• Spiel 1: CLE – IND 109-108
  • Spiel 2: CLE – IND 117-111
  • Stand: 2-0 Cleveland Cavaliers

Auch wenn es erneut spannend wurde, konnte der amtierende Meister aus Cleveland sein zweites Spiel gegen die Indiana Pacers gewinnen. 117-111 hieß es am Ende, dank starker Leistungen der Big Three, die auf fast alle Versuche der Pacers die richtige Antwort parat hatten. Kyrie Irving avancierte dabei mit 37 Punkten zum Topscorer, doch auch Love (27 Punkte, 11 Rebounds) und James (25 Punkte, 10 Rebounds, 7 Assists) trugen ihren Teil zum Sieg bei.

Auf Seiten der Pacers wusste vor allem Paul George mit 32 Punkten zu überzeugen, doch auch Jeff Teague zeigte sich vor allem offensiv mit 23 Punkten in guter Verfassung. Lance Stephenson, der den Pacers bereits im ersten Spiel eine große Hilfe war, machte mit 13 Punkten von der Bank erneut ein gutes Spiel, musste sich jedoch im Nachhinein Kirik von Paul George gefallen lassen, der die Körpersprache von Stephenson nicht gut heißen konnte und meinte, diese müsse sich als Leader, als der er gesehen wird, ändern.

Paul George hielt sich also auch nach der zweiten Niederlagen nicht mit Kritik zurück, war es zunächst der letzte Wurf von CJ Miles in Spiel 1, der ihn ärgerte, und nun war es Stephenson Körpersprache. Ein schmaler Grat für George, der natürlich das Recht hat, sein Team wachzurütteln, doch ein wirklich gutes Bild gab die Kritik nicht ab.

Das Spiel selbst verlief zunächst recht ausgeglichen und die Cavs führten zur Halbzeit mit gerade einmal fünf Punkten Unterschied. Im dritten Viertel drehten sie dann aber etwas auf und gewannen das Viertel mit 33-20. Die Führung zu Beginn des letzten Spielabschnitts betrug also 18 Punkte und eigentlich war das Spiel bereits entschieden.

Doch die Pacers ließen sich nicht hängen und konnten kurz vor dem Ende nochmal auf vier Punkte verkürzen. Zu mehr reichte es zwar nicht, doch Indiana hätte die Niederlage mit etwas mehr Glück vielleicht noch abwenden können. Am Ende reichte es aber nicht und zu allem Überfluss verletzte sich auch noch Jeff Teague am Handgelenk. Er spielte das Spiel zu Ende und sollten die Röntgenaufnahmen unauffällig sein, darf man damit rechnen, dass er heute auch spielt.

Auf Seiten der Cavs gab es allerdings auch eine Verletzung, musste JR Smith die zweite Halbzeit mit Oberschenkelproblemen aussetzen. Iman Shumpert sprang für ihn ein und machte ein solides Spiel, dank starker Verteidigung gegen Paul George. LeBron zeigte sich nach dem Spiel zufrieden und meinte, man sei kurz davor wieder die nötige und angestrebte Form zu erreichen.

Aussicht Spiel 3

Die Cavs gewannen beide Spiele und geht man nach den Statistiken müssten sie auch das dritte Spiel problemlos gewinnen. Die Cavs verloren nämlich seit LeBrons Rückkehr kein einziges Erstrundespiel und LeBron gewann die letzten 19 Erstrundenspiele in Folge. Eine beeindruckende Statistik, die belegt, warum LeBron der erfolgreichste Spieler der letzten Jahre ist.

James sagte zudem, dass er das Team auf einem guten Weg sieht und die Leistungen endlich wieder in die Richtung gehen, wie er sie von seinem Team erwartete. Gleichzeitig sollte man jedoch auch nicht vergessen, dass die Ergebnisse nicht besonders deutlich waren und ein oder zwei vergebene oder getroffene Würfe das komplette Bild der Serie verändern könnten.

Zudem zeigten sich die Cavs vor allem im letzten Viertel nicht besonders stark, war es das neunte mal innerhalb der letzten zehn Spiele, dass die Cavs das letzte Viertel nicht gewinnen konnten. Die Pacers wissen also noch immer, dass sie nicht chancenlos sind und werden die Fehler der ersten beiden Spiele analysieren. Vor allem der Einbruch im dritten Viertel des zweiten Spiels wird sicher besprochen, damit so etwas nicht erneut passiert.

Ausfallen sollte im dritten Spiel niemand, da sowohl Teague als auch JR Smith bisher nicht besonders schwer verletzt waren. In Anbetracht der Tatsache, dass die Pacers sehr heimstark in der regulären Saison waren (29-12) und sie die ersten Spiele knapp gestalten konnten, darf man sich heute ein noch intensiveres Spiel freuen.

Die Cavs sind zwar auf dem aufsteigenden Ast und auch die Statistik spricht für sie, doch ich denke, dass die Serie von LeBron und den Cavs reißen wird und den Pacers eine Überraschung gelingt. Die Cavs proftierten von individuell sehr starken Leistungen und konnten defensiv nur phasenweise überzeugen. Daher denke ich, dass sie heute zu spüren bekommen, dass es nicht so einfach wird wie in den vergangenen Jahren.

Paul George wird sein Team dabei anführen und darauf hoffen, dass sich sowohl Miles, aber auch Stephenson an seine Worte erinnern, und noch besser spielen. So gewinnen die Pacers das dritte Spiel und nutzen damit ihre schon fast letzte Chance, um die Serie noch einmal spannend zu machen.

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