steckt.

Indiana Pacers

Die Situation ist in der Eastern Conference nämlich sehr eng. Die Fünftplatzierten Hawks sind mit 37 Siegen und 36 Niederlagen gleichauf mit den Bucks und Pacers. Doch auch Miami, Chicago, Detroit und Charlotte sind noch lange nicht abgeschrieben und haben ca. 3 drei oder weniger Spiele Rückstand auf die Dreiergruppe um die Indiana Pacers.

Einfach wird es aber nicht unbedingt, liefen die letzten Wochen die die Pacers nicht so gut, als könnte man von einem Schlussspurt sprechen. Anfang Februar war nämlich das letzte mal, als die Pacers zwei oder mehr Spiele in Folge gewinnen konnten – damals sieben an der Zahl. Es folgte jedoch eine Niederlagenserie von sechs Spielen, die mit der All-Star Pause endete.

Seitdem wechselten sich Sieg und Niederlage ab, mit der Ausnahme der beiden Niederlagen zuletzt gegen Boston und Denver. Immerhin konnte das anschließende und bisher letzten Spiel gegen die Sixers gewonnen werden, doch die wechselhaften Ergebnisse belegen auch auf dem Papier, dass Beständigkeit bei den Pacers ein selten gebrauchtes Vokabular zu sein scheint.

Nichtsdestotrotz werden die Pacers als Favorit ins Spiel gehen, da der heutige Gegner aus Minnesota nicht nur auswärtsschwach ist (10 Siege, 25 Niederlagen), sondern auch in der Tabelle schlechter steht und zuletzt sechs Spiele in Folge verlor.

Minnesota Timberwolves

Andrew Wiggins und Karl-Anthony Towns versuchen zwar alles um ihre junge Mannschaft zu Erfolgen zu führen, doch da man einerseits offensiv große Mängel aufweist, aber auch defensiv überhaupt nicht zu Recht kommt (117,5 Punkte während der letzten sechs Niederlagen im Schnitt kassiert), ist es wenig überraschend, dass die Wolves heute nur der Underdog sind und ein Sieg durchaus überraschend wäre.

Dabei hatte man in Minnesota gehofft einen guten Defensiv-Coach mit Thibodeau engagiert zu haben und mit Wiggins und Towns das nötige Potenzial mitzubringen. Doch Jahr 1 unter dem neuen Coach muss bis jetzt als Enttäuschung gewertet werden, da die großen Erwartungen nach der letzten Saison nicht erfüllt werden konnten. Immerhin scheinen Wiggins und Towns jedoch auf dem Weg zu großen Stars und so kann man dieses Jahr vielleicht noch verkraften, ohne bereits die Geduld zu verlieren.

Das bringt für das heutige Spiel aber relativ wenig und so gehen die Pacers trotz der fehlenden Beständigkeit als Favorit ins Spiel. Ein paar mehr Siege dürften es nämlich schon sein, vor allem in Anbetracht der sehr engen Situation in der Eastern Conference.

Tipp

Die Wolves müssen auf LaVine, Bjelica, den Langzeitverletzten Pekovic und eventuell sogar Lance Stephenson verzichten. Schlechte Voraussetzungen, spielen sie außerdem in fremder Halle und ist die Form nicht gut. Die Pacers werden andererseits auf Jefferson, Stuckey und Robinson III verzichten müssen, sodass beide Mannschaften angeschlagen antreten. Die Pacers spielen jedoch zu Hause und wollen in die Playoffs, was die Motivation steigen lässt. Daher denke ich auch, dass sie gewinnen und seit Anfang Februar endlich mal wieder zwei Spiele in Folge gewinnen.

Die Wolves müssen auf LaVine, Bjelica, den Langzeitverletzten Pekovic und eventuell sogar Lance Stephenson verzichten. Schlechte Voraussetzungen, spielen sie außerdem in fremder Halle und ist die Form nicht gut. Die Pacers werden andererseits auf Jefferson, Stuckey und Robinson III verzichten müssen, sodass beide Mannschaften angeschlagen antreten. Die Pacers spielen jedoch zu Hause und wollen in die Playoffs, was die Motivation steigen lässt. Daher denke ich auch, dass sie gewinnen und seit Anfang Februar endlich mal wieder zwei Spiele in Folge gewinnen.

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Player to watch: Paul George

Die Leistungen von Paul George sind durchaus sinnbildlich für Indianas Saisonverlauf. Der Schnitt von 22,6 Punkten ist dabei schlechter als der vom letzten Jahr und immer mal wieder verfehlt er das 20 Punkte-Plateau. Glücklicherweise schraubte er sein Scoring im März aber auf 26,3 Punkte hoch und ist seiner Mannschaft die Stütze, nach der sie während der Saison gesucht hat. Leider kann das Team seine guten Leistungen aber noch nicht dauerhaft in Erfolge ummünzen, trotzdem sollte es im heutigen Spiel reichen. George hat dabei ein interessantes Duell gegen Wiggins, gegen den er seinen Schnitt mit 23 Punkten aber erreichen kann.

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